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       #Post#: 1739--------------------------------------------------
       Die Orks wollen die Scharia
   DIR By: KarlMartell
       Date: July 1, 2013, 10:34 am
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       Heute, 17:30
       Islam-Welt will nach eigenem Wunsch leben
       ислам
       мечеть
       минарет
       мусульмане
       вера
       религия
       Jahrhunderte lang kam der Westen in den Orient mit einfachen und
       verständlichen Zielen, neue Kolonien und Märkte zu erobern.
       Dadurch erhielten die Eindringlinge billige Naturressourcen und
       Arbeitskräfte, womit sie denn auch ihre Ausgaben für
       militärische Kampagnen ausglichen. Seit Ende des vorigen
       Jahrhunderts änderte sich die Situation, und Militärkontingente
       kehren bereits in unabhängige Länder zurück, um in diesen das zu
       korrigieren, was nach Auffassung der Organisatoren solcher
       Invasionen ihren Vorstellungen von der neuzeitlichen
       Welteinrichtung nicht entspricht: diktatorische Regimes, Fehlen
       der Demokratie, Menschenrechtsverletzungen und natürlich Nester
       von internationalem Terrorismus.
       Das Streben ist lobenswert. Doch die praktischen Resultate aller
       „humanistischen Kriege“ enttäuschen. Für die Unterhaltung der
       Truppen werden fantastische Mittel aus den Haushalten der
       Wohltäterstaaten und für die Operationen zur Befriedung
       derjenigen, die nicht einverstanden sind, Jahre aufgewendet.
       Gleichzeitig lehrt man die Machthaber und die Bevölkerung des
       jeweiligen Landes, auf neue Art zu leben. Ebenfalls auf die
       eigenen Kosten. Doch dann ziehen die Truppen fort, und im
       „korrigierten“ Land tritt die gewohnte Lebensform mit
       autoritären Verwaltungsmethoden, spezifischen Vorstellungen von
       Gut und Böse und aktiver Weiterführung der bewaffneten
       religiösen und ethnischen Konflikte wieder ein. Liegt es
       vielleicht dennoch nicht an den einzelnen Bösewichten, sondern
       an den Besonderheiten des Massenbewußtseins?
       In diesem Jahr hat das amerikanische Pew Research Center in mehr
       als 80 Sprachen eine fällige Befragung von mehr als 38.000
       Moslems in 23 Ländern Europas, Asiens, des Nahen Ostens und
       Afrikas vorgenommen. Ein nächstes Mal haben die Fachleute
       versucht, zu klären, wie Bürger der Länder des moslemischen
       Orients die Umwelt und sich selbst in dieser Umwelt wahrnehmen.
       Hier wären einige Resultate:
       Das wichtigste Problem ist der Terrorismus, Natürlich mag man im
       Orient, genauso wie in der restlichen Welt, weder Explosionen
       noch Schießereien in den Straßen. Mindestens die Hälfte der
       befragten Moslems ist wegen der Aktivitäten der religiösen
       extremistischen Gruppen in ihren Ländern beunruhigt. Zwei
       Drittel und mehr haben von ihnen Angst, in Ägypten sind es 67
       Prozent, in Tunesien 67 Prozent, im Irak 68 Prozent in
       Guinea-Bissau 72 Prozent und in Indonesien 78 Prozent.
       Gewaltakte gegen Zivilbevölkerung und Handlungen der
       terroristischen Selbstmörder billigt nur 1 Prozent der befragten
       Moslems. Aber es stellt sich heraus, dass beispielsweise in
       Ägypten und im palästinensischen Autonomiegebiet ein bedeutender
       Teil der Bevölkerung (29 bzw. 40 Prozent) den Standpunkt
       vertritt, dass sie mitunter gerechtfertigt seien. In Afghanistan
       aber teilen bereits 39 Prozent der Befragten diesen Standpunkt.
       Wieso denn? Seit Jahrzehnten kommen in diesem Land unschuldige
       Bürger durch die Hand der Terroristen um, und ein Drittel der
       Bevölkerung rechtfertigt dieses sinnlose Gemetzel.
       Doch das ist noch nicht alles. Traditionsgemäß hat es gegolten,
       dass die Frauen des Orients sich sehr gern der Macht der Männer
       entledigt hätten, jedoch sich nicht befreien können. Es stellte
       sich aber heraus, dass alles anders ist. In einigen moslemischen
       Ländern unterstützen neun Zehntel der befragten Männer und
       Frauen die Einstellung darauf, dass die Frau stets dem Ehemann
       gehorchen muss. Dieser Ansicht sind in Marokko 92 Prozent, in
       Tunesien 93 Prozent, in Indonesien 93 Prozent und in Malaysia 96
       Prozent. Ist es etwa möglich, dass die fortschrittlichen
       Auffassungen, die zusammen mit ausländischen Truppen und
       Beratern unwandelbar eindringen, imstande sind, den
       orientalischen Frauen alle Liebreize der Gleichheit der
       Geschlechter zu beweisen?
       Nichts desgleichen. Im Irak sind gegenwärtig 92 Prozent der
       Männer und Frauen gegen eine solche Gleichheit, und in
       Afghanistan sind es überhaupt 94 Prozent. Mehr noch, der Irak
       und Afghanistan sind die einzigen Länder, in denen die Mehrheit
       der Bevölkerung außergerichtliche Abrechnungen mit den Frauen
       unterstützt, die außerehelicher Verbindungen lediglich
       verdächtigt werden. Nach Jahrzehnten einer „Humanisierung des
       Bewusstseins“ sind in Afghanistan 85 Prozent der Moslems, welche
       die Scharia unterstützen, weiterhin der Ansicht, dass die
       Liebhaber gesteinigt werden müssen. Im Irak denken so 58
       Prozent.
       In Afghanistan und im Irak setzt sich die Mehrheit der Befragten
       (81 bzw. 56 Prozent) dafür ein, dass Diebe und Räuber
       ausgepeitscht werden müssen, oder dass man ihnen die Hand
       abhackt. Und überhaupt: 99 Prozent der Bevölkerung Afghanistans
       vertreten den Standpunkt, dass es besser wäre, von der
       europäischen Menschlichkeit zu den strengen Gesetzen der Scharia
       zurückzukehren.
       Dafür, dass die Scharia zur „offiziellen Gesetzgebung des
       Landes“ werde, setzen sich auch die meisten Moslems Nigerias (71
       Prozent), Indonesiens (72 Prozent), Ägyptens (74 Prozent),
       Pakistans (84 Prozent) und des palästinensischen
       Autonomiegebietes (89 Prozent) ein. In Marokko und in Pakistan,
       wo der Islam laut Verfassung ohnehin über die anderen Religionen
       gestellt worden ist, möchten die Moslems (83 bzw. 84 Prozent)
       noch mehr: die Einführung der Scharia als Gesetzessammlung.
       Im Großen und Ganzen gibt man dem Volk das eine, ihm ist aber
       das andere viel lieber. Hinzuzufügen wäre, dass man laut
       Statistiken auch mit der „Demokratisierung“ der Störrischsten
       begonnen habe. Vielleicht fragt man das nächste Mal die
       Bevölkerung des „zu befreienden“ Landes zunächst danach, welche
       Wandlungen sie haben möchte. Oder man blättert zumindest in
       Werken von Soziologen. Sonst kann alles so enden wie im Irak und
       in Afghanistan. Oder wie in Libyen.
       Wadim Fersowitsch
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