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       # taz.de -- Alltag
       
   DIR Weihnachtsbäume im Hochsommer: Mein Freund der Baum
       
       Mit Wurzelwerk war gut gemeint, doch wenn aufgehoben auch aufgeschoben ist,
       endet es meist nicht gut.
       
   DIR Erdbeeren zur Feier des Tages: Erstmal isses das
       
       Von Texten zu leben, wird zunehmend schwieriger in Zeiten der KI. Aber
       immerhin frisst diese noch nicht alle Jobs
       
   DIR Kaffeetrinken mit Kuh: Versprochen ist versprochen, Habibi
       
       In Berlin-Wedding sorgt der Falafelverkäufer für Kundenbindung mit einem
       neckischen Wutausbruch. Und der Kaffee schmeckt sogar auch.
       
   DIR Übers Glück des Tanzens: Morgens, nach dem Rausch
       
       Mit Bewegungen in den Tag zu starten beglückt das Gemüt und schärft die
       Sinne für Neues und Altes in der eigenen Stadt.
       
   DIR Bücher, so viele Bücher: Zu viel Besitz macht nervös
       
       Wohin mit all den Büchern, die schon gelesen sind und die nie mehr
       irgendwer aufschlagen wird? Im Hausflur abgelegt finden sie vielleicht neue
       Besitzer.
       
   DIR Im Improtheaterkurs: Meckerndes Meerschweinchen
       
       Zwischen Gruppentherapie und Hubschrauberimprovisation: Ein Neuköllner
       Volkshochschulkurs zeigt, wie leicht die schwersten drei Worte fallen
       können.
       
   DIR Waschen und abschalten: Zeit der Schleuderträume
       
       Die Maschine zentrifugiert, der Trockner wirbelt. Ein Ausflug in den
       Waschsalon bietet Raum für Schleuder- und Gedankengänge.
       
   DIR Artenvielfalt in der Stadt: Innerterrestrisches Leben
       
       In der Stadt gibt es im Sommer einiges an Bioptopen zu entdecken. Schade,
       dass man kein Mikroskop dabeihat.
       
   DIR Krähen und Greifvögel: Hitchcock 2.0
       
       Auf Schildern und in Foren wird vor Attacken von Krähen, Bussarden und
       Steinadlern gewarnt, die sich Hitchcock nicht besser hätte ausdenken
       können.
       
   DIR Baustelle in Berlin-Charlottenburg: Lauf Jonas, lauf
       
       Monatelang tut sich nichts auf der Baustelle in Berlin-Charlottenburg.
       Interessant wird sie erst wieder, als zwei Jungs dort herumturnen.
       
   DIR Mit dem Nachtbus nach Hause: Kreuzberger Nacht in der N8
       
       Im Berliner Nachtbus N8 sind alle mit sich selbst beschäftigt, um nicht
       hinzufallen, wach zu bleiben oder klarzukommen. Ein kleiner Junge fällt da
       nicht weiter auf.
       
   DIR Der Geschmack von Pastéis de Nata: Und die kalten Kacheln auf der warmen Haut
       
       Mit der Pastelaria von Belém kann die portugiesische Bäckerei im Kiez nicht
       mithalten. Aber sie weckt Erinnerungen an einen heißen Nachmittag in
       Lissabon.
       
   DIR Besuch auf dem Land: Oh, wie herrlich! Frischluft!
       
       Vom Hochbett aus ist die Aussicht am schönsten. Vorsicht jedoch an der
       Leiter beim Herunterklettern – sonst landet der Fuß womöglich, wo er nie
       hinwollte.
       
   DIR Chattie um Rat fragen: Wegen Koks auseinander gelebt
       
       Wie hoch ist der Eintritt vom besten Club der Welt? Darüber schnacken Bro
       und Digger im 44 Brekkie. Und essen am Wochenende schon mal im Borchardts.
       
   DIR Das zukünftige Ex-Rad: Noch eine Abschiedsrunde drehen
       
       Was hat man nicht alles gemeinsam erlebt! Sich vom liebgewonnenen Fahrrad
       zu trennen, fühlt sich so an, als würde eine Liebesbeziehung zu Ende gehen.
       
   DIR Frisch Aufgebrühtes aus dem Sandkasten: Und jetzt ist Teatime
       
       Pfefferminz, Fenchel oder Hagebutte? Welcher Tee passt wohl am besten zu
       Matschmuffins mit Kastanienblätter-Bröseln und Kieselstein-Topping?
       
