DIR Return Create A Forum - Home
---------------------------------------------------------
Station13
HTML https://station13.createaforum.com
---------------------------------------------------------
*****************************************************
DIR Return to: Der Islam und die Orks
*****************************************************
#Post#: 1245--------------------------------------------------
Verse, die die Welt verändern
DIR By: Kater Karlo
Date: March 23, 2013, 3:49 pm
---------------------------------------------------------
Hier geht es um die Wunder der Sprache im Islam. Ich kann es
euch nicht vorenthalten. Es ist sagenhaft, wie es die
wissenschaftliche Vor- und Herangehensweise so deutlich erklärt
anhand dieses Verses:
"Wahrlich, Wir gaben dir Al-Kauthar.
So verrichte das Gebet für deinen Herrn und schächte!
Wahrlich, dein Verleumder ist derjenige ohne Stammhalter."
"Inna a’taynaka-l-kawthar
Fasalli li rabbika wanhar
Inna shani-aka huwa-l-abtar"
Verse, die die Welt verändern Al-Kauthar – die Unnachahmlichkeit
der kürzesten Sura des Qur’anSura Al-Kauthar (die Fülle, der
Reichtum), die kürzeste Sure des gesamten Qur’an, besteht aus
gerade mal drei einzeiligen Versen. In mannigfacher Weise ist
diese Sura von größter Bedeutung; sowohl linguistisch,
literarisch, theologisch, rational als auch idelogisch
betrachtet. Besonders, wenn es um die Urheberschaft des Qur’an
geht, wird diese kürzeste Sura herangezogen. Dies deshalb, weil
der Qur‘an auf provokante Art und Weise die Menschen
herausfordert:
„Und solltet ihr Zweifel haben über das, was Wir Unserem Diener
nach und nach hinabsandten, dann bringt (nur) eine Sura
seinesgleichen her…“
(Sura Al-Baqara, Vers 23)
Muslimische wie auch nichtmuslimische Exegeten deuten diesen und
ähnliche Verse als ewig währende Aufforderung an die Menschheit,
dem literarischen und linguistischen Charakter des Qur’an
beizukommen. So verwundert es auch nicht, dass jene, die für
eine islamische Lebensordnung eintreten, auf diese Sura
hinweisen.
Diese Sura wird als Beweis für das islamische
Überzeugungsfundament herangezogen. Sollte jemand imstande sein,
sich der Herausforderung, etwas gleiches hervorzubringen,
erfolgreich stellen, so wäre der göttliche Ursprung widerlegt.
Der Qur’an wurde vor etwas mehr als 1400 Jahren nach und nach
hinabgesandt, und seit jeher gilt die Herausforderung – bis zum
Tage der Zur-Rechenschaft-Ziehung.
Obwohl die sprachlichen Mittel jedermann zur Verfügung stehen,
wird es niemand vermögen, dieser Herausforderung nachzukommen;
selbst wenn Menschen und Dschinn (Feuergeschöpfe) sich
zusammentäten, sie könnten nichts Gleiches hervor bringen. Und
dennoch waren durch die Jahrhunderte hinweg Denker, Poeten,
Theologen und Literaturkritiker bemüht, den einzigartigen
qur’anischen Stil nachzuahmen. Genannt seien hier Musaylamah,
Ibn Al-Mukaffa‘, Abu'l-'Ala Al-Marri, Yahya b. Al-Hakam
al-Ghazal, Sayyid 'Ali Muhammad, Ibn al-Rawandi, Bassar bin
Burd, Sahib Ibn 'Abbad, Abu'l - 'Atahiya und zeitgenössische
Missionare.
Es soll im Rahmen dieser Abhandlung nicht diskutiert werden,
weshalb sich sowohl muslimische als auch nicht-muslimische
Gelehrte darin einig waren, dass jene, die den Versuch
unternahmen, scheiterten. Nur ein Beispiel sei an dieser Stelle
aufgeführt.
Obwohl den Herausforderern das nötige Werkzeug zur Verfügung
stand, sprich das arabische Alphabet, eine genormte/festgelegte
Grammatik und das göttliche Schriftwerk selbst, konnten sie die
geforderten Kriterien nicht erfüllen. Diese Kriterien lassen
sich wie folgt zusammenfassen:
- Nachbildung der literarischen Gestalt des Qur’an
- Nachbildung der einmaligen linguistischen Gattung des Qur’an
- Auswahl und Anordnung der Worte wie im Qur’an
- Auswahl und Anordnung von Partikeln wie im Qur’an
- Nachbildung der phonetischen/lautlichen Überlegenheit des
Qur’an
- Angleichung an die Häufigkeit/Erscheinungsweise der
rethorischen Sprachelemente
- Nachrichtengehalt/informative Fülle des Qur’an erreichen
- Nachbildung der Prägnanz und Fügsamkeit des Qur’ans
Als Beispiel sei an dieser Stelle Musaylamahs kläglicher Versuch
angeführt. Musaylamah hattte sich noch zu Lebzeiten des
Gesandten Muhammad (s.) zum Propheten erklärt. Er probierte es
mit folgendem Reim:
„Der Elefant.
