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       # taz.de -- Nachrichten zur Coronakrise: RKI für maximale Beschränkung
       
       > Das Robert-Koch-Institut plädiert ab sofort für Schließung von
       > Restaurants, Verlängerung der Ferien. Bund und Länder beraten zur
       > Coronalage.
       
   IMG Bild: Ohne Booster nicht sicher: Das RKI warnt vor der Omikron-Variante des Coronavirus
       
       ## RKI empfiehlt „maximale Kontaktbeschränkungen“ ab sofort
       
       Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt aufgrund der aktuellen Coronalage
       in Deutschland „maximale Kontaktbeschränkungen“. Diese sollten „sofort
       beginnen“ und bis zunächst Mitte Januar gelten, wie das RKI [1][am Dienstag
       auf Twitter] schrieb.
       
       Auch infektionspräventive Maßnahmen und die Impfgeschwindigkeit sollten
       maximalisiert werden, hieß es weiter. Reisen sollten auf das absolut
       Notwendige reduziert werden.
       
       Das RKI listet in seinem Papier eine Reihe von Maßnahmen zum Herunterfahren
       des öffentlichen Lebens auf, die sofort beginnen und zunächst bis Mitte
       Januar beibehalten werden sollten. Diese Phase solle dann genutzt werden,
       um so viele Menschen wie möglich mit Booster-Impfungen zu versorgen.
       
       So müssten nach Vorstellung des RKI etwa die Weihnachtsferien von Schulen
       und Kitas verlängert werden. Ab sofort müssten auch Restaurants, Bars und
       Sportstätten im Innenbereich geschlossen werden. Das Reisen solle auf das
       „unbedingt Notwendige“ reduziert werden, erforderlich sei zudem eine
       „intensive Begleitkommunikation zum Verständnis der Maßnahmen“.
       
       Der Lehrbetrieb in Universitäten und anderen Hochschulen müsse auf
       Distanzunterricht umgestellt werden. Eine generelle Maskenpflicht solle in
       Innenräumen gelten und auch im Außenbereich, wenn der Abstand von 1,5 Meter
       unterschritten wird – die Pflicht soll auch für Geimpfte und Genesene
       gelten.
       
       Diese Vorschläge reichen zum Teil deutlich über das hinaus, was
       Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Länderchefinnen und -chefs in ihrer
       Schaltkonferenz am Nachmittag laut Beschlussvorlage beschließen wollen.
       (dpa/afp/taz)
       
       ## Gericht bestätigt Coronamaßnahmen in Niedersachsen
       
       Die angeordnete Schließung von Clubs und Diskotheken sowie weitere
       Einschränkungen über die Feiertage in Niedersachsen sind vor dem
       Hintergrund der Coronapandemie angemessen. Diese Infektionsschutzmaßnahmen
       sind derzeit notwendig, wie das niedersächsische Oberverwaltungsgericht
       (OVG) in Lüneburg am Dienstag mitteilte. Eine entsprechende Klage eines
       Anwalts aus Hannover lehnte das Gericht ab (Az.: 13 MN 478/21).
       
       Die Klage richtete sich nach Angaben eines Gerichtssprechers etwa gegen die
       von der Landesregierung angekündigte Schließung von Clubs und Diskotheken
       sowie die Einschränkungen bei Veranstaltungen. Die für die Feiertage
       verschärften Kontaktbeschränkungen waren demnach kein Gegenstand des
       Beschlusses.
       
       Die niedersächsische Landesregierung hatte eine sogenannte Weihnachtsruhe
       auf den Weg gebracht. Clubs und Diskotheken müssen von Heiligabend bis zum
       2. Januar schließen, Veranstaltungen mit mehr als 500 Menschen sind dann
       ebenfalls nicht erlaubt. In diesem Zeitraum dürfen sich drinnen maximal 25
       Menschen treffen, das gilt auch für gegen das Coronavirus geimpfte oder von
       einer Covid-Infektion genesenen Menschen. (dpa)
       
       ## Kontaktbeschränkung, Sperrstunde und Tanzverbot in Hamburg ab 24.
       Dezember
       
       Angesichts der sich rasch ausbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus
       werden in Hamburg bereits zu Weihnachten die Kontakte auch für Geimpfte und
       Genesene eingeschränkt. Nur noch maximal zehn Personen dürften privat
       zusammentreffen, sagte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am Dienstag
       nach einer Sitzung des rot-grünen Senats. Ausgenommen von der
       Kontaktbeschränkung sind Kinder unter 14 Jahren.
       