   DIR Freundschaft im Alter: Drei von der Grabstelle
       
       Damals gingen sie vielleicht nebeneinander die Gleise entlang. Heute führt
       ihr gemeinsamer Weg sie zum Grab des einen, der nicht mehr dabei sein kann.
       
   DIR Allein ist auch mal schön: Männer im schlechtesten Alter
       
       Zwischen Mitte 40 und Mitte 50 macht Dating wenig Spaß, finden zwei Frauen
       in der Kaffeeschlange. Für männliche Singles haben sie sogar ein neues Wort
       erfunden.
       
   DIR Verpulverte Endorphine: Hände hoch, wer noch kann
       
       Bis in die Wohnung unserer Autorin sind die Schreie von der Hamburger
       Kirmes zu hören, wo sich Menschen halsbrecherischen Fahrgeschäften
       hingeben.
       
   DIR Unerzähltes aus dem zweiten Stock: Wollen Sie noch etwas trinken?
       
       Ein Unbekannter bittet um Hilfe. Die Angelegenheit ist schnell erledigt,
       doch was sich hinter der Geschichte verbirgt, bleibt offen.
       
   DIR Innenleben der Eierschachtel: Dem Floh nachgeben
       
       Den Verlockungen im Supermarkt zu widerstehen, ist mit leerem Magen
       ungleich schwieriger. Schon gar, wenn einen der Kassierer auf Ideen bringt.
       
   DIR Spaß ist, was ihr draus macht: Sex und Softdrinks
       
       Ein Fanta-Date ist eine gute Erfrischung für die Durststrecke vor der
       nächsten großen Liebe. Aber wie wäre es zur Abwechslung mal mit Cola oder
       Sprite?
       
   DIR Großstadtbegegnungen: Mitten rein ins Gespräch
       
       Bei manchen Alltagsbegegnungen wird gleich das ganze Leben ausgeschüttet.
       Nur wenn’s um Politik geht, dann muss man gleich schnell wieder los.
       
   DIR Kunst am Straßenrand: Blicke durchs Pappmaché
       
       Die Berliner Allee in Berlin-Weißensee ist kein Ort für Ästheten – bis ein
       filigraner rosa Rüssel und zwei wachsame Augen die Tristesse durchbrechen.
       
   DIR Tanz und Kochideen: Als Versöhnung Baba Ghanoush
       
       Sich nach einem Streit mit einem Essen zu entschuldigen, scheint unserer
       Autorin eine gute Idee. Etwas mit Auberginen muss es sein!
       
   DIR Rosalía und der Berliner Halbmarathon: Glücklich für sie und ihr sechstes Mal
       
       Jedes Jahr kommt E. nach Berlin, um die 21 Kilometer des Halbmarathons zu
       laufen. Beim Anfeuern klingt Rosalías „Berghain“ im Kopf mit.
       
   DIR Eine Irritation im Normalbetrieb: Sonntags am Ende der Welt
       
       Manche Störung erwartet man doch eher in der Stadt und nicht auf dem Land.
       Und da muss man auch erstmal damit umgehen können, weiß unser Kolumnist.
       
   DIR In Hamburgs Zentralbibliothek: Gackern und Legen
       
       An müden Frühlingstagen bringen nicht mal Nüsse und Rosinen Autoren-Hühner
       auf Hochleistungen. Trotz schöner Bibliothek.
       
   DIR Täglich eine Geschichte: Meisterinnen der Miniatur
       
       Unsere Autorin beginnt jeden Tag mit der Lektüre einer kleinen Geschichte
       von Anita Daniel, Natalia Ginzburg oder Clarice Lispector. Wer sind diese
       Frauen?
       
   DIR Alles geht kaputt: Blaue Flecken am Herzen
       
       Terror, Drama, Knacks: Menschen krümmen sich in der Bahn, Kathrin Angerer
       quetscht ihre Stimme, und selbst Weichteilchirurgen sehen nur Löcher im
       Gewebe.
       
   DIR Sehnsucht und traurige Hunde: Wer vermisst die Frau?
       
       Kann man ein Geist werden, ohne es selbst zu merken? Ein flüchtiges
       Stadtgespräch offenbart den Selbstbezug.
       
   DIR Neuer Schreibtisch: Zum Glück vertippt
       
       Ein Tippfehler auf Kleinanzeigen verhilft zum Schnäppchen, macht sich dann
       aber auch noch woanders breit.
       
   DIR Liebling der Massen: Mitternachtsbingo
       
       Eigentlich bleibt unser Autor immer brav zu Hause. Als er ausnahmsweise
       nachts in der Berliner U-Bahn unterwegs ist, erregt er prompt
       Aufmerksamkeit.
       
