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       # taz.de -- Fußball-EM-2025-Berichte in 3 Sätzen: England wird mit Elfmeterglück Europameister
       
       > England bleibt gegen überlegene Spanierinnen unbeirrbar und verteidigt
       > gegen Spanien den EM-Titel im Elfmeterschießen. Das Halbfinale in drei
       > Sätzen.
       
   IMG Bild: Hampton macht England zu Europameisterinnen und hält im Elfmeterschießen hier gegen Bonmatí
       
       Ein Spiel kann episch sein, kann Geschichten liefern, die ganze Bücher
       füllen. Es kann spannend, öde, aufregend oder einschläfernd sein. Und doch
       lässt sich jedes Spiel [1][in drei Sätzen] zusammenfassen. Das behaupten
       wir jedenfalls und erzählen die Geschichte aller Spiele dieser [2][EM der
       Frauen] in würziger Kürze. 
       
       England – Spanien 3:1 i. E. (1:1, 1:1, 1:1, 0:1) 
       
       England startet mutig, erspielt sich zwei Großchancen, kommt dann aber in
       der Folgezeit fast schon bemitleidenswert selten aus der eigenen Hälfte
       heraus, weshalb die dominanten Spanierinnen eine ihrer schönen
       Kombinationen durch Mariona per Kopf vollenden kann.
       
       Blöderweise haben diese vergessen, sich ihren erfolgreichen Angriff
       patentieren zu lassen, denn England gleicht völlig unerwartet mit einer Art
       Raubkopie zumindest der letzten Sequenz des ersten Treffers (dieses Mal
       vollendet Russo per Kopf) aus und bringt die Favoritinnen etwas aus dem
       Konzept.
       
       In der Verlängerung bleibt Spanien überlegen und ineffizient, so wie dann
       auch im Elfmeterschießen, das die Engländerinnen auch dank ihrer
       herausragenden Torhüterin Hannah Hampton gewinnen.
       
       Deutschland – Spanien 0:1 n.V. (0:1, 0:0, 0:0, 0:0) 
       
       Die Deutschen machen es mit ihrem Verhinderungsfußball den Spanierinnen
       lange schwer, müssen sich aber gegen Ende der ersten Halbzeit immer
       häufiger auf ihr Glück und Torhüterin Ann-Katrin Berger verlassen.
       
       Danach verteidigt die DFB-Elf wieder stabiler, und die Hoffnung, dass
       irgendein Ball vorne irgendwie schon reingehen wird, auch wenn man die
       Spanierinnen spielen lässt, geht beinahe in Erfüllung, als Klara Bühl (85.
       Minute) einen Freistoß nur knapp neben den Pfosten setzt oder ihr
       abgefälschter Schuss in der Nachspielzeit sich beinahe über die spanische
       Torhüterin ins Netz senkt.
       
       In der Verlängerung erzielt Aitana Bonmatí aus spitzem, schier
       aussichtslosem Winkel die spanische Führung, weil Berger die kurze Ecke
       offen stehen lässt.
       
       England – Italien 2:1 n.V. (1:1, 1:1, 0:1) 
       
       In der sechsten Minute der Nachspielzeit gelingt den Engländerinnen der
       Ausgleich, dem sie seit der 33. Minute unermüdlich und nicht immer
       besonders geschickt hinterhergelaufen sind.
       
       In der Verlängerung regiert die Angst auf beiden Seiten des Spielfelds, die
       Engländerinnen zeigen weiter, dass sie die eigentlich besseren Spielerinnen
       sind und die wacker verteidigenden Italienerinnen, dass ihnen das nicht
       besonders viel ausmacht.
       
       Am Ende schenkt Schiedsrichterin Ivana Martinčić den Engländerinnen einen
       Elfmeter und weil Chloe Kelly den abgewehrten Strafstoß im Nachschuss dann
       doch noch im Tor unterbringt, bleibt der Sieg Deutschlands gegen Frankreich
       die einzige echte Turniersensation.
       
       Frankreich – Deutschland 5:6 i.E. (1:1, 1:1, 1:1, 1:1) 
       
       Haariges Abwehrverhalten von Kathrin Hendrich ohne Not beschert dem
       deutschen Team schon in der 13. Minute Unterzahl, ein Elfmetertor der
       Französinnen und ein Energieschub, der ihnen unter anderem den
       überraschenden Ausgleich ermöglicht.
       
       Um ein Haar gehen die Deutschen gar in Führung, doch Sjoeke Nüsken schießt
       den Elfer nicht platziert genug.
       
