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partypiratesat
HTML https://partypiratesat.createaforum.com
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DIR Return to: TF:Postgender
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#Post#: 745--------------------------------------------------
Redemption, TF:Postgender
DIR By: hellboy
Date: September 22, 2013, 8:21 am
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[quote="TF:Postgender
HTML https://wiki.piratenpartei.at/wiki/TF:Postgender"]Das
ist
Postgender
Der Postgender-Ansatz geht davon aus, daß das Geschlecht und
sexuelle Ausrichtung genau wie die Hautfarbe und ähnliche
Persönlichkeitsmerkmale kein Anlass für Diskriminierung sein
dürfen. Anders als im Feminismus und dem aktuellen Zeitgeist ist
im Postgender aber die sogenannte positive Diskriminierung durch
Quuoten oder generisches Femininum nicht zielführend. Vielmehr
soll die Gleichberechtigung vorgelebt werden, um die positiven
Effekte hervorheben zu können. Das Gechlecht wird einfach
überall als Kiterium ausgeblendet, egal ob es um
Postenbesetzungen oder sonstige Aufgebenzuweisungen geht. Dieser
sogenannte dekonstruktivistische Ansatz soll bei den Piraten
verinnerlicht, und im Kontakt mit anderen Organisationen und der
Bevölkerung konsequent beworben werden.
Es nützt dem Anliegen der Gleichstellung nichts, wenn sich
Frauen oder die Queer-Community untereinander treffen, und sich
bestätigen, daß sie gerne gleichberechtigt wären. Es sind die
Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die
von den Vorteilen überzeugt werden müssen. Dies ist unter
anderem möglich, indem auf die positiven Effekte des höheren
Frauenanteils in höheren Positionen in jenen Ländern, in denen
die Frauenquote engeführt wurde, hingewiesen wird. "Die Welt
wäre dann eine bessere." ist kein Argument, bei
Entscheidungsträgern zählen nur hard facts.
Das Gendern der Sprache ist ein Irrweg. Das führt nur zu
Abwehrreaktionen in der Gesellschaft. Diese sind nicht Folge
eines unterschwelligen Chauvinismus, sondern verständliche
Auswirkung der Abgehgobenheit der gegenderten Sprache, die mit
der Alltagssprache der Menschen wenig zu tun hat. Dies führt
auch zu einer steigenden Politikverdrossenheit, weil es von der
Bevölkerung zurecht als Abgrenzung der herrschenden Klasse vom
geneinen Volk empfunden wird, genau wie das Beamtendeutsch,
hinter dem rhetorisch geschulte Personen aus Politik und
Wirtschat gerne ihre wahren Anliegen verbergen. Die deutsche
Sprache bietet in den allermeisten Fällen ausreichend
Möglichkeiten, Dinge geschlechtsneutral zu formulieren. Mit ein
wenig gutem Willen können also gerade in der Amtssprache
Binnen-I und generisches Femininum gänzlich vermieden werden,
ohne daß als diskriminierend empfundene maskuline Formen
eingesetzt werden müssen.
Auch Quoten sind immerwieder ein Grund, die Ansätze des
Feminismus als bevormundend zu empfinden. Viel sinnvoller sind
hier optimierte Ausschreibungsverfahren, die Bewerbungen von
unabhängigen Instanzen anonymisiert und ohne Angabe des
Geschlechts bewerten. Für die ungleiche Bezahlung gleicher
Arbeit müssen gesetzliche Regelungen geschaffen werden, die auch
durchsetzbar sind. Dazu muß auch massiv Aufklärung betrieben
werden, und es bedarf auch einer größeren Zahl von Anlaufstellen
für Diskriminierte, wo die Identität der Personen vertraulich
behandelt wird, um negative Folgen der Anzeigen zu verhindern.
Was die Ungleichbehandlung nämlich bis heute möglich macht, ist
die Angst der Diskriminierten vor den Folgen einer Auflehnung
gegen diese Ungerechtigkeit.
Postgender ist auch ein laizistischer Ansatz. In den meisten
Religionen ist der Frau eine untergeordnete Rolle zugedacht, und
andere Geschlechter sind als widernatürlich gänzlich verachtet.
Religiöse Unterweisung ist in den meisten Gesellschaftsschichten
Teil der frühkindlichen Erziehung, weshalb auch deren Vorurteile
und negativen Bewertungen aller Geschlechter und sexuellen
Ausrichtungen außer dem hetero-Mann den Kindern frühzeitig
eingeprägt werden. Um in einer modernen Gesellschaft noch ein
Existenzrecht zu besitzen, müssen sich die Religionen hier
entweder anpassen, oder aus dem Leben der Menschen verschwinden,
weil sich Postgender demnächst durchsetzen wird, da dieser
Ansatz der einzig logische für die Zukunft ist.
