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       # taz.de -- Was fehlt...: ... Tattoos und Bärte
       
       > Die Öffnung der Friseurläden zieht sich dahin, die Friseurin Lisa Zeitler
       > lebt vom Ersparten. Über eine Branche in Not und unseriöse Angebote.
       
   IMG Bild: Wachsen lassen wie ein Yak? Warum nicht
       
       Die ohnehin schon berüchtigten Gefängnisse in Vietnam verschärfen ihre
       Vorschriften. Häftlinge dürfen sich künftig nicht die Köpfe scheren, keine
       Bärte wachsen und keine Tattoos machen lassen, wie staatliche Medien am
       Mittwoch berichteten. Auch der Tausch oder Handel mit anderen Häftlingen,
       homosexuelle Handlungen und Suizid-Versuche werden verboten. Das
       Sicherheitsministerium untersagt zudem Bücher und Dokumente mit „ungesundem
       Inhalt“, womit anti-staatliche Inhalte gemeint sein könnten. Begründet
       wurden die neuen Vorschriften als Maßnahmen für Sicherheit und Gesundheit.
       
       Der Menschenrechtsaktivist Phil Robertson von der Organisation Human Rights
       Watch kritisierte die Regeln scharf. „Das Sicherheitsministerium versagt
       darin, zu verstehen, dass man, wenn man Menschen ins Gefängnis schickt,
       diese nicht komplett ihrer Rechte berauben und sie nicht weniger als
       menschlich behandeln darf“, sagte Robertson der Deutschen
       Presse-Agentur.(dpa)
       
       1 Apr 2020
       
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