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       # taz.de -- Die Streitfrage: Pep oder Klopp?
       
       > Der eine entscheidet im Alleingang, der andere inszeniert sich als
       > Kumpel-Typ. Zwei Männer, eine Frage: Wer hat den besseren Führungsstil?
       
   IMG Bild: Beim Aufregen machen beide eine ganz gute Figur
       
       Fußballtrainer sind wie Bundeskanzler. Sie treffen Entscheidungen für ihr
       Team, sie haben einen eigenen Führungsstil. Zwei Trainer, die uns die
       gesamte Saison beschäftigt haben, sind Pep Guardiola und Jürgen Klopp. Ihre
       Inszenierung könnte nicht unterschiedlicher sein.
       
       Guardiola gilt als der Unnahbare, der Alleinentscheider. Er inszeniert sich
       als distanzierter Analytiker, der alles unter Kontrolle hat. Auch seine
       eigenen Emotionen. Die zeigt er äußerst selten. Sein Blick ist stets hoch
       konzentriert und seine Haltung aufrecht, wenn er im feinen Anzug am
       Spielfeldrand steht.
       
       Jürgen Klopp dagegen inszeniert sich als Kumpel-Typ und Team-Player. Nach
       einem Sieg feiert der Jürgen bestimmt zusammen mit den Fans in einer
       Dortmunder Eckkneipe. Es wirkt so als könnten alle mitreden, was die Taktik
       angeht. So malt man sich den volksnahen Klopp aus. Zu diesem Bild passen
       auch die lose Krawatte und das BVB-Käppi. Anders als Guardiola zeigt Klopp
       Emotionen. Mal lacht er von Herzen, mal schreit er vor Wut.
       
       Der Analytiker und der Emotionale, der Distanzierte und der Volksnahe.
       Diese beiden Trainer haben in ihrer Inszenierung ein klares Profil. Als
       Kanzlerkandidaten hätten sie es sicher schwer. Aber welcher Führungsstil
       ist der bessere? Was denken Sie? Pep oder Klopp?
       
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       der Autorin oder des Autors versehen sein. Schicken Sie uns bis
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       12 May 2015
       
       ## AUTOREN
       
   DIR Katharina Brenner
       
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