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       #Post#: 1893--------------------------------------------------
       "Katar ist mein Knast."
   DIR By: KarlMartell
       Date: October 6, 2013, 7:26 am
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       FUSSBALL
       König und Knecht
       Katar, Gastgeber der Weltmeisterschaft 2022, lockt mit viel Geld
       Spieler und Trainer
       ins Land. Auch Zahir Belounis, Stéphane Morello und Abdeslam
       Ouaddou sind in das Emirat gegangen. Nun erleben sie einen
       Alptraum.
       Zahir Belounis sitzt in seinem Haus
       in Katar auf dem Sofa und überlegt,
       ob es nicht vernünftig wäre, sich
       umzubringen.
       „Ich liege oft nachts im Bett und heule.
       Heule wie ein Mädchen. Ich denke dann,
       Selbstmord ist die einzige Möglichkeit für
       mich, die Sache zu beenden. Dass es keinen
       anderen Weg gibt, um frei zu sein.“
       Grundlos lächelt er. Belounis wohnt
       jenseits der Wolkenkratzer von Doha,
       nahe der Landmark Shopping-Mall, es ist
       Ende September, früh um elf, und das
       Thermometer zeigt bereits 40 Grad. Zahir
       Belounis ist Franzose, 33 Jahre alt und
       Fußballprofi, ein Stürmer, er hat in der
       Schweiz gespielt, dritte Liga.
       Vor sechs Jahren ist er nach Katar gekommen,
       auf die öde Halbinsel am Persischen
       Golf, in das reichste Land der Welt,
       Gastgeber der Weltmeisterschaft 2022.
       „Ich dachte damals, ich hätte den Jackpot
       gewonnen. Heute stehe ich vor dem
       Nichts. Mein Leben ist ruiniert.“
       Er hält die Hände zwischen den Knien,
       seine Pupillen wandern umher wie Suchscheinwerfer,
       er ist unrasiert, die Wangen
       sind eingefallen, das Gesicht eines verzweifelten
       Mannes. Auf dem Tisch vor
       ihm liegen Briefe, Akten, Urkunden.
       Belounis zeigt seinen Vertrag, abgeschlossen
       mit dem Verein der katarischen
       Armee, als Berufsfußballer im Rang eines
       Senior Civil Technician, eines leitenden
       Technikers. Unterschrieben hat er für fünf
       Jahre, der Vertrag endet am 30. Juni 2015.
       Ihm stehen 24 400 Rial im Monat zu, umgerechnet
       macht das 4950 Euro.
       Es findet sich auf den vier Seiten keine
       kleingedruckte Zeile, es gibt keine Lücke,
       keine Stolperfalle, trotzdem hat er seit
       27 Monaten kein Geld bekommen.
       „Ich bin kein berühmter Spieler, ich
       bin nicht reich. Freunde aus Frankreich
       überweisen mir Geld, damit wir über die
       Runden kommen. Meine Ersparnisse sind
       in fünf, sechs Monaten aufgebraucht.
       Keine Ahnung, wie es dann weitergehen
       soll.“
       Er würde gern mit seiner Frau und den
       Kindern ins nächste Flugzeug steigen und
       sich einen neuen Verein suchen, aber dieser
       Weg ist versperrt. In Katar gilt das
       Kafala-System, jeder Gastarbeiter hat einen
       Bürgen, in der Regel ist das der Arbeitgeber,
       und ohne dessen Zustimmung
       darf er nicht aus dem Land.
       Belounis bekommt kein Ausreisevisum,
       sein Club lässt ihn nicht ziehen.
       Er hantiert an seinem Mobiltelefon
       her um, er wartet
       auf einen Anruf von der französischen
       Konsulin, vom Anwalt,
       irgendwer muss ihm
       doch helfen können. Das
       Handy bleibt stumm.
       „Ich bin hier gefangen“,
       sagt Belounis. „Katar ist
       mein Knast.“
       Katar inszeniert sich gern
       als aufgeklärte Monarchie,
       als Land, in dem Tradition
       auf Moderne trifft, das sich
       als Sportnation einen Namen
       machen möchte. Bis zur Weltmeisterschaft
       in neun Jahren
       will das Emirat weit über 100
       Milliarden Euro investieren
       für Straßen, Hotels, Stadien.
       Es ist ein Trugbild, das da
       in der Wüste flimmert. Katar
       ist ein Staat von 300000 wohlhabenden
       Bürgern und 1,7
       Millionen Immigranten, die
       die Arbeit machen. Vergangene Woche
       veröffentlichte die britische Zeitung
       „Guardian“, dass 70 Nepalesen seit Anfang
       2012 starben, weil sie auf den Baustellen
       schuften mussten wie Sklaven.
