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#Post#: 1409--------------------------------------------------
Muslim Essay: Gesunder Dialog
DIR By: Kater Karlo
Date: April 14, 2013, 1:41 pm
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Die schiitischen, Chamenei-hörigen, Delmenhorster Özoguz-Knechte
im Dunstkreis des iranischen Auslandsgeheimdienstes Vevek,
versuchen - mal wieder - die Muslime zu vereinigen unter der
Fuchtel der "Heiligkeit unserer Zeit", der Lichtgestalt
Chamenei, dem Stellvertreter des 12. Imam.
Dazu bedarf es des "vernünftigen, gesunden" Dialogs.
Damit die Muslime sich verstehen und sich vereinen, müssen sie
miteinander in Dialog treten. Aber was ist, wenn der Dialog
getreten wird? Was ist, wenn der Dialog selbst für die Spaltung
der Muslime verantwortlich ist? Wie sollte ein vernünftiger,
gesunder Dialog aussehen?
Nun, damit ein Dialog fruchtet müssen drei Anforderungen erfüllt
sein: Erstens muss die Unterschiedlichkeit der an dem Dialog
Beteiligten anerkannt werden; es darf nicht von vornherein
angenommen werden, dass die Ansicht der einen Rechtsschule
[mazhab] die Norm darstellt, während die der anderen als
Abweichung, Zurückgebliebenheit oder Böswilligkeit gewertet
wird. Wer nicht bereit ist, seine eigenen Gewissheiten und
selbstverständlichen Annahmen in Frage zu stellen, sich
vorübergehend in den anderen hineinzuversetzen – auch auf die
Gefahr hin, zuzugeben, dass der Andere aus seiner Sicht Recht
hat -, kann keinen Dialog führen.
Zweitens ist es nicht verdienstvoll, für das ‘Richtige’ und
gegen das ‘Schlechte’ zu sein, wenn man selbst die Bedeutung
dieser beiden Wörter definiert. Deshalb sollte nach einem
einheitlichen Vokabular gesucht werden, um Missverständnissen
entgegenzuwirken. Alles was gesagt wird, muss für den anderen
klar und ohne Missverständnisse sein. Dies bedingt allerdings
ein aktives Zuhören und ein aktives Nachfragen bevor eine
Antwort kommen kann.
Drittens kann der Dialog kein Ergebnis bringen, wenn sich die
Beteiligten nicht über einen formalen gemeinsamen Rahmen
verständigen, wenn sie sich nicht einigen können, welche
Argumente zulässig sind, und ob überhaupt die Möglichkeit
besteht gemeinsam nach Wahrheit und Gerechtigkeit zu suchen.
Ferner sollten sich die Beteiligten fragen: Wozu dieser Dialog?
Was soll mithilfe des Dialogs erreicht werden? Was kommt nach
dem Dialog? Denn Dialog ist ein Mittel, kein Zweck.
Was dagegen aufhören muss, ist die eingeschränkte Wahrnehmung
des Anderen, die sich zunehmend in den (sozialen)Medien und in
(offiziellen) Verlautbarungen ausbreitet. Außerdem geht es
darum, die Muslime anderer Rechtsschulen nicht auf ihre
religiöse Identität zu reduzieren, sondern sie mit dem gleichen
Respekt zu behandeln wie die anderen Mitglieder der
Gesellschaft.
