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#Post#: 1694--------------------------------------------------
Anatolische Selbstjustiz in Deutschland - Er ist das Gesetz
DIR By: Kater Karlo
Date: June 20, 2013, 3:29 pm
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Anatolische Selbstjustiz in Deutschland
Er ist das Gesetz
20.06.2013 · Anatolische Selbstjustiz in Deutschland? Die
Autorin Güner Balci zeigt, wie das geht, und folgt dem
„Friedensrichter“ Mustafa Ö. Dessen Maxime lautet: Man ruft
nicht die Polizei.
n einer Wand in der Wohnung von Mustafa Ö. hängt das Bild seines
hochgeschätzten Großvaters. Großgrundbesitzer sei der gewesen in
Anatolien, erzählt Mustafa, und sehr einflussreich: „Er war das
Gesetz.“ In etwa also das, was der offiziell arbeitslose Mustafa
Ö. heute in seinem Stadtviertel in Bremen sein will. Er genießt
dort hohes Ansehen, heißt es, steht erst nachmittags auf, und
wenn sein Handy klingelt, steigt er in seinen BMW und braust zum
nächsten Streit, den er nach eigener Wortwahl „schlichtet“.
Geld, beteuert der Mann, fließe dabei keins. „Man gibt und man
nimmt . . .“
Aber es ist bekannt, dass je nach Verletzung und drohender
Haftstrafe das Schweigen mit zwanzig- bis vierzigtausend Euro
erkauft wird. Wenn Mustafa auftauche, schwärmt einer seiner
„Klienten“, sehe die Sache immer gleich anders aus. Dann zahlen
säumige Kunden, dann kehren entlaufene Töchter zurück. Und dann
haben es Polizei und Staatsanwälte schwer, Zeugen zu finden, die
sich an die Taten, auch an brutale mit schlimm verletzten
Opfern, noch erinnern wollen.
Kein Vertrauen in die deutsche Justiz
Polizisten, Richter, Staatsanwälte warnen seit langem vor einer
Paralleljustiz in muslimisch geprägten Vierteln. Wie weit
verbreitet diese ist, bleibt im Ungefähren, denn durchlässig
sind die Grenzen zwischen der Mehrheitsgesellschaft, die das
Gewaltmonopol des Staates für selbstverständlich hält, und jener
anderen, die nach eigenen Regeln und Traditionen lebt, nur in
eine Richtung.
Drinnen, etwa in den Wohnvierteln der kurdischen Einwanderer
Bremens, hat man wenig und meist gar kein Vertrauen in die
deutsche Justiz, die von Blutrache und Männerehre nichts hält
und zudem darauf besteht, Frauen wie Männer gleich zu behandeln.
Auch gewalttätige Konflikte - die draußen als Verbrechen
verfolgt werden - klärt man lieber nach dem Gesetz der
anatolischen Stammesgesellschaft mit einem selbst ernannten
Friedensrichter wie Mustafa, weil das schon immer so war. Der
sogenannte Friedensrichter hat nicht Jura studiert, genießt
aber, was immer das heißen mag, Respekt. Angst gehört dazu.
Die Aushebelung des Rechtsstaates
Der Dokumentarfilmerin Güner Balci ist ein erstaunliches,
präzises Porträt dieser anderen Welt gelungen, ein Schritt
hinter die Mauer des Schweigens, die diese Vorgänge jenseits von
Recht und Gesetz meist umgibt. Der bemerkenswerte Film kommt
ohne skandalisieerende Empörung aus; Güner Balci hat das
Vertrauen ihres Gesprächspartners, das spürt man.
Sie will nichts besser wissen und nicht belehren, nur hören, wie
so etwas geht mitten unter uns. Zu rühmen ist die ruhige
Kameraführung von Jürgen Behrens, ohne die dieses ungewöhnliche
Gespräch kein Film geworden wäre, der uns aufklärt über einen
permanenten Skandal, nämlich die Aushebelung des Rechtsstaates
mit vormodernen Regeln und Traditionen.
Wer den Film sieht, mag sich selbst ein Urteil bilden und
Antwort finden auf die Frage, warum das nicht schon längst eine
öffentliche Debatte ausgelöst hat, warum die Paralleljustiz
immer wieder heruntergespielt wird - mit Argumenten, die keine
sind: dass es keine belastbaren Zahlen gibt, weil es doch nur
wenige betrifft.
All diese Beschwichtigungsformeln vernebeln den Umstand, dass
sich hier Sonderrechte durchgesetzt haben und Rechtsbeugung, die
zudem andere, nämlich die Opfer, als wären sie Bürger zweiter
Klasse, dem archaischen Recht der „Schlichter“ ausliefert. Wie
diese Paralleljustiz den Rechtsstaat aushöhlt, hat bereits
Joachim Wagner in seinem exzellenten Buch „Richter ohne Gesetz“
(Ullstein 2012) beschrieben. Geändert hat sich nichts.
