DIR Return Create A Forum - Home
---------------------------------------------------------
Station13
HTML https://station13.createaforum.com
---------------------------------------------------------
*****************************************************
DIR Return to: Artikel aus der Presse
*****************************************************
#Post#: 1878--------------------------------------------------
Im Gespräch mit Akif Pirinçci
DIR By: KarlMartell
Date: September 24, 2013, 4:09 pm
---------------------------------------------------------
Im Gespräch mit Akif Pirinçci: “Am Ende werden sich die
Deutschen in den „Islam“ integrieren, nicht umgekehrt.”
Rainer Ton | 23. September 2013 | 13 Kommentare
Akif Pirinçci
Akif Pirinçci
Akif Pirinçci wurde am 20. Oktober 1959 in Istanbul geboren. Er
kam 1969 mit seinen Eltern nach Deutschland. Pirinçci ist Autor
mehrerer Bücher und publiziert seit 2012 auf dem Blog Die Achse
des Guten (Verweis:
HTML http://www.achgut.com
). Er verfasst
islamkritische Texte und warnt immer wieder vor islamischen
Organisationen und deren zunehmendem Einfluss in Deutschland.
Akif Pirinçci verfasst aber auch allgemeine
gesellschaftskritische Texte, die sich mit dem Phänomen der
„politischen Korrektheit“ beschäftigt.
Wanus: Sehr geehrter Herr Pirinçci, zunächst vielen Dank, dass
Sie sich unseren Fragen stellen. Sie finden oft einfache, klare
und harte Worte, wo andere um den heißen Brei reden. Sind wir zu
einem Volk von Weicheiern und Duckmäusern – gerade auch in der
politischen Publizistik – geworden?
Akif Pirinçci: Sie kommen der Sache mit „gerade auch in der
politischen Publizistik“ schon sehr nahe. Es gibt hierzulande
inzwischen einen über dem öffentlichen Diskurs schwebenden
Verhaltensgott, der in der Tat von den grün links versifften
Medien heraufbeschworen wurde und von dem alle zu wissen
glauben, was er zu hören wünscht. Bei jedem öffentlichen
Ereignis streckt jeder erst mal den Kopf in die Luft,
insbesondere die Journaille aus der zweiten Reihe, erschnuppert,
woher der Wind weht, und wenn die Richtungsangabe der
Hauptwindmacher festzustehen scheint, läuft der Mainstream in
diese Richtung. Es ist eine Mischung aus Feigheit, Doofheit,
Phantasielosigkeit und der Annahme, daß alles, was aus der
gutmenschlichen Ecke kommt, in Ordnung sei.
Ich gebe Ihnen ein kleines Beispiel. In Berlin haben ganz
offenkundig Irre, die von Irren in den Senat gewählt worden
sind, auf Steuerzahlers Kosten eine öffentliche Sondertoilette
für Irre errichtet, die nicht wissen, welchem Geschlecht sie
angehören. Eigentlich ein (teurer) Witz. Aber es wird nicht
gelacht, höchstens mit satirischer Feder etwas geschmunzelt. Und
anstatt der Pflicht der Presse nachzukommen und diese
ungeheuerliche Geldverbrennung zu rügen, startet man allen
Ernstes eine öffentliche Diskussion über Geschlechterrollen und
-zugehörigkeiten und dient sich nach und nach irgendwelchen
bekloppten Theorien an, die von irgendwelchen Bekloppten in die
Welt gesetzt wurden. Nun mag es in ganz Berlin tatsächlich fünf
Geisteskranke geben, die nicht wissen, ob sie eine Tante oder
ein Onkel sind, und einen epileptischen Anfall erleiden, wenn
sie vor einer öffentlichen Toilette stehen. Doch diese lachhafte
(und vermeintliche) Katastrophe zum Anlaß zu nehmen, um völlig
Abseitiges und Seltenes zum alle betreffenden Regelfall
hochzujazzen, stellt beispielhaft dar, wie das Spiel
funktioniert. Man braucht nur Andeutungen zu Opferkult,
Benachteiligung und „sozialer Gerechtigkeit“ zu machen, und alle
solcherart Konditionierten halten auf der Stelle die Fresse und
trauen sich nicht, die Blödsinnigkeit der ganzen Angelegenheit
zuzugeben. Jeder denkt, der andere hätte von der Sache mehr
Ahnung und würde sie ernst nehmen. Das ist aber nicht der Fall.
