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       # taz.de -- E-Roller sollen auf Auto-Parkplätze: Tryin' to catch me ridin' dirty
       
       > Endlich hat der E-Scooter seine Bestimmung gefunden: Er drängt die Autos
       > aus der Stadt. Ist der Ärger um die Tretroller in Berlin bald vergessen?
       
   IMG Bild: Ordentlich aufgereiht statt weit verteilt: E-Roller sollen zukünftig von den Gehwegen verschwinden
       
       „They see me rollin’ “, rappt der US-amerikanische Musiker Chamillionaire
       in seinem größten Hit „Ridin’ “. „They hatin’ “, geht es textlich weiter.
       Sie sehen ihn rollen, und sie ärgern sich darüber. Wäre der Song nicht
       schon über zehn Jahre alt, könnte man meinen, Chamillionaire sei regelmäßig
       auf einem [1][Leih-E-Tretroller in Berlin] unterwegs und scoote die Gehwege
       der Friedrichstraße entlang.
       
       Die Berliner Verkehrssenatorin Regine Günther hat sich in dieser Woche mit
       der Polizeipräsidentin Barbara Slowik, den drei BezirksbürgermeisterInnen
       von Mitte, Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg und Vertretern der
       Anbieter zusammengesetzt. Eines der Ergebnisse des Gesprächs: Die Roller
       sollen runter von den Gehwegen der Stadt. [2][Da sind sie, trotz Verbots,
       ärgerlich oft unterwegs] – und werden noch öfter dort geparkt.
       
       Regelbrechern wie Chamillionaire will der Senat nicht mit polizeilichen
       Kontrollen an den Kragen. Stattdessen soll ein Verantwortungsbewusstsein
       erreicht werden: Bislang mussten NutzerInnen in den Apps der Verleiher
       einen einzigen Haken hinter eine Übersicht der geltenden Sicherheitsregeln
       setzen. Nicht alkoholisiert, nicht mit mehreren Personen gleichzeitig und
       nicht auf Gehwegen dürfen die Roller gefahren werden. In Zukunft müssen
       NutzerInnen jeden Punkt einzeln akzeptieren. Bleibt die Frage, ob dieser
       Aufwand jemanden wie Chamillionaire davon abhält, cool durch die Straßen zu
       rollen.
       
       Konkreter ist jene erdachte Lösung, die bislang auf Gehwegen parkende
       Scooter betrifft. In Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte seien
       mehr als genug Parkplätze für Autos vorhanden, sagt Verkehrssenatorin
       Günther. Diese Parkplätze wolle man nun teilweise in Parkplätze für
       E-Tretroller umwandeln.
       
       In der Innenstadt [3][parkende Autos gibt es in Berlin mehr als genug].
       Seit Jahren arbeitet der Senat verhalten daran, diese Autos loszuwerden.
       Die Parkraumbewirtschaftung greift langsam, aber sicher immer weiter um
       sich. Der Senat kann nun ein Zeichen setzen: Wir halten die E-Scooter für
       sinnvoll, deshalb räumen wir ihnen Platz ein.
       
       Gleichzeitig wollen wir vom Autoverkehr wegkommen. Es gäbe in Zukunft
       weniger parkende Autos und mehr Platz für die E-Tretroller, die Berlin so
       schnell eh nicht mehr loswird. Zumindest würden sie dann nicht mehr die
       Gehwege der Stadt blockieren und dort Fußgänger behindern.
       
       9 Aug 2019
       
       ## LINKS
       
   DIR [1] /E-Roller-in-Berlin/!5614096&s=e+roller/
   DIR [2] /Das-Problem-mit-den-E-Rollern/!5611004/
   DIR [3] https://causa.tagesspiegel.de/politik/zu-viele-autos-in-der-stadt/zu-viele-autos-in-der-stadtnbspmeine-antwort-heisst-ja.html
       
       ## AUTOREN
       
   DIR Lukas Waschbüsch
       
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