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       # taz.de -- Letzte Generation wechselt Namen: Die „Letzten“ wollen die „Neuen“ sein
       
       > Klimaschutz braucht Teilhabe – und Widerstand. Das meint die
       > Aktivist:innengruppe Letzte Generation und will künftig eigene
       > Parlamente bilden.
       
   IMG Bild: Damit wurde die Letzte Generation bekannt: Mit Klebeaktionen blockierte sie Verkehrswege
       
       Berlin dpa | Bisher war die „Letzte Generation“ [1][Teil der
       Klimabewegung]. Nun hat sie sich nicht nur in „Neue Generation“ umbenannt,
       sondern will auch ihr Themenspektrum erweitern. Das sagte Mitglied Raphael
       Thelen am Donnerstag dem Spiegel. Die Gruppe werde sich künftig nicht mehr
       nur für Klimaschutz, sondern für Demokratie allgemein einsetzen.
       
       „Wir brauchen eine neue Generation der Demokratie“, sagte Thelen. Ein
       „Parlament der Menschen“ solle Lösungen entwickeln. Losgehen damit soll es
       im Mai auf der Wiese vor dem Bundestag. Weitere Veranstaltungen sollen
       später auch auf lokaler Ebene in ganz Deutschland stattfinden. Die
       „Parlamente“ könnten [2][ähnlich wie Bürgerräte organisiert] werden,
       beispielsweise über Auslosungen.
       
       Parallel will die Letzte Generation auch ein sogenanntes
       Widerstands-Kollektiv bilden, sagte Thelen. Diese Gruppe soll dann
       „überwiegend auf direkte Aktionen gegen Zerstörung und Ungerechtigkeit“
       setzen. In den sozialen Netzwerken postete die Gruppe einen Beitrag dazu.
       Derzeit lautet der Name auf X noch Letzte Generation.
       
       Die Letzte Generation war [3][nach einem Klima-Hungerstreik in Berlin]
       entstanden. Ab 2022 sorgte sie mit Blockadeaktionen, bei denen sich
       Teilnehmer:innen beispielsweise auf Straßen festklebten, bundesweit für
       Aufsehen. Allerdings sollte es nicht nur bei Klebe-Protest bleiben. Die
       Gruppe besprühte ebenso Wände und Monumente wie das Brandenburger Tor mit
       Farbe. [4][Tausende Strafverfahren wurden nach Angaben der Justiz allein in
       Berlin gegen die Aktivisten geführt].
       
       Im Herbst 2023 führte die Bewegung auch erstmals Protestmärsche durch, bei
       denen Personen betont langsam auf der Straße spazierten statt zu sitzen –
       auch dies führte zu Verkehrsbehinderungen in der Hauptstadt. Anfang 2024
       kündigte die Gruppe einen Strategiewechsel an, nun folgt die
       Namensänderung.
       
       27 Feb 2025
       
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