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       # taz.de -- Podcast „Weißabgleich“: Wie weiß sind wir eigentlich?
       
       > Bei Weißabgleich sprechen PoC aus der taz über ihre Erfahrungen mit
       > Rassismus, Ungleichheit und der weißdeutschen Mehrheitsgesellschaft.
       
   IMG Bild: Dieser Podcast ist eine Einladung zum Weißabgleich, mit Autor:innen und Redakteur:innen der taz
       
       In einem Land zu leben, in dem man Rassismus immer wieder von vorne
       erklären muss, das ist oft einfach nur ermüdend. Um uns über die Dinge
       unterhalten zu können, die uns interessieren, die uns Tag für Tag
       beschäftigen, haben wir, eine Gruppe von People of Color aus der taz, uns
       zusammengetan zum Weißabgleich.
       
       Unsere Treffen und Gespräche sind für uns eine große Bereicherung. Denn
       auch wenn wir alle ähnliche [1][Erfahrungen mit Rassismus] gemacht haben,
       und auch wenn wir alle aus einer weißen Perspektive ähnlich gesehen werden,
       sind wir als Individuen unterschiedlich, haben unterschiedliche Meinungen
       und andere Privilegien. Wir haben schnell gemerkt, dass der gemeinsame
       Austausch zu aktuellen Fragen uns bekräftigt, uns herausfordert und auch
       neue Fragen aufwirft – so ist dieser Podcast entstanden.
       
       In Weißabgleich wollen wir so sprechen, wie wir es für richtig halten –
       über politische Entwicklungen, mediale Ereignisse, gesellschaftliche
       Ungleichheiten. Wir wollen uns gegenseitig nachdenklich machen, miteinander
       lachen und unsere Hörer_innen dazu anregen, einen Perspektivwechsel zu
       wagen – und sich vielleicht auch einmal zu fragen: Wie weiß bin ich
       eigentlich?
       
       Denn die Frage nach dem Weißsein ist immer auch die Frage nach der eigenen
       [2][Identität]. Was macht es mit uns, wenn wir ständig von außen bezeichnet
       und bestimmt werden? Ein Erfahrungsaustausch
       
       Rassismus begleitet uns seit der Kindheit und das ist oft anstrengend. Wer
       als Person of Color in Deutschland lebt, wird oft fremd bezeichnet. Ergibt
       es da Sinn, sich selbst zu benennen? Und was bringt eine kollektive
       Selbstbezeichnung? Schwarz, PoC, MMM oder einfach nur der eigene Vorname –
       wie können wir die Hoheit über rassistische Situationen gewinnen?
       
       Ein Podcast mit den taz-Redakteurinnen [3][Lin Hierse], [4][Jasmin
       Kalarickal] und [5][Malaika Rivuzumwami].
       
       6 Jun 2019
       
       ## LINKS
       
   DIR [1] /Schwerpunkt-Rassismus/!t5357160
   DIR [2] /Identitaet/!t5009732
   DIR [3] /Lin-Hierse/!a43821/
   DIR [4] /Jasmin-Kalarickal/!a127/
   DIR [5] /Malaika-Rivuzumwami/!a37620/
       
       ## AUTOREN
       
   DIR Malaika Rivuzumwami
   DIR Jasmin Kalarickal
   DIR Lin Hierse
       
       ## TAGS
       
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