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       #Post#: 1404--------------------------------------------------
       Akif Pirincci: Wir Mörder
   DIR By: KarlMartell
       Date: April 14, 2013, 8:34 am
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       Akif Pirincci   14.04.2013   09:42
       Wir Mörder
       Eine meiner Lieblingssendungen des Öffentlich Rechtlichen
       Rundfunks war schon seit meinen Jugendtagen stets ASPEKTE im ZDF
       gewesen. Es ist eine Kultursendung für den saturierten
       Mittelstandsbürger, dem kunstsinnigen Akademiker und für am
       öffentlichen Diskurs interessierten Jedermann. Schaute ich mir
       die Sendung jedoch in früheren Tagen aus reinem Kunst- und
       Kulturinteresse an, so faszinierte mich nach und nach etwas viel
       Cleveres daran, nämlich ihre Machart. Wie kein anderes Magazin
       beherrscht ASPEKTE die Magie der Realitätsverkehrung, die des
       Gesunden-Menschenverstand-auf-den-Kopf-Stellens und des
       X-für-ein-U-Vormachens, vor allem jedoch den des öffentlichen
       Trendsetzens. ASPEKTE macht das ganz unterschwellig, der
       Zuschauer merkt es gar nicht, es ist wie Zauberei, ja, wie wenn
       man hypnotisiert wird und so allmählich in ein Phantasiereich
       hinübergleitet. Ob es sich um einen Schizo handelt, der in einen
       Kochtopf geschissen und das Produkt eine Woche ziehen lassen
       hat, um es dann in einem Berliner Museum als Kunst feiern zu
       lassen, oder um einen Haufen von exotischen Irren, die uns als
       zukünftiges Familienmodell dienen sollen, ASPEKTE schafft es,
       die vom Feuilleton abgeguckten Kulturperlen in hübsche Bilder zu
       verpacken und dann dem Zuschauer zu sagen, wo es avantgarde- und
       lifestylemäßig langgeht. Ich vermag nicht zu urteilen, ob die
       Redaktion solcherlei abgedrehte Parallelwelten dem Publikum
       bewußt als Lebensalternative verkaufen will oder schon so lange
       mit diesen komplett wahnsinnigen Künstlerdödeln verbandelt ist,
       daß sie schon gar nicht mehr mitbekommt, wie normale Menschen
       ticken.
       Am 5. April war es wieder soweit. Nach einem putzigen Filmchen
       über Tiere bringt ASPEKTE einen Bericht über die Verfilmung des
       Buches “Schuld” vom berühmten Strafverteidiger und inzwischen
       Bestsellerautor Ferdinand von Schirach. Quasi als Einstiegsdroge
       zur Relativierung von, tja, Schuld. Bestialische Mordfälle
       werden da aneinandergereiht, und ständig sieht man zwischendurch
       einen sehr nachdenklichen Strafverteidiger, der vermutlich seit
       erst gestern seine Kanzlei eröffnet hat und sich scheinheilig
       das fragt, was auf öffentlichen Tatorten neben Blumen und
       brennenden Kerzen auf Pappkartons geschrieben steht: Warum? Der
       erfahrene Ferdinand gibt im Interview süffisant lächelnd die
       Antwort: Jeder kann zum Mörder werden, absolut jeder. Das Ganze
       ist also ein demokratisches Ding. Da wundert man sich, weshalb
       die Leute überhaupt noch Krimis lesen, wenn eh jeder ein
       potenzieller Mörder ist. Ist doch schließlich stinkelangweilig,
       immer wieder etwas über sich selbst zu erfahren. Ferdinand fährt
       fort und sagt, diese Mörder wären alles ganz normale Menschen
       wie du und ich gewesen. Bloß hätten wir, die wir zufälligerweise
       noch keinen Mord begangen haben, halt Glück gehabt, vermutlich
       weil wir gerade von der Telekom einen Anruf bezüglich eines
       sensationellen Tarifs bekommen haben und uns darob das
       Küchenmesser aus der Hand gefallen ist, mit dem wir unsere Frau
       oder unseren Mann abstechen wollten.
