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       #Post#: 319--------------------------------------------------
       Interreligiöses Fest anlässlich "100 Jahre
       Islamgesetz"
   DIR By: Ben
       Date: June 18, 2012, 5:39 am
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       Kärnten: Interreligiöses Fest anlässlich "100 Jahre Islamgesetz"
       Bischof Schwarz würdigte bei Feier im Klagenfurter Konzerthaus
       "gutes Miteinander" im Land
       18.06.2012
       Klagenfurt, 18.06.2012 (KAP) Mit einem interreligiösen "Fest des
       Dialogs" ist am Samstag in Kärnten das 100-jährige Bestehen des
       Islamgesetzes in Österreich gefeiert worden. Zum Fest im
       Klagenfurter Konzerthaus hatte die "Islamische
       Glaubensgemeinschaft in Österreich" (IGGiÖ) geladen. Der
       Kärntner Bischof Alois Schwarz bekundete dabei Dankbarkeit für
       die "enge Zusammenarbeit" und das "gute Miteinander" im Land. Er
       erinnerte daran, dass Österreich mit dem Islamgesetz in der
       Europäischen Union eine Sonderstellung einnimmt. Er empfahl auch
       anderen Ländern ein solche Regelung.
       Laut einer Aussendung des Büros von Landeshauptmann Gerhard
       Dörfler erklärte IGGiÖ-Ehrenpräsident Annes Schakfeh, Österreich
       könne sich rühmen, mit dem Islamgesetz "Pionier" zu sein. "Wir
       honorieren diese Anerkennung mit Loyalität zur Gesellschaft", so
       Schakfeh. IGGiÖ-Präsident Fuat Sanac dankte für die Möglichkeit
       des gemeinsamen Feierns.
       Als Kärntner ein Muslim zu sein, sei kein Widerspruch: "Ich
       fühle mich als Kärnter. Zu meiner Identität gehört auch, dass
       ich gebürtiger Bosnier bin", sagte der Präsident der IGGiÖ
       Kärnten, Esad Memic, laut einem Bericht von "ORF On". Er fühle
       sich auch "als Muslim, als Europäer, als Kosmopolit". All diese
       Identitäten schlössen einander nicht aus. Ziel sei ein gutes
       Miteinander: Man sei nicht hier, um die vorherrschende Kultur zu
       verdrängen, sondern um diese noch "reicher und schöner" zu
       machen.
       Der evangelische Superintendent Manfred Sauer betonte beim Fest,
       Anerkennung und Gleichberechtigung sollten dazu führen, "offen
       aufeinander zuzugehen und voneinander zu lernen". Dies gelinge
       in Kärnten auf eindrucksvolle Weise. Und der Großmufti von
       Slowenien, Nedzad Grabus, hob hervor, dass man diesbezüglich in
       Österreich "positiv in die Zukunft schauen" könne.
       Landeshauptmann Dörfler betonte in seiner Festrede laut ORF:
       "Alle Religionen, alle Menschen, alle Ethnien haben dann Platz,
       wenn sie die Liebe, den Frieden, das Miteinander der Integration
       und das Verständnis in den Vordergrund stellen."
       In Österreich ist der Islam seit 1912 als Religionsgemeinschaft
       anerkannt. Das Gesetz sichert Muslimen Selbstbestimmung zu.
       Eingeführt wurde es, weil mit Bosnien auch rund 600.000 Muslime
       Teil von Österreich-Ungarn geworden waren. U.a. wurde den
       bosnischen Muslimen in der K.u.K.-Armee die Betreuung durch
       Imame ermöglicht. (Infos: www.derislam.at)
  HTML http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/47590.html
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