       Außerdem würden Tanzveranstaltungen ab dem 24. Dezember untersagt. Das
       Tanzverbot kommt faktisch einer Schließung von Clubs und Diskotheken
       gleich. Für die Gastronomie wird es zudem eine Sperrstunde von 23.00 Uhr an
       geben. Eine Ausnahme ist für den Neujahrsmorgen geplant. Dann dürfen
       Kneipen, Gaststätten und Bars bis 1.00 Uhr geöffnet bleiben.
       
       Für Ungeimpfte gelten bereits schärfere Beschränkungen. Sie dürfen nur noch
       mit den Mitgliedern des eigenen Haushalts und maximal zwei Mitgliedern
       eines weiteren Haushalts zusammentreffen.
       
       Zudem beschloss der Senat die bereits angekündigten Einschränkungen zu
       Silvester. Neben dem Verbot des Verkaufs von Feuerwerk herrscht an
       besonders publikumsträchtigen Orten ein An- und Versammlungsgebot.
       
       Am Nachmittag wollten auch die Ministerpräsidenten von Bund und Ländern
       zusammen mit der neuen Bundesregierung in einer Schaltkonferenz schärfere
       Maßnahmen beschließen – auch für Großveranstaltungen. Grund ist eine
       Empfehlung des neuen Corona-Expertenrats der Bundesregierung, der vor einer
       dramatischen Lage wegen der Omikron-Variante gewarnt hatte. (dpa)
       
       ## EU-Impfnachweise nur noch neun Monate gültig
       
       Ohne Booster sind EU-Impfzertifikate künftig spätestens neun Monate nach
       der Grundimmunisierung ungültig. Die Entscheidung tritt am 1. Februar in
       Kraft, wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte. Theoretisch können die
       EU-Länder noch ein Veto einlegen, was aber als so gut wie ausgeschlossen
       gilt, da die Regelung laut Kommissionssprecher mit den Staaten abgestimmt
       wurde. (dpa)
       
       ## Unikliniken fürchten Triage bei Krebspatient:innen
       
       Weil immer mehr Coronapatienten intensivmedizinisch versorgt werden müssen,
       kommen auch die Krebszentren in Deutschland an ihre Belastungsgrenze.
       Bereits jetzt hätten zwei Drittel der befragten Kliniken keine Kapazitäten
       mehr, um weitere Krebspatienten aufzunehmen, teilte das Deutsche
       Krebsforschungszentrum (DKFZ) am Dienstag in Heidelberg mit. Für die
       Erhebung hatte das DKFZ gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe und der
       Deutschen Krebsgesellschaft 18 große universitäre Krebszentren
       (Comprehensive Cancer Center) befragt.
       
       Auch wenn sich die Zahl der Corona-Neuinfektionen derzeit stabilisiert,
       rechnen die Experten damit, dass die Inzidenz bald wieder ansteigt. Damit
       werde auch die Zahl der Patienten steigen, die intensivmedizinisch betreut
       werden müssen. Wenn die Intensivstationen weder Coronapatienten und
       -patientinnen noch Menschen mit anderen schweren Erkrankungen aufnehmen
       könnten, werde die Triage zum Klinikalltag, warnte der DKFZ-Vorsitzende
       Professor Michael Baumann. (epd)
       
       ## Thailand schickt ankommende Tourist:innen in Quarantäne
       
       Die Regierung von Thailand hat wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante
       des Coronavirus die Einreiseregeln zumindest vorübergehend wieder
       verschärft. Das quarantänefreie „Test&Go“-Modell, wonach vollständig
       geimpfte Touristen seit November bei der Einreise nur noch einen PCR-Test
       machen und dann eine Nacht in ihrem Hotel auf das Ergebnis warten müssen,
       werde ab sofort für zwei Wochen ausgesetzt, sagte Ministerpräsident Prayut
       Chan-o-chan am Dienstag nach einer Dringlichkeitssitzung der Regierung.
       
