# taz.de -- tazđŸsachen: Endlich wieder Buchmesseblog!
So eine Buchmesse kann ja schon auch deprimierend sein. Schlechte Luft,
kaum bis keine Fenster, Menschenmassen, die sich durch enge GĂ€nge schieben,
der ganze Trubel, das ganze Grau. Da bleibt man manch eine:r vielleicht
lieber gleich zu Hause. Diesen Menschen können wir aber sagen: Wir haben da
mal was vorbereitet. Denn bereits seit sieben Jahren bloggt Autorin und
Kolumnistin Margarete Stokowski live und exklusiv fĂŒr die taz von den
Buchmessen in Frankfurt am Main und Leipzig.
âIch glaube, mein VerhĂ€ltnis zur Buchmesse lĂ€sst sich am ehesten als sanfte
Variante des Stockholm-Syndroms bezeichnenâ, schreibt Stokowski in ihrem
Blog. âFahre extrem gerne hin, erlebe wĂ€hrenddessen genug fĂŒr ein halbes
Jahr wirre TrĂ€ume und bin hinterher immer krank, wie alle.â Was sind die
Ereignisse hinter den wirren TrÀumen? Was findet im Feuilleton keinen
Platz? Und was spielt sich eigentlich an den StÀnden der Aussteller:innen
so ab, wenn die Buchmesse-Besucher:innen lÀngst zu Hause sind? Die Antwort:
Jazz. Unter anderem. âIch persönlich hasse Jazz, finde die Tradition aber
fast schon wieder schönâ, meint Stokowski. Oder man erfĂ€hrt, dass es auf
der Buchmesse auch Kalender gibt. Mit Katzen, LeuchttĂŒrmen,
Baden-WĂŒrttemberg: âWer kauft das alles?â
Ob Nazis auf der Messe, lange NĂ€chte auf den Verlagspartys, die kleinen
Geschichten zwischen Rolltreppe und Messestand â im Buchmessenblog wird man
eben ĂŒber alles informiert, was wirklich wichtig ist. Und am Ende gibtâs â
ganz nach Tradition â ein Abschlussgedicht. Daher bleibt nun nur noch zu
sagen: Endlich wieder Buchmesse, endlich wieder Buchmesseblog!
Alle Texte finden Sie auf [1][blogs.taz.de/buchmesse] (akl)
18 Oct 2019
## LINKS
DIR [1] http://blogs.taz.de/buchmesse/
## AUTOREN
DIR Ann-Kathrin Liedtke
## ARTIKEL ZUM THEMA