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       # taz.de -- Senatswahlen entscheiden über Mehrheit: Wer sticht in Georgia?
       
       > John Ricketson fürchtet den Sozialismus, sollten die Demokraten gewinnen.
       > Für Jennifer Pierce geht es darum, Trumps Handlanger im Senat zu stoppen.
       
       Die Kleinstadt [1][Woodstock] im US-Bundesstaat Georgia ist so etwas wie
       der Inbegriff von „Small Town America“. An der Main Street reihen sich
       Restaurants, Bars und Boutiquen aneinander. Nur eine Straße weiter sitzen
       Menschen im Biergarten einer lokalen Brauerei. Die meisten tragen
       Mundschutz und halten sich an den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand.
       Lichterketten versprühen ein weihnachtliches Ambiente und von den Problemen
       der Großstadt Atlanta, die knapp 40 Autominuten südlich gelegen ist, ist
       nichts zu spüren. Trotzdem ist ausgerechnet das beschauliche Woodstock an
       einem kühlen Dezemberabend für kurze Zeit das politische Zentrum der USA.
       
       Der Grund ist ein Wahlkampfauftritt der republikanischen Senatorin Kelly
       Loeffler. Die 50-Jährige muss Anfang Januar ihren Senatssitz in einer
       Stichwahl verteidigen. Pünktlich um 17 Uhr erscheint sie vor dem Pavillon
       einer städtischen Grünanlage. Die frühere Geschäftsfrau trägt Bluejeans,
       ein rot kariertes Hemd mit Weste und Cowboystiefel.
       
       „Wir sind der Schutzwall gegen den Sozialismus“, sagt Loeffler zu den knapp
       60 Menschen, die sich im Park versammelt haben. Die Senatorin verspricht,
       dass aus den USA niemals ein sozialistisches Land werden würde. Dies
       allerdings sei das Ziel ihres Gegners von den Demokraten, den sie als
       „radikalen Sozialisten“ bezeichnet. Sie prangert den „Sumpf“ in Washington
       an, betont das in der Verfassung verankerte Recht auf Waffenbesitz und
       lehnt Abtreibungen ab. Ihre Rede erinnert in vielen Punkten an den noch
       amtierenden Präsidenten Donald Trump. Das gilt auch für die Kernaussage:
       Demokraten wollten die Vereinigten Staaten mit ihren radikalen Plänen
       zerstören und nur Republikaner könnten sie davon abhalten.
       
       ## Loeffler gegen Warnock, Perdue contra Ossoff
       
       Loefflers Gegner in der für den 5. Januar angesetzten Stichwahl heißt
       Raphael Warnock und kommt aus Atlanta. Der 51-jährige Pfarrer kandidiert
       zum ersten Mal für ein politisches Amt. Seine Predigten hält Warnock in
       derselben Kirche ab, in der schon Bürgerrechtler Martin Luther King in den
       1960er Jahren den Gottesdienst geleitet hat. Sollte Warnock die Wahl
       gewinnen, dann wäre er der erste afroamerikanische Senator in der
       Geschichte Georgias.
       
       In einer zweiten Stichwahl trifft der republikanische Amtsinhaber David
       Perdue auf den Demokraten Jon Ossoff. Perdue hat im Management bei dem
       Sportartikelhersteller Reebok und dem Discounter Dollar General Karriere
       gemacht. Der 71-Jährige repräsentiert Georgia seit 2014 im US-Senat.
       
       Sein 33-jähriger Konkurrent Jon Ossoff ist Journalist und Geschäftsführer
       von Insight TWI, einer in London ansässigen Filmproduktionsfirma, die sich
       auf Dokumentationen spezialisiert hat. Als Schüler absolvierte Ossoff ein
       Praktikum für den Bürgerrechtler und Kongressabgeordneten John Lewis, der
       in diesem Jahr verstorben ist.
       