Akif Pirinçci
Akif Pirinçci
Wanus: Man möchte Ihnen wegen ihrer kritischen Texte zum Islam
und zur (mangelnden) Integrationsbereitschaft vieler Muslime
nicht selten einen wie auch immer gearteten „Rassismus“ oder
Rechtspopulismus in die Schuhe schieben. Was sagen Sie dazu?
Akif Pirinçci: Ich kenne meine Feinde sehr genau und weiß, dass
sie das eben gar nicht tun. „Rassismus“ und „Rechtspopulismus“
sind in Wahrheit rhetorische Waffen, mit dem ein Andersdenkender
zum Schweigen gebracht soll. Sie sind sozusagen Abrakadabras,
die, einmal ausgesprochen, den Gegner schlagartig in Lähmung
versetzen sollen. Nach dem Aussprechen dieser Zauberwörter soll
und muss es normalerweise folgendermaßen ablaufen: Ich gerate in
Panik und beteuere, dass ich kein Rassist und Hetzer bin, sage,
dass man mich missverstanden habe, rudere und nehme Aussagen
zurück, relativiere sie, bis ich am Ende gelobe, so etwas nie
mehr zu tun, und wieder um öffentliche, also linksgesinnte Liebe
bettele. So reagiere ich aber nicht. Ganz im Gegenteil. Wenn ich
angegriffen werde, greife ich den Angreifer mit doppelter Wucht
zurück an und setze noch einen drauf. Und da sind die
Herrschaften einigermaßen konsterniert, denn so kennen sie das
Spiel gar nicht.
Es ist mir scheißegal, ob man mich einen Rassisten nennt oder
eine Klobürste. Wieso soll ich denn ein Rassist sein, wenn ich
sage, dass bekopftuchte und verschleierte Frauen wie ein Haufen
Scheiße aussehen und die Anziehungskraft zwischen den
Geschlechtern und die Sexualität wieder demonstrativ unter die
Knute der Religion und des Aberglaubens zwingen wollen, als
lebten wir noch in der Höhle. Und der rechtschaffene muslimische
Mann kann ficken, was ihm vor die Flinte läuft, oder wie? Die
Pointe ist, dass jeder, einschließlich jener, die mich als
Rassist schimpfen, eine Kopftuchtante ebenso als eine
ästhetische Katastrophe empfinden. Nur getrauen sie sich nicht,
das zu sagen, weil denen wer ins Hirn geschissen hat. Ich schon.
Wanus: Was läuft bei der Integrationspolitik konkret falsch? Sie
haben es geschafft, sind als jemand mit türkischen Wurzeln
erfolgreicher Autor geworden. Warum funktioniert das bei vielen
anderen – hauptsächlich islamisch geprägten – Migranten nicht?
Akif Pirinçci: In der Integrationspolitik läuft gar nix schief.
Da läuft alles im Sinne der Integrationsindustrie, an der viele
Schmarotzer verdienen, alles seinen tollen Gang. Das Ganze hat
aber mit Integration – ein Wort, das ich aus tiefstem Grunde
meines Herzens hasse – gar nichts zu tun. Vielmehr dürfte es
überhaupt keine Integrationspolitik geben wie zu jener Zeit, als
ich in dieses Land kam. Ich verstehe nicht, wieso
Selbstverständlichkeiten solange auf den Kopf gestellt werden
müssen, bis sie keinen Sinn mehr ergeben. Inzwischen dient ja
sogar das inflationäre Bauen von Moscheen als Integration. Nach
dem Freitagsgebet, Männchen und Weibchen schön getrennt, kommen
da alle bestimmt als Goethe-und-Hölderlin-Deutsche raus.
Lachhaft!
Es ist gar nix kompliziert, alles ist sehr einfach: Wenn ich
mich in einem fremden Land niederlasse, passe ich mich diesem
an, ich assimiliere mich. Denn ich bin ja in dieses Land
gekommen, weil es offenkundig besser ist als das Land, wo ich
herkomme. Sonst würde ich ja wieder zurückgehen. Logisch oder?
