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       #Post#: 318--------------------------------------------------
       Moslems sind keine Tiere
   DIR By: Ben
       Date: June 18, 2012, 5:35 am
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       Moslems sind keine Tiere
       Thomas Baader
       Sind die Irrtümer des Multikulturalismus, die bereits vor
       Jahrzehnten auftraten, immer noch aktuelle Probleme? Antje
       Sievers berichtet über ihre Beteiligung an einem soziologischen
       Forschungsprojekt folgendermaßen:
       “In den achtziger Jahren bekamen ich und meine Kommilitonen zu
       hören, unsere Aufgabe sei es, teilnehmend zu beobachten, nicht
       zu bewerten und schon gar nicht, einzugreifen. Wenn man es in
       türkischen Familien für gut und richtig hielte, die Töchter zu
       verschleiern (damals noch extrem selten), den Sohn
       zusammenzuschlagen und die Frau drei Schritte hinter sich gehen
       zu lassen, dann war das nicht grundsätzlich falsch, sondern eben
       nur anders. Obendrein gab es Dozenten, der Meinung waren, statt
       türkischen Frauen deutsch beizubringen, wäre es viel sinnvoller,
       wenn wir Deutschen türkisch lernten. Das waren die zarten
       Anfänge dessen, was die Rechtsanwältin Seyran Ates ein
       Vierteljahrhundert später als Multikulti-Irrtum bezeichnet hat.”
  HTML http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/krankheit_oder_kultur_oder_beides/
       Was Frau Sievers beschreibt, ist leider keine auch heute keine
       Seltenheit. Bei Aussagen, die von Hardcore-Multikulturalisten
       und leidenschaftlichen Islam-Apologeten getätigt werden, gewinnt
       man manchmal den Eindruck, die Rede beziehe sich gerade nicht
       auf die Menschenwelt, sondern auf einen Ausflug ins Tierreich.
       Wie Professor Bernhard Grzimek sitzt dann der deutsche
       Sozialwissenschaftler fasziniert vor seinem
       Forschungsgegenstand, dokumentiert und forscht, aber greift auf
       gar keinen Fall in das Geschehen ein, um das Gleichgewicht der
       Natur ja nicht zu stören. Hoppla, eben hat doch da eines dieser
       possierlichen Kerlchen seine Frau ehrengemordet. Aber so ein
       dummes Tier weiß es eben nun mal auch nicht besser. Jetzt bloß
       nicht moralisieren!
       Wer sich das vergegenwärtigt, kann kaum noch ernsthaft
       vertreten, dass Rassismus und Multikulturalismus in einem
       gegensätzlichen Verhältnis zueinander stehen. Vielmehr ist es
       so, dass der erstgenannte sich im letztgenannten öfters in
       versteckter Form wiederfindet. Nicht wenige
       Multikulti-Begeisterte leiden unheilbar am Winnetou-Syndrom: Der
       edle Wilde möge doch bitte so bleiben, wie er ist, aber auf gar
       keinen Fall so werden wie wir, so verdorben, zivilisationskrank
       und der Natur entfremdet. Indigene Völker am Amazonas, die
       neugeborene Zwillinge lebendig begraben, da Zwillingsgeburten
       nun mal als schlechtes Omen gelten, mutieren somit auf einmal zu
       Vertretern einer besseren, weil ursprünglichen und
       unverfälschten Lebensweise. Ja, eigentlich war es doch gar nicht
       so schlecht, das Leben vor der Einführung der Grund- und
       Menschenrechte. Nein, wir selbst wollen natürlich nicht auf sie
       verzichten. Aber die Wilden doch bestimmt. Und ja, auch wenn man
       es für unfassbar hält: Es gab tatsächlich Stimmen aus der
       “zivilisierten Welt”, die darauf drängten, beim Indio-Kindermord
       bloß nicht einzugreifen.