Was ist der Elefant?
Und was lehrt dich, was der Elefant ist?
Er hat einen seilartigen Schwanz und einen langen Rüssel
Dies ist eine (schiere) Kleinigkeit unseres Herren Schöpfung“
Bei Betrachtung des arabischen Originals wird ersichtlich, dass
sein Sprachstil, seine Redensart der von arabischen Priestern
benützten Reimprosa (Sadsch‘) entspricht. Es mangelt dem Text
offensichtlich an Botschaftsgehalt und die benutzten Begriffe
können durch solche ersetzt werden, die mehr Sinn machen würden
und wortgewaltiger, beeindruckender wären. Somit erreicht dieses
Konstrukt sowohl literarisch als auch stilistisch nicht sein
Ziel.
Aber was genau ist es nun, dass die kürzeste Sura des Qur’an so
unnachahmlich macht? Nachfolgend sind die literarischen und
sprachlichen Merkmale der Sura Al-Kauthar angeführt:
1. ihre einzigartige literarische Form
2. ihre einzigartie Textgattung
3. ihre Reichhaltigkeit an rhetorischen Elementen, dazu zählt:
- Emphase, Nachdruck
- Polysemie (mannigfaltiger Sinngehalt)
- Iltifaat – grammatikalischer Wechsel
- Wortfolge und Wortstellung
- Ellipse (prägnante Auslassung von Satzgliedern, Redeteilen
oder Morphemen)
- Begriffsverwandtschaft (Intertextualität)
- Verstärkung
- Wort- und Partikelwahl
- Phonetik, Lautschrift
- semantisch orientierte Wiederholung
- Vertrautheit, Innigheit
- Übertreibung
- Tadel und Geringschätzung
- Prägnanz
- Flexibilität
- Sachbezogenheit und Weissagung
Einzigartige literarische Form
Diese – wie auch jede andere Sura des Qur’an – ist in ihrer
literarischen Form als einzigartig zu bezeichnen. Das soll
heissen, dass diese Sura keiner der bekannten arabischen
Literaturformen zuzuordnen ist.
Die arabische Sprache wird in Prosa und Dichtung unterteilt. Die
Prosa wiederum unterscheidet zwischen Reimprosa (sadsch‘) und
fortlaufender Sprechweise (mursal).
Prosa und Dichtung im Arabischen unterscheiden sich dahingehend
voneinander, dass die Dichtung auf einem Reim endet und
rythmische Versmuster trägt, die Bihar heißen. Es gibt 16 Arten
solcher Bihar – sowohl aus vorislamischer als auch aus späterer
Zeit -, auf denen die arabische Dichtkunst basiert.
Diese Sura ist auch deshalb einzigartig, weil ihr rythmisches
Muster keiner der bekannten Bihars zugeordnet werden kann und
auch ihr Endreim und ihre literarische Beschaffenheit von
jeglicher arabischen Prosa abweichen. Somit lässt sich die
literarische Form dieser Sura in keine der bekannten arabischen
Literaturgattungen einordnen.
Einzigartige literarische Textgattung (Genre)
Wie in allen Suren des Qur’an, verschmelzen auch in Sure
Al-Kauthar rethorische und zusammenhaltende Elemente
miteinander. Diese Art der Anwendung des Arabischen ist
einmalig, denn arabsiche Schriften verwenden kohäsive Elemente
meist in jedem Satz. Im Folgenden eine Analyse dieser Sura vor
diesem Hintergrund:
Die Sura kann in zwei Sätze aufgeteilt werden:
1. Wahrlich, Wir gaben dir Al-Kauthar, so verrichte das Gebet
für deinen Herrn und schächte
2. Wahrlich, dein Verleumder ist derjenige ohne Stammhalter
Im ersten Teilabschnitt treten folgende rhetorische Aspekte zum
Vorschein, deren Erläuterung weiter unten erfolgen wird:
Emphase/Intensivierung
Wortwahl und Wahl der Partikel
Rhytmus und Klang
Iltifaat (grammatikalischer Wechsel)
Polysemie (Mehrfachbedeutung)
Intertextualität (begriffliche Verbundenheit)
Das kohäsive Mittel bzw. die Konjunktion in diesem Satz ist der
Partikel „fa“, der ein Kausalpronomen darstellt und die beiden
Satzglieder „Gewiss, Wir gaben dir Al-Kauthar“ sowie „verrichte
das rituelle Gebet für deinen Herrn und schächte“ miteinander
verbindet.
Die rhetorischen Aspekte im zweiten Teilabschnitt sind:
Wort- und Partikelwahl
Rhythmus und Klang
semantisch ausgerichtete Wiederholung
Beschränkung
Tadel und Inhalt
Prophezeihung
Satzbau und Gefüge
Das Bindeglied in diesem Teil wird als Null-Kohäsion bezeichnet.
