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       #Post#: 1322--------------------------------------------------
       Das Feuer in Syrien wird auch die Türkei verbrennen
   DIR By: geier
       Date: April 7, 2013, 4:55 am
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       Mal ein ganz guter Artikel aus Syrien. So etwas ist mittlerweile
       erwähnenswert finde ich:
  HTML http://www.welt.de/politik/ausland/article115065607/Das-Feuer-in-Syrien-wird-die-Tuerkei-verbrennen.html
       "Das Feuer in Syrien wird die Türkei verbrennen"
       Seit zwei Jahren hält der Bürgerkrieg in Syrien bereits an.
       Präsident al-Assad sieht eine dauerhafte Gefahr für die gesamte
       Region. Die Staatsführung der Türkei bezeichnet er als "töricht
       und unreif".
       Der syrische Präsident Bashar al-Assad sieht bei einem Sieg der
       Rebellen die gesamte Region in Gefahr
       Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat vor einer
       Destabilisierung der Region auf Jahrzehnte hin gewarnt, sollten
       die Rebellen den Bürgerkrieg gegen ihn gewinnen. Im ganzen Nahen
       Osten und darüber hinaus würde es zu einem Domino-Effekt kommen,
       erklärte Assad in einem Interview des türkischen Fernsehens, das
       seine Regierung am Samstag ins Internet stellte. Dies müsse auch
       der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan verstehen, sagte
       Assad. "Das Feuer in Syrien wird auch die Türkei verbrennen."
       Die Staatsführung der Türkei sei "töricht und unreif". Erdogan
       habe seit dem Beginn der Krise in Syrien "kein einziges wahres
       Wort gesagt".
       Der Bürgerkrieg in Syrien hält seit mehr als zwei Jahren an.
       Dabei sind nach Schätzungen der Vereinten Nationen mindestens
       70.000 Menschen getötet worden. Mehr als eine Million Syrer
       haben das Land verlassen. Der Syrische Rote Halbmond geht davon
       aus, dass vier Millionen im Land selbst auf der Flucht sind.
       Assad wies Kritik aus dem Westen an seiner Politik als Heuchelei
       zurück. "Frankreich und Großbritannien haben in Libyen Massaker
       verübt, unterstützt und gedeckt durch die USA. Die türkische
       Regierung steht knietief in syrischem Blut", erklärte er. Assad
       warf Erdogan vor, mit Geld aus Katar Kämpfer für den syrischen
       Bürgerkrieg anzuwerben. Zu Gerüchten über ein Attentat auf ihn
       sagte Assad, er halte sich nach wie vor in Damaskus auf. "Weder
       lebe ich auf einem russischen Kriegsschiff noch im Iran. Ich
       lebe in Syrien, am selben Ort wie immer."
       Journalisten in Syrien entführt
       Derweil bleibt die Situation für Beobachter in Syrien
       angespannt. So wurden im Norden Syriens vier italienische
       Journalisten entführt. Dies bestätigte am Samstag das
       Außenministerium in Rom. Medienberichten zufolge handelt es sich
       um einen Reporter des staatlichen Fernsehsenders RAI und um drei
       freiberufliche Journalisten. Sie wollten den Angaben zufolge von
       der Türkei aus nach Syrien einreisen, dort tagsüber
       recherchieren und abends wieder in die Türkei zurückkehren.
       Das italienische Außenministerium erklärte, man stehe mit den
       Angehörigen in Kontakt. Weitere Angaben machte die Regierung
       nicht, aus Rücksicht auf die Sicherheit der Geiseln. Es blieb
       deswegen zunächst unklar, ob die Journalisten in der Hand von
       Rebellen oder von Regierungstruppen waren. Bei einem Luftangriff
       der syrischen Streitkräfte wurden am Samstag in Aleppo im Norden
       des Bürgerkriegslands zudem fünf Menschen getötet, wie die in
       London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte
       berichtete.
       Rebellen und Regierungstruppen lieferten sich demnach auch in
       der Stadt Al-Otaiba östlich der Hauptstadt Damaskus Gefechte.
       Auch der südöstlich gelegene Vorort Dscharamana wurde von
       Granaten getroffen, wie es hieß. Berichte über Tote oder
       Verletzte lagen zunächst nicht vor. In den Städten rund um
       Damaskus brechen seit Wochen quasi täglich Feuergefechte aus.
       Rebellen halten Stützpunkte nordöstlich und südlich der
       Hauptstadt.
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