# taz.de -- +++ Nachrichten im Nahost-Krieg +++: Israel will vollständige Kontrolle über den Gazastreifen
> Der israelische Ministerpräsident Netanjahu hat sich bei Fox News zu den
> Gaza-Plänen geäußert. Die Armeeführung hatte zuvor vor einer Besetzung
> gewarnt.
IMG Bild: Ein israelisches Militärfahrzeug im August 2025 an der Grenze zum Gazastreifen
Netanjahu in Fox News: Wollen ganz Gaza kontrollieren
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat erstmals
öffentlich bestätigt, dass Israel die vollständige Kontrolle über den
gesamten Gazastreifen übernehmen will. Anschließend solle er an die
„bewaffneten Kräfte“ übergeben werden, die den Küstenstreifen
„ordnungsgemäß regieren“ würden. „Wir haben die Absicht“, sagte Netanjahu
dem Sender Fox News am Donnerstag auf die Frage, ob Israel die Kontrolle
über den gesamten Gazastreifen übernehmen werde. „Wir wollen ihn nicht
behalten. Wir wollen eine Sicherheitsgrenze haben. Wir wollen ihn nicht
regieren“, fügte er hinzu. (rtr)
Gaza-Hilfslieferungen geringer als mit Israel vereinbart
Die Zahl der Hilfslieferungen in den Gazastreifen steigt, bleibt aber
hinter einer Vereinbarung zwischen der EU und Israel zurück. Dies geht aus
einem EU-Dokument hervor, in das die Nachrichtenagentur Reuters eingesehen
hat. Den Vereinten Nationen und anderen Partnern zufolge wurden zwischen
dem 29. Juli und dem 4. August 463 Lastwagen an den Grenzübergängen
entladen. (rtr)
Israels Luftwaffe fängt aus Gazastreifen abgefeuerte Rakete ab
Militante Palästinenser im Gazastreifen haben nach israelischen Angaben
eine Rakete auf Israel abgefeuert. Das Geschoss sei von der Luftwaffe
abgefangen worden, teilte das israelische Militär mit. Zuvor habe es rund
um den Grenzort Nir Am Raketenalarm gegeben. Der Angriff sei aus dem
nördlichen Teil des Küstenstreifens erfolgt. Seit Beginn des Gaza-Kriegs
vor knapp zwei Jahren wurden Tausende Raketen auf israelisches Gebiet
gefeuert. Zuletzt kam es allerdings nur noch selten zu solchen Attacken.
(dpa)
Unifil entdeckt Tunnelnetzwerk im Südlibanon
Die UN-Friedenstruppen im Libanon haben nach eigenen Angaben ein
umfangreiches Tunnelnetzwerk im Süden des Landes entdeckt. Nahe Orten
unweit der israelischen Grenzen seien ein weitläufiges Netzwerk und
militärische Waffen entdeckt worden, teilte Unifl mit.
Bei einer mehrtägigen Operation, die in Zusammenarbeit mit der
libanesischen Armee stattfand, seien mehrere Bunker, Artilleriegeschütze,
Mehrfachraketenwerfer, Hunderte von Granaten und Raketen, Panzerabwehrminen
sowie weitere Sprengstoffe sichergestellt worden.
Seit Ende November gilt zwischen Israel und der Hisbollah eine Waffenruhe.
Beide Seite werfen sich regelmäßig Verstöße vor. Israel greift nahezu
täglich weiter im Nachbarland an. Die Vereinbarung sieht auch vor, dass
sich die Hisbollah hinter den Litani-Fluss etwa 30 Kilometer nördlich der
israelisch-libanesischen Grenze zurückzieht. (dpa)
Oppositionsführer hält Eroberung für „sehr schlechte Idee“
Nach fast zwei Jahren Krieg im Gazastreifen steht Israels Führung vor der
Entscheidung, [1][ob das abgeriegelte Palästinensergebiet vollständig
erobert werden soll]. Ein entsprechender Plan, über den das
Sicherheitskabinett laut israelischen Medienberichten am heutigen Abend
befinden soll, sieht angeblich zunächst die Einnahme der Stadt Gaza im
Norden des Küstengebiets vor. Die Armeeführung und die Opposition warnen
vor einer vollständigen Einnahme des Gazastreifens. Medienberichten zufolge
soll Regierungschef Benjamin Netanjahu dennoch zu dem Schritt neigen.
