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       #Post#: 311--------------------------------------------------
       EKD-Chef: 'Der Islam gehört zu Deutschland, aber...'
   DIR By: Ben
       Date: June 17, 2012, 5:02 am
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       17. Juni 2012, 07:56
       EKD-Chef: 'Der Islam gehört zu Deutschland, aber...'
       Nikolaus Schneider äußert im Interview: Im Islam gebe es nicht
       zu tolerierende Dinge, z.B. das islamische Religionsgesetz
       Scharia, die Missachtung von Frauen- und Menschenrechten oder
       eine eigene Rechtssprechung.
       Hamburg (kath.net/idea) „Der Islam gehört zu Deutschland, aber
       im Moment vor allem durch die Menschen, die ihn praktizieren.
       Solange das mit dem Grundrecht konform geht, ist es in Ordnung.“
       Das sagte der EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider
       (Düsseldorf), am 15. Juni in einem Interview mit Spiegel Online.
       Er nahm damit indirekt zu Äußerungen der Bundespräsidenten
       Christian Wulff und Joachim Gauck Stellung. Wulff hatte erklärt,
       der Islam gehöre zu Deutschland; sein Nachfolger will diesen
       Satz nicht übernehmen. Aber die Absicht Wulffs, nämlich die
       Realität der Anwesenheit vieler Muslime in Deutschland zu
       bejahen, teile er, sagte Gauck. Wie Schneider weiter ausführte,
       gebe es nicht zu tolerierende Dinge im Islam. Dazu zähle er die
       Einführung des islamischen Religionsgesetzes Scharia, die
       Missachtung von Frauen- und Menschenrechten oder eine eigene
       Rechtssprechung.
       Gott ist in Jesus Mensch geworden
       Der Protestantismus steht laut Schneider „für den Glauben an
       Gott, der in Jesus Christus Mensch geworden ist“. Die Themen
       seien im Evangelium vorgegeben: die Würde des Menschen, der
       Umgang mit den Armen, Kranken, Schwachen und Benachteiligten,
       soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit“. Hunderttausende Menschen
       erlebten Tag für Tag, was die Kirche biete, etwa „liebevolle
       Betreuung in Kindergärten, zugewandte Pflege durch die
       Schwestern der Diakoniestationen, ermutigende Gottesdienste,
       offene Ohren bei Problemen und kompetente Beratung“. Das sei
       „das tägliche Brot kirchlicher Arbeit“. Politische Entwicklungen
       wolle er beharrlich und unaufdringlich in Gesprächen mit
       Entscheidern beeinflussen. Schneider: Ich will keine Politik
       machen, sondern sie möglich machen. Wenn es mir gelingt, aus dem
       Hintergrund erfolgreich Entwicklungen anzustoßen, bin ich
       zufrieden."
  HTML http://www.kath.net/detail.php?id=36973
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