URI:
       # taz.de -- Aktuelle Nachrichten in der Coronakrise: Rekord bei täglichen Impfungen
       
       > Am Mittwoch wurden 656.000 Menschen in Deutschland gegen das Coronavirus
       > geimpft. Wirtschaftsminister Altmaier ist weiter gegen eine Testpflicht
       > für Firmen.
       
   IMG Bild: Am Mittwoch starteten in den meisten Bundesländern die Impfungen in den Hausarztpraxen
       
       ## Impfrekord in Deutschland
       
       Nach dem Einstieg der Hausärzt:innen hat sich die Zahl der
       Corona-Impfungen in Deutschland sprunghaft erhöht. So wurden am Mittwoch
       rund 656.000 Dosen verabreicht – 290.000 mehr als am Vortag. Das geht aus
       der täglichen Impfstatistik des Robert Koch-Instituts hervor. Am Mittwoch
       starteten in den meisten Bundesländern die Impfungen in den insgesamt
       35.000 teilnehmenden Hausarztpraxen. Bisher waren an keinem Tag mehr als
       367.000 Corona-Impfdosen in Deutschland verabreicht worden. In der Regel
       waren es deutlich weniger.
       
       Insgesamt verabreicht wurden seit dem Start der Impfkampagne im Dezember
       16,26 Millionen Impfdosen. 13,8 Prozent der Menschen in Deutschland wurden
       mindestens einmal geimpft – nach 13 Prozent am Vortag. Vollständig geimpft
       wurden 5,7 Prozent.
       
       Die deutliche Verbreiterung der Impfkampagne bei den Hausärzt:innen
       begann mit den ersten Praxen am Dienstag. In der ersten Woche erhalten alle
       Praxen zusammen 940.000 Impfdosen. Das sind rein rechnerisch gut 26 Dosen
       pro Praxis. In der Woche vom 26. April gibt es einen deutlichen Schub –
       dann können die Praxen insgesamt mit mehr als drei Millionen Dosen rechnen.
       (dpa)
       
       ## Altmaier weiter gegen Testpflicht in Unternehmen
       
       Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sieht mögliche gesetzliche
       [1][Vorgaben für Unternehmen] skeptisch, Coronatests für Beschäftigte
       anzubieten. Das machte der CDU-Politiker am Donnerstag bei Beratungen mit
       Wirtschaftsverbänden deutlich, wie die Deutsche Presse-Agentur von
       Teilnehmer:innen erfuhr. Wenn man etwas reguliere, müsse es auch
       kontrolliert werden, habe Altmaier gesagt. Es würde aber Wochen dauern,
       solche Kontrollen einzurichten – in dieser Zeit werde die Impfkampagne
       Fahrt aufnehmen.
       
       Altmaier sagte laut Teilnehmer:innen weiter, er erkenne die
       Anstrengungen der Wirtschaft an. Es sei vieles vorangebracht und erreicht
       worden. Eine abschließende Bewertung der Bundesregierung gebe es aber noch
       nicht.
       
       Wirtschaftsverbände bekräftigten laut Teilnehmer:innen bei den
       Beratungen, dass sie gesetzliche Auflagen ablehnen. Wie aus einem Bericht
       der Spitzenverbände der Wirtschaft hervorgegangen war, testen derzeit
       zwischen 80 und 90 Prozent der Firmen in Deutschland oder bereiten den
       Teststart unmittelbar vor. Das Arbeits- sowie das Wirtschaftsministerium
       lassen eigene Erhebungen durchführen. (dpa)
       
       ## Weiter keine Klarheit um AstraZeneca-Vakzin
       
       Die Entscheidung über den Wechsel von [2][AstraZeneca z]u einem anderen
       Präparat für die Zweitimpfung soll erst in der kommenden Woche fallen.
       Zunächst wollen die Gesundheitsminister der Länder am nächsten Dienstag
       zunächst mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und dem
       Vorsitzenden der deutschen Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas
       Mertens, aber noch offene Fragen diskutieren, heißt es aus den Reihen der
       Länderminister.
       