       Und nach Angaben von Human Rights
       Watch sitzen sieben Europäer und Amerikaner
       gegen ihren Willen in Katar fest.
       Einer von ihnen ist Zahir Belounis, der
       Fußballer.
       Freitags und samstags spielt die Qatar
       Stars League, eine Liga mit 14 Mannschaften.
       Vier Ausländer dürfen für jedes Team
       auf dem Platz stehen, häufig sind es verglühende
       Sterne aus Europa und Südamerika,
       die sich noch mal die Taschen vollmachen.
       Der Spanier Raúl ist gerade die
       große Nummer, sechs Millionen Euro soll
       er im Jahr verdienen.
       Raúl wird in Katar hofiert wie ein König.
       Belounis gedemütigt wie ein Knecht.
       Er hat für den Armee-Club in der zweiten
       Liga gespielt, nach drei Jahren unterschrieb
       er seinen aktuellen Vertrag, der
       Verein mietete ihm ein Haus und stellte
       ein Auto vor die Tür. Er war Kapitän und
       führte seine Mannschaft in der Saison
       2010/11 zum Aufstieg.
       Belounis räuspert sich, blickt zu Boden.
       „Dann fing der Alptraum an“, sagt er.
       Für die erste Liga wurde sein Club neu
       gegründet, er heißt al-Dschaisch. Belounis
       sagt, er habe in der Saisonpause im
       Internet gelesen, dass zwei neue Spieler
       verpflichtet werden sollen, ein Brasilianer
       und ein Algerier. „Ich dachte: Hey, wir
       werden eine gute Truppe sein.“ Aber
       dann habe ihn der Manager zu sich gerufen
       und gesagt, man brauche ihn nicht
       mehr, er müsse den Verein wechseln, für
       ein Jahr zurück in die zweite Liga.
       „Ich war enttäuscht. Aber ich habe mitgemacht.
       Weil er garantiert hat, mein Vertrag
       bleibe gültig. Er hat mir versprochen,
       mein Gehalt zu übernehmen, obwohl ich
       woanders spiele. Er hat gelogen.“ Jeden
       Monat habe er auf sein Geld gewartet,
       jede Woche bei al-Dschaisch angerufen,
       stundenlang auf der Geschäftsstelle ausgeharrt.
       Nichts geschah.
       Vergangenen Oktober hat sich Belounis
       einen Anwalt genommen, und im
       Fe bruar hat er vor dem Verwaltungs -
       gericht in Doha geklagt, Fall 47/2013. Er
       verlangt unter anderem eine Entschädigung
       in Höhe von 364 350 Rial, das sind
       74000 Euro. Für diese Summe würde Raúl
       sich wahrscheinlich nicht die Stutzen
       hochziehen.
       „Ich habe nichts Böses getan“, sagt Belounis.
       „Nichts, nichts, nichts. Ich verlange
       nur das, was mir zusteht.“
       Wenn Belounis spricht, überschlagen
       sich seine Worte hin und wieder, und im
       nächsten Augenblick bricht seine Stimme
       weg. Der Generalsekretär des Clubs habe
       gesagt, er bekomme sein Ausreisevisum
       erst, wenn er die Klage fallen lasse. Man
       habe ihm ein Schreiben zur Unterschrift
       vorgelegt, in dem es hieß, er, Zahir Belounis,
       kündige seinen Vertrag. Wenn er
       kündigt, muss der Verein ihn nicht auszahlen.
       Der Club habe ihm sein Auto abgenommen
       und vor vier Wochen ausrichten lassen,
       er müsse bald 4000 Euro im Monat
       für das Haus bezahlen. „Wie soll das gehen?
       Die wollen mich weichkochen.“
       Belounis hat die französische Botschaft
       eingeschaltet, und er wollte in einen Hungerstreik
       treten, aber davon hat ihm sein
       Anwalt abgeraten. Er hat sogar den französischen
       Präsidenten um Hilfe gebeten,
       er traf François Hollande für 20 Minuten,
       als der im Juni in Katar eine Schule einweihte.
       „Der Präsident meinte, ich solle
       stark bleiben. Er meinte, er werde schon
       eine Lösung finden. Es ist nichts passiert.“
       Seit einem Jahr hat Zahir
       Belounis nicht mehr Fußball
       gespielt, zuerst hat er sich
       noch fit gehalten, aber das
       macht er jetzt nicht mehr. Er
       schläft lange, zieht die Vorhänge
       im Haus selten auf, er
       guckt viel fern und hat angefangen
       zu rauchen, 20 Zigaretten
       am Tag.
       Er steht auf, nimmt den
       Wagen seiner Frau und fährt
       ins Zentrum zu Stéphane Morello,
       einem der wenigen
       Freunde, die ihm geblieben
       sind. Die zwei wollen besprechen,
       was sie als Nächstes unternehmen
       in ihrem Kampf
       um Gerechtigkeit.