       Mit bewundernswerter Willenskraft kämpft sich das DFB-Team bis in die
       Verlängerung und ins Elfmeterschießen und gewinnt.
       
       Spanien – Schweiz 2:0 (0:0) 
       
       Stolze 65 Minuten hält die Schweizer Trutzburg den Angriffen der
       übermächtigen Spanierinnen stand, ehe dann doch Athenea den längst
       erwarteten Führungstreffer erzielt.
       
       Spanien gewinnt nur 2:0, weil die Weltmeisterinnen gar zweimal auf ein
       Elfmetertor verzichten.
       
       Ein würdiger Abschied der Schweizerinnen aus dem Turnier, die so knapp wie
       niemand sonst bei dieser EM gegen die großen Favoritinnen verloren haben.
       
       Schweden – England 2:3 i.E. (2:2, 2:2, 2:2, 2:0) 
       
       Fußball ist ein einfaches Spiel.
       
       22 Frauen jagen 90+30 Minuten einem Ball hinterher.
       
       Und am Ende gewinnen die Engländerinnen das Elfmeterschießen. (mak)
       
       Norwegen – Italien 1:2 (0:0) 
       
       Tja, das war ein Viertelfinale solcher Teams, die das Viertelfinale als
       Minimalziel ausgegeben hatten, und dafür war das Spiel bemerkenswert gut.
       
       Tja, Tore gab's erst in der zweiten Halbzeit, und zwar mehr als gezählt
       wurden – ein richtiges 1:0 für Italien, ein nicht anerkanntes zweites Tor
       für Italien, einen verschossener Elfmeter für Norwegen, ein richtiges 1:1
       für Norwegen – und dann, ja dann, ganz spät und von niemandem mehr
       erwartet, das entscheidende 2:1 für Italien.
       
       Tja, Italien muss jetzt gegen Schweden oder England ran, aber das
       Minimalziel hat das Team ja eh schon erfüllt. (mak)
       
       Niederlande – Frankreich 2:5 (2:1) 
       
       Für einen kurzen Moment hat es so ausgesehen, als hätten die
       Niederländerinnen ein Rezept gefunden gegen die bis dahin so herausragenden
       Französinnen.
       
       Doch die entschlossen sich nach dem Rückstand zur Pause, dann doch wieder
       alles zu zeigen, was die beherrschen.
       
       Wie viel das ist, werden die Deutschen am Samstag im Viertelfinale
       bewundern können. (arue)
       
       England – Wales 6:1 (5:0) 
       
       Wales ist wieder einmal völlig überfordert von diesem Turnier.
       
       Die Titelverteidigerinnen aus England durften sich schon mal warmschießen
       für ihr Viertelfinale.
       
       Ob es ihnen da die Schwedinnen am Donnerstag wahl auch so leicht machen
       werden? (arue)
       
       Schweden – Deutschland 4:1 (3:1) 
       
       Erschütternd nicht nur für Schönredende, die die Christian-Wück-Equipe für
       Titelanwärterinnen hielten, aber das deutsche Team war den Schwedinnen in
       buchstäblich jeder Hinsicht unterlegen.
       
       3:1 zur Halbzeit für die kombnationssicheren Siegerinnen, ein Platzverweis
       für eine Deutsche war ohne Belang – traurig, aber ein Symbol der
       spielerischen Schwäche und athletischen Behäbigkeit der trutschig planlosen
       Deutschen.
       
       Und nächste Woche geht's nach Hause. (jaf)
       
       Polen – Dänemark 3:2 (2:0) 
       
       Der erste Sieg für Polen bei einer EM – historisch!
       
       Ewa Pajor hat jetzt auch ihr EM-Tor und alle, die vor dem Turnier eine
       Eloge auf den Star des FC Barcelona angestimmt haben, können jetzt von sich
       sagen, dass sie recht gehabt haben.
       
       Dass Dänemark in diesem Spiel, in dem es nun um wirklich nichts mehr
       gegangen ist, nie aufgegeben hat, bescherte den Zuschauenden einen
       unterhaltsamen Abend.
       
       Spanien – Italien 3:1 (1:1) 
       
       Unfassbar – nach zehn Minuten liegt Spanien tatsächlich hinten.
       
       Gleich drauf zaubern sich die Weltmeisterinnen zum Ausgleich.
       
       Dann mauern die Italienrinnen, der VAR verzögert das Spiel, Spanien spielt
       Pass um Pass, trifft irgendwann irgendwie ins Tor, dann noch einmal und
       behält souverän die Favoritinnenrolle bei dieser Europameisterinnenschaft..
       