       Die Stiko hatte bereits in der vergangenen Woche empfohlen, dass Menschen
       unter 60 Jahren, die bereits eine erste Corona-Impfung mit dem Präparat von
       AstraZeneca erhalten haben, bei der zweiten Impfung auf einen anderen
       Impfstoff umsteigen sollen. Die Gesundheitsminister hatten darüber bereits
       in ihrer Schalte am Mittwoch diskutiert, die finale Entscheidung aber dann
       wegen der offenen Fragen vertagt.
       
       Hintergrund sind eine Reihe von Verdachtsfällen auf eine
       Hirnvenen-Thrombose nach der Impfung mit AstraZeneca. Experten vermuten,
       dass das sehr geringe Risiko jüngere Menschen betrifft. Bund und Länder
       hatten deshalb vor einer Woche beschlossen, das AstraZeneca-Mittel in der
       Regel nur noch Menschen über 60 verabreichen zu lassen. (dpa)
       
       ## Streit um Sputnik V
       
       Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat die Sonderwege
       von Bundesländern wie Bayern oder Mecklenburg-Vorpommern bei der
       Beschaffung des Impfstoffes Sputnik V kritisiert. „Für die Beschaffung der
       Impfstoffe ist die Bundesregierung zuständig“, sagt die SPD-Politikerin. Da
       gehöre das Thema hin. Sollte die Bundesregierung sagen, dass Sputnik die
       Zulassung der EU und Empfehlung der Stiko habe, „dann freue ich mich riesig
       darüber“, fügt sie hinzu.
       
       Mecklenburg-Vorpommern will offenbar einen Vertrag mit dem
       Sputnik-V-Hersteller schließen. Der Sender NDR 1 berichtet, dass
       Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) einen Vertrag über die Lieferung von
       einer Million Impfdosen für das Bundesland nach Moskau schicken wolle. Die
       Verhandlungen seien mit der Staatskanzlei abgestimmt. Glawe rechne Ende Mai
       oder Anfang Juni mit einem Einsatz des Impfstoffs. Die Kosten solle der
       Bund übernehmen. (rtr)
       
       ## Spahn für harten Lockdown
       
       Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat einen härteren Lockdown
       gefordert, um die dritte Coronawelle zu brechen. Erst wenn die
       Inzidenzzahlen wieder niedriger seien, könne man mit Testen und Impfen aus
       der Pandemie herauskommen, sagte er am Donnerstag im WDR5-“Morgenecho“. Vor
       allem die privaten Kontakte müssten zunächst weiter reduziert werden.
       
       In Regionen mit einer Wocheninzidenz von über 100 müsse man zu
       [3][Ausgangsbeschränkungen] kommen. „Ausgangsbeschränkungen haben ja vor
       allem ein Ziel: Dass abends nicht alle privat sich treffen, so schwer das
       fällt“, sagte Spahn. „Gerade die privaten Kontakte – nicht nur, aber auch
       am Abend – führen eben zu Infektionen.“ (dpa)
       
       ## Spahn will mit Russland über Sputnik-Impfstoff reden
       
       Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat bilaterale Gespräche mit
       Russland angekündigt über eventuelle Lieferungen des Corona-Impfstoffs
       Sputnik V im Falle einer EU-Zulassung. Man müsse aber sehr aufpassen, dass
       dies nicht zu einer „Fata-Morgana-Debatte“ werde, sagte er am Donnerstag im
       WDR5-“Morgenecho“. Zunächst gehe es um die Zulassung durch die EU. „Dafür
       muss Russland Daten liefern.“ Solange dies nicht geschehe, könne es keine
       Zulassung geben.
       
       Die zweite Frage sei dann die der Bestellung, sagte Spahn. Die
       EU-Kommission habe am Mittwochabend erklärt, dass sie über Sputnik V nicht
       Verträge schließen werde wie mit den anderen Herstellern wie etwa Biontech.
       „Daraufhin habe ich auch im EU-Gesundheitsministerrat für Deutschland
       erklärt, dass wir dann bilateral auch mit Russland reden werden, und zwar
       erst mal darüber, wann überhaupt welche Mengen kommen könnten“, sagte
       Spahn.
       
