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       #Post#: 1586--------------------------------------------------
       Türkei
   DIR By: Kater Karlo
       Date: June 4, 2013, 8:47 am
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       Militär schlägt sich auf Seite der Demonstranten
       Bei den Protesten gegen den türkischen Ministerpräsidenten
       Erdogan hilft das Militär Sanitätern und verteilt
       Atemschutzmasken an Demonstranten. Die Armee hasst Erdogan –
       wird sie auch eingreifen?
       .....  Das wirft die Frage auf, auf wessen Seite das Militär
       eigentlich stehen würde, wenn der Konflikt weiter eskaliert. Die
       türkische Polizei gilt mittlerweile als durch und durch
       politisch durchdrungen von der Regierungspartei AKP, es sollen
       dort vor allem auch viele Anhänger der islamischen
       Gülen-Bewegung das Sagen haben. Das mag die außerordentliche
       Brutalität erklären, mit der die Polizei seit Freitag gegen die
       Demonstranten vorgeht: Denn wenn Erdogan stürzen sollte, würde
       es sicher zu einer Säuberungswelle in den Reihen der Polizei
       kommen.
       Es kann kein Zweifel daran geben, dass die Militärs Erdogan und
       überhaupt die AKP-Regierung verabscheuen. Mit Schauprozessen
       gegen Hunderte von Offizieren brach Erdogan in den vergangenen
       Jahren dem Offizierskorps den Rücken. Teilweise mit dubiosen
       "Beweisen", begleitet von systematischem Rufmord in den
       regierungstreuen islamischen Medien, wurde ihnen vorgeworfen,
       dass sie die Regierung stürzen wollten. ......
       Weiterlesen:
  HTML http://www.welt.de/politik/ausland/article116800782/Militaer-schlaegt-sich-auf-Seite-der-Demonstranten.html
       #Post#: 1587--------------------------------------------------
       Re: Türkei
   DIR By: Kater Karlo
       Date: June 4, 2013, 9:05 am
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       Kolat rief Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem Appell an den
       türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan auf. "Sie
       sollte sich zu Wort melden und die Besorgnis der Europäer und
       der in Deutschland lebenden Türken angesichts der
       bürgerkriegsähnlichen Zustände in 68 türkischen Städten
       gegenüber Erdogan zum Ausdruck bringen." Er selbst habe am
       Wochenende telefonisch über das Büro von Staatsministerin Maria
       Böhmer den Kontakt zu Merkel gesucht.
  HTML http://www.welt.de/politik/deutschland/article116767511/Tuerkische-Gemeinde-geisselt-Erdogan-als-faschistoid.html
       Inzwischen hat er an anderer Stelle geäußert, dass es ihm nicht
       reiche, was sie gesagt hat. Ist ja auch eine Unverschämtheit,
       dass die Kanzlerin nicht macht, was der Kalif von Berlin sagt.
       Und die in Deutschland lebenden TÜRKEN vertritt doch er. Da
       haben die Deutschen doch normalerweise nichts zu sagen.
       Für die "Europäer" hat der EU-Parlamentspräsident gesprochen.
       Dieser Schwachmat macht sich wann es geht zum Affen.
       #Post#: 1636--------------------------------------------------
       Re: Türkei
   DIR By: Kater Karlo
       Date: June 14, 2013, 7:58 pm
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       "Türkei Demokratie erster Klasse"
       Der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan hat Kritik des
       Europaparlaments an dem von ihm angeordneten Vorgehen gegen die
       Teilnehmer der Protestbewegung in der Türkei scharf
       zurückgewiesen. Für Außenminister Davutoglu ist die Türkei eine
       "Demokratie erster Klasse".
       Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat die
       Kritik des Europaparlaments an dem von ihm angeordneten Vorgehen
       gegen die Teilnehmer der Protestbewegung in der Türkei scharf
       zurückgewiesen. Er erkenne "vom Europaparlament gefällte
       Entscheidungen" nicht an, erklärte Erdogan am Donnerstag, wie
       "Hürriyet Daily News" berichtete.
