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       # taz.de -- Podcast „We Care“: Küche, Kinder und Kotze
       
       > Die Schriftstellerin Jacinta Nandi nennt sich „die schlechteste Hausfrau
       > der Welt“. Nicht schlimm, findet sie, denn ihr Scheitern ist politisch.
       
   IMG Bild: Wenn die Wäsche wenigstens immer auf so einer hübschen Leine hängen würde…
       
       Leipzig taz | Jacinta Nandi ist die schlechteste Hausfrau der Welt. So
       beschreibt sie sich zumindest selbst. Nandi, [1][Mutter von zwei Söhnen],
       Schriftstellerin und taz-Autorin, scheitert schon an ihrem Wäscheständer.
       Der sei instabil, unpraktisch und klemme regelmäßig ihre Finger ein. Immer
       wenn ihr ein Teil der Hausarbeit dann doch mal gelingt, bestraft sie das
       Universum. Das erzählt sie in der neuesten Folge des feministischen
       taz-Podcasts „We Care“.
       
       Nandi hat ein Buch geschrieben über ihr Leben zwischen Küche, Kindern und
       Kotze. Es heißt „[2][Die schlechteste Hausfrau der Welt]“, und zeigt, dass
       ihr Scheitern politisch ist. Noch immer übernehmen Frauen den Großteil der
       Hausarbeit und der Kindererziehung – und das unbezahlt und zusätzlich zu
       den Lohnjobs, denen die meisten Frauen nachgehen. Denn anders als früher
       ist „[3][Hausfrau]“ heute zumindest in Deutschland kein anerkannter
       Vollzeit-Job mehr.
       
       Zum Glück, findet Nandi einerseits. Andererseits führe das direkt dazu,
       dass wir uns heute selbst belügen: In aufgeklärten heterosexuellen
       Beziehungen [4][gaukeln wir uns vor,] Männer und Frauen teilten die
       Hausarbeit zu gleichen Teilen auf. Dabei sind wir davon weit entfernt.
       
       Im Gespräch mit Sarah Ulrich erklärt Nandi, wie sich das lösen ließe. Sorgt
       zum Beispiel eine bezahlte Putzfrau für mehr Gleichberechtigung? Würde es
       helfen, wenn Mütter ihre Kinder früh abstillen, arbeiten gehen und die
       Väter mit den Babys zuhause lassen? Und sollten Frauen einfach weniger
       romantische Komödien gucken, um sich von überkommenen Geschlechterbildern
       zu befreien?
       
       „We Care!“ [5][Der feministische taz-Podcast zu emotionaler Arbeit und
       Care]. Immer monatlich auf taz.de, Spotify, Deezer und iTunes.
       
       17 May 2021
       
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   DIR Sarah Ulrich
       
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