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       # taz.de -- Panter Workshop Nr. 23: Gewalt
       
       > Beim taz Panter Workshop ergründeten 19 NachwuchsjournalistInnen ihre
       > Fähigkeiten, diesmal zu einem umstrittenen Thema.
       
   IMG Bild: Objekt der Gewalt, das gleichzeitig ein infantiles Lustobjekt ist : Werk Kalashnikov (multicolor) von der Künstlerin Kata Legrady
       
       19 junge NachwuchsjournalistInnen produzierten vier Tage lang vier
       Sonderseiten. Es wurde debattiert, recherchiert und geschrieben, die jungen
       Talente arbeiteten eigenverantwortlich in der Berliner taz Redaktion – ihr
       thematischer Leitgedanke: Gewalt. 
       
       Vor 40 Jahren durchzog eine Welle der Gewalt das Land. Im "Deutschen
       Herbst" wütete die RAF, mit Entführungen, Anschlägen und Ermordungen. Der
       Staat antwortete mit aller Härte, die ihm dank des Gewaltmonopols zur
       Verfügung stand. Im Sommer 2017 flammte die Debatte darum, ob Gewalt ein
       legitimes Mittel des politischen Protests ist, erneut auf, als es während
       des G20-Gipfels in Hamburg zu Ausschreitungen von Linken kam. Auf der
       anderen Seite wurden viele Fälle von Polizeigewalt bekannt. 
       
       Gewalt kann ganz unterschiedliche Motive haben. Vermeintlich politische
       (IS-Anschläge, Breivik, RAF), psychische Erkrankungen (Germanwings-Absturz
       als erweiterter Suizid), Liebe (Mord aus Eifersucht), Habgier ... Manchmal
       bleiben die Motive auch verborgen wie etwa beim „mass shooting” von Las
       Vegas. Und manchmal wird Gewalt auch nur um ihrer selbst Willen ausgeübt. 
       
       Gewalt kann gegen Menschen - auch gegen sich selbst - ausgeübt werden,
       gegen Dinge und Tiere. Sie kann strafbar sein, wenn sie gegen Gesetze
       verstößt, aber auch angewandt werden, um Gesetze durchzusetzen oder Schaden
       von sich selbst abzuwenden. Gewalt hat ganz unterschiedliche Ausprägungen.
       Sie kann körperlich sein aber auch durch Worte verübt werden. 
       
       Sind Männer eigentlich wirklich gewalttätiger als Frauen? Gibt es eine
       Veranlagung zur Gewalttätigkeit? Wo hören Verletzungen auf und wo beginnt
       Gewalt? Und wie gelingt es Opfern von Gewalt ihre Erlebnisse zu
       verarbeiten? 
       
       [1][Paul Wrusch], ist stellvertretender Ressortleiter der taz.am wochenende
       und betreut gemeinsam mit einem Redaktionsteam die Workshops. 
       
       [2][Hier geht es zu den TeilnehmerInnen ]
       
       30 Oct 2017
       
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