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       „Jerusalem soll Kairo ersetzen"
   DIR By: Ben
       Date: June 11, 2012, 9:10 am
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       „Jerusalem soll Kairo ersetzen"
       Montag, 11. Juni 2012 | Aviel Schneider
       „Jerusalem soll Kairo ersetzen"
       „Sollte der Kandidat der Muslimbruderschaft Mohammed Mursi zum
       nächsten ägyptischen Präsidenten gewählt werden, so wird nicht
       mehr Kairo die Hauptstadt Ägyptens sein, sondern Jerusalem“,
       sagte ein hochrangiger Kleriker im ägyptischen Rundfunk Safwat
       Hagazy. „Nicht Kairo, Mekka oder Medina sondern Jerusalem soll
       mit Allahs Hilfe unsere Hauptstadt werden. Unter Mursi werden
       die arabischen Nationen wieder eine Macht mit Jerusalem im
       Mittelpunkt. Entweder werden wir in Jerusalem beten oder als
       Märtyrer sterben.“ Das Publikum rief hinzu: „Morgen wird Mursi
       den Gazastreifen befreien“. Mohammed Mursi und der ehemalige
       Premier unter Präsident Husni Mubarak, Ahmed Shafik, sind die
       zwei Präsidentschaftskandidaten, für die sich das ägyptische
       Volk am 16. und 17. Juni entscheiden muss. Um von den eigenen
       Problemen im Volk abzulenken, wie hohe Arbeitslosigkeit und
       mangelnde Wirtschaft, wird die Aufmerksamkeit immer mit Hass auf
       den jüdischen Nachbar gerichtet. Was in Ägypten passiert ist
       nicht nur ein Warnzeichen für Israel, sondern noch mehr für die
       übrigen arabischen Völker, die ebenso einen Aufstand
       durchmachten. Die Revolutionen in den arabischen Ländern, die im
       Ausland als Arabischer Frühling vermarktet werden, garantiert
       den Arabern in den jeweiligen Ländern keine bessere Zukunft,
       eher das Gegenteil. Der Völkermord in Syrien wird Baschar el
       Assad und seine Familie gemäß arabischen Quellen nicht vor dem
       Sturz retten. Sein Regime steht kurz vor seinem Ende. Aber
       danach wird, wie in den anderen Ländern, Chaos ausbrechen. Weil
       Familie Assad zu der Minderheit der Alawiten in Syrien gehört,
       wird nach ihrem Sturz ein Massaker auf die 1,5 Millionen
       Alawiten in Syrien befürchtet. Obwohl diese Aufstände eigentlich
       ein arabisches innenpolitisches Problem sind, wird Israel, die
       Juden und Jerusalem immer mit in das arabische Tohuwabohu
       (Durcheinander) hineingezogen.
  HTML http://www.israelheute.com/Nachrichten/tabid/179/nid/24555/Default.aspx
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