       Natürlich lügt Schirach, denn ich fresse eine Besenfabrik, wenn
       er sich als Spezialist für solche hammerharten Fälle nicht mit
       der einschlägigen Literatur beschäftigt hätte. Da steht nämlich
       etwas anderes drin. Menschen mit niedriger bis gar keiner
       Hemmschwelle zum Töten sind schon als Embryo potenzielle Mörder.
       Fast neunzig Prozent der Mörder sind bereits seit ihrer
       Pubertät, wenn nicht sogar schon als Kind durch Gewaltakte
       auffällig. Kriminalität, schon gar die Überschreitung der
       letzten menschlichen Grenze, nämlich einem anderen Menschen das
       Leben zu nehmen, rührt von einer genetischen Disposition her.
       Dabei spielt die Ausschüttung von Dopamin eine wesentliche
       Rolle. Alles Psychologisierei und all die Rechtfertigungsarien
       von wegen Scheißkindheit und so sind nichts weiter als blödes
       Geschwätz von staatlich bezahlten Blödschwätzern, die Gewalt und
       Mord in einer zivilen Gesellschaft zu einem “normalen”
       menschlichen Verhalten unter vielen uminterpretieren wollen.
       Natürlich hatte auch ich im Laufe meines Lebens Mordgedanken,
       weil ich auf jemandem ungeheuer sauer war. Anderseits träumte
       ich auch davon, daß um zwei Uhr nachts Angelina Jolie bei mir
       klingelt und sagt: Also der Brad ist vielleicht ein Arschloch!
       Kann ich heute bei dir pennen?
       Nachdem also der erste Beitrag die Ausnahme zu Regel umgelogen
       hat, beschäftigt sich der gleich darauffolgende Beitrag damit,
       wohin so die ganz normalen Mörder und andere Verbrecher
       hinwandern. Empörenderweise in den Knast! Einen solchen hat man
       gerade für 118 Millionen Euro in Berlin gebaut. Die Moderatorin
       macht mit einem spöttischen Lächeln um die Mundwinkel gleich
       darauf aufmerksam, daß die “Boulevardblätter” den Bau für zu
       luxuriös geraten fänden. Ja, ja, die niveaulosen
       Boulevardblätter, reden dem doofen Volk immer nach dem Munde.
       Hotel Adlon ist ja schließlich auch luxuriös, und keine Sau regt
       sich darüber auf. Was ist denn schon dabei, wenn ein Gefängnis
       es auch ist? Dann sehen wir endlich die Anlage, die sich in
       ihrer postmodernen Architektur ein bißchen ausnimmt wie die
       nächste Firmenzentrale von Apple. Jedenfalls habe ich in zehnmal
       schlechteren Hotels übernachtet. Das Wort lichtdurchflutet fällt
       oft und in einem freudigen Ton dabei, geradeso, als ginge es um
       ein Therapiezentrum für Depressive. Besonders toll sei es,
       jauchzt der Off-Kommentator, daß es hier keine Gefängnismauern
       gebe, sondern viellöchrige Zäune, durch die der Knacki den Blick
       frei nach draußen schweifen lassen könne. Das will ich aber auch
       meinen, wo käme man denn hin, wenn sich der Knacki wie im
       Gefängnis eingesperrt fühlte? Später wird in einem Nebensatz
       erwähnt, daß der Architekt nicht einmal Sicherheitsglas einbauen
       lassen wollte. Die Zellen selbst sind zehn anstatt wie üblich
       fünf Quadratmeter groß und selbstverständlich mit allem
       Schnickschnack wie Internet und Kabelfernsehen ausgestattet. In
       meinen Zwanzigern wohnte ich jahrelang in einem
       Acht-Quadratmeter-Zimmer. Alles ist vollkommen durchgestylt, mit
       edlen Materialien bestückt und ästhetisch auf dem Niveau der
       Zeitschrift “Atrium”. Es gibt sogar Bereiche, in denen die
       Knackis ganz ohne die Beobachtung der Wärter unter sich sein
       dürfen.
