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#Post#: 772--------------------------------------------------
Der Islamismus strebt nach der Weltherrschaft (I)
DIR By: Kuddel_D
Date: September 16, 2012, 11:05 am
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Welch bahnbrechende Erkenntnis und und welch gleichzeitig
grundlegend falsche Aussage. Nicht der Islamismus strebt nach
der Weltherrschaft sondern der Islam. Islamismus ist lediglich
eine Erfindung unserer hahnebüchenen Appeasement-Politik. lange
hat es ja gedauert, bis man auch im Springerverlag die Zeichen
an der Wand zu deuten versteht. Besser spät als nie. Dass man
die Aussage gleich wieder relativiert und das böse Streben der
Chimäre "Islamismus" zuschreibt, ist dumm und ärgerlich, aber
auch hier habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass man bald
aufwacht.
Der Islamismus strebt nach der Weltherrschaft
Die epochale Konfrontation mit den Feinden der offenen
Gesellschaft verläuft global, unabhängig von "Kulturkreisen". Im
Nahen Osten wie anderswo wird sie noch furchtbare
Erschütterungen zeitigen. Von Richard Herzinger
Der Sturm auf die deutsche Botschaft in Khartum (Link:
HTML http://www.welt.de/109220823)
hat auf dramatische Weise
bewiesen, dass den Deutschen und Europäern alle
Distanzierungsversuche von den USA nichts nützen, wenn der
islamistische Extremismus seinen mörderischen Hass gegen die
"dekadente" und "gottlose" westliche Zivilisation, austobt. Der
Glaube vieler Europäer, für ihre vermeintlich tiefere kulturelle
Einfühlung in die Empfindlichkeiten "der Muslime", von
islamistischen Ideologen mit Dialogbereitschaft honoriert zu
werden, beruht auf Wunschdenken.
Mäßigung ist nicht zu erwarten
Wer sich zudem von Rückzug und Nachgeben gegenüber der ebenso
pauschalisierend wie romantisierend so genannten "muslimischen
Welt" Entgegenkommen, gar innerliche Läuterung und Mäßigung von
Seiten islamistischer Extremisten versprochen hatte, wird durch
die Gewaltwelle in Ägypten, Libyen, Tunesien, Jemen und Sudan
schmerzhaft belehrt.
Seine Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten hatte
Barack Obama (Link:
HTML http://www.welt.de/themen/barack-obama/)
mit
einer hoch gelobten Rede in Kairo begonnen, in der er einen zum
Hort humaner Werte verklärten Islam von jedem Extremismus
freizusprechen versuchte. In der offiziellen Sprache des
US-Außenministeriums durfte seitdem in Bezug auf internationalen
Terrorismus nicht einmal mehr der Terminus "islamistisch"
verwendet werden.
Inzwischen sind die USA aus dem Irak (Link:
HTML http://www.welt.de/themen/irakkrieg/)
abgezogen, und die Nato
hat ihren Abzug aus Afghanistan (Link:
HTML http://www.welt.de/themen/afghanistan-einsatz/)
angekündigt.
Doch die Hoffnung, diese "Deeskalation" lasse Scharen von
versöhnungsbereiten "gemäßigten Taliban" aus ihren
Schlupflöchern auftauchen, wird bitter enttäuscht. Den
militärischen Rückzug des Westens fassen die islamischen
Fundamentalisten und Dschihadisten verschiedenster Couleur
einzig als Schwäche auf, die sie zur Erpressung des Westens bis
in seine innenpolitischen Belange hinein nutzen. Nicht umsonst
hat die sudanesische Regierung den von ihr initiierten Übergriff
gegen die deutsche Botschaft (Link:
HTML http://www.welt.de/109235304)
als Protest gegen die
vermeintliche Verfolgung und Demütigung der Muslime in
Deutschland hingestellt.
Das Ziel der islamistischen Erweckungsbewegung ist nicht bloß
die "Befreiung" islamischen Bodens von fremden Eindringlingen,
es ist die Weltherrschaft des Islam, wie sie ihn verstehen: als
totalitäre religiöse Diktatur. Deshalb werden sie uns erst Recht
jetzt keine Ruhe lassen, nachdem wir die säkular-demokratischen
Kräfte in Afghanistan ihrer Willkür ausgeliefert haben.
Der Westen hat sich zu beugen
Dabei sind die militanten Salafisten und die in ihrem Gefolge
agierenden terroristischen Dschihadisten, die die aktuellen
Unruhen eingefädelt haben, längerfristig nicht einmal die größte
Gefahr. Besonders virtuos spielen derzeit die mächtigen
ägyptischen Muslimbrüder (Link:
HTML http://www.welt.de/themen/muslimbruderschaft/)
– deren Einfluss
nach dem Sturz Assads auch in Syrien (Link:
HTML http://www.welt.de/themen/syrien-krise/)
immens sein wird – die
Option aus, den Westen per Erpressung am Gängelband zu führen.
Einerseits distanzieren sie sich von gewalttätigen Übergriffen,
anderseits schüren sie die angeblich spontane Empörung gegen den
ominösen antimuslimischen Film, der als Vorwand für die
organisierten Unruhen dient (Link:
HTML http://www.welt.de/109188883)<br
/>. Dem Westen sagen sie damit: Beugt euch unseren Standards von
der Rangfolge von Religion und Politik, dafür dämmen wir
unmittelbare Gewalt gegen euch ein. So werdet ihr mit den
kommenden Machthabern in Ägypten, als die ihr uns anzuerkennen
habt, gut auskommen.