       Belgien – Portugal 2:1 (1:0) 
       
       Die Portugiesinnen hatten vor dem Spiel noch ein kleines bisschen auf's
       Weiterkommen gehofft, doch nicht lang nach dem Anpfiff trifft Belgien.
       
       Was folgt ist ein portugiesischer Sturmlauf, der seinesgleichen sucht – vor
       allem seiner Vergeblichkeit wegen.
       
       Erst kurz vor Schluss gleicht Portugal aus, um dann doch wieder ins
       Hintertreffen zu geraten – mehr Fado geht nicht.
       
       Schweiz – Finnland 1:1 (0:0) 
       
       Sie wollten nicht verlieren und haben – war es die Angst? -nicht allzuviel
       für's Gewinnen getan, denn ein Unentschieden würde ja reichen für die
       Gastgeberinnen, um zum ersten Mal ein Viertelfinale bei einer EM zu
       erreichen.
       
       Ein Elfmeter nach Ringkampf und unnötigem Foulspiel bringt dann nach 80
       Minuten die Führung für die Finninnen, aber weil Schiedsrichterin Stéphanie
       Frappart den Schweizerinnen jede Menge Nachspielzeit schenkt, verlieren die
       den Mut dann doch nicht und gleichen tatsächlich aus.
       
       Der Rest war pure Freude in Rot mit weißem Kreuz.
       
       Norwegen – Island 4:3 (2:1) 
       
       Ob das wohl gut gehen wird, mag sich gefragt haben, wer Norwegens
       Aufstellung und Islands frühe Führung gesehen hat, denn ohne sechs
       Stammspielerinnen waren die Tabellenführerinnen ins Spiel gegen die schon
       ausgeschiedenen Isländerinnen gegangen.
       
       Die Ersatzspielerinnen schienen zeigen zu wollen, wie gut sie sind, und
       haben Island dann mal kurz an die Wand gespielt, bevor die Frauen von der
       Insel dann noch zwei Mal treffen durften.
       
       Ein schöner Sommerkick ohne viel Wert.
       
       Frankreich – Wales 4:1 (2:1) 
       
       2:1-Führung Frankreich zur Halbzeit, nach Blitztor Frankreich (wo es sich
       lohnt, nochmal draufzuschauen) und historischem Treffer von Wales, sowie
       Elfmeter für Frankreich, der komplett in Ordnung geht.
       
       Halbzeitansprache der walisischen Trainerin so kraftvoll und so
       begeisternd!
       
       Unmittelbar nach der Pause 3:1 für Frankreich, dann Min. 62:05 – 4:1 und
       Schluss. (ratt)
       
       England – Niederlande 4:0 (2:0) 
       
       Nein, wir machen jetzt hier keine Witze über die Abwehr der Niederlande,
       die löchrig war wie Schweizer K…
       
       Die Titelverteidigerinnen aus England sind jedenfalls wieder zurück nach
       ihrer Auftaktniederlage gegen Frankreich.
       
       Und wie!
       
       Deutschland – Dänemark 2:1 (0:1) 
       
       Nach einer hundsmiserablen ersten Halbzeit, unzähligen Fehlpässen im
       Spielaufbau, jeder Menge verlorener Laufduelle in der Innenverteidiugung,
       einem saudummen Gegentor, Schwächen in der Spielgestaltung und der
       immerwährenden und meist vergeblichen Suche nach einer vernünftigen Idee
       für einen Pass in die Spitze stehen die Deutschen nach dem 2:1 gegen
       Dänemark tatsächlich mit sechs Punkten nach zwei Spielen da.
       
       Die Freude war groß unter gut 18.000 Deutschen im Stadion von Basel.
       
       Das Entsetzen über diesen amorphen Auftritt der DFB-Elf irgendwie auch.
       (arue)
       
       Polen – Schweden 0:3 (0:1) 
       
       Was für einen feinen Fuß Schwedens Kapitänin Kosovare Asllani doch immer
       noch hat!
       
       Wie schön doch Flanken sein können, wenn sie ankommen!
       
       Wie sich die Deutschen im Gruppenfinale am Samstag gegen diese starken
       Schwedinnen wohl schlagen werden? (arue)
       
       Portugal – Italien 1:1 (0:0) 
       
       Vergessen wir die ersten 70 Minuten dieses Spiels!
       
       Schwärmen wir von diesem traumhaften Treffer von Cristiana Grirelli zum 1:0
       für Italien!
       