Wege zu Postgender
einfach mitmachen! Auflehnung gegen Neokonservativismus und die
neue Prüderie! [/quote]
jetzt bei redemption! das echte postgender!
ahoy
hellboy
#Post#: 748--------------------------------------------------
Re: Redemption, TF:Postgender
DIR By: pet
Date: September 22, 2013, 11:01 pm
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Dem Gertschie gfallts. Das sollte dir zu denken geben.
#Post#: 751--------------------------------------------------
Re: Redemption, TF:Postgender
DIR By: hellboy
Date: September 23, 2013, 4:42 am
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Aber dem wimmernden Ohrbohrer von den teletubbies gfallts nicht,
also muß es gut sein.
ahoy
hellboy
#Post#: 763--------------------------------------------------
Re: Redemption, TF:Postgender
DIR By: pet
Date: September 24, 2013, 5:10 am
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Ich fechte zwei Dinge an:
1.) Ungleiche Bezahlung für gleiche Tätigkeit ist nicht
ungerecht, sondern ein Erziehungsproblem
Es kriegen auch Männer unterschiedlich viel Geld für gleiche
Tätigkeiten. Ich z.B. bekam die meiste Zeit meines Lebens mehr
für Programmierung gezahlt als meine Kollegen, obwohl ich mehr
gammelte, weniger konnte, zuerst deutlich jünger war und keine
Ausbildung hatte. Warum? Ich war ein Bluffer und Blender und
hatte oft Impresarios, die für mich verhandelten. Dass Frauen
weniger kriegen, ist, weil sie zu ****n und Duckmäusern erzogen
werden, nicht zu gerissenen Verhandlern und Zockern, was Mädchen
angeblich nicht steht. Bildung hilft. Damit meine ich nicht,
dass Männer dazu erzogen werden, Frauen gleich zu behandeln,
sondern damit meine ich, dass Frauen lernen, sich durchzusetzen
und sich mehr zutrauen.
2.) Gendern IST eine gute Idee, allerdings nicht für alle
Gelegenheiten. Darüber habe ich einen Vortrag, allerdings noch
ohne Lichtbilder. Durch das "generische Maskulinum", das im
Deutschen eben nicht so funktioniert, wie die Linguisten
behaupten, treten Damen tatsächlich in den Hintergrund, und das
verschenkt viel Gleichbehandlung. Sprache IST Hypnose, und
männliche Formen sind keine Ausnahme. Binnen-Innen ist nur
manchmal eine Lösung, aber es gibt Alternativen, auch wenns
nicht so leicht geht wie helly offenbar denkt.
Ich habe noch einen dritten Einwand, für den hellys Text keinen
sichtbaren Anlass gibt, aber zur Sicherheit: es ist okay, andere
Menschen zu verachten oder nicht zu mögen, denn Gedankenfreiheit
ist ein hohes piratisches Gut, wenn nicht das höchste. Das
schließt Verachtung von Frauen, Männern, Ausländern,
Andersrassigen, usw. mit ein. Manche Leute verachten hässliche
oder übergewichtige oder alte Menschen, na und? Besonders die
Verachtung gleichgeschlechtlicher Praktiken sollte verständlich
sein, noch mehr die für Praktikanten im fortgeschrittenen Alter,
denn sexuelle Verirrungen sind irritierend und unappetitlich,
und Sex zwischen Senioren ist, fürchte ich, kein Zuschauersport,
na und? Wer Perversionen in sich vorfindet, braucht besondere
Betreuung, um sich dafür nicht selber zu verachten. Aber
natürlich dürfen solche verständlichen Reflexurteile absolut
keinen Einfluss auf die Auswahl von Bewerbern, politische Ämter,
Adoptionseltern, usw. haben, denn DAS ist Diskriminierung. Und
hier ein "übrigens". Diskriminierung adelt niemanden. Auch Neger
können homophob sein, Senioren verspotten und Frauen
diskriminieren. Schwule mögen aus offensichtlichen Gründen gerne
Neger, sind aber oft trotzdem Rassisten. Ein Neger wude sogar
Kriegsverbrecher. Und so weiter. In diesem Forum ist dieser
letzte Absatz vermutlich überflüssig, aber ich halte diesen Sht
für reif fürs breite Publikum, besonders die Piratenbasis muss
in diesem Sinne hergerichtet werden, um die Bewegung nicht in
der Öffentlichkeit nicht zu blamieren.