       Für alle Kandidaten zählen Auftritte wie der von Loeffler in Woodstock, das
       gerade einmal 30.000 Einwohner zählt, zur üblichen Wahlkampfroutine.
       Weniger üblich ist hingegen die Bedeutung, die den beiden Senatsstichwahlen
       in Georgia zukommt. Es geht um das Kräfteverhältnis im Senat, einer von
       zwei Kammern im US-Kongress: Gewännen beide Demokraten die Wahlen, wäre die
       republikanische Mehrheit im Senat dahin – der kommende Präsident Joe Biden
       könnte dank einer Mehrheit in beiden Häusern des Kongresses durchregieren.
       
       ## „Es geht um die Seele der Nation“
       
       John Ricketson ist zu einem Auftritt von US-Vizepräsident Mike Pence
       gekommen. Er bringt die Tragweite der Stichwahlen auf den Punkt: „Es geht
       um die Seele der Nation.“ Was mit dieser Seele genau gemeint sein soll,
       darüber herrscht sowohl unter demokratischen als auch republikanischen
       Wählern große Uneinigkeit. Für die einen geht es darum, den „American Way
       of Life“ und das, was sie darunter verstehen, zu erhalten. Die andere Seite
       verlangt eine grundlegende Überarbeitung des US-amerikanischen
       Gesellschaftsvertrags.
       
       Dass der Ausgang der Senatsrennen über die Grenzen Georgias hinweg
       weitreichende Folgen haben könnte, zeigt sich anhand der astronomisch hohen
       Werbeausgaben. Beide Parteien sowie unzählige unabhängige Organisationen
       unterstützen den Wahlkampf ihrer Kandidaten mit Finanzspritzen in
       Millionenhöhe.
       
       US-Medienberichten zufolge haben Republikaner und Demokraten zusammen
       bereits mehr als 300 Millionen Dollar für [2][Wahlwerbung in Georgia]
       ausgegeben. Die Gesichter und Stimmen der Kandidaten verfolgen die Menschen
       auf allen Medien, vom Fernsehen über Radio bis hin zu den sozialen
       Netzwerken und Youtube. Hinzu kommen die klassischen Werbeformen wie
       Wahlplakate am Straßenrand oder Steckfähnchen in den Vorgärten von
       Privathäusern. Man kann ihnen nicht entgehen.
       
       Dennoch geht es weder um Loeffler gegen Warnock noch um Perdue gegen
       Ossoff. Es geht um Republikaner gegen Demokraten. Die Kandidaten sind
       lediglich Platzhalter für ihre Parteien.
       
       „Wir haben zu lange für unsere Rechte gekämpft und wir wollen diese
       verteidigen“, sagt Ricketson. „Wir rutschen mehr und mehr in Richtung
       Sozialismus ab und das wollen wir für unsere Kinder nicht.“
       
       Ricketson, der bei der Präsidentenwahl im November für Trump gestimmt hat,
       befürchtet, dass die Demokraten ihre vorgeblich sozialistischen Ziele
       ungehindert in die Tat umsetzen könnten, falls sie die Kontrolle im Senat
       übernehmen würden. Ricketson arbeitet als Projektmanager für eine
       Konstruktionsfirma in Macon. Die Stadt im Herzen Georgias hat knapp 150.000
       Einwohner. Neben prachtvollen Villen im viktorianischen Stil verunzieren
       auch viele abbruchreife Häuser das Stadtbild.
       
       „Es geht um unser Waffenrecht, unser Gesundheitssystem und viele andere
       Dinge, die sie uns in den Rachen stopfen wollen. Sozialismus steht für
       Gleichheit, und zwar gleiches Elend für alle“, sagt Ricketson.
       
       Mit dieser Meinung ist er nicht allein. Viele konservative Wähler fürchten
       sich vor einen Linksruck im Land, der die Rechte und Freiheiten
       einschränken und den Einfluss der Regierung auf das Alltagsleben vergrößern
       könnte.
       