       Beschlüsse nicht bindend
       Die Beschlüsse des EU-Parlaments seien für die Türkei nicht
       bindend, da sie kein EU-Mitglied sei, betonte der Premier.
       Erdogan kritisierte zudem EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle,
       der die türkische Regierung aufgerufen hatte, Verantwortliche
       für unverhältnismäßige Polizeigewalt gegen Demonstranten zu
       bestrafen. Auch das türkische Außenministerium reagierte empört
       auf die Haltung des Europaparlaments. In einem Kommunique warf
       das Ministerium "manchen EU-Abgeordneten" vor, in der Hitze des
       Moments überreagiert zu haben. Sie müssten verstehen, "dass es
       einen Preis hat, wenn man so frei und dreist über die inneren
       Angelegenheiten der Türkei spricht".
       Das Außenministerium warnte die Europaabgeordneten davor, "sich
       durch Manipulationen und Intrigen zum Narren halten zu lassen
       und damit zu einem Teil eines schmutzigen sowohl nationalen als
       auch internationalen Plans werden". Der türkische Außenminister
       Ahmet Davutoglu nannte die Haltung des Europaparlaments
       "inakzeptabel". Die Türkei sei eine "Demokratie erster Klasse",
       die es nicht nötig habe, Lektionen von irgend jemandem erteilt
       zu bekommen, sagte er laut AFP vor Journalisten in Ankara. Das
       EU-Parlament hatte am Donnerstag in einer Resolution das
       gewaltsame Vorgehen gegen die Demonstranten in Istanbul scharf
       verurteilt. Erdogan wurde "nachdrücklich" aufgefordert, eine
       "vermittelnde und versöhnliche Position einzunehmen, um eine
       weitere Eskalation zu vermeiden".
       Nach der fast zweiwöchigen Protestwelle in der Türkei hat
       Erdogan unterdessen die Demonstranten im Istanbuler Gezi-Park
       ultimativ zum Abzug aufgefordert. Er richte eine "letzte
       Warnung" an die Protestteilnehmer, den Park umgehend zu
       verlassen, sagte Erdogan am Donnerstag in der Hauptstadt Ankara
       vor Bürgermeistern der Regierungspartei AKP. Ein umstrittenes
       Bauvorhaben in dem Park war Auslöser der landesweiten
       Demonstrationen, die sich inzwischen generell gegen die Politik
       von Erdogans Regierung richten. "Wir haben Geduld gezeigt, aber
       die Geduld neigt sich ihrem Ende zu", sagte Erdogan. Er sprach
       in der Rede die Mütter und Väter der jungen Protestteilnehmer im
       Gezi-Park an und bat sie, ihre Söhne und Töchter nach Hause zu
       holen. "Der Gezi-Park gehört nicht Besatzungskräften, er gehört
       allen", sagte Erdogan.
       Vertreter empfangen
       Am Mittwoch empfing Erdogan erstmals Vertreter seiner Kritiker,
       die jedoch nur einen Teil der Protestbewegung repräsentierten.
       Am Abend brachte Regierungssprecher Hüseyin Celik daraufhin die
       Möglichkeit eines Referendums über das umstrittene Park-Projekt
       ins Gespräch. Das von Erdogan vorgeschlagene Referendum ist aber
       nach Einschätzung eines Vertreters der Demonstranten nicht
       umsetzbar. "Es verstößt gegen das Gesetz, eine Abstimmung über
       das Schicksal des Parks zu planen", sagte Tayfun Kahraman vom
       wichtigsten Bündnis der Demonstranten namens Taksim Solidarität
       am Donnerstag in Istanbul. Das Bündnis von 116 an den Protesten
       beteiligten Gruppen wolle sich aber noch am Donnerstag über eine
       gemeinsame Position zu dem Vorschlag verständigen.
       "Es ist ein Schachzug, um die Menschen zu manipulieren", sagte
       ein 21-jährige Soziologie-Studentin im Protestlager der
       Demonstranten im Gezi-Park der Nachrichtenagentur dpa. Andere
       bezeichneten den Vorschlag als "Taktik".
