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       # taz.de -- Nachrichten zur Coronakrise: Inzidenz bei 1.240,3
       
       > Erneut ist die Sieben-Tage-Inzidenz gesunken. sie liegt im Vergleich zur
       > Vorwoche um mehr als 100 Neuinfektionen niedriger. Arbeitsminister Heil
       > ist erkrankt.
       
   IMG Bild: Karnevalistinnen vor einem Testzentrum. In Köln dürfen nur Geimpfte mit einem negativen Test oder einer Boosterimpfung feiern
       
       Arbeitsminister Heil mit Coronavirus infiziert 
       
       Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat sich nach eigenen Angaben mit
       dem Coronavirus infiziert. „Jetzt hat es auch mich erwischt: Ich bin
       positiv auf Corona getestet und in Quarantäne“, schrieb Heil am Sonntag im
       Kurzbotschaftendienst Twitter. „Trotz einiger Symptome bin ich
       verhältnismäßig in Ordnung“, fügte er hinzu.
       
       Allerdings könne er „leider an der heutigen Bundestagssitzung nicht
       teilnehmen“, führte der Arbeitsminister weiter aus. Bei einer Sondersitzung
       des Bundestags am Sonntag will Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) eine Rede
       zur aktuellen Lage nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine halten.
       Zudem müsse er in der kommenden Woche Termine absagen, erklärte Heil. (afp)
       
       RKI registriert 107.913 Coronaneuinfektionen 
       
       Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist [1][erneut gesunken]. Das
       [2][Robert Koch-Institut (RKI)] gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000
       Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 1.240,3 an. Zum Vergleich: Am
       Vortag hatte der Wert bei 1.253,3 gelegen. Vor einer Woche lag die
       bundesweite Inzidenz bei 1.346,3 (Vormonat: 1.017,4). Die Gesundheitsämter
       in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 107.913
       Coronaneuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des
       RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 118.032
       Ansteckungen.
       
       Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten
       nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von
       Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.
       Zudem gibt es nach Einschätzung des Laborverbands ALM inzwischen eine
       größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr über einen PCR-Test
       bestätigt wird – diese Infektionen fließen damit nicht in die offiziellen
       Statistiken ein.
       
       Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 57
       Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 73 Todesfälle. Das RKI
       zählte seit Beginn der Pandemie 14.682.758 nachgewiesene Infektionen mit
       Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da
       viele Infektionen nicht erkannt werden.
       
       Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-Infizierten Patienten je 100.000
       Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 6,28 an
       (Donnerstag: 6,27). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem
       Coronatest, die eine andere Haupterkrankung haben. Am Wochenende wird der
       Wert nicht gemeldet.
       
       Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Sonntag mit 10.842.300 an. Die Zahl
       der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion
       mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 122.678. (dpa)
       
       27 Feb 2022
       
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