       Und feien wir die Portugiesinnen für ihren Kampf, ihre zwei
       Aluminiumtreffer und ihren Ausgleich in diesen fantastischen letzten 20
       Minuten dieses Spiels! (arue)
       
       Spanien – Belgien 6:2 (2:1) 
       
       Bemitleidenswerte Belgierinnen rennen von Beginn an überlegenen
       Spanierinnen hinterher und gleichen dennoch irgendwann zum 2:2 aus,
       
       Am Ende gewinnt Spanien verdient mit 6:2.
       
       Großes Tennis! (arue)
       
       Schweiz – Island 2:0 (0:0) 
       
       Die erste große Chance kommt in der ersten Minute für Island und etwa eine
       halbe Stunde später fällt dann das Tor für die Schweiz – wird aber wieder
       zurückgenommen wegen Foulspiel.
       
       Ansonsten ist es hektisch, aggressiv, verregnet und der Ball muss etwas zu
       oft von Jónsdóttir geputzt werden.
       
       Fünfzehn Minuten vor Ende platzt der Knoten bei den Schweizerinnen und zur
       90. Minuten ist entschieden: Island ist ausgeschieden aus der EM. (rlf)
       
       Norwegen – Finnland 2:1 (1:1) 
       
       Sion, mein Sitten – vor bergiger Kulisse, ach weh, im EM-Nordduell ein
       Eigentor der flinken Finninnen durch Eva Nyström in Minute 3: und schon
       steht es 1:0 für Norwegen!
       
       Doch ein sauberer Schlenzer mit links in die rechte obere Ecke, platziert
       von Oana Sevenius in Minute 32, lässt Suomi zurückkommen, 1:1, kaikki
       avoinna, alles drin für die zweite Halbzeit.
       
       In der die Norwegerin Caroline Graham Hansen unter Zuhilfenahme des
       gegnerischen Torinnenpfosten einen geflankten Ball zum 2:1 Endstand
       verwandelt – und basta, aus, die streckenweise stärker wirkenden Finninnen
       verlieren dann doch dieses EM-Nordduell zu Sion. (hwo)
       
       Frankreich – England 2:1 (2:0) 
       
       Nach einer Schweigeminute für Diogo Jota und einem kollektiven Kniefall
       gegen jede Art von Diskriminierung geht es los und die zunächst starken
       Engländerinnen schießen ein erstes Tor – leider im Abseits.
       
       Dann kommen die Französinnen in Fahrt, voller Ballsicherheit und
       Passgenauigkeit treffen sie innerhalb weniger Zeit zweimal.
       
       In der zweiten Halbzeit scheint die Puste raus und dann kommt er doch noch
       drei Minuten vor Schluss: der Anschlusstreffer für England, jedoch zu spät.
       (rlf)
       
       Wales – Niederlande 0:3 (0:1) 
       
       Lange konnte Wales das Spiel offen halten.
       
       Es brauchte das 100. Lãnderspiel-Tor von Vivianne Miedema, um die
       Ex-Europameisterinnen von Oranje, diesmal in hellblauen Trikots unterwegs,
       kurz vor der Pause in Führung zu bringen.
       
       Danach wurde es standesgemäß – und der einfache Auftaktsieg, den die
       Niederländerinnen vor den harten Nüssen gegen England und Frankreich
       brauchen. (Tobias Müller)
       
       Deutschland – Polen 2:0 (0:0) 
       
       Neeeiiiin!
       
       Kapitänin Giulia Gwinn ist überall, vorne, hinten und genau am richtigen
       Platz, um ein Tor der Polinnen im Strafraum zu verhindern.
       
       Dann muss sie, die schon zweil Mal am Kreuzband operiert worden ist, mit
       einer Knieverletzung vom Platz, und der 2:0-Erfolg der Deutschen ist am
       Ende nicht mehr als eine Nebensache. (arue)
       
       Dänemark – Schweden 0:1 (0:0)
       
       Von drei Spielphasen ist zu berichten, von denen die erste nur 9 Minuten
       dauerte, aber die schönste war, bloß dass sie schnell durch eine
       gleichermaßen überflüssige wie folgenlose VAR-Prüfung beendet wurde.
       
       Die zweite Phase dauerte dann tatsächlich noch eine dreiviertel Stunde,
       weil es unsinnige 7 Minuten Nachspielzeit gab, doch da passierte nicht sehr
       viel, schon überhaupt nicht waren zwingende Torchancen zu sehen.
       