  HTML http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/3333550/angespannte-ruhe-istanbul.story
       #Post#: 1657--------------------------------------------------
       Re: Türkei
   DIR By: KarlMartell
       Date: June 16, 2013, 8:13 pm
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       Erdogan ist jetzt für unsere Schnellmerker-Journalisten von SPON
       ein Hassprediger. Na so was! Wer hätte das gedacht oder auch nur
       ahnen können?
       Rede in Istanbul: Erdogan, der Hassprediger
       Aus Istanbul berichten Maximilian Popp und Mirjam Schmitt
       Er lässt mit brutaler Gewalt den Gezi-Park räumen, beschimpft
       die Demonstranten als Terroristen und hetzt gegen ausländische
       Medien: Premier Erdogan heizt den Konflikt in der Türkei erneut
       an. Ein Ende des Protests gegen ihn ist nicht in Sicht.
       Für kurze Zeit sah es so aus, als würde der Premier einlenken,
       als hätte Recep Tayyip Erdogan aus der Revolte gegen seine
       Regierung in den vergangenen Wochen gelernt.
       Mitte der Woche traf er sich mit Demonstranten, die sich für den
       Erhalt des Gezi-Parks in Istanbul einsetzen. Er sagte, die
       Richter würden über die Zukunft des umstrittenen Parks beraten
       und stellte ein Referendum in Aussicht. Erdogan, der Despot, als
       Schlichter? Spätestens seit Sonntag Abend steht fest, dass
       daraus nichts werden wird.
       Bereits am Samstag bekräftigte Erdogan auf einer Kundgebung in
       Ankara das Ende seiner Geduld. In der Nacht setzten seine
       Sicherheitskräfte diese Ankündigung um: Sie ließen den
       Gezi-Park, der in den vergangenen Wochen zum Symbol des
       Widerstands wurde, von Bulldozern räumen. Sie verfolgten
       Demonstranten und knüppelten sie nieder; sie schossen Tränengas
       in Cafés, und Hotels, wohin die Menschen flohen. Ärzte, die
       Verwundete behandelten, wurden verhaftet.
       Am Sonntag gingen die Menschen in der Türkei trotzdem wieder
       gegen die Regierung auf die Straße. Zur gleichen Zeit hält
       Erdogan in Istanbul eine denkwürdige Rede. Liberale
       Kommentatoren werden sie später als "beängstigend" und
       "hasserfüllt" beschreiben.
       Hunderttausende Anhänger Erdogans haben sich auf einem Feld an
       der Küste versammelt. Sie wurden mit Bussen aus der gesamten
       Region herangekarrt. Sie tragen türkische Fahnen und Porträts
       Erdogans bei sich. Funktionäre der AK-Partei, darunter
       Europaminister Egemen Bagis, stacheln die Zuhörer an.
       Erdogan will den Konflikt
       Dann betritt Erdogan die Bühne. Seine Anhänger skandieren
       "Türkiye! Türkiye!" Erdogan hebt triumphierend die Arme. Der
       Premier, daran besteht kein Zweifel, ist nicht als Moderator
       nach Istanbul gekommen. Er strebt keine Versöhnung an. Er will
       den Konflikt.
       Erdogan beschwört ein türkisches Weltreich, grüßt seine
       Unterstützer auf dem Balkan, in Angola, im Irak. "Wo ist
       Sarajevo, wo ist Gaza heute Abend?" ruft er. Seine Stimme
       überschlägt sich. Er wirkt in diesem Moment nicht mehr wie der
       demokratisch gewählte Regierungschef einer der größten
       Volkswirtschaften der Welt. Er wirkt wie ein durchgedrehter
       Despot.
       Erdogan richtet sich an die ausländischen Medien: "CNN, Reuters,
       bleibt alleine mit euren Lügen!", ruft er. Seit Tagen versucht
       Erdogan die Proteste gegen ihn, die als Kampagne gegen den
       Abriss eines Parks in Istanbul begannen und sich zu einer
       landesweiten Revolte gegen die AKP-Regierung ausgeweitet haben,
       als Verschwörung ausländischer Mächte zu diskreditieren. "Diese
       Kräfte wollen der Türkei schaden."