Bei dieser Form von Verbindung werden Partikel wie „wa“ oder
„fa“ nicht benutzt. Die Verbindung wird dem Leser durch sein
Sprachgefühl deutlich. Die gesamte Struktur steht in
Zusammenhang zum vorausgegangenen Abschnitt. Wäre der
Zuzsammenhang nicht erkenntlich, so müsste man ein Bindeglied
einfügen. Die Art, wie der Qur’an diese beiden Satzteile
miteinander verbindet, ist als rhetorisches Element zu
betrachten, da das Weglassen eines Bindeglieds Kürze und
Prägnanz erzeugt. Jegliches überflüssiges Element fällt weg.
HTML http://www.ahlu-sunnah.com/threads/34907-Verse-die-die-Welt-ver%C3%A4ndern-Al-Kauthar-%C2%96-die-Unnachahmlichkeit-der-k%C3%BCrzesten-Sura?highlight=unnachahmlichkeit
Aus der wissenschaftlichen Arbeit s.o.:
--- Quote ---
> Sollte jemand imstande sein, sich der Herausforderung, etwas
gleiches hervorzubringen, erfolgreich stellen, so wäre der
göttliche Ursprung widerlegt.
--- End Quote ---
"Wahrlich, Wir gaben dir Al-Kauthar.
So verrichte das Gebet für deinen Herrn und schächte!
Wahrlich, dein Verleumder ist derjenige ohne Stammhalter."
Ich traue mir das zu nach 2 Flaschen Wein - eher vielleicht 3.
Wie sieht's bei euch aus? Könntet ihr euch der Herausforderung
stellen?
#Post#: 1247--------------------------------------------------
Re: Verse, die die Welt verändern
DIR By: KarlMartell
Date: March 23, 2013, 4:11 pm
---------------------------------------------------------
Wahrlich wir gaben dir Seleta aus Minas Gerais.
So trinke für dein Wohlgefühl und lalle.
Wahrlich dein Verleumder sei der, der meint du wärst besoffen.
#Post#: 1248--------------------------------------------------
Re: Verse, die die Welt verändern
DIR By: Kater Karlo
Date: March 23, 2013, 4:50 pm
---------------------------------------------------------
Sehr gut. Aber Rhythmus und Klang, Polysemie sowie
Vertrautheit/Innigkeit und vor allem die Ellipse reichen an die
Sure nicht heran.
Die Göttlichkeit der Verse ist also nicht widerlegt.
Glaub doch nicht, dass Du so etwas innerhalb von 2 Minuten
schaffst, was Gelehrte in 1.400 Jahren und insgesamt 576
Millionen Stunden wissenschaftlicher Denkleistung und
Diskussionen nicht schafften, aufgaben und diese Sure als ein
linguistisches Wunder anerkennen mussten.
Bis vor Kurzem wäre man hier in die Psychiatrie eingewiesen
worden, hätte man solches als Wissenschaft verbreitet - wegen
schwerer psychischer Störungen. Heute bezahlen wir solche Leute
als Imame (im Rahmen der Integration), damit sie mit so einem
Dreck die Menschen in die Psychiatrie bringen, weil man wirklich
schizophren werden könnte bei diesen Ausführungen.
--- Quote ---
> Obwohl die sprachlichen Mittel jedermann zur Verfügung stehen,
wird es niemand vermögen, dieser Herausforderung nachzukommen;
selbst wenn Menschen und Dschinn (Feuergeschöpfe) sich
zusammentäten, sie könnten nichts Gleiches hervor bringen.
--- End Quote ---
Bitteschön. NIEMAND kann so etwas hervorbringen, nicht mal wenn
man sich mit den Dschinn Jahrhunderte lange beraten würde. So
einen Blödsinn konnte nur Mohammed selbst "halluzinieren".
#Post#: 1249--------------------------------------------------
Re: Verse, die die Welt verändern
DIR By: Stephan@Lamphun
Date: March 24, 2013, 2:36 am
---------------------------------------------------------
Verse die die Welt nicht braucht.
Muselmist!
#Post#: 1253--------------------------------------------------
Re: Verse, die die Welt verändern
DIR By: Kater Karlo
Date: March 24, 2013, 2:01 pm
---------------------------------------------------------
Mir fällt auf, dass ich oben nur EIN DRITTEL der
wissenschaftlichen Sprachanalyse dieser 15 Worte gepostet habe.
Man kann im Link weiterlesen - Beiträge 2 und 3 gehören noch
dazu:
HTML http://www.ahlu-sunnah.com/threads/34907-Verse-die-die-Welt-ver%C3%A4ndern-Al-Kauthar-%C2%96-die-Unnachahmlichkeit-der-k%C3%BCrzesten-Sura?highlight=unnachahmlichkeit
*****************************************************
Page 1 of 1