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       # taz.de -- Podcast „Specht hat Recht“: „FC Bayern, ein kalter Klub“
       
       > Ist Uli Hoeneß ein Antifaschist? Und geht es ohne ihn beim FC Bayern?
       > Darüber streiten Andreas Rüttenauer und Martin Krauss.
       
   IMG Bild: Manchmal läuft im Fernsehen auch anderes als Fußball und manchmal verliert auch der FC Bayern
       
       Berlin taz | Fußball ist ein Kräftemessen. Alle, die schon einmal in einer
       Vereinskneipe waren, wissen, wie gut sich darüber streiten lässt. Die
       taz-Fußballexperten Martin Krauss und Andreas Rüttenauer nehmen sich in
       dieser Folge des [1][Debatten-Podcast „Specht hat Recht“] eine eher
       philosophische Streitfrage vor. Die hat zwar nichts mit Elfern, Fouls oder
       Abseits zu tun, ist aber mindestens genauso entscheidend: Kann man den
       [2][FC Bayern] auch ohne den berühmten [3][vorbestraften Fußballfunktionär
       Uli Hoeneß] lieben?
       
       „Bis jetzt haben wir den FC Bayern als gut geführten, kapitalistischen Klub
       erlebt. Aber richtig schön und aufregend wurde es immer dann, wenn Uli
       Hoeneß sich eingemischt hat“, meint Rüttenauer. Der Sportredakteur und 1860
       München-Fan glaubt, Bayern München würde ohne Hoeneß' großväterliche
       Interventionen „ein kalter Klub“.
       
       Ganz anderer Meinung ist [4][taz-Sportkolumnist Martin Krauss]. „Bayern
       wird einen Nachfolger finden für Uli Hoeneß“, widerspricht er im Podcast.
       „Vielleicht nicht mehr so charismatisch, vielleicht nicht mehr so
       rotbackig, [5][vielleicht nicht mehr so vorbestraft]. Aber es wird
       weitergehen mit den Bayern.“
       
       Was noch für und gegen ein Bayern-Leben ohne Hoeneß spricht und ob der
       Fußballfunktionär ein Antifaschist ist, erfahrt ihr in der elften Folge von
       „Specht hat Recht“ – wie immer moderiert von Christian Specht und Tobias
       Schulze.
       
       [6][Christian Specht], Jahrgang 1969, lebt mit einer Beeinträchtigung,
       schreibt gerne Petitionen an die Politik, ist politisch engagiert und setzt
       sich für mehr Mitwirkungsmöglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigung in
       den Medien ein. 
       
       In seinem taz-Podcast „Specht hat Recht“ lässt er alle 14 Tage zwei
       taz-Mitarbeiter*innen über ein Thema der Woche diskutieren. Am Ende
       entscheidet er, wer von den beiden Recht hat und warum. Dabei unterstützt
       ihn [7][Tobias Schulze], taz-Ressortleiter Inland, Podcast-Mitbegründer und
       „Christians persönlicher Podcast-Assistent“.
       
       29 Nov 2019
       
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