       Dann tritt die Gefängnisleiterin auf. Man kennt ja diese
       Gefängnisleiter aus Knastausbruch-Filmen. Samt und sonders sind
       es Sadisten und Faschisten im Anzug und mit Krawatte, die ihren
       kleinbürgerlichen Haß auf Andersartige in ihrem Beruf ausleben.
       Doch, oh Wunder, was vernimmt man von dieser Knastchefin? Man
       darf ja nicht vergessen, sagt sie, und sie wirkt dabei eher wie
       eine x-beliebige Sozialpädagogin, daß man im Gefängnis
       “entmündigt” würde. Stimmt, das hatte ich tatsächlich vergessen!
       Der Knastbruder kann ja nicht sagen: Ich gehe heute Abend zum
       Tabledance, kann spät werden, wartet nicht auf mich. Oder: Ich
       habe für Juli drei Wochen auf Malle gebucht, also wundert euch
       nicht, wenn in der Zeit keiner in meiner Zelle ist. Das
       Beschissene an so einem Knastaufenthalt ist, daß man nicht wie
       ein mündiger Bürger behandelt wird, sondern von Hinz und Kunz
       gesagt bekommt, was man zu tun und wo man sich zu befinden hat.
       Vielleicht sollte sich mal Amnesty International um diesen
       Mißstand kümmern. Und noch einen Hammersatz schießt die Leiterin
       ab: “Es geht ja nicht um gut und böse.” Aha. Worum geht es dann?
       Um dick und dünn? Oder um gelb und grün? Vermutlich geht es auch
       nicht um Leben oder Tod, wenn jemand einen Menschen umgebracht
       hat, sondern um die aktuelle Sommermode. Es ist wirklich ein
       Skandal, daß Verbrechen immer noch mit solchen altmodischen und
       diskriminieren Begriffen wie gut und böse in Zusammenhang
       gebracht werden, wo doch sogar der Schirach vorhin gemeint hat,
       daß absolut jeder hast du nicht gesehen seine Familie
       massakrieren kann. Vielleicht sollte man fürderhin anstatt von
       einem Verbrechen von einem Versehen oder Unfall sprechen.
       Und das tut der Gefängnisarchitekt auch prompt. Er sieht nach
       einem Feingeist aus und ist wie Schirach der Auffassung, daß
       jeder von uns ins Gefängnis kommen könne. Einfach so. Zum
       Beispiel wegen eines Autounfalls, sagt er. Er führt das nicht
       weiter aus, aber vermutlich meint er Fahrerflucht. Ich meine
       mich erinnern zu können, daß vor etwa drei Monaten ein Typ, der
       ein Kind überfahren/getötet und dann Fahrerflucht begangen hat,
       lediglich ein paar Tausender löhnen mußte und zwei Jahre
       Bewährung erhielt. Die einzigen, die hierzulande noch ins
       Gefängnis kommen, sind Steuerhinterzieher und nicht mehr
       ignorierbare Gemeingefährliche. Der Herr Architekt lügt und will
       Verständnis für sein luxuriöses Machwerk anheimsen, indem er dem
       Zuschauer Angst macht und so tut, als basiere der Anlaß, weshalb
       Leute ins Gefängnis wandern, auf das
       Ene-mene-muh-und-drin-bist-du-Prinzip. Reiner Zufall, nur Pech
       gehabt.