       Wer jetzt trotzdem kommen wolle, müsse sieben oder zehn Tage in Quarantäne
       – je nach Herkunftsland und Impfstatus. Die Lage soll nach den Feiertagen
       am 4. Januar neu bewertet werden. (dpa)
       
       ## RKI verschärft Risikoberwertung
       
       Wegen der Omikron-Variante des Coronavirus hat das Robert-Koch-Institut
       (RKI) seine Risikobewertung verschärft. Für zweifach Geimpfte und Genesene
       werde die Gefahr einer Ansteckung nun als „hoch“ angesehen, teilte das RKI
       am Montag auf Twitter mit. Für Ungeimpfte bleibt es demnach „sehr hoch“.
       Für Geimpfte mit Auffrischimpfung (Booster) schätzt das Institut die
       Gefährdung hingegen als moderat ein. Insgesamt werde die
       Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung als „sehr hoch“ eingeschätzt,
       schreibt das Institut in seiner geänderten Risikobewertung. Es warnt vor
       einer [2][schlagartigen Erhöhung der Fallzahlen.]
       
       „Ursächlich hierfür ist das Auftreten und die rasante Verbreitung der
       Omikron-Variante, die sich nach derzeitigem Kenntnisstand (aus anderen
       Ländern) deutlich schneller und effektiver verbreitet als die bisherigen
       Virusvarianten“, schreibt das RKI. Die aktuelle Entwicklung sei „sehr
       besorgniserregend“. Zu befürchten sei bei weiterer Verbreitung von Omikron
       eine weitere Zunahme schwerer Erkrankungen und Todesfälle und ein
       Überschreiten der deutschlandweit verfügbaren intensivmedizinischen
       Behandlungskapazitäten. (dpa)
       
       ## Bund-Länder-Runde am Nachmittag
       
       Mit Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte, voraussichtlichen
       Einschränkungen bei Veranstaltungen und Club-Schließungen will die Politik
       der befürchteten Omikron-Welle in der Corona-Pandemie begegnen. Am
       Dienstagnachmittag beraten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die
       Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder über erneute
       Maßnahmeverschärfungen. Vorab hatten Vertreter von Bund und Ländern bereits
       angedeutet, wie die neuen Regeln aussehen könnten. Auch verschiedene
       Beratungsvorlagen kursierten am Montag in Berlin, die aber nur einen
       Zwischenstand wiedergaben. Demnach zeichnen sich folgende Maßnahmen ab:
       
       Weihnachten: Die Regeln für Weihnachten bleiben voraussichtlich, wie sie
       sind. Laut Beschluss der letzten Bund-Länder-Runde von Anfang Dezember
       gilt: Treffen, an denen auch nur ein Ungeimpfter oder nicht Genesener
       beteiligt ist, werden beschränkt auf den eigenen Haushalt und maximal zwei
       Personen eines anderen. Kinder sind ausgenommen. Keine Beschränkung soll es
       für Treffen geben, an denen ausschließlich Geimpfte und Genesene
       teilnehmen. „Die Zahl der Kontakte bei Familienfeiern sollte
       eigenverantwortlich begrenzt werden“, heißt es in den Beratungsvorlagen.
       
       Silvester: Spätestens nach Weihnachten werden sich aber voraussichtlich
       auch Geimpfte und Genesene nicht mehr unbegrenzt treffen können. Maximal
       zehn Personen sollen (Stand Montag) noch erlaubt sein. Kinder zählen nicht
       mit. Ist ein Ungeimpfter oder Nicht-Genesener dabei, soll weiterhin gelten:
       maximal der eigene Haushalt plus zwei Personen eines anderen. Große
       Silvesterpartys wären damit tabu. „Silvesterfeiern mit einer großen Anzahl
       von Personen sind in der gegenwärtigen Lage nicht zu verantworten“, heißt
       es in den Papieren.
       
