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#Post#: 1581--------------------------------------------------
Iran: Südamerikanisches Terrornetzwerk
DIR By: Kater Karlo
Date: May 30, 2013, 1:01 pm
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HTML http://www.spiegel.de/politik/ausland/argentinien-iran-soll-terrornetz-in-suedamerika-aufgebaut-haben-a-902856.html
Vorwürfe aus Argentinien: Iran soll Terrornetz in Südamerika
aufgebaut haben
Von Christoph Sydow
Argentiniens Justiz beschuldigt Iran, hinter einem
Terrornetzwerk in Südamerika zu stehen. Teheran soll für mehrere
Anschläge direkt verantwortlich sein. Der Chefermittler sagt
über die Schläferzellen: "Die machen Dinge, die Sie sich gar
nicht vorstellen können."
Buenos Aires/Hamburg - Ein argentinischer Generalstaatsanwalt
beschuldigt Iran in einer 502 Seiten dicken Anklageschrift, ein
Terrornetzwerk in Südamerika aufgebaut zu haben. "Sie haben
klandestine Geheimdienststationen eingerichtet, die dazu dienen,
Terroranschläge zu finanzieren, zu begünstigen und auszuüben",
sagte Staatsanwalt Alberto Nisman bei der Vorstellung der
Anklage in Buenos Aires.
Neben Argentinien sollen iranische Agenten Brasilien, Paraguay,
Uruguay, Chile, Kolumbien, Guyana, Trinidad & Tobago und Surinam
infiltriert haben. "Wir reden hier von Schläferzellen", sagte
Nisman. "Die machen Dinge, die Sie sich gar nicht vorstellen
können."
Nismans Anklageschrift listet neun Namen auf, darunter acht
Iraner und ein Libanese. Unter ihnen sind:
■Mohsen Rabbani, Irans ehemaliger Kulturattaché in
Argentinien. Er ist laut Nisman der Strippenzieher des
Agentennetzwerks, das Teheran in den vergangenen zwei
Jahrzehnten in Südamerika aufgebaut hat.
■Mohsen Resai, Ex-Chef der Revolutionswächter und Kandidat
bei der Präsidentenwahl am 14. Juni
■Ali Akbar Welajati, Ex-Außenminister und Kandidat bei der
Präsidentenwahl am 14. Juni
■Ali Akbar Rafsandschani, Ex-Präsident und einer der
reichsten Männer Irans
■Ahmad Wahidi, aktueller Verteidigungsminister
■Ali Fallahian, Ex-Geheimdienstminister
■Hadi Soleimanpour, Irans früherer Botschafter in
Argentinien
Iran weist die Vorwürfe zurück
Nisman wirft diesen neun Drahtziehern vor, verheerende Anschläge
in Argentinien koordiniert zu haben. So explodierte am 18. Juli
1994 in Buenos Aires eine Autobombe vor dem jüdischen
Kulturzentrum Amia. 85 Menschen kamen bei dem Attentat ums
Leben, mehr als 200 weitere wurden verletzt. Zehn Jahre lang
verliefen die Ermittlungen in diesem Fall im Sande - wegen der
"Inkompetenz der Behörden", wie der damalige Präsident Nestor
Kirchner 2005 eingestand.
Doch mit der Ernennung Nismans kam Bewegung in die
Untersuchungen. Ende 2005 veröffentlichte er den Namen des
Mannes, der den Anschlag 1994 begangen haben soll. Der
libanesischstämmige Argentinier Ibrahim Hussein Berro habe sich
damals in einem mit Sprengstoff beladenen Fahrzeug in die Luft
gesprengt, sagte Nisman. Die beiden in den USA lebenden Brüder
des Täters sollen ausgesagt haben, dass sich Berro der von Iran
unterstützten Hisbollah angeschlossen hatte. Aufgrund von
Versäumnissen der ersten Ermittler sei es jedoch nie möglich
gewesen, die Identität des Attentäters mit einem DNA-Abgleich zu
beweisen.
Im Oktober 2006 machte Argentinien formal Iran und die Hisbollah
für den Anschlag verantwortlich. Regierungsvertreter in Teheran
haben die Anschuldigungen stets zurückgewiesen. Ein Sprecher des
Außenministeriums erklärte 2006: "Die Vorwürfe dienen nur dazu,
die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit von den Verbrechen der
Zionisten gegen Frauen und Kinder in Palästina abzulenken."
Verbindungen nach Panama und Guyana
Anfang 2013 vereinbarten Buenos Aires und Teheran, eine
gemeinsame Wahrheitskommission einzurichten, die den Anschlag
aufklären soll. Jüdische Vertreter kritisierten die Einigung
scharf: "Das ist, als ob man das Nazi-Regime gebeten hätte, die
Reichskristallnacht aufzuklären." Bislang hat die Kommission
ihre Arbeit nicht aufgenommen.
Doch der Anschlag auf das jüdische Kulturzentrum ist nicht das
einzige Attentat, hinter dem argentinische Ermittler das
iranische Regime vermuten.