       Zweierlei Maß: Die kulturrelativistische Positionierung
       beinhaltet immer einen Rassismus, der sich seiner selbst nicht
       bewusst ist. Vor Jahren einmal war ich in einem Forum in eine
       Diskussion mit einem jungen Mann verwickelt, der nach seiner
       eigenen Wahrnehmung links, progressiv und menschenfreundlich
       eingestellt war. Wenn man diese Haltung hat, kann man natürlich
       sich nur dann mit Opfern solidarisieren, wenn die Täter zufällig
       den gleichen ethnisch-kulturellen Hintergrund haben wie man
       selbst. Ist das nicht der Fall, so darf man sich bei “den
       Fremden” keinesfalls einmischen, denn das sind ja
       Familienangelegenheiten, die uns nichts angehen. Im konkreten
       Fall drehte sich die Debatte damals, die zwischen dem
       Progressiven und mir entstand, um ein recht bekanntes Foto, das
       eine Hochzeit zwischen einer elfjährigen afghanischen Kindsbraut
       und ihrem vierzigjährigen Ehemann zeigt. Während die Mehrheit
       der Forumsnutzer angewidert reagierten, hatte unser
       Multikulti-Verfechter eine gänzlich andere Sichtweise: Er
       plädierte für Toleranz gegenüber fremden Traditionen, zumal das
       auf dem Foto Dargestellte ja eigentlich auch “biologisch ideal”
       sei.
       Nun fühlte ich mich dazu verpflichtet, mal nachzufragen, was
       genau er an der Vergewaltigung eines elfjährigen Kindes
       eigentlich “biologisch ideal” finde. An dieser Stelle spare ich
       mir eine detaillierte Beschreibung des weiteren
       Gesprächsverlaufs, denn wie man sich denken kann, fühlte der
       Befragte sich sehr schnell falsch verstanden und noch dazu
       diffamiert. Falsch verstanden? Inwiefern ist die Äußerung
       “biologisch ideal” in diesem Zusammenhang eigentlich
       missverständlich? Und wenn sie es tatsächlich wäre - meine
       Nachfrage zielte ja geradezu darauf ab, dem Sprecher dieser
       unsagbar schäbigen Äußerung die Möglichkeit zu geben, sich zu
       erklären. Warum wurde diese Gelegenheit nicht genutzt, wenn
       alles nur ein Missverständnis war? Nein, unser Freund wollte
       nicht. Er hatte übrigens schon einige Tage zuvor in demselben
       Forum die Theorie vertreten, dass Frauen in islamischen Ländern
       möglicherweise gar nicht gleichberechtigt sein wollen.
       Weiß dieser Mensch, dass er ein Rassist ist? Vermutlich nicht.
       Während die Geschichte es dem Menschen europäischer Herkunft
       gestattet hat, vieles von dem abzuwerfen, was ihn einengt und
       unterdrückt, ist es dem Menschenfreund aus dieser Geschichte
       lieber, dass “der Fremde” seiner Vormodernität verhaftet bleibt,
       ewig gebunden an seine Religion und Kultur, damit er für uns
       weiterhin so interessant, exotisch und herzig bleibt wie
       Grzimeks possierliche Kerlchen. Wir Menschen sollen nun mal
       nicht in die Abläufe der Tierwelt eingreifen. Der Moslem und der
       Indio vom Amazonas - das sind die Tiere des Kulturrelativisten.
       Er selbst ist der Mensch, der kein Rassist sein will, aber durch
       seinen Paternalismus und seine Negierung der Werte der
       Aufklärung ständig neue Rassismen produziert.
       Gefangen in seiner multikulturalistisch-verklärenden und
       romantisierenden Perspektive betont er ständig, was uns Menschen
       (angeblich) unterscheidet und kann nicht das sehen, was uns
       Menschen - über alle Kulturen und Nationalitäten hinweg -
       gemeinsam ist. Und daher ist er auch blind für die einfachste
       aller Wahrheiten.
       Das Gegenteil von Rassismus heißt nicht Multikulturalismus. Das
       Gegenteil von Rassismus heißt Humanismus.
  HTML http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/moslems_sind_keine_tiere/
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