       Dann gibt es einen Zwischenschnitt auf herkömmliche Gefängnisse,
       die eigentlich auch nicht gerade wie die Hölle aussehen. Doch
       die Off-Stimme beharrt, man wolle die Gefangenen in diesen
       unmöglichen Orten “brechen”. Da tauchen im Kopf des Zuschauers
       sofort wieder Bilder von berühmten Gefängnisfilmen auf, in denen
       die Knastis gedemütigt und ausgepeitscht werden oder sich zu
       Tode arbeiten müssen, und verdrängen die heutige Realität in
       deutschen Knästen, wo es sogar “Liebesräume” gibt, in denen der
       Gefangene einmal im Monat seine Freundin, Frau oder einfach eine
       Nutte ficken darf. Eine Kleinigkeit klingt sowieso äußerst
       paradox an dieser Brechen-Theorie. Dieselben Leute, die sie
       vertreten, verkünden auch gleichzeitig mit Inbrunst, daß
       Gefängnisse die Kriminellen in Wahrheit noch mehr
       kriminalisieren und verrohen lassen würden. Was stimmt denn nun?
       Werden sie durch den Gefängnisaufenthalt “gebrochen”, so daß sie
       zu Weicheiern mutieren und nach ihrer Entlassung wie
       hirngewaschene Zombies einer normalen Tätigkeit nachgehen
       müssen, oder macht sie das Gefängnis erst recht zu
       Ultra-Schwerverbrechern erhobenen Hauptes? Beides zusammen geht
       ja wohl nicht.
       Am Ende des Beitrags zeigt die Kamera die Sportanlagen des
       Knackipalastes. Es ist ein atemberaubendes Bild, unglaublich und
       unfaßbar! Ich weiß nicht, ob Olympiateilnehmer über solche
       Trainingsstätten verfügen, eher wohl nicht, doch ein deutscher
       Schuldirektor dürfte nicht einmal in seinen feuchtesten Träumen
       von etwas Ähnlichem für seine Schule träumen. Ach übrigens, der
       Bericht tut so, als hätte sich die Sache mit den 118 Mio €
       erledigt. Er unterschlägt die jährlichen Kosten für die
       Heerscharen von Therapeuten, Psychologen, Wachpersonal, Imamen
       und Priestern, Sozialarbeitern, die doppelt geführte Kantine für
       Christen und Muslime und und und. Tja, der Palast ist erst der
       Anfang. Das Schlußbild ist aus der Vogelperspektive aufgenommen.
       Das Ganze hätte etwas von einer Rehaklinik, meint die
       Off-Stimme. Nein, es hat was von verkommener Moral, geistiger
       Perversion, von abgründiger Umkehrung der Werte und etwas von
       der Kapitulation vor dem Bösen. Und ASPEKTE wäre natürlich nicht
       ASPEKTE, wenn sie nicht noch einen draufsetzen würde, nachdem
       der Bericht geendet hat. Die Moderatorentante versichert ohne
       rot zu werden, daß ASPEKTE in drei Monaten überprüfen werde, ob
       es den Insassen darin auch wirklich gut geht. Man kann wirklich
       nur hoffen, daß sie bis dahin vergewaltigt wird und dann ihrem
       Vergewaltiger dort den Kartoffelbrei abschmecken darf, um dessen
       Konsistenz und Geschmack zu überprüfen. Vielleicht ist er nicht
       optimal gesalzen.
  HTML http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wir_moerder
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       Re: Akif Pirincci: Wir Mörder
   DIR By: Kater Karlo
       Date: April 14, 2013, 9:42 am
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       Prozesslawine
       Zelle zu klein: 700 Häftlinge fordern Schadenersatz
       09.02.2009 | 20:33 Uhr
       
       Düsseldorf/Hamm. Auf NRW rollt eine Prozesslawine zu: Mehr als
       700 Häftlinge fordern wegen menschenunwürdiger Unterbringung in
       den NRW-Haftanstalten Schadenersatz vom Land. Justizministerin
       Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) räumte Mängel ein, lehnt
       Schadensersatz allerdings weiter ab.