       Partys in Clubs: In einigen Bundesländern darf schon seit einiger Zeit
       nicht mehr getanzt werden. Schließungen sind nach dem letzten
       Bund-Länder-Beschluss von Anfang Dezember aber an den Inzidenzwert von 350
       gekoppelt. Nun könnte bundesweit die Musik ausgehen. „Clubs und Diskotheken
       („Tanzlustbarkeiten“) in Innenräumen“ werden voraussichtlich geschlossen.
       Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) hatte sich am Montag sicher gezeigt, dass
       es dazu kommen wird.
       
       Großveranstaltungen: Für Fußballspiele, Konzerte oder andere
       Veranstaltungen könnte es neue Zuschauerobergrenzen geben oder vielleicht
       sogar Zuschauerverbote. SPD-Chefin Saskia Esken hatte von einer
       „wesentlichen Beschränkung der Großveranstaltungen“ gesprochen. Nach
       bisheriger Beschlusslage vom letzten Bund-Länder-Gipfel Anfang Dezember
       gilt, dass Stadien und Konzerthallen zu maximal zu 50 Prozent ausgelastet
       werden dürfen, draußen mit höchstens 15 000 Zuschauern, drinnen mit maximal
       5000.
       
       Geschäfte, Schule, Restaurants: Echte Lockdown-Maßnahmen wie zum Beispiel
       in den Niederlanden mit geschlossenen Geschäften, Schulen und Lokalen sind
       in Deutschland zunächst wohl nicht geplant. Die Ampel-Parteien hatten das
       Infektionsschutzgesetz im Herbst so geändert, dass das ohne Weiteres auch
       nicht möglich wäre. „Wenn es die pandemische Lage erzwingen würde, dann
       müsste der Bundestag das wieder ändern“, hatte Nordrhein-Westfalens
       Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) gesagt. Sollte sich die Lage im Januar
       extrem verschärfen, dürften entsprechende Forderungen lauter werden.
       
       Kritische Infrastruktur: Der Corona-Expertenrat der Bundesregierung hatte
       vor einer extremen Belastung des Gesundheitssystems und der gesamten
       kritischen Infrastruktur wie Kliniken, Feuerwehr oder Stromversorgung
       gewarnt, [3][sollten viele Menschen zeitgleich krank werden oder in
       Quarantäne müssen.] Der Grund: Die Omikron-Variante wird als deutlich
       ansteckender eingeschätzt. Bei den Beratungen von Bund und Ländern geht es
       nun auch darum, Vorbereitungen zu treffen. „Bund und Länder fordern die
       Betreiber kritischer Infrastrukturen auf, ihre jeweiligen betrieblichen
       Pandemiepläne umgehend zu überprüfen, anzupassen und zu gewährleisten, dass
       diese kurzfristig aktiviert werden können“, heißt es in den vorab
       bekanntgewordenen Beratungsvorlagen.
       
       Impfungen: Bund und Länder wollen das Impftempo weiter hochhalten. Wie aus
       den Beschlussvorlagen hervorgeht, soll das Ziel ausgegeben werden, bis Ende
       Januar weitere 30 Millionen Impfungen (Booster-, Erst- und Zweitimpfungen)
       zu erreichen. Impfangebote speziell für Kinder sollen „soweit noch nicht
       geschehen“ auf- und ausgebaut werden, „um diesen einen niederschwelligen
       Zugang zu Impfungen zu ermöglichen“. (dpa)
       
       ## Vor Bund-Länder-Gipfel: Söder fordert Klarheit
       
       Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder fordert von der
       Bund-Länder-Konferenz Klarheit und Planungssicherheit im Kampf gegen die
       Coronapandemie. Wenn die Omikron-Variante tatsächlich weniger schwere
       Krankheitsverläufe habe, dann müsse sich das in den Maßnahmen wiederfinden,
       sagt der CSU-Chef im ARD-Morgenmagazin. „Wir müssen zunächst mal
       tatsächlich eine klare Einschätzung bekommen, wie gefährlich Omikron ist,
       wie es sich auswirkt auf die Krankenhäuser, wie insbesondere die
       Gefährdungslage auch für die jüngere Generation ist.“
       
