# taz.de -- Podcast „Weißabgleich“: Nahost und wir
> Seit in Israel wieder Raketen fliegen, fragen sich unsere Podcasterinnen:
> Wie schauen wir als Menschen mit Migrationsgeschichte auf diesen
> Konflikt?
IMG Bild: Schweigen ist bequem, im aktuellen Nahostkonflikt aber nicht angebracht
Berlin taz | Der wieder aufgeflammte Nahostkonflikt hat unsere
Podcasterinnen [1][vor neue Fragen] gestellt. Da fliegen Raketen aus Gaza
auf Tel Aviv und zurück, es sterben Menschen auf beiden Seiten und hier, in
Deutschland, brennen Israelflaggen und werden [2][Jüdinnen und Juden in der
Öffentlichkeit beschimpft und beleidigt].
Auf wessen Seite soll man sich da schlagen? Wie geht das zusammen,
solidarisch mit jüdischen Mitmenschen sein und gleichzeitig mit den
Palästinenser:innen? Und vor allem: Wie positioniert man sich als
[3][Deutsche mit Migrationsgeschichte, als Person, die zwar umgeben von der
deutschen Geschichte aufgewachsen ist, deren Vorfahren aber nicht Teil von
ihr waren]?
Die taz-Redakteurinnen Lin Hierse, Jasmin Kalarickal und Malaika
Rivuzumwami nehmen die [4][Krise in Nahost] zum Anlass, um über
vielschichtige Identitäten zu sprechen. Ihre Unsicherheit beginnt schon da,
wo sie sich selbst bezeichnen sollen. Nationalitäten lehnen sie ab. Aber
wie sprechen sie über sich selbst? „Ich bin Kind indischer Einwanderer“,
„meine Mutter stammt aus Shanghai“, „mein Vater aus Ostafrika“. Dabei sind
die taz-Podcasterinnen längst erwachsene Frauen – ist es dann noch
angebracht, sich über die Eltern zu definieren?
Und wie verändert die eigene Herkunft den Blick auf die deutsche Geschichte
– und auf die globale Gegenwart? Diese und andere Fragen besprechen die
drei taz-Redakteurinnen in der neuen Folge „Weißabgleich“.
„[5][Weißabgleich]“ Der taz-Podcast über den nicht weißen Blick auf Politik
und Alltag immer monatlich auf taz.de, Spotify, Deezer und iTunes.
7 Jun 2021
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## AUTOREN
DIR Lin Hierse
DIR Malaika Rivuzumwami
DIR Jasmin Kalarickal
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