       „Die Menschen fürchten sich vor dem Sozialismus. Allerdings müssten sie
       sich erst noch genauer darüber informieren, um richtig Angst zu haben“,
       sagt Luke Livingston, der in Woodstock lebt und den Auftritt des
       republikanischen Senators Loeffers beobachtet hat. „Auch der Ruf von
       radikalen Demokraten, der Polizei die Finanzmittel entziehen zu wollen,
       trifft in den Vorstädten auf großen Widerstand.“
       
       Die Coronapandemie, die in den USA bislang mehr als 330.000 Todesopfer
       gefordert hat, ist hingegen unter den Konservativen in Georgia kein großes
       Thema. Für die meisten hat Präsident Donald Trump das Bestmögliche getan,
       um die Zahl der Opfer so gering wie möglich zu halten. Sie halten ihm zudem
       zugute, dass er viele bürokratische Hürden außer Kraft gesetzt habe, was
       Firmen wie Pfizer und Moderna ermöglicht hätte, innerhalb von nur zwölf
       Monaten einen Impfstoff auf den Markt zu bringen.
       
       In Georgia, einem Bundesstaat mit mehr als zehn Millionen Einwohnern, sind
       bislang über 10.000 Menschen an dem Virus gestorben. Wie in weiten Teilen
       der USA sind auch dort Minderheiten proportional stärker von den
       Auswirkungen der Pandemie betroffen als die weiße Bevölkerung. Auch die
       wirtschaftlichen Folgen der Pandemie sind ungleich verteilt. Die
       Arbeitslosenquote unter Afroamerikanern lag trotz der sich langsam
       erholenden wirtschaftlichen Situation in vergangenen Monat bei 10,3 Prozent
       – bei den Weißen waren es im November nur 5,9 Prozent.
       
       ## Gerald Griggs: „Die Rechte der Schwarzen vertreten“
       
       „Jeden Mittwoch geben wir Essen an Bedürftige in unserer Gemeinschaft aus,
       die aufgrund von Covid-19 unter Ernährungsunsicherheit leiden“, sagt Gerald
       Griggs, der im Vorstand der schwarzen Bürgerrechtsorganisation Atlanta
       [3][NAACP] tätig ist. Zusammen mit anderen gemeinnützigen Organisation und
       der lokalen Demokratischen Partei versucht die Gruppe so viele Menschen wie
       möglich zum Wählen zu ermutigen. Jeder, der zur Essenausgabe kommt, erhält
       ein Informationsblatt zum bevorstehen Urnengang.
       
       „Es ist Zeit, dass sich an der Spitze etwas ändert, denn zu lange wurden
       unsere Stimmen nicht gehört“, sagt Gerald Griggs, während er eine
       Plastiktüte, gefüllt mit Süßkartoffeln, in den Kofferraum eines Bedürftigen
       legt. Für Griggs ist es völlig unverständlich, dass es Republikanern und
       Demokraten in Washington wochenlang nicht gelungen ist, ein weiteres
       Wirtschaftspaket zur Hilfe für Betroffene zu verabschieden. Jetzt, nach der
       Einigung der Parteien, droht Trump die Maßnahmen zu blockieren.
       „Organisationen wie unsere müssen deshalb einspringen. Es ist aber nicht
       unsere Aufgabe, Essen zu verteilen. Unser Job ist es, die Rechte der
       schwarzen Gemeinde zu vertreten.“
       
       Die NAACP ist eine unabhängige Organisation und sieht ihre Aufgabe nicht
       darin, die Menschen zum Wählen einer bestimmten Partei zu animieren.
       Vielmehr will sie die Bürger zum Gebrauch ihres Wahlrechts ermutigen. „Wir
       wollen sicherstellen, dass unsere Gemeindemitglieder eine Stimme haben“,
       erklärt Griggs.
       