       Und in der dritten Phase – offiziell als zweite Halbzeit tituliert – kam
       dann Leben in die Bude und der Ball ins Netz (nach exzellentem Doppelpass
       zwischen Kosovare Asllani und Filippa Angeldahl) und trotz sinnloser
       9-Minuten-Nachspielzeit blieb's dabei. (mak)
       
       Spanien – Portugal 5:0 (4:0) 
       
       Es dauert keine 90 Sekunden da liegt der Ball schon im portugiesischen Tor,
       ein wunderschönes 1:0 von Stürmerin Esther González.
       
       Den Rest des Spiels spielen gefühlt nur noch die Spanierinnen, schnell,
       präzise, dominant und voller Energie – beim Pfiff zur Halbzeitpause ist
       eigentlich schon klar, wer gewinnen wird.
       
       Am Ende erreichen die Portugiesinnen nicht einmal ihr Minimalziel für die
       zweite Hälfte: Schadensbegrenzung, stattdessen fällt im allerletzten
       Angriff Spaniens auch noch das 5:0 – bitter. (rlf)
       
       Belgien – Italien 0:1 (0:1) 
       
       Im belgischen Fernsehen kommentieren Frauen das Länderspiel der Frauen
       gegen Italien – macht Sinn.
       
       Die Belgierinnen dominieren die ersten 40 Minuten und fangen sich dann ein
       unnötiges Tor ein – macht keinen Sinn.
       
       Für die belgischen „Red Flames“ hätte ein Punkt gereicht – doch trotz
       zahlreicher Trinkpausen, die Trainerin Elisabet Gunnarsdottir ganz locker
       genutzt hat, um ihren Frauen noch ein paar taktische Tipps zu geben, wollte
       der Ausgleich einfach nicht gelingen. (ebo)
       
       Schweiz – Norwegen 1:2 (1:0) 
       
       Dem kleinen Eröffnungsfeierchen in Basel mit viel Silber und bunten Pappen
       auf den Rängen folgte ein ordentlicher Auftritt der Gastgeberinnen und eine
       verdiente Führung.
       
       Irgendwie stand es dann nach der Pause plötzlich 1:1, was sich so recht
       niemand erklären konnte.
       
       Und dann zeigte [3][die Schweiz], welche gute Gastgeberin sie doch ist, und
       und [4][besorgte das Siegtor für Norwegen durch Julia Stierli
       höchstselbst]. (arue)
       
       Finnland – Island 1:0 (0:0)
       
       Das Spiel vor dem Eröffnungsspiel der EM begann [5][an diesem heißen Tag]
       wohltuend unterkühlt.
       
       Dabei waren die Finninen zunächst viel besser als die vor dem Turnier
       hochgelobten Töchter Islands und überraschten mit gepflegtem Spielaufbau
       nicht nur die zahlreichen isländischen Fans („Huh!“) im niedlichen Stadion
       von Thun.
       
       Dann wird das Spiel doch noch leicht hitzig, Island verliert eine Spielerin
       nach einer gelb-roten Karte, spielt dann besser, kassiert dann doch ein Tor
       durch die Finnin Katariina Kosola, das man getrost als schön bezeichnen
       kann, versucht, sich noch einmal ins Spiel zu beißen, und muss am Ende
       zusehen, wie die Gegnerinnen über die erste Überraschung im ersten EM-Spiel
       jubeln. (arue)
       
       27 Jul 2025
       
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       Neuaufbau könnte schon bei diesem Turnier Früchte tragen.
       
   DIR Keine Frauen-EM in der Fußballkneipe: Ist der Fußball der Frauen wirklich immer noch nicht weiter?
       
       Unsere Autorin freut sich darauf, in der Fußballkneipe ein EM-Spiel zu
       schauen. Doch dann muss sie ernüchternd feststellen: der Bildschirm bleibt
       aus.
       
   DIR Spanisches Frauen-Nationalteam: Verbandsreförmchen
       
       Beim WM-Finale vor zwei Jahren zwang der Chef des spanischen
       Fußballverbands Rubiales der Spielerin Hermoso einen Kuss auf. Was ist
       seitdem passiert?
       
   DIR Schweizer Auftakt bei der Fußball-EM: Rausch und Ernüchterung
       
       Die Gastgeberinnen lassen sich beim EM-Auftakt von der positiven Stimmung
       beflügeln und verlieren doch. Die Gefühlslage ist deshalb zwiespältig.
       
   DIR Frauenfußball vor der EM in der Schweiz: Revolutionär, feministisch und letzten Endes auch nur Fußball
       
       Der Frauenfußball wächst und wächst. Wachstum scheint auch der einzige
       Maßstab, andere Themen werden übersehen.