Der Fall Ägypten liegt damit zwischen dem Sudan, wo die
Regierung selbst hinter den Ausschreitungen steckt, und Libyen,
wo ein undurchsichtiges Gemisch aus Dschihadisten und Resten des
Gaddafi-Regimes einer tendenziell prowestlichen Regierung den
Krieg erklärt. Ist der Westen nicht bereit,
Demokratisierungsprozesse wie in Libyen notfalls auch
militärisch abzusichern, wird er gleichsam blind und wider
Willen doch wieder in den Sumpf der Gewalt gezogen.
Ein epochaler Kampf der Kulturen
Entweder naiv oder perfide ist jene Reaktion westlicher
Kommentatoren, die unverdrossen "Provokationen" wie den obskuren
Filmschnipsel auf YouTube, der den Propheten Mohammed aufs
Unvorteilhafteste darstellt, für die jüngste islamistische
Gewaltwelle verantwortlich machen. Rechtsgerichtete
"Provokationen" gegen Muslime, wie sie hierzulande Gruppen wie
Pro Deutschland praktizieren, mögen unappetitlich bis
rassistisch sein.
Solange sie verbal bleiben, unterscheiden sie sich jedoch
grundsätzlich von der islamistischen Selbstermächtigung zur
Gewalt. Umso verlogener ist die Propaganda gegen den
"muslimfeindlichen" Westen angesichts der brutalen Welle von
Christenverfolgung in der arabischen Welt (Link:
HTML http://www.welt.de/13796939)
. Und dass diese täglich übelste
antisemitische Karikaturen und Hassgesänge hervorbringt, ruft
kaum internationalen Protest hervor.
Unter dem Schleier des "Kampfes der Kulturen" und Religionen
zeichnet sich in den unübersichtlichen Wirren nach dem
Arabischen Frühling eine Signatur des Zeitalters ab: Die
neuesten westlichen Modernisierungsschübe haben nun auch die
arabischen Gesellschaften erreicht. Ihre Wucht stößt auf
blutigen Widerstand alter und neuer Feinde der offenen
Gesellschaft.
Diese epochale Konfrontation verläuft nicht säuberlich getrennt
nach "Kulturkreisen". Sie ist global. Im Nahen Osten wie
anderswo wird sie noch furchtbare Erschütterungen zeitigen.
© Axel Springer AG 2012. Alle Rechte vorbehalten
#Post#: 779--------------------------------------------------
Re: Der Islamismus strebt nach der Weltherrschaft (I)
DIR By: NoReligionEver
Date: September 17, 2012, 9:51 am
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Durch die Proteswelle gegen das Mohamedfilmchen in der
islamischen Welt, wird der Westen staerker zusammenruecken.
Wirtschaftlich tun sich die Musel auch keinen Gefallen.
AIDA und Co. haben z.Bsp. schon reagiert und laufen fest
eingeplante aegypthische und tunesische Haefen nicht an. Die
Touris lassen bei ihren Landausfluegen einen Haufen Kohle im
Land, wie ich es selbst in Brasilien seit Jahren miterlebe.
Wieso Menschen - bei all den Nachrichten ueber Graeueltaten - in
einem islamischen Land Urlaub machen wollen, kann ich mir nur
durch die Dumpingpreise oder Dummheit erklaeren. Aber es werden
mit Sicherheit jetzt weniger sein und das wird die jeweilige
Bevoelkerung spueren, durch noch mehr Armut.
#Post#: 780--------------------------------------------------
Re: Der Islamismus strebt nach der Weltherrschaft (I)
DIR By: Kuddel_D
Date: September 17, 2012, 10:42 am
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Sehe ich auch so. Sollen doch die reichen Ölstaaten ihre armen
Vettern am Mittelmeer unterstützen. Das Problem ist nur - je
ärmer die werden, desto stärker drängen sie nach Norden. Ich
gehöre ja zu den fiesen Mitmenschen, die sagen:' Je mehr von
denen mit ihren Schrottbooten unterwegs absaufen, desto besser'
Das Schicksal jedes Wirbeltieres liegt mir mehr am Herzen. Das
darf ich allerdings in Gegenwart meiner Al-&8er-Kollegen und
Bekannten nicht laut sagen. Die wählen fast alle grün und
spenden für Pro-Asyl. :-\
#Post#: 781--------------------------------------------------
Re: Der Islamismus strebt nach der Weltherrschaft (I)
DIR By: NoReligionEver
Date: September 17, 2012, 6:54 pm
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Na ja, dass mit dem "in ihren Schrottbooten absaufen" brauch ich
nicht wirklich. Menschen sind auch Wirbeltierte, aber ich bin
der Meinung, dass der Westen die Schutzmacht USA dergestalt
unterstuetzen sollte, um um den gesamten Apparat "arabischer
Fruehling", nebst Iran und einigen anderen Laendern, einen Zaun
zu ziehen, sprich Raketenschild, auch wenn der noch nicht so
richtig funktioniert, und die Fusselbaerte da unten machen
lassen. Nur das eigene Volk kann sich von der Geisselhaft Islam
loesen. Von Aussen funktioniert das nicht. Nur kapieren unsere
Dummschwaetzer von Politikern das nicht.
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