       Ehrenamtliche Mitglieder der NAACP haben es sich deshalb zur Aufgabe
       gemacht, in Atlanta von Haus zu Haus zu gehen und potenzielle Wähler zum
       Urnengang zu bewegen. Auch andere Organisationen schicken freiwilligen
       Helfer auf die Straßen, um für die Wahlteilnahme zu werben.
       
       Und das scheint zu wirken. Mehr als 1,6 Millionen Wähler haben während der
       ersten Woche, in der die Stimmabgabe in Georgia per Brief möglich war,
       bereits gewählt. Dies ist deutlich mehr als in vorangegangenen
       [4][Stichwahlen].
       
       ## Jennifer Pierce kämpft für eine bessere Gesellschaft
       
       Für viele US-Bürger prägte nicht nur die Pandemie das Land im Jahr 2020,
       sondern auch die Protestbewegung gegen Rassismus und Polizeigewalt. Für
       Jennifer Pierce war der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd im
       Mai dieses Jahres durch einen weißen Polizeibeamten ein Wendepunkt. „Ich
       saß weinend auf meinem Sofa“, erinnert sich Pierce, die in einer Kleinstadt
       im Süden des Bundesstaats Arkansas lebt. „Ich konnte nicht mehr nur
       tatenlos zusehen.“ Nur kurze Zeit später packte sie ihre Sachen und begab
       sich auf den Weg nach Portland, Oregon, um dort an den Protesten gegen die
       soziale Ungerechtigkeit und Polizeigewalt teilzunehmen.
       
       „Ich wurde mit Tränengas und Gummikugeln beschossen. Und ich wurde zum
       ersten Mal in meinem Leben verhaftet“, erklärt Pierce, die seit
       mittlerweile sieben Monaten durch die USA zieht, um für eine, wie sie sagt,
       bessere und gerechtere Gesellschaft zu kämpfen. Zu Beginn des Monats machte
       sie sich auf den Weg nach Georgia. Ihr Ziel: die Unterstützung der
       demokratischen Kandidaten bei den Nachwahlen zum Senat.
       
       Pierce, die zwei erwachsene Töchter hat und selbst im US-Militär diente,
       sieht in Trump das Schlimmste, was den Vereinigten Staaten passieren
       konnte. „Ich hasse Trump“, sagt sie am Rande eines Auftritts von Joe Biden
       in Atlanta. Ihr Ziel sei es, Trumps Handlanger im Senat zu stoppen. „Wir
       müssen Mitch McConnell und die Republikaner stoppen“, erklärt Pierce, die
       ihre Fingernägel mit politischen Parolen wie „F U Mitch“ (Fick dich, Mitch)
       bemalt hat. Das Verhalten von vielen republikanischen Kongressabgeordneten
       erinnere sie mehr an Faschismus als an Demokratie. Für diese Art von
       Amerika habe sie nicht ihre Gesundheit und ihr Leben riskiert, sagt Pierce.
       
       ## Trumps Lügengeschichte
       
       Trotz seiner Niederlage dreht sich auch bei Stichwahlen in Georgia weiter
       alles um Donald Trump, der das Ergebnis der Präsidentschaftswahl noch immer
       nicht akzeptiert hat. Er und seine Mitstreiter behaupten weiterhin, dass es
       während der Wahl zu Betrug und Manipulation gekommen sei. Stichhaltige
       Beweise, die diese Unterstellung belegen würden, bleiben Trump und sein
       Team schuldig.
       
       „Ungeachtet dessen, wie schlecht wir in Georgia von einem
       'republikanischen’ Gouverneur und einem 'republikanischen’ Staatssekretär
       behandelt worden sind, brauchen wir einen riesigen Sieg für zwei großartige
       Menschen, Kelly Loeffler und David Perdue, am 5. Januar. Ich werde am
       Montagabend, den 4. Januar, eine große Kundgebung für die beiden abhalten.
       Sieg!“, twittert Trump kurz vor Weihnachten.
       