Die Geschichte über die Missverständnisse der Muslime in
Dialogen erinnert an eine Geschichte von einer Begegnung eines
‘Cowboys’ mit einem ‘Indianer’. Ein ‘Cowboy’ und ein ‘Indianer’
stehen sich gegenüber und sehen sich an. Nur ein großer, breiter
Fluss trennt die beiden voneinander. Plötzlich zeigt der
‘Indianer’ mit dem Zeigefinger auf den ‘Cowboy’. Der hebt als
Antwort Zeige – und Mittelfinger gespreizt hoch. Der ‘Indianer’
faltet schließlich seine Hände vor dem Gesicht. Da schüttelt der
‘Cowboy’ locker seine rechte Hand. Beide reiten davon. Als der
‘Cowboy’ nach Hause geht, erzählt er seiner Frau:
„Stell’ dir vor, ich habe heute eine ‘Rothaut’ getroffen. Sie
hat mit dem Zeigefinger gedroht, mich zu erschießen. Da habe ich
dem ‘Indianer’ mit der Hand gedeutet, dass ich ihn zwei Mal
erschießen würde. Und weil er mich prompt um Gnade gebeten hat,
habe ich ihm zu verstehen gegeben, er solle verschwinden.“
Einige Meilen westlich, im Wigwam, erzählt der ‘Indianer’ seiner
Frau: „Stell’ dir vor, ich habe heute ein ‘Bleichgesicht’
getroffen. Ich habe ihn gefragt: ‚Wie heißt du?‘ Da hat er mir
geantwortet: ‚Ziege‘. Da hab’ ich ihn gefragt: ‚Bergziege?‘ und
da hat er geantwortet: ‚Nein, Flussziege.‘“
Obwohl der ‘Indianer’ und der ‘Cowboy’ die gleichen
(nonverbalen) Zeichen verwendeten, hat jeder gemäß seiner
gesellschaftlichen Herkunft etwas anderes verstanden. Genauso
geht es den Muslimen. Beide, Sunniten und Schiiten, verwenden
die gleiche Terminologie aber die Bedeutungen sind jeweils
verschieden. Eine Einheit zwischen den Muslimen gelingt nur,
wenn beide aufeinander zugehen und lernen sich zu verstehen.
Das Aufeinanderzugehen im Dialog wird bisweilen von einigen als
Bedrohung angesehen. Dabei ist solch eine Ansicht die
eigentliche Bedrohung. Unterschiedliche Rechtsschulen werden als
eine Gefahr angesehen. Dabei wird Ursache und Wirkung
vertauscht: Denn nicht die unterschiedlichen Rechtsschulen an
sich lösen Konflikte aus, sondern Konflikte lassen
unterschiedliche Rechtsschulen zu einer Gefahr werden. Und diese
Konflikte lassen sich nur mit einem gesunden Dialog lösen.
Hassan Mohsen
HTML http://muslimessay.wordpress.com/2013/04/14/gesunder-dialog/#more-1892
Gutes Beispiel, wie kompliziert es ist, wenn man den anderen auf
seine Seite über den Tisch ziehen, das aber nicht zugeben will.
Da gilt es, Begriffe zu definieren, zuzulassende Argumente
festzulegen und der Hinweis darauf, dass man bei einem Gespräch
"aktiv zuhört" und "aktiv nachfragt" bevor "eine Antwort kommen
kann".Sie sollen mal nach "Wahrheit" im Koran und vor allem bei
sich selbst suchen. Damit sind sie voraussichtlich lebenslang
beschäftigt. Wenn nicht, können sie im Iran weitersuchen - auch
nach ihrer vielbejammerten fehlenden "Gerechtigkeit".
Was soll so ein sogenanntes Essay überhaupt? Das dient doch nur
dazu, sich selbst zu beweihräuchern und steht im 'Widerspruch
zum Gesagten.
Ich halte die dortigen Essayisten für gehirngewaschene Knechte,
die sich unglaublich wichtig vorkommen.
#Post#: 1423--------------------------------------------------
Re: Muslim Essay: Gesunder Dialog
DIR By: Kuddel_D
Date: April 16, 2013, 11:01 am
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Stimmt, die Muslimm-Markt-Schreier sind gehirngewaschen, wenn
nicht gar gehirnbefreit. Da hat Hassan doch zum Eingang ihre
Artikels tatsächlich einen Indianer abgebildet, einen grausigen
Ungläubigen, Anhänger einer schrecklichen Naturreligion und das
gemeinsam auf einer Webseite zusammen mit einem ihrer
zauselbärtigen Eiertollas. So kommt Hassan aber niemals in
Paradies und schon gar nicht zum Dauervögeln mit irgendwelchen
Pseudojungfrauen.
Howgh ich habe gesprochen!
Kuddel May
HTML http://www.cheesebuerger.de/images/smilie/figuren/g070.gif
HTML http://www.cheesebuerger.de/smilie.php
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