       „Um wirklich einen Unterschied zu machen in unserer aktuellen Lage, müsste
       die Lieferung schon in den nächsten zwei bis vier, fünf Monaten kommen –
       ansonsten haben wir so oder so mehr als genug Impfstoff.“ Insofern erwarte
       er von Russland verbindliche Aussagen dazu, „wann welche Menge konkret nach
       einer Zulassung auch Deutschland erreichen könnte“.
       
       Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, sagte im
       ZDF-“Morgenmagazin“, die publizierten Daten zu Sputnik V „sehen sehr gut
       aus“, er wisse aber nicht, was der EU-Arzneimittelbehörde EMA noch an
       zusätzlichen Daten vorliege. „Wenn der Impfstoff geprüft und zugelassen
       wird, hätte ich persönlich dagegen nichts einzuwenden.“ Über den von
       Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) angekündigten Vorvertrag über
       eine bilaterale Sputnik-Beschaffung sagte er: „Dass das jetzt wieder als
       bayerischer Alleingang geplant sein sollte, wenn das denn so ist, davon bin
       ich nicht so sehr überzeugt.“ (dpa)
       
       ## RKI registriert über 20.000 Neuinfektionen
       
       Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI)
       binnen eines Tages 20.407 Neuinfektionen mit dem [4][Coronavirus] gemeldet.
       Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 306 neue Todesfälle verzeichnet. Das
       geht aus Zahlen des RKI von Donnerstagmorgen hervor. Das RKI geht jedoch
       davon aus, dass sich rund um die Osterfeiertage weniger Menschen testen
       ließen, was zu einer geringeren Meldezahl an die Gesundheitsämter führe.
       Zudem könne es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter an allen Tagen Daten
       an das RKI übermittelten.
       
       Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 24.300
       Neuinfektionen und 201 neue Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der binnen
       sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:innen lag
       laut RKI am Donnerstagmorgen bundesweit bei 105,7. Am Vortag gab das RKI
       diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 110,1 an.
       
       Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von
       Mittwochabend bei 0,76 (Vortag: 0,81). Das bedeutet, dass 100 Infizierte
       rechnerisch 76 weitere Menschen anstecken. Eine Absenkung des R-Werts könne
       auch mit den Osterfeiertagen zusammenhängen, schreibt das RKI. „Die Werte
       können erst in einigen Tagen bewertet werden.“ (dpa)
       
       ## Merkel plant Änderung des Infektionsschutzgesetzes
       
       Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) strebt zur Bekämpfung der
       Coronapandemie einem Bericht zufolge eine Änderung des
       Infektionsschutzgesetzes an. Ziel sei es, die Coronamaßnahmen bundesweit zu
       vereinheitlichen, berichtete die Bild-Zeitung unter Berufung auf
       Regierungskreise. Demnach sollen Landkreise bei erhöhten Inzidenz- und
       R-Werten sowie unter Berücksichtigung anderer Faktoren dazu verpflichtet
       werden, ihre Maßnahmen zu verschärfen.
       
       Laut Bild planen Unions-Abgeordnete mit Unterstützung der Fraktionsspitze
       bereits eine Initiative, um es auch der Bundesregierung zu ermöglichen,
       Coronamaßnahmen per Rechtsverordnung zu erlassen. Somit wäre neben den
       Landesregierungen auch die Bundesregierung ermächtigt, solche
       Beschränkungen zu verhängen.
       
       Einer der Initiatoren des Vorstoßes, CDU-Präsidiumsmitglied Norbert
       Röttgen, sagte: „Es geht nicht darum, die Länder zu schwächen. Es geht
       darum, dass der Bund überhaupt handeln kann.“ Bislang hätten sich rund zwei
       Dutzend Abgeordnete hinter die Initiative gestellt. Es seien aber nicht
       alle Unions-Abgeordneten angeschrieben worden.
       