Noch vor den Beratungen über eine Ausweitung des Kriegs forderte die Armee
Einwohner im Süden der Stadt Gaza auf, sich sofort Richtung Süden in die
humanitäre Zone in Al-Mawasi zu begeben. In der Stadt Gaza sollen sich
schätzungsweise etwa eine Million Menschen aufhalten – ungefähr die Hälfte
der Bevölkerung des Küstengebiets. In israelischen Rundfunkberichten hieß
es, für eine Einnahme des gesamten Gazastreifens müsse das Militär außerdem
in die Flüchtlingsviertel im zentralen Abschnitt vordringen.
Oppositionsführer Jair Lapid bezeichnete eine komplette Eroberung des
Küstengebiets als „sehr schlechte Idee“. Israel werde für die Ausweitung
der Kämpfe einen hohen Preis bezahlen, sagte er. Lapid bezog sich dabei
sowohl auf die Zahl der Opfer, die eine militärische Eroberung weiterer
Gebiete wahrscheinlich mit sich bringen würde, als auch auf die Kosten
einer Besatzung.
Armeechef Ejal Zamir warnte laut Rundfunkberichten in einer Vorbesprechung
mit Netanjahu vor einer „Falle“ sowie einer tödlichen Gefahr für die
Geiseln und Soldaten. Nach israelischer Einschätzung befinden sich derzeit
noch 20 lebende Geiseln in der Gewalt der islamistischen Terrororganisation
Hamas.
Israels Armee kontrolliert bereits rund 75 Prozent der Fläche des durch den
Krieg weitgehend verwüsteten Küstengebiets. Militärisch gesehen wäre es für
die Streitkräfte nicht schwierig, auch den Rest des Gazastreifens zu
erobern, sagten israelische Sicherheitsanalysten der US-Zeitung „Wall
Street Journal“.
[2][Die eigentliche Herausforderung würde demnach im Anschluss] einer
vollständigen Besetzung beginnen. Israel wäre fortan für das Leben der
gesamten Bevölkerung des Gazastreifens verantwortlich, einschließlich ihrer
Versorgung mit Lebensmitteln, medizinischen Dienstleistungen, Bildung und
sanitären Einrichtungen. Zudem müsste Israel eine beträchtliche
Militärpräsenz innerhalb des Gazastreifens aufrechterhalten, um die
Sicherheit inmitten einer weitgehend feindlich gesinnten Bevölkerung zu
gewährleisten,
Abgesehen von den enormen Kosten, die ein solches Unterfangen verursachen
würde, sei unklar, ob eine militärische Besetzung die Hamas komplett
zerschlagen oder sie möglicherweise sogar stärken würde, zitierte die
Zeitung Sicherheitsanalysten. Die Kämpfer der Hamas, die den Krieg in
Zivilkleidung und aus bewohnten Gebieten heraus führten, könnten nicht nur
weiteren Zulauf erfahren. Eine dauerhafte Stationierung israelischer
Truppen würde auch die Möglichkeiten der Hamas verbessern, diese mit
Guerillataktiken anzugreifen, hieß es weiter.
Was das Sicherheitskabinett, das laut israelischen Medienberichten um 18
Uhr Ortszeit (17 Uhr MESZ) im Büro von Ministerpräsident Netanjahu
zusammentritt, am Ende im Einzelnen entscheiden wird, bleibt abzuwarten. Es
könnte Netanjahu laut den Berichten auch darum gehen, die Hamas unter Druck
zu setzen, der Freilassung der Geiseln im Rahmen einer Waffenruhe
zuzustimmen. (dpa)
Israels Armee greift erneut im Libanon an
Unterdessen griff die israelische Armee nach eigenen Angaben erneut Ziele
der Hisbollah-Miliz im nördlichen Nachbarland Libanon an. Dazu gehörten
verschiedene Stellungen der vom Iran unterstützten Miliz – unter anderem
Waffenlager und Raketenabschussrampen sowie Einrichtungen zur Lagerung
technischer Ausrüstung, wie das Militär am Abend mitteilte. Libanesische
Medien hatten zuvor von israelischen Luftangriffen im Süden des Landes
berichtet.