       Drei Gefangene auf zwölf Quadratmeter Fläche, ein offenes Klo im
       Raum - inzwischen laufen in NRW 58 Häftlings-Klagen. Obwohl den
       Häftlingen nach dem Strafvollzugsgesetz eine Einzelzelle
       zusteht, sitzt immer noch jeder Vierte der 17 000 Inhaftierten
       in einer Mehrfachzelle. In erster Instanz hat das
       Oberlandesgericht (OLG) Hamm einzelnen Klägern Recht gegeben und
       das Land zu Schadensersatz verurteilt. NRW ist in Berufung
       gegangen. Am 18. Februar verhandelt das OLG Hamm in zweiter
       Instanz.
       Die Rechtslage ist unklar: Die Landgerichte Detmold, Kleve und
       Dortmund hatten das Land zu Schadensersatz zwischen 420 Euro und
       5000 Euro verurteilt. Dagegen wiesen die Landgerichte Bielefeld,
       Essen, Arnsberg, Hagen und Bochum Klagen von Häftlingen ab. Auch
       das OLG Düsseldorf hat die Klage eines Gefangenen auf
       Schadensersatz zurückgewiesen, der sich 2006 fünf Monate lang
       eine nur acht Quadratmeter kleine Zelle mit einem Häftling
       teilen musste. Das OLG Hamm hatte hingegen festgestellt, dass
       von einer „menschenwürdigen Unterbringung kaum mehr die Rede
       sein kann, wenn einem Gefangenen in einer Zelle weniger als fünf
       Quadratmeter Grundfläche für sich zur Verfügung stehen”. Den
       möglichen Schadensersatz bezifferte das OLG auf 10 bis 30 Euro
       pro Gefangenem am Tag. Es locken Millionen: Einige
       Anwaltskanzleien gehen jetzt mit Sammelklagen vor.
       Justizministerin Müller-Piepenkötter hält Entschädigungen für
       den falschen Weg und setzt auf bauliche Maßnahmen. „Es kann
       nicht darum gehen, Schadensersatz zu leisten, sondern wir müssen
       diese Zustände beenden.” Inzwischen wurden 800 Hafträume mit
       Toilettenkabinen ausgestattet. Außerdem wurden seit
       Regierungswechsel 2005 rund 200 neue Haftplätze geschaffen. In
       Heinsberg, Düsseldorf und Wuppertal sowie anderen
       Erweiterungsmaßnahmen wurden 1100 weitere Haftplätze in Angriff
       genommen. „Es besteht darüber hinaus ein Bedarf von mehr als
       1000 Haftplätzen”, weiß die Ministerin.
       „Wir müssen bauen, bauen, bauen.” Roswitha Müller-Piepenkötter
       Veraltete Haftanstalten in Düsseldorf, Münster, Köln, Dortmund,
       Hagen und viele Zweiganstalten wie Recklinghausen und die
       Sozialtherapie Gelsenkirchen weisen laut Ministerin „nicht nur
       eine schlechte Bausubstanz auf, sondern genügen teilweise auch
       in der Größe der Hafträume und der Sanitärausstattungen nicht
       den Anforderungen an einen modernen Strafvollzug. Sollte das OLG
       Hamm bei seiner harten Linie bleiben, drohen dem Land NRW
       Millionenkosten.
       Nach Angaben der Landesarbeitsgemeinschaft der
       Vollzugspsychologen stehen die Haftanstalten unter Druck: Heute
       sei die Hälfte der Häftlinge psychologisch behandlungsbedürftig.
       Die Überbelegung hat Folgen für das Personal: In den
       Gefängnissen Werl, Gelsenkirchen, Bochum und Euskirchen sind
       stets 14 bis 20 Prozent der Mitarbeiter krank.
  HTML http://www.derwesten.de/wp/wp-info/zelle-zu-klein-700-haeftlinge-fordern-schadenersatz-id304314.html
       Dazu findet sich viel. Die 5-Sterne-Herberge in Berlin ist
       vermutlich nur ein Pilotprojekt.
       Siehe auch hier:
  HTML http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2013_02/u_haeftlinge_wollen.html
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