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       # taz.de -- Bewegungstermine in Berlin: Antifaschismus muss!
       
       > In Friedrichshain konnte erneut ein Neonazi-Aufmarsch verhindert werden.
       > Und schon geht es weiter mit Soli-Aktionen gegen rechte Hetze und
       > Rassismus.
       
   IMG Bild: Antifaschistisch in Friedrichshain
       
       Noch vor dem Blick in die diversen Veranstaltungskalender war klar: Es muss
       um Antifaschismus gehen. Am Wochenende wollten einige Hundert Neonazis in
       Friedrichshain marschieren. Mehrere Tausend [1][Antifaschist:innen
       verhinderten den Aufmarsch erfolgreich]. Zeiten wie diese erfordern
       radikalen antifaschistischen Zusammenhalt, denn nur mit vielen Menschen
       kann es gelingen, die Gegenstimme laut zu artikulieren und sichtbar zu
       bleiben. Außerdem geht es um gegenseitigen Schutz, denn wer sich mit Nazis
       anlegt, lebt gefährlich.
       
       Was im digitalen Zeitalter auch für Aktivist:innen und Gruppen
       unerlässlich ist, sind zum Beispiel gute Hardware und ein gutes Netz, um zu
       informieren, sicher zu kommunizieren und sich zu vernetzen. Im WikiBär gibt
       es dafür eine IT-Beratung für Aktivist:innen und Gruppen von
       [2][resist.berlin] (Mittwoch, 26. März 2025, Köpenicker Str. 45, 20 Uhr).
       
       2019 wurde Zefanias M. Opfer von rassistischer Polizeigewalt, als er in
       einem Neuköllner U-Bahnhof Zivilcourage zeigte. Anschließend wandte er sich
       an die Beratungsstelle ReachOut und verklagte das Land Berlin auf
       Schmerzensgeld. Die Kampagne [3][„Polizei im Nacken – Kniefixierung
       verbieten!“] ruft nun zur solidarischen Prozessbegleitung auf, der nächste
       Verhandlungstag steht im Landgericht Berlin an. Es wird empfohlen ein paar
       Minuten eher da zu sein (Donnerstag, 27. März 2025, Tegeler Weg 17-21,
       11.30 Uhr).
       
       Das Buch „Antifascistas. Wie die spanische extreme Rechte seit den 1990er
       Jahren bekämpft wird“ wird von seinem Autor Miquel Ramos in der
       [4][Buchhandlung Schwarze Risse] vorgestellt. Der Autor gibt Überblick über
       die verschiedenen Kämpfe gegen die neue extreme Rechte in Spanien seit
       Mitte der 80er Jahre bis heute (Freitag, 28. März 2025, Gneisenaustr. 2A,
       19.30 Uhr).
       
       Beim Workshop „#ViralHate – Strategien der extremen Rechten online“ geht es
       darum, Handlungsoptionen gegen rechte Hetze im Netz anzubieten. Gehalten
       wird der Workshop vom Projekt AntiAnti https://wirsindantianti.org/projekt/
       des Vereins mediale pfade.org – Verein für Medienbildung e.V. Die Anmeldung
       erfolgt per Mail über info@jup-ev.org oder via instagram @jup_unabhaengig
       (Samstag, 29. März 2025, Florastr. 84, 14 Uhr).
       
       Der Film „La mort de Guillem“, ein Spielfilm von Carlos Marques-Marcet von
       2020, beruht auf einer wahren Begebenheit. Im Original auf Katalanisch mit
       englischen Untertiteln wird der Film im [5][Lichtblick Kino] gezeigt. Es
       geht um den 18-jährigen Antifaschisten Guillem Agulló, der Anfang der 90er
       von Neonazis in Valencia ermordet wurde. Im Anschluss an den Film gibt es
       einen gemeinsamen Umtrunk (Sonntag, 30. März 2025, Kastanienallee 77, 18
       Uhr).
       
       26 Mar 2025
       
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