Eigentlich gilt seit Ende November vergangenen Jahres eine Waffenruhe
zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon. Israel fordert eine
vollständige Entwaffnung der Miliz. Das israelische Militär greift daher
nahezu täglich Stellungen der Schiitenorganisation in verschiedenen
Gegenden des Nachbarlandes an – dabei kommt es immer wieder zu Toten und
Verletzten. (dpa)
## Hisbollah lehnt Zeitplan für Entwaffnung ab
Die libanesische Armee wurde in dieser Woche damit beauftragt, einen Plan
zur Entwaffnung der Hisbollah auszuarbeiten. Bis zum Jahresende sollen alle
Waffen im Land unter staatliche Kontrolle gestellt werden. Die Hisbollah
hat wiederholt betont, dass sie sich nicht darauf einlassen wolle. Israels
Militär müsse zunächst seine Angriffe einstellen und seine Truppen von den
fünf verbleibenden Posten im Südlibanon abziehen.
Befürchtet wird, dass die Miliz ihre Waffen nicht zeitnah ablegen wird und
die Debatte stattdessen in einer innenpolitischen Krise münden könnte. Die
Hisbollah ist trotz der Schwächung durch den Krieg mit Israel weiter eine
starke politische Kraft im Libanon und hat nach wie vor viele Kämpfer unter
Waffen. (dpa)
„Ärzte ohne Grenze“ sieht „orchestrierte Tötung“ an GHF-Posten
„Ärzte ohne Grenzen“ wirft der israelischen Armee massive Gewalt gegen
Zivilisten an den Lebensmittel-Verteilzentren der Gaza Humanitarian
Foundation (GHF) vor. Medizinische Daten, Patienten-Aussagen und
Beobachtungen deuteten darauf hin, dass israelische Streitkräfte und
privates US-amerikanisches Sicherheitspersonal an den Verteilstellen
gezielt auf hungernde Palästinenser geschossen hätten, teilte die
Hilfsorganisation am Donnerstag unter Berufung auf eine eigene Untersuchung
mit.
Die Hilfsorganisation bezeichnete die Verteilstellen als „Orte
orchestrierter Tötungen und Entmenschlichung“. Die GHF müsse aufgelöst und
der von den UN koordinierte Mechanismus zur Lieferung von Hilfsgütern
wiederhergestellt werden, forderte „Ärzte ohne Grenzen“.
Die Untersuchung von „Ärzte ohne Grenzen“ dokumentiert den Angaben zufolge
Vorfälle, die Mitarbeitende in zwei Kliniken nach Gewaltausbrüchen an den
Verteilzentren erlebt haben. Zwischen dem 7. Juni und dem 24. Juli 2025
wurden laut dem Bericht 1.380 Menschen in den Kliniken in al-Mawasi und
al-Attar im Süden Gazas aufgenommen. 28 von ihnen seien bereits tot
eingeliefert worden
„Ärzte ohne Grenzen“ hat nach eigenen Angaben die in der Al-Mawasi-Klinik
behandelten Schussverletzungen analysiert: „Die eindeutigen Muster und die
anatomische Präzision dieser Verletzungen deuten stark darauf hin, dass
Menschen innerhalb und in der Umgebung der Verteilstellen gezielt
angegriffen wurden und es sich nicht um zufällige oder wahllose Schüsse
handelte.“ #
In den sieben dokumentierten Wochen hätten Teams von „Ärzte ohne Grenzen“
auch 71 Minderjährige mit Schussverletzungen behandelt. Dazu hätten ein
zwölfjähriger Junge mit Bauchschuss und ein achtjähriges Mädchen mit
Schusswunde in der Brust gezählt. (epd)
Gaza-Hilfsorganisation GHF weist Forderung nach Auflösung zurück
Die umstrittene, von Israel unterstützte Hilfsorganisation Gaza
Humanitarian Foundation (GHF) hat Forderungen von UN-Experten nach ihrer
Auflösung zurückgewiesen. Eine Gruppe von UN-Sonderberichterstattern und
unabhängigen Menschenrechtsexperten hatte in einer Mitteilung in dieser
Woche erklärt, GHF sei „ein äußerst beunruhigendes Beispiel dafür, wie
humanitäre Hilfe für verdeckte militärische und geopolitische Zwecke unter
schwerwiegender Verletzung des Völkerrechts missbraucht werden kann“. In
einer Reaktion nannte GHF diese Vorwürfe am Mittwoch „beschämend“. Die
Vereinten Nationen und andere Hilfsorganisationen sollten stattdessen mit
GHF zusammenarbeiten, um möglichst viel Hilfe sicher an die Menschen im
Gazastreifen liefern zu können.
