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#Post#: 1613--------------------------------------------------
Isl. Zeitung und Neue Westf. schon nicht mehr unterscheidbar
DIR By: KarlMartell
Date: June 11, 2013, 11:15 am
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11.06.2013
Spenge
Dialog in der Moschee
Türkische Gemeinde lud Bürger ein
Ein Thema liegt Brigitte Koch besonders am Herzen: Mit
Vorurteilen über den Islam aufzuräumen. "Vor allem mit dem, dass
das Kopftuch bei muslimischen Frauen gleichbedeutend sei mit
Unterdrückung." Um mit gutem Beispiel voranzugehen und Grenzen
zwischen den Kulturen beiseite zu schaffen, besuchte die
Spengerin am Samstag zusammen mit ihrem Mann Friedhelm Koch und
ihrer Tochter Melanie Koch-Elhawwari das Gemeindefest der
türkisch-muslimischen Gemeinde zu Spenge rund um die Moschee an
der Ravensberger Straße.
Der Name lässt es schon vermuten: Melanie Koch-Elhawwari ist mit
einem muslimischen Mann verheiratet. "Er ist Ägypter, ich wohne
auch in Kairo und bin momentan bei meinen Eltern zu Besuch."
Brigitte Koch erinnert sich: "Als wir damals im Bekanntenkreis
erzählt haben, unsere Tochter habe sich mit einem Ägypter
verlobt, waren die Reaktionen nicht nur positiv. Viele haben
gleich gesagt, dann müsse sie ja künftig ein Kopftuch tragen.
Ich bin traurig, dass der Islam immer nur auf das Kopftuch
reduziert wird."
Hilal Tuncer von der türkisch-islamischen Gemeinde klärt auf:
"Im Koran ist klar die Pflicht für Musliminnen definiert, ab der
Pubertät ein Kopftuch zu tragen", erklärt die 25-BWL-Studentin,
die gemeinsam mit Seyfettin Kara beim Gemeindefest Interessierte
durch die Moschee führte. Um für solche Anlässe gut gerüstet zu
sein, haben die beiden sogar einen zehnwöchigen Kurs absolviert.
"Viele Frauen tragen aber auch kein Kopftuch, und gezwungen wird
man dazu auf keinen Fall."
Und auch Männer muslimischen Glaubens hätten bestimmte
Körperbereiche zu verhüllen. "Ich muss von der Gürtellinie bis
über die Knie bedeckt sein", so Seyfettin Kara, der neben seinem
Job als Diplom-Ingenieur in der türkisch-islamischen Gemeinde
für die Buchhaltung zuständig ist.
Natürlich sind die zu bedeckenden Partien bei Männer wesentlich
kleiner; bei Frauen dürfen bei den Sunniten, die etwa 95 Prozent
der Muslime ausmachen, nur Gesicht und Hände frei sein.
"Aber der Islam möchte die Frauen damit nicht quälen, sondern
beschützen", betont Hilal Tuncer. "Frauen sind nun einmal die
anziehenderen Wesen."
Melanie Koch-Elhawwari trägt übrigens kein Kopftuch und ist auch
nicht zum Islam konvertiert. Und selbst wenn, Unterdrückung
hätte sie dadurch nicht zu befürchten. "Frauen und Männer sind
nach unserem Glauben gleichberechtigt", sagt Hilal Tuncer.
"Leider nutzen manche Völker bestimmte Regeln des Korans für
sich aus, aber das hat mit dem Islam nichts zu tun, da muss man
Religion und Tradition unterscheiden."
Zum Teil hätten Frauen sogar mehr Rechte als Männer: "Männer
müssen, Frauen können zum Freitagsgebet kommen", erläutert
Seyfettin Kara.
Das Gebet ist, neben dem Glaubensbekenntnis, dem Fasten, der
Armensteuer und der Pilgerfahrt nach Mekka, eine der fünf Säulen
des Islams, die Seyfettin Kara und Hilal Tuncer den Besuchern
erklärten.
Ebenso kamen die fünf Elemente der Moschee, die Gebetsnische,
die Vortrags- und die Predigtkanzel, der Minarett und das
Frauenabteil zur Sprache. "Die Moschee steht jedoch für sehr
viel mehr als fürs Beten", so Seyfettin Kara, "sie ist auch
Treffpunkt. Wir haben hier eine Teestube mit Fernseher, Kicker
und Billardtisch, in der man sich zusammenfinden und miteinander
in Kontakt treten kann." Das Gemeindefest ist nicht nur eine
Veranstaltung für die Mitglieder, sondern für alle Menschen.
"Wir möchten die Leute hierher holen, ins Gespräch kommen,
offene Fragen beantworten und Vorurteile abbauen", unterstreicht
Seyfettin Kara.
So offen war man allerdings nicht immer: "Nach den Anschlägen
vom 11. September musste man sich als Muslim überall
rechtfertigen, obwohl man nichts damit zu tun hatte", so Hilal
Tuncer. "Das war für uns der Wendepunkt, wir haben uns gesagt,
passiv bleiben geht nicht mehr."
Seitdem haben sich Moscheen immer mehr auch für Außenstehende
geöffnet. Dem Ziel, die Gesellschaft toleranter werden zu
lassen, ist man zumindest in der Stadt Spenge einen großen
Schritt nähergekommen.
HTML http://www.nw-news.de/owl/kreis_herford/spenge/spenge/8661632_Dialog_in_der_Moschee.html
#Post#: 1616--------------------------------------------------
Re: Isl. Zeitung und Neue Westf. schon nicht mehr unterscheidbar
DIR By: Morena
Date: June 12, 2013, 6:54 am
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so leicht lassen sich Menschen belügen und von der taqqiya der
Muslime hinters Licht führen, anstatt selbst zu recherchieren,
den Koran
und die hadithe zu lesen . Übernehmen solche Schreiberlinge
einfach jeden Mist.
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