Der Mann für harte Fälle: „Friedensrichter“ Mustafa
Güner Balcis Porträt des einstigen Spielers und Türstehers
Mustafa Ö. zeigt uns einen intelligenten Mann, dessen Selbst-
und Weltbild völlig in Ordnung scheint. Nichts und niemand von
draußen kann das erschüttern. Er ist überzeugt, dem Staat viel
Ärger und Geld zu ersparen, spricht gut Deutsch, was ihn in
seinem Viertel heraushebt, wo die meisten seiner Kunden und
Bewunderer wie er zwar schon Jahrzehnte in Deutschland leben,
aber diese Sprache nicht verstehen und das wohl auch für genauso
überflüssig halten wie die Gewaltenteilung. An einem Fall führt
die Autorin vor, wie weit diese Amtsanmaßung geht.
Bei einer Messerstecherei in der Bremer Türsteherszene werden
mehrere Menschen schwer verletzt. Man ruft nicht die Polizei,
sondern den „Friedensrichter“ Mustafa. Dessen Clan jedoch ist in
die Auseinandersetzung verstrickt, und so ruft Mustafa, das
ergaben die Ermittlungen, noch mehr junge Männer seiner Familie
hinzu. Der „Schlichter“ behauptet, er habe nur beruhigen wollen.
Das Rechtssystem der Selbstverteidigung
Doch das glauben weder Polizei noch Richter, sie können ihm aber
auch keine Mitschuld an der Eskalation, die sich bis ins
Krankenhaus fortsetzt, direkt nachweisen. Mustafa kommt also
davon, weil sich kein Zeuge findet, der es wagt, ihn zu
belasten. Immerhin gelang es dem Gericht nach vier Jahren, die
Haupttäter zu hohen Haftstrafen zu verurteilen.
Eine Ausnahme. Denn meist ziehen genügend Zeugen, massiv
eingeschüchtert, ihre Aussagen zurück. Der frühere Ermittler
Wilhelm Weber, er lehrt heute an der Hochschule für Verwaltung
Kriminalwissenschaften, kann verstehen, dass sich viele für Geld
und Schweigen entscheiden, weil niemand sie schützen könne vor
der Rache der anderen.
Denn darum geht es neben Ehre und Respekt, das sagen viele
unverblümt in die Kamera. „Ein Mann muss bereit sein, sich zu
verteidigen“, erklärt uns Mustafa Ö. sein Rechtssystem. Das ist
in Jahrhunderten gewachsen, und so etwas, davon ist er
überzeugt, wirft man, nur weil man seit ein, zwei Generationen
in einem fremden Land lebt, doch nicht einfach über Bord.
HTML http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/anatolische-selbstjustiz-in-deutschland-er-ist-das-gesetz-12236948.html?google_editors_picks=true
Interview mit der Filmemacherin:
HTML http://m.evangelisch.de/artikel/85161/stark-und-sympathisch-friedensrichter-mustafa-oezbek<br
/>
Der Film wird heute gesendet und seht ab morgen in der Mediathek
zur Verfügung.
Güner Balci hat schon mehrere sehr gute Filme gedreht, z.B. über
muslimische Gewalt an Berliner Schulen gegen Deutsche. Auch in 2
Talkshows habe ich sie gesehen. Da war sie diejenige, die
Poltiker mit klarer Ansage wegen ihre Beschwichtigungstaktik
angriff.
#Post#: 1699--------------------------------------------------
Re: Anatolische Selbstjustiz in Deutschland - Er ist das Gesetz
DIR By: Kater Karlo
Date: June 21, 2013, 9:02 am
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In der Realität sieht das dann - im besten Fall - so aus:
Sindelfingen: Ein 16-Jähriger ist am Dienstagabend in
Sindelfingen (Kreis Böblingen) brutal verprügelt und dabei
mittelschwer verletzt worden.
Wie die Polizei berichtet, waren es vermutlich zwei nahe
Verwandte der Freundin des 16-Jährigen, die den jungen Mann beim
Verlassen eines Fitnessstudios an der Böblinger Straße abgepasst
hatten. Die beiden forderten das spätere Opfer dazu auf, in
deren Auto zu steigen, weil man etwas besprechen müsse.
An einem Waldrand bei Sindelfingen kam es dann nach einer kurzen
verbalen Auseinandersetzung zu massiver Gewalt. Die Täter
schlugen und traten auf den 16-Jährigen ein. Nachdem sie ihr
Opfer brutal misshandelt hatten, ließen sie es wieder frei.
Bei seiner späteren Vernehmung erklärte der Schüler zu den
Hintergründen dieser Tat, dass vermutlich ein vorausgegangener
Streit mit seiner Freundin die Ursache für die Attacken war. Bei
dem Angriff erlitt er mittelschwere Verletzungen.
HTML http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.blaulicht-aus-der-region-stuttgart-19-juni-16-jaehrigen-brutal-verpruegelt.6c05b653-2da3-4b19-a051-4fe6a5954871.html
#Post#: 1709--------------------------------------------------
Re: Anatolische Selbstjustiz in Deutschland - Er ist das Gesetz
DIR By: KarlMartell
Date: June 23, 2013, 6:55 am
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Sehe mir den Film gerade an.
