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       #Post#: 1774--------------------------------------------------
       "ein verwurzelter und notwendiger Teil unseres kulturellen
       Gewebes"
   DIR By: KarlMartell
       Date: July 7, 2013, 5:48 pm
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       Bhisho - Bei missglückten rituellen Beschneidungen in Südafrika
       sind 30 junge Männer ums Leben gekommen. Rund 300 weitere junge
       Männer würden im Krankenhaus behandelt, nachdem auch an ihnen
       die traditionelle Beschneidung der Genitalien vollzogen worden
       sei, teilte die Gesundheitsbehörde der Provinz Ostkap mit.
       Die Beschneidungszeremonien fanden in ländlichen Gegenden der
       Provinz statt. In dieser Jahreszeit halten dort Angehörige der
       Volksgruppen Xhosa, Sotho und Ndebele traditionelle
       Männlichkeitszeremonien ab, bei denen Teenager mit der
       Beschneidung und anderen Riten in einen neuen Lebensabschnitt
       eingeführt werden sollen.
       Gemäß der Tradition verbringen die Jugendlichen etwa einen Monat
       in der Abgeschiedenheit der Wildnis, wo sie von traditionellen
       Beschneidern beschnitten werden, aber auch in Disziplin und Mut
       geschult werden sollen. Bei der Beschneidung werden oft
       unsaubere Instrumente benutzt, die Beschneider sind meist
       mangelhaft ausgebildet.
       "Ihre Geschlechtsteile sind zerstört"
       Zehn junge Männer wurden laut der Gesundheitsbehörde ins
       Krankenhaus eingeliefert, nachdem sie am Sonntag aus einem Wald
       gerettet wurden. Ihr Zustand sei "beängstigend", sagte
       Behördensprecher Sizwe Kupelo. "Ihre Geschlechtsteile sind
       zerstört." Insgesamt würden mehr als 300 Jugendliche im
       Krankenhaus behandelt. Einige von ihnen hätten keine Genitalien
       mehr. Andere würden wegen Dehydrierung oder Verwundungen
       behandelt.
       Bei den traditionellen Beschneidungen in Südafrika kommt es
       jedes Jahr zu Unglücken, die von Penis-Amputationen bis hin zu
       Todesfällen reichen. Im Mai hatte es in zwei anderen
       südafrikanischen Provinzen insgesamt 34 Tote bei Beschneidungen
       gegeben.
       Der regierende Afrikanische Nationalkongress (ANC) zeigte sich
       am Sonntag "erschüttert" über die neuen Todesfälle und rief dazu
       auf, die Beschneider medizinisch zu schulen, damit "ein
       verwurzelter und notwendiger Teil unseres kulturellen Gewebes"
       sicherer werde.
       ade/AFP
  HTML http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/suedafrika-beschneidungszeremonien-fordern-30-todesopfer-a-909906.html
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