       Die Diskussion darüber, ob mehr Entscheidungskompetenzen in der
       Coronapolitik auf die Bundesebene verlagert werden sollen, schwelt bereits
       seit Ende März. Merkel hatte in der ARD-Sendung „Anne Will“ gesagt, [5][die
       Länder müssten bei der Pandemiebekämpfung „nachlegen“.] Sie kritisierte
       Lockerungsschritte und stellte zugleich in den Raum, dass der Bund über
       eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes selbst die Initiative ergreifen
       könnte.
       
       Ein Regierungssprecher hatte am Wochenende erklärt, es werde überlegt, „ob
       und wie der Bund einheitliche Vorgaben machen soll, falls das Vorgehen der
       Länder nicht ausreicht“. (afp)
       
       ## Lauterbach mit AstraZeneca-Präparat geimpft
       
       Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat sich mit dem Präparat von
       AstraZeneca gegen das Coronavirus impfen lassen. Das gab der [6][58-Jährige
       am Mittwochabend via Twitter] bekannt. „AstraZeneca-Impfstoff ist heute
       leider erneut in den Schlagzeilen. Wahr ist: es ist ein hochwirksamer
       Impfstoff, schwere Nebenwirkungen sind sehr rar“, schrieb Lauterbach. Der
       Leiter des Impfzentrums in Leverkusen und er hätten am Dienstag zahlreiche
       Dosen des Mittels verabreicht. „Selbstverständlich habe ich ihn auch
       genommen.“ Dazu postete Lauterbach zwei Fotos, auf einem davon ist er bei
       seiner eigenen Impfung zu sehen.
       
       Bereits am Dienstag schrieb Lauterbach bei Twitter, dass er den ganzen Tag
       im Impfzentrum Leverkusen gearbeitet habe. Eine solche Hilfsaktion hatte
       Lauterbach Mitte Februar kurzfristig abgesagt – aus Sorge vor Protesten.
       „Polizei und Sicherheitsbehörden sahen Gefährdung“, twitterte Lauterbach
       damals. Schon zu diesem Zeitpunkt hatte der SPD-Politiker angekündigt, sich
       das AstraZeneca-Präparat spritzen lassen zu wollen. (dpa)
       
       ## Halle: OB nach Impf-Drängelei suspendiert
       
       Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) soll wegen der
       Impfaffäre vom Dienst suspendiert werden. Das hat der Stadtrat am Mittwoch
       auf einer Sondersitzung beschlossen, wie Stadtratsvorsitzende Katja Müller
       (Linke) im Anschluss mitteilte. Grund für das zeitweise Verbot seiner
       Dienstgeschäfte ist die vorzeitige Impfung Wiegands gegen das Coronavirus
       und damit im Zusammenhang ein gestörtes Vertrauensverhältnis.
       
       Wie Müller weiter mitteilte, stimmte eine deutliche Mehrheit von 34 der
       anwesenden 48 Stadträte für die Suspendierung. Es gab 13 Gegenstimmen und
       eine Enthaltung. Die Impfaffäre von Halle hatte bundesweit für Schlagzeilen
       gesorgt.
       
       Zu dem gestörten Vertrauensverhältnis zwischen dem Stadtrat und dem
       Oberbürgermeister der Saalestadt sagte Müller, es gehe vor allem um die
       Begleitumstände seiner vorzeitigen Impfung. Nach Ansicht des Stadtrates hat
       Wiegand vor dem Gremium die Unwahrheit gesagt. Wiegand selbst nahm an der
       Stadtratssitzung nicht teil. Laut Müller hat der Oberbürgermeister für
       diesen Donnerstag bis zum Sonntag (11.4.) Urlaub eingereicht.
       
       Der OB hatte die Vorwürfe gegen ihn zurückgewiesen, ebenso
       Rücktrittsforderungen. Der Impfstoff sei übrig gewesen und wäre ansonsten
       im Müll gelandet, argumentierte er. Wiegand bekommt den Angaben zufolge den
       Stadtratsbeschluss zugestellt. Er könne sich dazu äußern und auch rechtlich
       dagegen vorgehen, etwa vor dem Verwaltungsgericht.
       