       Schließlich wendet er sich direkt an die Demonstranten. Er nennt
       sie erneut Terroristen, Plünderer. Sie seien keine wahren Türken
       und sollten sich in Acht nehmen. "Wer gegen die Türkei arbeitet,
       wird zittern vor Angst." Hoteliers, die diese "Terroristen"
       versteckten, werde er zur Rechenschaft ziehen.
       Erdogans Rede könnte sich noch als fatal erweisen. Die Stimmung
       ist ohnehin angeheizt. Erdogan gießt nun weiter Öl ins Feuer.
       Anstatt auf die Protestierenden zuzugehen, verunglimpft er sie.
       Doch mit jedem Angriff treibt er nur noch mehr Menschen auf die
       Straße. Längst hat der Protest Bürger aus den
       unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppen vereint.
       Während Erdogan spricht, sitzen in Istanbul junge Demonstranten
       vorm Fernseher, Studenten, Künstler, Anwälte. Sie sind
       fassungslos. Sie können nicht glauben, dass sie von ihrem
       Ministerpräsidenten als Staatsfeinde denunziert werden.
       "Istanbul, sind wir eins? Istanbul, sind wir vereint? Istanbul,
       sind wir Brüder?", ruft Erdogan nach fast zwei Stunden. Zu
       dieser Zeit haben sich einige Kilometer weiter um den
       Taksim-Platz erneut zehntausende Demonstranten versammelt. Sie
       trotzen dem Tränengas der Polizei und fordern Erdogans
       Rücktritt.
  HTML http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-erdogan-provoziert-gezi-demonstranten-mit-rede-in-istanbul-a-906049.html
       #Post#: 1695--------------------------------------------------
       Re: Türkei
   DIR By: Kater Karlo
       Date: June 21, 2013, 5:34 am
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       Erst die Drohung an EU-Abgeordnete, dass es "einen Preis hat,
       wenn man sich so dreist in die inneren Angelegenheiten der
       Türkei einmischt" und jetzt
       "Die Bundeskanzlerin hatte ihre Besorgnis über das Vorgehen der
       türkischen Sicherheitskräfte gegen die Demonstranten in Istanbul
       und anderen Städten ausgedrückt. Sie sei erschrocken über die
       "viel zu harten" Einsätze der Polizei, sagte Merkel.
       EU entscheidet über Fortsetzung der Beitrittsgespräche
       Erdogans EU-Minister Bagis ging diese Kritik zu weit: "Wenn Frau
       Merkel nach innenpolitischen Themen für ihren Wahlkampf sucht,
       dann sollte das nicht die Türkei sein", sagte er Journalisten am
       Donnerstag. Er ergänzte: "Wenn Frau Merkel sich die
       Angelegenheit anschauen wird, wird sie sehen, dass diejenigen,
       die sich in die Angelegenheiten der Türkei einmischen, kein
       vielverheißendes Ende nehmen."
  HTML http://www.spiegel.de/politik/deutschland/guido-westerwelle-bestellt-tuerkischen-botschafter-karslioglu-ein-a-907081.html
       #Post#: 1696--------------------------------------------------
       Re: Türkei
   DIR By: Kater Karlo
       Date: June 21, 2013, 5:55 am
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       Vor dem Hintergrund, dass Deutschland im Rahmen eines
       EU-Projekts türkische Polizisten ausbildet, bekommen diese
       Äußerungen noch mal eine andere Bedeutung.
  HTML http://www.spiegel.de/politik/deutschland/deutschland-bildet-tuerkische-polizisten-aus-a-906433.html
       #Post#: 1702--------------------------------------------------
       Re: Türkei
   DIR By: KarlMartell
       Date: June 21, 2013, 3:01 pm
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       Der türkische Minister für europäische Angelegenheiten, Egemen
       Bagis, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert,
       ihre Vorbehalte gegen einen EU-Beitritt der Türkei aufzugeben.
       Er hoffe, dass Merkel "ihren Fehler bis Montag verbessern"
       werde, sagte der Minister nach Angaben der Nachrichtenagentur
       AFP am Freitag vor Journalisten. Andernfalls werde das Folgen
       haben, fügte er hinzu.
