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   IMG Bild: Die Pfannkuchen kommen aus dem Roboter, aber gedruckte Tageszeitungen gibt es immer noch: Szene aus der Sci-Fi-Zeichentrickserie „Die Jetsons“, die 1962 in den USA ins Fernsehen kam.
       
       Ein Staubsauger, [1][der allein durch die Wohnung fährt] und sauber macht,
       wenn wir nicht da sind? Ein [2][Fernseher, auf dem wir unsere
       Lieblingssendung schauen können, wann wir wollen], statt nur donnerstags um
       18.15 Uhr? Manche Haushaltsutopien der Vergangenheit sind heute mit Smart
       TV und Saugroboter Gegenwart geworden. Vielleicht auch deswegen, weil die
       Ideen offenbar banal naheliegend sind. Auf diesen Gedanken kommt man
       zumindest, wenn man die Zeichentrickserie „Die Jetsons“ schaut, die Anfang
       der sechziger Jahre in den USA lief. Der Familienalltag der Zukunft besteht
       darin aus fliegenden Autos und allerlei Robotern als Haushaltsgehilfen.
       Vater George, Mutter Jane, Teenagerin Judy, Kind Elroy und Hund Astro
       versammeln sich morgens zum Beispiel um ihren sogenannten „Menülator“.
       Damit ist Kochen leicht gemacht: Eine kurze Tastenkombination genügt, und
       frische Pfannkuchen türmen sich auf die Teller, bereit zum Verzehr.
       
       Auch wenn die Geräte, die man heute kaufen kann, anders aussehen, zeigt die
       Serie: Die Bedürfnisse und Sorgen der Menschen sind immer noch weitgehend
       die gleichen. Und sogar Roboter-Haushaltshilfe Rosie will zwischendurch
       gern mal vor dem Smart TV chillen. Nathan Pulver
       
       1 Feb 2025
       
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