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#Post#: 254--------------------------------------------------
„Rangun schürt Gewalt zwischen Muslimen und Buddhisten“
DIR By: Ben
Date: June 11, 2012, 3:52 am
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11.06.2012 „Rangun schürt Gewalt zwischen Muslimen und
Buddhisten“
Systematische Verletzung von Bürgerrechten
Göttingen (KNA). Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat
der Regierung Birmas vorgeworfen, Gewalt zwischen Muslimen und
Buddhisten zu schüren. „Wer Muslimen gezielt Bürgerrechte
verwehrt, heizt die Spannungen zwischen der buddhistischen
Mehrheitsbevölkerung und der muslimischen Minderheit an“, sagte
der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen.
Scharf kritisierte die Menschenrechtsorganisation die Verhängung
des Ausnahmezustandes im Bundesstaat Arakan. „Mit der Entsendung
von mehr Polizei und Soldaten ignorieren die Behörden die
Ursachen der Gewalt und setzen nur auf Einschüchterung. Wenn
Arakan zur Ruhe kommen soll, müssen die muslimischen Rohingya
endlich Bürgerrechte bekommen.“
Die rund drei Millionen muslimischen Rohingya gelten als die am
meisten benachteiligte Bevölkerungsgruppe im mehrheitlich
buddhistischen Vielvölkerstaat Birma. Systematisch wurden ihnen
laut GfbV von den Behörden die Bürgerrechte entzogen. Sie
dürften weder ihre Dörfer verlassen, noch heiraten. Auch würden
ihnen keine Geburtsurkunden ausgestellt. Die massive
Diskriminierung hat nach Darstellung der
Menschenrechtsorganisation zur Flucht von mehreren
Hunderttausend Rohingya in die Nachbarländer geführt. Doch auch
dort würden ihnen grundlegende Rechte verweigert, so dass die
meisten dieser Flüchtlinge im Untergrund lebten, um einer
Abschiebung in ihre Heimat zu entgehen.
HTML http://www.islamische-zeitung.de/?id=15831
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