Die Experten, die die Stellungnahme veröffentlichten, arbeiten zwar mit den
Vereinten Nationen zusammen, sprechen aber nicht für die UN. Allerdings
hatten auch mehrere UN-Organisationen schon das im Mai mit Unterstützung
Israels eingeführte neue System für die Verteilung von Hilfsgütern durch
GHF scharf kritisiert.
Nach Angaben des Büros des Hohen Kommissars für Menschenrechte der
Vereinten Nationen wurden seit Mai Hunderte Palästinenser getötet, als sie
an Hilfsgüter gelangen wollten. Die meisten Opfer wurden aus der Gegend
rund um die GHF-Standorte gemeldet, aber auch entlang der Routen von
Hilfskonvois der UN, die regelmäßig von Menschenmengen überrannt werden.
(ap)
Hilfskonvoi für Gaza von israelischen Siedlern angegriffen
Ein 30 Lastwagen umfassender jordanischer Hilfskonvoi auf dem Weg in den
Gazastreifen ist nach Regierungsangaben aus Jordanien von israelischen
Siedlern angegriffen worden. Die jordanische Nachrichtenagentur Petra
berichtet unter Berufung auf Informationsminister Mohammad Momani, dass
Angreifer die Straße blockiert hätten. Die Fahrzeuge seien mit Steinen
beworfen und vier Lastwagen beschädigt worden. Die Weiterfahrt des Konvois
habe sich um Stunden verspätet.
Es war bereits der zweite derartige Vorfall innerhalb weniger Tage. Am
Sonntag hatten ähnliche Angriffe zwei Hilfslaster zur Umkehr nach Jordanien
gezwungen.
Momani warf Israel vor, Siedlergewalt nicht entschieden zu unterbinden, und
forderte die Behörden zum Einschreiten auf. Die israelische Armee teilte
auf Anfrage mit, es sei an dem im von Israel besetzten Westjordanland
gelegenen Allenby-Grenzübergang zu Jordanien zu einer Ansammlung
israelischer Zivilisten gekommen. Soldaten hätten sie auseinandergetrieben,
die Lastwagen seien anschließend zu ihrem Zielort begleitet worden.
Neben den Attacken kritisierte der jordanische Minister die logistischen
Hürden für Hilfslieferungen in den Gazastreifen. Darunter seien lange
Inspektionszeiten, begrenzte Öffnungszeiten an den Übergängen, komplizierte
Antragsverfahren und neueste Zollgebühren von bis zu 400 US-Dollar pro Lkw.
Die Fahrt von Amman nach Gaza dauere aufgrund von Beschränkungen und
gezielten Verzögerungen mittlerweile bis zu 36 Stunden, statt wie früher
rund zwei Stunden. (dpa)
Kinder aus Gaza: Linke will für Aufnahme „Kleeblatt“ nutzen
Zur Aufnahme hilfsbedürftiger Kinder aus Israel, Gaza und dem
Westjordanland regt die Linke eine gemeinsame Aktion von Bund und Ländern
an. Dafür solle der sogenannte Kleeblatt-Mechanismus aktiviert werden, der
auch zur Rettung Schwerverletzter aus der Ukraine genutzt wurde, fordern
Linken-Chefin Ines Schwerdtner und ihre Fraktionskollegin Charlotte
Neuhäuser.
Das „Kleeblatt“ ist ein Verteil- und Koordinierungsmechanismus, der in
Corona-Zeiten für Intensivpatienten entwickelt wurde. Es besteht aus fünf
Regionen in Deutschland und einem gemeinsamen Lagezentrum von Bund und
Ländern.
„Schwerverletzte, schwerkranke und traumatisierte Kinder aus Palästina und
Israel brauchen unsere dringende humanitäre Nothilfe, für lebensrettende
Operationen, Krebs- und Dialysebehandlungen, Rehabilitation“, sagte
Schwerdtner. „Stadtgesellschaften, Krankenhaus-Teams und Reha-Zentren in
Deutschland wollen helfen, doch die Bundesregierung blockiert.“
[3][Mehrere Städte in Deutschland] hatten sich zur Aufnahme von Kindern aus
dem Krisengebiet bereit erklärt. [4][Bundesinnenministerium und Auswärtiges
Amt prüfen aber nach eigenen Angaben noch, welche Hilfe möglich ist].
Kriterien seien unter anderem die Sicherheitslage und die Möglichkeit der
Ausreise, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Mittwoch. (dpa)
7 Aug 2025
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