HTML http://www.youtube.com/watch?v=ccIMFh5JGu4
In einem Atemzug wird gesagt, der Mann lebe von Hartz4 und es
wird sein Auto gezeigt. Kann es sein, dass das ein neues Modell
der 7er Reihe von BMW ist? Da wären ja allein die Raten höher
als Hartz4.
Werd das nochmal analysieren, bevor ich eine Anfrage an die
Arbeitsagentur in Bremen starte.
Mustafa Özbek, Bremen, BMW 7xx, Amtl. Kennz. HB-KK 539
So sehr der Rechtsstaat in diesen Milieus gescheiterter
Integration verachtet wird – als Drohkulisse und Pingpong-Wand,
die man für eigene Zwecke, nicht zuletzt zur Erhöhung von Blut-,
Schmerzens- und Schweigegeld-Forderungen, instrumentalisieren
kann, ist er allemal gut. Hier gilt das archaische Recht des
Stärkeren, und ein echter "Friedensrichter" ist schon mal
Sympathisant der kurdischen PKK , bezieht Hartz IV und fährt
einen BMW 730 Diesel. So wie Mustafa Ozbek, der "Kofi Annan von
Bremen", der über sich selber sagt: "Ich bin ein Krimineller.
Mit Ausnahme von Kinderschänden und Frauen vergewaltigen habe
ich alles gemacht."
HTML http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article13613800/Richter-von-Allahs-Gnaden-erodieren-deutsche-Justiz.html
#Post#: 1731--------------------------------------------------
Re: Anatolische Selbstjustiz in Deutschland - Er ist das Gesetz
DIR By: NoReligionEver
Date: June 28, 2013, 1:19 pm
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Der Film zeigt sehr deutlich, dass sämtliche
Integrationsbemühungen für islamische Kulturen rausgeschmissenes
Geld ist.
#Post#: 1732--------------------------------------------------
Re: Anatolische Selbstjustiz in Deutschland - Er ist das Gesetz
DIR By: KarlMartell
Date: June 28, 2013, 3:59 pm
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--- Quote ---
> Zu hohe Vermögenswerte schmälern den Anspruch auf Hartz IV.
Autos dürfen maximal 7500 Euro wert sein. Das entschied jetzt
das Bundessozialgericht.
> Hartz-IV-Empfänger dürfen ein bis zu 7500 Euro teures Auto
fahren, ohne dass der Wagen als Vermögen auf ihr
Arbeitslosengeld II angerechnet wird. Der 14. Senat des
Bundessozialgerichts urteilte, dass erst über diese Pauschale
hinaus, der Pkw als unangemessen gilt und bei der Berechnung des
Arbeitslosengelds II berücksichtigt werden muss. Die
Bundesagentur für Arbeit hatte bislang die Grenze bei 5000 Euro
gezogen (Az. B 14/7b AS 66/06 R).
>
> Geklagt hatte ein 49-jähriger Reservesoldat der Bundeswehr aus
Speyer, der im Frühjahr 2005 zwischen zwei Auslandseinsätzen für
anderthalb Monate Arbeitslosengeld II beantragt hatte. Die
zuständige Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Deutsche Weinstraße lehnte
das ab und verwies dabei unter anderem auf den damals vier Jahre
alten Seat Leon des Klägers. Das Auto habe einen Wert von 9600
Euro und sei damit unangemessen. Der Mann könne stattdessen auch
Bus und Bahn benutzen.
>
> Geringerer Lebensstandard bei Hartz IV
>
> Anders als die Vorinstanzen gaben Deutschlands oberste
Sozialrichter der Klage des Hauptfeldwebels statt. Sie
orientierten sich bei der Berechnung des Wertes an der
Kraftfahrzeughilfeverordnung, die einen Wert von 9500 Euro für
die Autos behinderter Arbeitnehmer festsetzt. Das könne man auf
die Grundsicherung nach dem Hartz-IV-Gesetz übertragen.
> Allerdings sei dieser Betrag etwas abzusenken, weil der
Lebensstandard von Arbeitslosengeld-II-Empfängern nach dem
Willen des Gesetzgebers nur dem der unteren 20 Prozent der
Gesellschaft entsprechen soll.
> Das Urteil war die erste Entscheidung des neu geschaffenen 14.
Senats des Bundessozialgerichts, der wegen der wachsenden Zahl
der Hartz-IV-Verfahren zum 1. Juli zusätzlich eingerichtet
worden war. In den ersten acht Monaten dieses Jahres sind bei
dem Kasseler Gericht bereits 175 Verfahren rund um das
Arbeitslosengeld II eingegangen. Das sind mehr als doppelt so
viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahrs.
>
--- End Quote ---
HTML http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitslosengeld/hartz-iv_aid_131929.html
Das ist vom 7.9.2007.
Den 730d gibt es tatsächlich so billig.
HTML http://www.autoscout24.de/DetailsGTM.aspx?id=227987169&cd=634964405800000000&asrc=st|fs
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