       Auch Morello ist Franzose,
       51 Jahre alt, im Mai 2007 ist
       er in Doha eingetroffen, am
       2. August verpflichtet ihn das
       Nationale Olympische Komitee
       als Trainer des SC al-
       Schahanija, die Mannschaft spielte in der
       zweiten Liga. 11 280 Rial im Monat, 2285
       Euro, Taschengeld in Katar. Seit drei Jahren
       versucht er, Katar zu verlassen.
       In seinem Haus müsste dringend jemand
       Staub wischen, im Wohnzimmer
       hängt Picassos „Guernica“ schief an der
       Wand. Stéphane Morello trägt einen Anzug
       aus Leinen, er raucht Kette. „Die Katarer
       – das ist die reinste Mafia“, sagt er.
       Sein Vertrag mit dem Olympischen Komitee
       galt nur für ein Jahr, verlängerte
       sich aber automatisch immer wieder um
       ein Jahr, wenn keine Partei spätestens 30
       Tage vor Ablauf gekündigt hatte.
       Nach dem ersten Jahr wechselte Morello
       den Verein, das Olympische Komitee
       Katars vermittelte ihn an al-Schamal,
       einen Absteiger aus der Qatar Stars League.
       Am 22. Oktober 2008 fing er an, am
       7. Januar 2009 feuerte ihn der Club. Der
       Club, nicht das Olympische Komitee, sein
       eigentlicher Arbeitgeber.
       Morello bat das Komitee, einen neuen
       Club für ihn zu suchen; er forderte es auf,
       sein restliches Gehalt auszuzahlen, aber
       es war wie in einer Geschichte von Franz
       Kafka: Man schickte ihn von einem Büro
       in das andere und wieder zurück. Keiner
       fühlte sich zuständig.
       Am 27. Juni 2010 war seine Geduld am
       Ende, er kündigte von sich aus den Vertrag
       nach Artikel 51 des Arbeitsgesetzes
       und verlangte vom Generalsekretär des
       Olympischen Komitees, in den nächsten
       14 Tagen ausreisen zu können. Er bekam
       keine Genehmigung.
       Mittlerweile unterrichtet Stéphane Morello
       an einer Grundschule 25 Stunden
       pro Woche Französisch und Mathematik,
       „mehr oder weniger illegal“, wie er sagt.
       „Ich weiß nicht, warum Katar mir das antut“,
       sagt er. „Ich weiß nur, dass ich in
       die Heimat zurückmöchte.“
       Dabei soll ihm ein Marokkaner helfen,
       der in einer ähnlichen Lage war, es aber
       geschafft hat, aus Katar rauszukommen.
       Abdeslam Ouaddou läuft über die Place
       Stanislas in Nancy, am 21. November 2012
       ist er zurückgekommen aus Katar. „Ein
       barbarisches Land. Nie wieder werde ich
       dort einen Fuß auf den Boden setzen“,
       sagt er. „Wenn Katar die WM austragen
       darf, wird es eine WM der Sklaven händler
       sein. Eine WM der Schande.“
       Sein Fall liegt beim Weltverband des
       Fußballs, bei der Fifa, Referenznummer
       12-02884/mis.
       Ouaddou hat einen geschorenen Kopf,
       ist dünn wie ein Strich und komplett in
       Schwarz gekleidet. 68 Spiele für die Nationalmannschaft
       hat er gemacht, als Verteidiger,
       er hat in England für den FC Fulham
       gespielt und mit Olympiakos Piräus
       in der Champions League.
       Im Juli 2010 wechselte er zum SC Lachwija
       nach Katar, sofort in der ersten Saison
       gewann der Club die Meisterschaft, und
       Ouaddou war es auch, der die Trophäe
       überreicht bekam. Dennoch musste er danach
       zum SC Katar wechseln; ohne Ablösesumme,
       ohne Leihgebühr. Und ohne Mitspracherecht.
       Ouaddou wollte nicht gehen,
       aber der Manager sagte ihm, es sei der ausdrückliche
       Wunsch des Prinzen, und der
       Wunsch des Prinzen sei nicht verhandelbar.
       Sein Vertrag galt noch zwei Jahre, aber
       schon nach der ersten Saison beim SC
       Katar sortierte man ihn aus. Ouaddou
       weigerte sich, einen Auflösungsvertrag
       zu unterzeichnen, weil er in Form war,
       weil er spielen wollte. Als erste Maßnahme
       suspendierte die Clubführung ihn
       vom Mannschaftstraining.