       Der Stadtrat mit 59 Mitgliedern ist der Dienstherr des Oberbürgermeisters.
       Wiegand hatte seine vorzeitige Impfung im Januar erst Wochen später
       öffentlich gemacht. Gegenüber dem Stadtrat und in der Öffentlichkeit
       verstrickte er sich in Widersprüche, als es um die konkreten Umstände und
       zeitlichen Abläufe der Impfung ging. (dpa)
       
       8 Apr 2021
       
       ## LINKS
       
   DIR [1] /Gesetzliche-Testpflicht-fuer-Unternehmen/!5758950
   DIR [2] /Aktuelle-Nachrichten-in-der-Coronakrise/!5764303
   DIR [3] /Coronabekaempfung-in-Deutschland/!5760269
   DIR [4] /Schwerpunkt-Coronavirus/!t5660746
   DIR [5] /Angela-Merkel-bei-Anne-Will/!5761783
   DIR [6] https://twitter.com/search?q=lauterbach&src=typed_query
       
       ## TAGS
       
   DIR Schwerpunkt Coronavirus
   DIR Robert Koch-Institut
   DIR Pandemie
   DIR Karl Lauterbach
   DIR Schwerpunkt Coronavirus
   DIR Schwerpunkt Coronavirus
   DIR Schwerpunkt Coronavirus
   DIR Schwerpunkt Coronavirus
   DIR Schwerpunkt Coronavirus
   DIR Schwerpunkt Coronavirus
   DIR Schwerpunkt Coronavirus
   DIR Schlagloch
   DIR Schwerpunkt Coronavirus
       
       ## ARTIKEL ZUM THEMA
       
   DIR Experte für Pflichttests in Firmen: „Lockdown der Betriebe konsequent“
       
       Firmen und ihre ChefInnen sollten bei der Coronabekämpfung härter
       durchgreifen – fordert der Managementexperte Guido Möllering.
       
   DIR Zu wenig Tests in Betrieben: Unsinniger Widerstand
       
       Massentests in den Betrieben wären ein wichtiger Baustein für den
       Gesundheitsschutz. Die Kosten sollte daher der Staat übernehmen.
       
   DIR Aktuelle Nachrichten in der Coronakrise: EMA prüft Johnson & Johnson
       
       Nach Berichten über Blutgerinnsel überprüft die Europäische
       Arzeimittelbehörde den Impfstoff von Johnson & Johnson. Die für Montag
       geplante MPK ist abgesagt.
       
   DIR Unternehmen sehen Pflichttests skeptisch: Wirtschaft sträubt sich
       
       Wirtschaftsverbände behaupten, 90 Prozent der Firmen würden ihre
       Beschäftigten bereits regelmäßig untersuchen. Doch stimmt das?
       
   DIR Gemeinsame Impfstoff-Strategie vor Aus: Sputnik V spaltet EU
       
       Der russische Impfstoff Sputnik V gehört nicht zum EU-Portfolio. Berlin
       will ihn nun selbstständig einkaufen – und lässt Brüssel isoliert dastehen.
       
   DIR Zuständigkeiten in der Pandemiepolitik: Abgeordnete für mehr Macht für Bund
       
       Rund 50 Bundestagsabgeordnete von CDU/CSU wollen dem Bund ermöglichen,
       Corona-Beschränkungen zu erlassen. Die Grünen wären dabei.
       
   DIR Impfstoff für arme Länder: Global gegen die Pandemie
       
       Mangelnde internationale Solidarität prägt den Wettkampf um die Impfstoffe.
       Dem Virus den Garaus zu machen, wird so jedoch nicht funktionieren.
       
   DIR Rechte an Corona-Impfstoffen: Patentierter Massenmord
       
       Impfstoffpatente gehören Pharmakonzernen. Ohne sie könnten
       Produktionsstätten weltweit größere Mengen herstellen.
       
   DIR Aktuelle Nachrichten in der Coronakrise: EMA empfiehlt AstraZeneca weiter
       
       Die EMA erkennt Gefahren für Blutgerinnsel, doch die Vorteile des Vakzins
       seien größer. Großbritannien ändert die Empfehlung.