■Am 17. März 1992 raste ein Selbstmordattentäter mit einem
Lieferwagen voller Sprengstoff in die israelische Botschaft in
Buenos Aires. Die Bombe tötete 29 Menschen und verletzte fast
250 weitere. Die Behörden beschuldigten den Hisbollah-Kommandeur
Imad Mughnijah, den Anschlag geplant zu haben. Schon damals
verfolgten die Ermittler eine Spur, die zu einer von Iran
unterstützten Agentenzelle im Grenzgebiet zwischen Argentinien,
Brasilien und Paraguay führte. Argentinien benannte mehrere
iranische Verdächtige, die jedoch bis heute nicht ausgeliefert
worden sind.
■Am 19. Juli 1994, nur einen Tag nach dem Anschlag auf das
jüdische Kulturzentrum in Buenos Aires, explodierte eine
Maschine der Fluggesellschaft Alas Chiricanas kurz nach ihrem
Start in Panama. Alle 21 Menschen an Bord kamen damals ums
Leben, unter ihnen 12 Juden. Nur ein Insasse konnte später nicht
identifiziert werden. Ein junger Mann, der sich Jamal Lya
nannte. Mehr ist über ihn bis heute nicht bekannt.
Generalstaatsanwalt Nisman beschuldigt Iran in seiner Anklage
auch, hinter einem geplanten Anschlag auf den Kennedy-Flughafen
in New York zu stecken. Im Jahr 2007 nahmen die Behörden zwei
Männer aus dem südamerikanischen Guyana fest. Einer der Beiden,
Abdul Kadir, räumte später ein, für den iranischen Geheimdienst
spioniert und regelmäßig Berichte an Teherans Botschafter in
Venezuela geschickt zu haben. Er habe den Auftrag gehabt,
Guyanas Armee und Polizei zu infiltrieren.
Nach Angaben von Nisman soll auch Kadir von dem ehemaligen
iranischen Diplomaten Rabbani angeworben worden sein. Doch bis
heute sind Kadir und sein Komplize die einzigen von Nisman
beschuldigten, die hinter Gittern sitzen.
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Diese ganze Brut sitzt auch in Europa und sie machen hier genau
das Gleiche. Versucht man, mal nur den Namen des
österreichischen oder schweizer Botschafter rauszubekommen - nur
sehr sehr schwer möglich. Das sind lichtscheue Gestalten.
Aber in Deutschland sind ja einige namentlich bekannt - darunter
auch der Führer, der Führer, der Führer - wie er hier auf der
Station schreib YAVUZ und Schmidtchen und ihre Freunde. Da kann
man gleich morgen in Berlin im Bunker der Botschaft vor und nach
dem Syposium eine Presseerklärung verabreden:
Lüge!Lüge!Lüge!
Möge Allah, der Barmherzige, Lügenmedien, die
Hofberichterstatter-Presse, den großen und kleinen Teufel, alle
Zionisten und Imperialisten, alle Deutschen, den Spiegel und
seinen Redakteuer, seine Familie, seine Cousins bis zum 3. und
4. Grad für immer in der Hölle schmoren lassen.
#Post#: 1582--------------------------------------------------
Re: Iran: Südamerikanisches Terrornetzwerk
DIR By: Kater Karlo
Date: May 30, 2013, 1:38 pm
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HTML http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/221678-argentinische-justiz-wirft-iran-aufbau-eines-terroristennetzes-vor
Schon greinen sie: Es sind die USA, Israel und die Zionisten,
die hier wieder alles hintertreiben, wo doch der Iran, das beste
Land der Welt, an der Aufklärung eines einigen kleinen
Anschlages mitwirken wollte.
#Post#: 1584--------------------------------------------------
Re: Iran: Südamerikanisches Terrornetzwerk
DIR By: KarlMartell
Date: June 3, 2013, 5:56 pm
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Diese Länder in Südamerika haben das Problem, dass Recht und
Gesetz allgemein so gut wie nie durchgesetzt werden. Wenige
Kilometer hinter der Brücke der Freundschaft in Foz de Iguacu
floriert der Schmuggel ganz offen mit Booten über den Parana. In
Brasilien werden weniger als 4 Prozent der Morde aufgeklärt,
Gerichtsverfahren dauern Jahre. Die Unverschämtheit, dass Opfer
von Straftaten selbst Zeugen herbeischaffen müssen und deren
Auftritt vor Gericht organisieren müssen, damit der Täter
verurteilt wird, sagt doch alles. In solch einem Klima der
Ungesetzlichkeit und des Verbrechens können auch diese
Ork-Gangster straflos agieren. Bisher gibt es nur wenige von
ihnen in Südamerika, aber wenn sie das offene und recht
gefahrlose Verbrecherleben goutieren, werden es mehr werden.
Richter in Südamerika lieben es, in der Zeitung zu stehen -
bloss natürlich nicht als Opfer. Da ordnen sie den gerne
Fingerabdrücke für US-Bürger oder Verbote von Fussballspielen
wegen herumliegenden Baumaterials an, da kommen sie in die
Zeitung, diese lächerlichen Gestalten.
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