       Der Präsident wirft Georgias Regierung um Gouverneur Brian Kamp vor, den
       Betrugsvorwürfen nicht konsequent genug nachgegangen zu sein. Und obwohl
       Georgias Wahlleute mit ihren Stimmen bereits offiziell Biden gewählt haben,
       behauptet Trump weiterhin, rechtmäßiger Sieger des Swing States zu sein.
       
       Die Propaganda trägt Früchte: Nach einer Umfrage des Nachrichtensenders Fox
       News glauben 68 Prozent der republikanischen Wähler, dass Trump die Wahl
       [5][gestohlen] worden sei. Unter Trump-Anhängern steigt die Zahl der
       Zweifler sogar auf 77 Prozent.
       
       Trotz dieses Misstrauens ist eine Wahlverweigerung für die Anhänger der
       Republikaner keine Option. „Wir müssen für Perdue und Loeffler stimmen. Es
       ist wichtig, dass wir den Senat halten“, sagt Trump-Anhänger Steve, der
       seinen Nachnamen nicht preisgeben will. Für ihn gibt es auch keinen Zweifel
       daran, dass Trump der tatsächliche Sieger der Präsidentschaftswahl ist.
       
       „Donald Trump hat diese Wahl gewonnen und er gewann sie in einem
       Erdrutsch“, erklärt Steve, der mit einem neongelben „Stop the
       Steal“-(Stoppt den Diebstahl)-Sweatshirt während der Kundgebung von Mike
       Pence auf sich aufmerksam macht. „Republikaner im Kongress müssen
       verstehen, dass sie Trump jetzt unterstützen müssen oder es Konsequenzen
       für sie haben wird. Die Menschen werden es nicht vergessen, wer von ihnen
       Trump unterstützt hat. Mehr als 74 Millionen Stimmen. Man darf mit Fug und
       Recht behaupten, es ist Donald Trumps Partei.“
       
       Für beide Parteien geht es bei den Stichwahlen um vieles. Demokraten
       könnten mit der Übernahme der Senatsmehrheit viele ihrer ambitionierten
       Ziele in die Realität umsetzen. Noch mehr steht allerdings für die
       Republikaner auf dem Spiel. Es geht nicht nur um die Senatsmehrheit und
       damit ihre Machtposition, sondern um die Zukunft der Partei.
       
       Die Gesellschaft in den USA hat tiefe Risse bekommen. Georgia erweist sich
       als ein Mikrokosmos dieses Zwiespalts. Dennoch glauben vor allem jüngere
       Wähler an die Stärke der US-amerikanischen Demokratie.
       
       „Ich glaube, am Ende wollen Republikaner und Demokraten dasselbe. Wir
       wollen ein besseres Leben für unsere Familie, unsere Gemeinde und für uns
       selbst. Die Vorstellungen, wie wir diese Ziele erreichen, sind allerdings
       unterschiedlich. Ich denke, es wird schwer und es braucht Zeit, die
       offengelegten Wunden zu heilen, aber ich bin guter Hoffnung und freue mich
       darauf zu sehen, wie unsere Nation wieder zueinanderfindet“, sagte die
       20-jährige Studentin Katarina Flicker.
       
       28 Dec 2020
       
       ## LINKS
       
   DIR [1] https://www.woodstockga.gov/
   DIR [2] https://about.bgov.com/news/ad-spending-exceeds-300-million-for-georgias-senate-runoffs/
   DIR [3] https://naacp.org/
   DIR [4] https://www.pbs.org/newshour/politics/more-than-1-6-million-have-already-voted-in-georgia-senate-runoffs-on-par-with-early-voting-in-general-election
   DIR [5] https://www.foxnews.com/politics/republicans-president-trump-robbed-poll
       
       ## AUTOREN
       
   DIR Hansjürgen Mai
       
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