       Dann strich sie Ouaddou aus dem Kader,
       er bekam kein Trikot. Als sich die
       übrigen Spieler und die Vereinsoberen
       zum Mannschaftsfoto versammelten, stellte
       er sich demonstrativ dazu, in T-Shirt,
       breitbeinig, die Hände in den Hüften; als
       Zeichen, dass er sich nicht unterkriegen
       lässt. Die Funktionäre tragen weiße Gewänder
       und lachen.
       Ouaddou wollte ausreisen, bekam aber
       kein Visum. Am 27. September schaltete
       er die Fifa ein, aber erst als er ankündigte,
       an die Öffentlichkeit zu gehen, gab der
       Club nach. „Der Generalaufseher des
       Clubs hat etwas zu mir gesagt, das ich
       nie vergessen werde: Ouaddou, du bekommst
       dein Visum, aber ich verspreche
       dir, es wird fünf oder sechs Jahre dauern,
       bis die Fifa ein Urteil in deiner Angelegenheit
       fällen wird. Wir haben in der Fifa
       großen Einfluss.“
       Abdeslam Ouaddou zuckt mit den
       Schultern, läuft durch Nancy und wartet.
       Ein Jahresgehalt steht noch aus; vorletzten
       Dienstag hat ihm die Fifa ein Fax geschickt,
       es heißt, die Ermittlungen seien
       beendet, immerhin das.
       Er sagt, er habe Belounis geraten, auch
       die Fifa einzuschalten, wisse aber nicht,
       ob es ihm nütze. „Mein Name hat mich
       gerettet. Ich konnte weg, weil ich ein bekannter
       Spieler bin. Zahir ist das nicht.“
       Ouaddou hat keinen neuen Verein gefunden,
       er unterstützt nun den Internationalen
       Gewerkschaftsbund. In dieser
       Woche wird er in Wien am „Welttag für
       menschenwürdige Arbeit“ eine Rede halten,
       wird über „moderne Sklaverei in Katar“
       sprechen. Er setzt sich auch für die
       Kampagne „Re-run the vote“ ein, die erreichen
       will, dass die Fifa die WM 2022
       neu vergibt.
       Sein BlackBerry klingelt, aber Ouaddou
       geht nicht ran. Er sagt, er erhalte
       Drohanrufe, die Nummer sei stets unterdrückt,
       und jemand warne ihn davor,
       Stimmung gegen Katar zu machen, sonst
       kriege man ihn. Zwei- oder dreimal die
       Woche telefoniert er mit Zahir Belounis.
       „Er ist depressiv. Ich versuche, ihn davon
       abzuhalten, auf dumme Ideen zu kommen.“
       Auch mit Stéphane Morello spricht
       er regelmäßig.
       An einem Freitagabend kurz vor Sonnenuntergang
       soll Morello für ein Foto zur
       Corniche von Doha kommen, aber er
       taucht nicht auf. Stattdessen schickt er eine
       SMS; er wolle sich nicht fotografieren lassen,
       niemand müsse wissen, wie er aussehe.
       Er habe Angst, er müsse sonst büßen.
       Zahir Belounis erscheint pünktlich. Er
       setzt sich auf eine Mauer, hinter ihm dümpeln
       Daus auf dem Wasser, die Skyline
       der Stadt flirrt, man hört das Rattern eines
       Abbruchhammers.
       „Katar hat die WM verdient – schreiben
       Sie das“, sagt Belounis. „Schreiben
       Sie das, bitte. Ich weiß nicht, wie lange
       ich noch in diesem Land leben muss. Vielleicht
       komme ich nie hier weg. Ich befürchte,
       der Richter kriegt Druck vom
       Scheich. Was wird dann aus mir? Aus meiner
       Familie? Also, bitte, schreiben Sie es.“
       Die katarische Fußball-Liga, die Vereine
       und das Nationale Olympische Komitee
       äußerten sich nicht zu den Fällen. Der
       Fußball-Verband teilte mit, man habe
       „den höchsten Respekt für jedes Individuum“.
       MAIK GROSSEKATHÖFER
       DER SPIEGEL 41/2013, S. 134-36
       #Post#: 1903--------------------------------------------------
       Re: "Katar ist mein Knast."
   DIR By: KarlMartell
       Date: October 20, 2013, 9:52 am
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       Der SPIEGEL berichtete …
       … in Nr. 41/2013 „König und Knecht“
       über einen französischen Fußballtrainer
       und einen Spieler, die gegen ihren Willen
       in Katar festgehalten werden.
       Der 33-jährige Profi Zahir Belounis darf
       Katar mit seiner Frau und den zwei
       Kindern verlassen. Am Mittwoch soll er
       von seinem Sponsor, dem Militärsport-
       Verband, das notwendige Ausreisevisum
       bekommen. Die französische Regierung
       versucht zudem, auch den Fall des Trainers
       Stéphane Morello zu lösen.
       DER SPIEGEL 43/2013, S. 154
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