  HTML http://www.spiegel.de/politik/ausland/eu-streit-tuerkischer-eu-minister-droht-kanzlerin-merkel-a-907250.html
       Jetzt haben wir ein Problem. Da die USA mit der Türkei verbündet
       sind, werden sie sich aus dem Krieg raushalten. Wir haben keine
       ABC-Waffen, die Türkei hat wohl wenigstens B- und C-Waffen.
       Ausserdem sind da unten jede Menge Geiseln, die sie erstmal
       erschiessen können. Soldaten, Rentner, Geschäftsleute. Wir
       können die Türken in Deutschland nicht erschiessen, sonst machen
       wir es nur noch schlimmer. Die Türkei hat 1 Million Soldaten,
       wir haben mit Ach und Krach 200.000. Griechenland, Erbfeind der
       Türkei, wird uns nicht zur Seite stehen, wir sind da verhasst.
       Wie anderswo auch.
       #Post#: 1703--------------------------------------------------
       Re: Türkei
   DIR By: Kater Karlo
       Date: June 21, 2013, 6:23 pm
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       Bildunterschrift: Politik
       Egmen Bagis weist Angela Merkel auf Nicolas Sarkozys
       Wahlniederlage im vergangenen Jahr hin. Dieser war stets gegen
       einen türkischen EU-Beitritt.
       Nach Drohungen gegen Merkel
       [size=10pt]Türkischer Minister spielt Äußerungen herunter
       [/size]
       Auf die rüden Äußerungen des türkischen Europaministers Bagis in
       Richtung Angela Merkel folgt nun eine Relativierung: Lediglich
       Fehlinterpretation hätte demnach zu der angespannten
       diplomatischen Lage mit den "deutschen Freunden" geführt.
       Nach den diplomatischen Spannungen sowie der gegenseitigen
       Einbestellung der Botschafter hat Ankara gegenüber Berlin den
       Ton entschärft. Egemen Bagis, Minister für europäische
       Angelegenheiten, bekundete in einer Stellungnahme nun sein
       "Bedauern" und seine "Enttäuschung" über Deutschlands Haltung zu
       einem möglichen EU-Beitritt der Türkei. Die "deutschen Freunde"
       hätten die "ernsthaften Mahnungen" der Türkei offensichtlich
       "falsch interpretiert" und mit "Intoleranz" reagiert. Beide
       Länder sollten nun ihre Meinungsverschiedenheiten überwinden.
       Weiterlesen:
  HTML http://www.n-tv.de/politik/Tuerkischer-Minister-spielt-Aeusserungen-herunter-article10868216.html
       #Post#: 1704--------------------------------------------------
       Re: Türkei
   DIR By: KarlMartell
       Date: June 22, 2013, 4:37 am
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       Na dann ist ja wieder alles Friedefreudeeierkuchen und das
       türkische Entgegenkommen muss honoriert werden, die
       Verhandlungen werden also weitergehen.
       Noch mal geradeso vorbeigeschrammt an der Kriegserklärung am
       Dienstag.
       #Post#: 1706--------------------------------------------------
       Re: Türkei
   DIR By: Kater Karlo
       Date: June 22, 2013, 2:55 pm
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       Erdogan macht weiter, genau wie letzten Samstag. Friedliche
       Demonstrationen eskaliert er wieder mit Wasserwerfern,
       Pfefferspray und Panzerwegen.
       Währenddessen lässt er sich von seinen Anhängern feiern,
       sortiert die Bevölkerung in Muslime und Nicht-Muslime: Die guten
       Muslime sind seine Anhänger.
       Und die richtigen Feinde kennt er auch: Die Zins-Lobby (wer
       immer das ist). Dass Kurse und Börse auf seinen Wahnsinn
       reagieren, muss ihn nicht wundern.
  HTML http://www.spiegel.de/politik/ausland/taksim-platz-polizei-setzt-wasserwerfer-gegen-demonstranten-ein-a-907350.html
       Die Özoguze werden nicht müde zu beschwören, dass der Türkei und
       Erdogan nur noch Chamenei helfen kann. Das wirkt aber nur, wenn
       er exakt das tut, was der Mullah sagt.
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