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#Post#: 175--------------------------------------------------
Sarrazin spaziert durch Kreuzberg
DIR By: NoReligionEver
Date: July 18, 2011, 2:12 pm
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Auf seiner Suche nach Dialogpartnern liess er sich von
"Asdpekte"-Reporter Güner Balci und seinem Fedrnsehteam
begleiten. Heraus kam zwar kein vernuenftiges Gespraech, aber
die Musels zeigten ihr "demokratisches" Gesicht:
...
De facto mündete der Besuch des Besteller-Autors und ehemaligen
Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin im Berliner Stadtteil
Kreuzberg in wilden Wortgefechten. Zwar hatte die
"Aspekte"-Redaktion dem Besitzer eines bekannten Restaurants und
der liberalen alevitischen Gemeinde den Besuch des "Deutschland
schafft sich ab"-Verfassers angekündigt. Doch vor Ort liefen die
Gemüter dann heiß.
"Wir Aleviten sind sein Jahrhunderten Opfer rassistischer
Vorurteile. Wer solche Vorurteile schürt, den können wir leider
nicht in unserem Haus begrüßen. Danke, dass Sie hier waren",
hatte ein Vertreter der Aleviten noch höflich und ruhig erklärt.
Doch als die Umstehenden dann "Sarrazin muss weg aus Kreuzberg!"
zu skandieren begannen, mochte der Ex-Bundesbanker nicht mehr an
sich halten. "Auf die Art bestätigen Sie Vorurteile! Sie sind
keine Demokraten!" rief Sarrazin den Protestierern zu.
...
Der provokante Dreh in dem Berliner Stadtteil, in dem viele
türkischstämmige Menschen leben, entfacht die Diskussion um
Sarrazin rechtspopulistische Thesen zu Einwanderung und
Integration aufs Neue. Der Autor selbst fühlt sich "aus einem
zentralen Berliner Stadtteil, der nach eigenem Selbstverständnis
die Speerspitze der Integration in Deutschland darstellt,
förmlich herausgemobbt", schreibt er in der "Bild"-Zeitung.
Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) assistiert ihm
im selben Blatt und spricht vom "Triumph von Psychoterror und
der Macht des Straßenmobs".
...
Vor dem Restaurant "Hasir" im Herzen von Kreuzberg konfrontierte
ein Mann mit Sonnenbrille den ungebetenen Besucher: "Dieser Mann
hat Menschen beleidigt. Sie laufen jetzt hier, das ist
unglaublich. Du kannst hier nicht sein!"
Sarrazin, der in seinem Buch die angeblich fehlende
Integrationbereitschaft von Türken und Arabern kritisiert, fragt
darauf nach der Herkunft des Mannes. Antwort: "Ich bin nicht
deutscher Staatsbürger." Sarrazin: "Dann benimm dich mal
vernünftig, du bist in einem anderen Land."
HTML http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,775147,00.html
Aus welcher Ecke Kritik an der wirklich guten Idee kam, is schon
klar, aber seht selbst.
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