Okay, wenn es denn unbedingt sein muss, habe ich noch meine
rückständige Religion im Hinterkopf oder meine Sitten und
Bräuche aus der Heimat. Aber das wächst sich in der zweiten,
spätestens in der dritten Generation wieder raus. Man braucht
auch keine teuren Sprachkurse, denn wenn ein Kind die Sprache
des Landes, in dem es aufwächst, nicht automatisch lernt, ist es
entweder behindert, oder man hofiert seine Ethnie mit so vielen
Zugeständnissen, dass es diese Sprache nicht zu lernen braucht.
Zum Beispiel mit dieser beschissenen Integrationspolitik.
Was die islamischen Migranten betrifft (die meisten von denen
sind ja gar keine Migranten, weil sie hier geboren worden sind),
so hat man inzwischen ihre religionsartige, absolut aspirituelle
und sich fast ausschließlich mit der Möse der Frau
beschäftigende Sekte zu einer Monstranz aufgebläht, die einen
unantastbaren Charakter besitzt. Ein CDU-Bürgermeister, der sich
beim Volksfest im Bierzelt volllaufen lässt und der Bedienung in
den Arsch zwickt, fühlt sich als Held der Toleranz, wenn er für
die „muslimischen Mitbürgerinnen“ einen reinen Frauentag im
städtischen Hallenbad ermöglicht, wo sogar die Scheiben mit
schwarzen Tüchern abgehangen werden. Was für ein Trottel! Da
fühlt sich natürlich der Muslimmann – im Islam hat immer der
Mann etwas zu sagen, egal, was sie der doofen deutschen
Kartoffel vorlügen – ermutigt, noch einen Schritt weiter zu
gehen und dann noch einen Schritt weiter. Man muss diesen Leuten
einfach sagen: Entweder ihr spielt das Spiel nach unseren Regeln
oder ihr geht dahin zurück, wo ihr euer eigenes Spiel spielen
könnt.
Wanus: Glauben Sie, man würde Sie und Ihre Texte anders
bewerten, wenn Sie keine türkischen Wurzeln hätten?
Akif Pirinçci
Akif Pirinçci
Akif Pirinçci: Das glaube ich nicht einmal. Es sind eher meine
Bücher, die meine Gegner davor zurückschrecken lassen, mich in
einen Topf mit Rechtsradikalen zu schmeißen. Obwohl meine
gesellschaftskritischen Texte ziemlich berserkerhaft
daherkommen, handeln die Bücher von sehr diffizilen menschlichen
Facetten, auch wenn es bisweilen um Tiere geht. Die Kritiker
sind da wohl ein bisschen ratlos. Wie kann so jemand, der solch
ein differenziertes und humanes Gedankengut besitzt, kein
Gutmensch sein? Denken sie wohl. Gewiss, das tolle Etikett
„türkischstämmig“ trägt auch einen Gutteil zu ihrer Irritation
bei. Eigentlich ist ihr Traumbild von einem Migranten das von
dem dressierten Affen, der auf einem Fahrrädchen Kunststücke
vorführt. Diese Kunststücke sind von irgendwelchen
Soziologieprofessoren und politischen Geisteskranken ausgedacht
worden und hören sich allesamt ganz super an – in der Theorie.
Der Spaß hört aber spätestens dann auf, wenn der Affe in der
Manege plötzlich vom Fahrrädchen abspringt und vor dem
Kinderpublikum die Äffin zu ficken beginnt.
Wanus: Die Grünen, die Sie offenbar besonders gerne mögen,
sprechen oft von Integration, betreiben aber eine Politik – wie
andere Parteien auch –, die zu Parallelgesellschaften führt. Ist
das Dummheit oder Berechnung? Ist die Integration von Ausländern
in Deutschland gar nicht gewollt?
Akif Pirinçci: Die Grünen sind ein zweigeteilter Haufen. Auf der
einen Seite stehen diejenigen, die bar einer Ideologie sind und
mittels des grün und blau gefickten Mainstreams eine Karriere
mit super Pensionsansprüchen machen wollen. Diese Gruppe würde
sogar die legalisierte Ehe zwischen einer Frau und einem
Araberhengst als erstrebenswert erachten, wenn es dem
karrieristischen Nutzen dient. Auf der anderen Seite stehen
wohlstandsverwahrloste Verhaltensauffällige und unfassbar
Hässliche, die unter dem grünen Dach ein Zuhause gefunden haben,
wo ein 120-kilo-schwere Tante was von „Veggie Day“ delirieren
kann, ohne dass jemand sie auf die Diskrepanz aufmerksam macht.