       Es müsse rasch Klarheit geben, ob es genügend Impfstoff zum Auffrischen
       gebe und dass angesichts der Feiertage auch weiter geboostert werde. Auch
       ein rasches Signal für die Impfpflicht sei dringend notwendig. „Es macht
       jetzt keinen Sinn, bei fallenden Zahlen jetzt die Panik auszurufen. Aber
       umgekehrt muss man natürlich auch konsequent sein und auch ehrlich sein, in
       dem, was auf uns zukommt.“
       
       Geklärt werden müsse zudem, wie es im Januar mit den Schulen weitergehe.
       Völlig offengelassen sei die Frage, ab wann ein genesener Mensch geboostert
       werden müsse. (rtr)
       
       ## Buschmann: Lockdown möglichst verhindern
       
       Vor der Bund-Länder-Runde zu Corona warnt Bundesjustizminister Marco
       Buschmann vor einem Lockdown. „Wir müssen alles tun, um einen erneuten
       Lockdown zu verhindern“, sagt der FDP-Politiker den Zeitungen der Funke
       Mediengruppe. „Schulschließungen können nur Ultima Ratio sein.“
       
       Zugleich räumt Buschmann „ein relevantes Risiko“ ein, dass die
       Omikron-Variante neue Belastungen für die Krankenhäuser bringe und viele
       Mitarbeiter der kritischen Infrastruktur gleichzeitig krank würden. In
       einer dynamischen Lage, so Buschmann, wäre es daher „falsch, bestimmte
       Maßnahmen ein für alle Mal auszuschließen“. Die rechtlichen Voraussetzungen
       für die Anordnung von Kontaktbeschränkungen, die der Expertenrat der
       Bundesregierung anspreche, seien bereits geschaffen.
       
       Mit Blick auf Weihnachten und Silvester appelliert der Minister an die
       Bürger: „Wir sollten jetzt unsere Kontakte einschränken. Und wir sollten
       uns regelmäßig testen.“ (rtr)
       
       ## Gestaffeltes Bußgeld für Verstöße gegen Impfpflicht?
       
       Justizminister Marco Buschmann will Verstöße gegen eine mögliche allgemeine
       Impfpflicht mit einkommensgestaffelten Bußgeldern ahnden. „Niemand soll
       gegen seinen Willen mittels physischen Zwangs geimpft werden“, sagt der
       FDP-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Denkbar wäre es
       stattdessen, einen Verstoß gegen die Impfnachweispflicht als
       Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld zu ahnden. Bei der Bemessung könnte
       die finanzielle Lage im Einzelfall Berücksichtigung finden. Zugleich ruft
       Buschmann dazu auf, weiter auf Überzeugung und Aufklärung zu setzen. (rtr)
       
       ## Inzidenz sinkt weiter
       
       Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet binnen 24 Stunden 23.428
       Corona-Neuinfektionen. Das sind 7395 Fälle weniger als am Dienstag vor
       einer Woche, als 30.823 Positiv-Tests gemeldet wurden. Die bundesweite
       Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 306,4 von 316,0 am Vortag. Der Wert gibt an,
       wie viele Menschen je 100.000 Einwohner:innen sich in den vergangenen
       sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben.
       
       462 weitere Menschen starben in Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht
       sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen eines Tages auf 108.814.
       Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 6,8 Millionen Corona-Tests
       positiv aus. (rtr)
       
       ## Omikron in den USA dominant
       
       Die Omikron-Variante des Coronavirus ist in den USA nach Angaben der
       Regierung mittlerweile die vorherrschende Variante. 73 Prozent der
       Neuansteckungen in den Vereinigten Staaten seien auf Omikron
       zurückzuführen, teilt die US-Seuchenbehörde CDC mit. (rtr)
       
       21 Dec 2021
       
       ## LINKS
       
   DIR [1] https://twitter.com/rki_de/status/1473249612391759876
   DIR [2] /Virologin-ueber-Omikron-Variante/!5820738
   DIR [3] /Moegliche-Engpaesse-durch-Omikron/!5820843
       
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