   DIR Unter Freunden: Mit der Schreibmaschine auf dem Balkon
       
       Ein Abend, die Nacht, zehn Jahre. Die Zeit vergeht viel zu schnell, wenn
       wir sie mit geliebten Menschen verbringen.
       
   DIR Waren auf dem Band: Bestseller an der Supermarktkasse
       
       Ob Gummibären und Schokolade oder diverse Alkoholika. Vor der Kassiererin
       lässt sich nicht verheimlichen, was eingekauft wird.
       
   DIR Trauer teilen: Schwimmen und Bubatz
       
       Von einem geliebten Menschen Abschied zu nehmen, ist etwas leichter, wenn
       man es gemeinsam tut. Tränen fließen trotzdem. Manchmal aber auch aus
       Freude.
       
   DIR Ausstellung zum Alltag im Ukrainekrieg: Sie sind an der Front und fehlen zu Hause
       
       Die Berliner Schau „Pankows Partnerstadt Riwne – persönliche Berichte vom
       Alltag im Krieg“ zeigt das Leben in der Ukraine. Und erinnert an alte
       Verbrechen.
       
   DIR Gut zu Fuß: Gehen ist das neue Laufen
       
       Warum eigentlich im Fitnessstudio schwitzen? Gegen das Japsen im
       Treppenhaus helfen Spaziergänge genauso gut. Und für die Laune sind sie eh
       besser.
       
   DIR Beruf: Künstler: Die Kunst mit der Kunst
       
       Von der Kunst zu leben ist schön, verlangt aber auch einiges an
       Flexibilität und Durchhaltevermögen. Erst recht in Zeiten drastischer
       Kulturkürzungen in Berlin.
       
   DIR Kriegswinter in Kyjiw: Briefe aus der Dunkelheit
       
       Bangen, dass der Laptop angeht. Yoga im Schein der Taschenlampe. Mit der
       Wut des kleinen Bruders klarkommen. Unsere Autorin erzählt von ihrem
       Alltag.
       
   DIR Im Energiesparmodus durch die Kälte: Sie schlafen, weil sie schlafen
       
       Die Nachbarskatzen machen vor, wie man unwirtliche Wintertage am besten
       übersteht: in aller Ruhe und mit gefalteten Pfoten.
       
   DIR Die DDR: Irgendwann kommt was
       
       Eine große Müdigkeit prägte die letzten Jahre der DDR. Die kollektive
       Erschöpfung ist bis heute zu spüren – und hat auch politische Folgen.
       
   DIR Grand Tour durch Berliner Kunsträume: Ergreifend, aber der Hund darf nicht mit rein
       
       Am Wochenende gab es Kunstfilme voll Randale und Tränen. Außerdem:
       geschmolzenen Schnee und kalifornische Sehnsucht trotz bellenden
       Gasthundes.
       
   DIR Schwarzwald: An einem Ort namens „Aha“
       
       Wo „Na ja“ und „Tja“ nicht weit sind: Nach einer Wanderung im Schwarzwald
       gibt es Torte und kalte Kachelöfen.
       
   DIR Immer den Vogelstimmen nach: Komische Käuze in der Wuhlheide
       
       Manches klingt in der Theorie viel besser, als es sich in der Praxis
       anfühlt. Zum Beispiel eine Führung mit einem Vogelkundler durch den
       winterlichen Park.
       
   DIR Winter in Hamburg: Alster ohne Vergnügen
       
       Wann war eigentlich zuletzt das Eis auf der Alster dick genug, um darauf
       Schlittschuh zu laufen? Hamburg enttäuscht in dieser Hinsicht Jahr um Jahr.
       
   DIR Begegnungen in der Deutschen Bahn: Glückliche Sardinen in der Intercity-Dose
       
       Das Leben kann man auch in vollen Zügen genießen. Sogar mit Fußballfans.
       Zumindest, wenn es alte Bekannte sind.
       
   DIR Mehr Nachhaltigkeit durch Verzicht: Ich sage nein, weil ich es kann
       
       Wer seinen Konsum einschränkt, hat nicht weniger, sondern mehr: mehr Zeit,
       Gesundheit, Lebensqualität. Man kann immer damit anfangen, zu verzichten.
       
   DIR Berlin Weichselplatz: Die Eroberung des Südpols
       
       Ist das noch Neukölln oder schon die Antarktis? Eisig peitscht einem der
       Wind ins Gesicht, während man über die Gehwege schlittert.