Die Integration von Ausländern in Deutschland ist in der Tat
nicht gewollt, sondern in Wahrheit die Assimilation. Nur denken
viele, dass dies mittels der Integration erfolgen würde. Das ist
ein Irrtum! Am Ende werden sich die Deutschen in den „Islam“
integrieren, nicht umgekehrt. Man muss immer schön
unterscheiden, wer fickt und wer gefickt wird. Das verliert man
oft aus dem Blick. Obwohl, wenn beide Spaß daran haben …
Wanus: Sie bemängeln die politische Korrektheit. Mal abgesehen
davon, dass wir nach Ansicht diverser Vereinigungen schon bald
keine Zigeunersauce mehr essen, sondern pikante Sauce. Was nervt
Sie besonders, wenn Sie das Stichwort politische Korrektheit
hören?
Akif Pirinçci: Der Obergag ist ja, dass es in Wahrheit die
politische Korrektheit gar nicht gibt. Die Medien, in vorderster
Front die Öffentlich Rechtlichen und die politische Klasse,
wollen uns nur von ihrer Existenz glauben machen. Allerdings
glauben sie selbst nicht daran. Nehmen sie die Sexismus-Debatte.
Wenn Frau und Mann nach deren Maßgabe einander begegnen würden,
würden sie sich prima auf einem Planeten der Roboter zurecht
finden, aber bestimmt nicht auf dem Planeten Erde. Bloß denkt
jeder, dass der jeweils andere politisch total korrekt drauf
wäre und man sich deshalb selber so verhalten müsse. Das heißt
natürlich nicht, dass man sich wie das letzte Arschloch benehmen
muss. Einfach den gesunden Menschenverstand einschalten und den
Empathie-Modus einrasten lassen. Das genügt.
Wanus: Trotz der Hoheit von Gutmenschen im deutschen Blätterwald
scheint sich gerade im Internet, dort in Blogs und sogenannten
sozialen Netzwerken, immer mehr Protest gegen den Mainstream zu
formieren. Führen die neuen Medien nun zur Verdummung oder sind
sie Chance und Mittel zur Vernetzung letzter Reste bürgerlicher
Vernunft?
Akif Pirinçci: Sowohl als auch – wie bei jedem Medium. Ich kann
auf Facebook posten, dass ich seit einer Woche wieder so richtig
befreiend gekackt habe, oder, was ich auch tue, ganz
ausgeklügelte Texte präsentieren. Aber eins ist sicher: Die
offizielle Presse wird in kommender Zeit immer mehr an
Bedeutung, vor allem zahlendem Publikum, verlieren. Es ist eine
Revolution, diesmal unblutig. Was bürgerliche Vernunft bedeutet,
weiß ich nicht so genau. Ich sehe mich eher als Anarchist.
Vielleicht habe aber ich auch in letzter Zeit zu selten in den
Spiegel geschaut.
Wanus: Was wollen Sie unseren Lesern noch mit auf den Weg geben?
Akif Pirinçci: Habt mehr Sex. Selbst schlechter Sex ist besser
als gar keiner. Anderseits was weiß ich schon. Jaja.
Wanus: Herr Pirinçci, vielen Dank für das Gespräch!
#Post#: 1883--------------------------------------------------
Re: Im Gespräch mit Akif Pirinçci
DIR By: NoReligionEver
Date: October 3, 2013, 6:06 pm
---------------------------------------------------------
Am nächsten Montag gehts wohl auf FOCUS weiter:
Kommenden Montag FOCUS kaufen! Da ist ein langes Interview mit
mir drin. Hoffentlich muß ich danach nicht das Land verlassen.
Wirklich hammerhammerhart ...
Kleiner Ausschnitt: "... Menschen können nicht ein göttliches
Wesen anbeten, nach dessen Regeln leben und gleichzeitig ein
iPhone erfinden. Schon gar nicht, wenn es sich um eine Religion
handelt, die sich in Wahrheit zu 90 Prozent mit der Muschi der
Frau beschäftigt ..."
#Post#: 1895--------------------------------------------------
Re: Im Gespräch mit Akif Pirinçci
DIR By: NoReligionEver
Date: October 8, 2013, 12:57 pm
---------------------------------------------------------
War aber kein Interview mit ihm. Na ja, vielleicht nächste
Woche.
*****************************************************
Page 1 of 1