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       #Post#: 1499--------------------------------------------------
       Am Beispiel Brüssel
   DIR By: Kater Karlo
       Date: April 29, 2013, 6:35 pm
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       RTL in Belgien suspendiert Wettermoderator vom Dienst
       Nach Überfall durch Araber Ärger auf Facebook Luft gemacht -
       Viele Belgier stimmten zu
       Der Fernsehsender RTL Belgien hat seinen Wettermoderator wegen
       ausländerfeindlicher Äußerungen vom Dienst suspendiert. Luc
       Trullemans (61) habe einen rassistischen und islamfeindlichen
       Brief auf seine Facebook-Seite ins Internet gestellt, berichtete
       die belgische Nachrichtenagentur Belga. Dabei waren auch
       islamkritische Karikaturen. „Dies ist für den Sender
       inakzeptabel“, sagte eine Sprecherin von RTL-TVI der Agentur.
       Nach eigenen Angaben war Trullemans am Freitag in Brüssel von
       vier Arabern angegriffen worden. Die Regionalzeitung „Sudpresse“
       berichtete am Sonntagabend nach einem Interview über Details des
       Vorfalls. Dort erzählte der Moderator, er sei mit seinem Wagen
       langsam durch einen Brüsseler Stadtteil mit hohem
       Ausländeranteil gefahren, als hinter ihm ein Auto hupte und ihn
       bedrängte. Als er ebenfalls hupte, habe das Auto ihn überholt,
       ausgebremst und vier Männer seien ausgestiegen. Sie hätten
       orientalische Kleidung und Bärte getragen, ihn aggressiv
       beschimpft und gegen die Autotür geschlagen.
       „Sie sagten mir, ich solle aussteigen, aber ich wollte nicht,
       weil ich Angst hatte, denn sie waren zu viert und ich war
       alleine“, sagte Trullemans im Interview der „Sudpresse“. „Sie
       haben geschrien, sie wären hier bei sich zuhause und ich sei nur
       ein kleiner Belgier.“ Er sei mit dem Wagen geflüchtet, habe aber
       gemerkt, dass die Männer ihm folgten. Erst vor dem RTL-Parkplatz
       hätten die Verfolger abgedreht. Der Angriff habe ihn derart
       schockiert, dass er seine Wut auf Facebook herausgelassen habe.
       Der Wettermoderator entschuldigte sich später bei der
       muslimischen Bevölkerung für seine Äußerungen und schrieb laut
       Belga auf seiner Internet-Seite: „Nach dem Überfall habe ich
       (...) diesen Text in großem Zorn geschrieben. Ich möchte sagen,
       dass ich absolut kein Rassist bin.“ In einem Interview fügte
       Trullemans hinzu, er ziele nur auf eine kleine Minderheit
       Radikaler ab: „Das war nicht der typische Marokkaner oder
       Tunesier, den man sonst so auf der Straße trifft. Das waren
       Leute, die Ärger wollten.“
       Der Wetterfrosch („Monsieur Météo“) präsentiert seit Mitte der
       1990er Jahre den belgischen Zuschauern des Privatsenders RTL das
       Wetter. International bekannt wurde er als Chefmeteorologe bei
       Ballon-Rekordfahrten. So war Trullemans im Team des Schweizer
       Piloten Bertrand Piccard 1999 für die exakten Wettervorhersagen
       zuständig, mit deren Hilfe Piccard und sein Begleiter Brian
       Jones als erste im Ballon nonstop um den ganzen Erdball fuhren.
       Der prominente Moderator erhielt am Wochenende auf seiner
       Facebook-Seite von vielen Belgiern Unterstützung. Sie verlangten
       in einer Petition von RTL, die Suspendierung zurückzunehmen.
       Bereits am Sonntagvormittag unterstützten knapp tausend Menschen
       die Gruppe „Luc Trullemans und sein Recht auf Meinungsfreiheit“.
       Ein Mann schrieb: „Luc Trullemans ist das Opfer und wird dafür
       auch noch bestraft? Wo kommen wir denn da hin?“
       Zudem forderten viele Unterstützer die Politiker auf, mehr zum
       Schutz der Bürger zu tun. In der EU-Hauptstadt Brüssel häufen
       sich immer wieder Klagen über Raubüberfälle - etwa auf
       EU-Mitarbeiter oder Diplomaten. Die soziale Kluft schürt
       Konflikte.
  HTML http://www.horizont.at/home/detail/rtl-in-belgien-suspendiert-wettermoderator-vom-dienst.html?cHash=943d058b95477aa7b9567ef92aa413d9
       Das hat nichts mit "sozialer Kluft" zu tun. Es sind ja keine
       armen Belgier, die in orientalischer Kleidung und Bärten in
       Gruppen ohne Anlass einen einzelnen Mann ohne diese Verkleidung
       nötigen, bedrohen, beschimpfen und verfolgen. Es waren auch
       nicht "Leute, die Ärger wollten". Es waren optisch erkennbare
       Muslime, die mitteilten, dass sie die Herren Belgiens sind und
       so ein "kleiner Belgier", ein unwürdiger Kufar-Pinscher, auf
       einer Straße in Brüssel nicht vor ihnen herzufahren hat, wenn
       sie zügig unterwegs sein wollen in "ihrem" Land.
       Und dann entschuldigt sich dieser Mann auch noch - unter Druck -
       bei allen Muslimen Belgiens und wird von seinem Job suspendiert.
       Es ist nicht zu fassen.
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