#Post#: 848--------------------------------------------------
Re: Redemption, TF:Postgender
DIR By: hellboy
Date: October 19, 2013, 8:02 am
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Durchsetzen von Femtrolling mittels Zensur
Die Piraten sind Postgender! Die Definition davon ist hier
nachzulesen:
HTML http://wiki.piratenpartei.at/wiki/TF:Postgender
Nun gibt es aber einen Antrag, diese Position aufzugeben, und
wiedermal die Position der Grünen dazu zu übernehmen, weil die
halt nach political correctness klingt. Hier der Liquid-Antrag:
HTML https://liquid.piratenpartei.at/initiative/show/3870.html
Diese Anbiederung an den Zeitgeist soll offensichtlich mit allen
Mitteln durchgestzt werden. Die sehr schwachen Argumente der
Femtrolle werden überall propagert und in den Vordergrund
gestellt, während die viel stärkeren und stichhaltigeren
Argumente der Postgender-Piraten zensuriert werden.
Nachvollziehen läst sich das an diesem Beispiel:
Das ist der Diskussionsthread zum Thema:
HTML https://forum.piratenpartei.at/thread-9006-post-81009.html#pid81009
Dort schrieb der Femtroll PeterTheOne: "i3873 ist kein
Satzungsänderungsantrag, bitte zurückziehen und i3874 und/oder
i3876 unterstützen."
Darauf wollte ich antworten:
das ist eine aufforderung, deinen blödsinnigen antrag nicht zu
unterstützen. und gleichzeitig eine erklärung, weshalb man das
als pirat nicht unterstützen darf. wenn du herumgndern willst,
geh zu den grüninnen!
bei den piraten war dieses thema niemals ein problem, und wir
konnten mit diesem alleinstellungsmerkmal immer gut leben. nur
ein paar spinner wollen uns immer den zeitgeist aufzwingen, und
uns mit dieser sinnlosen sprachvergewaltigung namens gendern
quälen. das lehnen piraten aber ab, weil wir den menschen
politische inhalte in ihrer sprache vermitteln wollen. und die
sprache der menschen ist nicht gegendert, das ist nur der
gspritzte politsprech, den ausschließlich politiker und
soziologen verwenden.
diese versuche uns den mist aufzuzwingen sind reines
femtrolling. gegen die initiatoren sollten ausschlussanträge
wegen parteischädigenden verhaltens eingebracht werden, weil
diese völlig abstrusen diskussionen ein verheerendes außenbild
für die sypathisanten echter piratenpolitik abgeben.
Natürlich konnte ich so nicht antworten, weil diese Antwort
komplett zensuriert wurde. Wer so etwas tut, weiß, daß er im
Unrecht ist. Die Führungsgruppe der PPÖ, die mittlerweile ihre
Positionen zementiert hat, mittels Zensur und Meinungsdiktatur,
und dem Installieren von Mitläufern in allen entscheidenden
Parteipositionen, kennt mittlerweile keinerlei Zurückhaltung bei
der brutalen Durchsetzung ihrer metagrünen Agenda mehr.
Zwischenzeitlich wurde mir sogar das Recht entzogen, auf der
ansonsten für alle zugänglichen Facebook-Seite der
Bundespirtaten Beiträge zu posten, damit ich nicht mehr auf
kritische Beiträge wie diesen hier hinweisen kann, und ich habe
es erst nach wochenlanger persönlicher Urgenz wieder erhalten.
Der selbsternannte Anführer dieser Gruppe Christopher Clay
versucht garnicht mehr, seine Herkunft von den Grüninnen zu
verbergen, sondern tritt offen für eine Zusammenarbeit, die wohl
in einer Fusion enden soll ein.
Die Piraten sind aber eine eigenständige Bewegung, die in vielen
Bereichen die unbrauchbaren Konzepte und Ideen der Grüninnen
nicht mitträgt, sondern sogar oft gegenteilige Position bezieht.
Ein Beispiel dafür ist, daß wir Piraten postgender sind. Das
müssen wir auch bleiben, weil das Femtrolling der Grüninnen ein
Irrweg ist, so wie im Postgender-Konzept beschrieben.
ahoy
hellboy
#Post#: 849--------------------------------------------------
Re: Redemption, TF:Postgender
DIR By: attx
Date: October 20, 2013, 4:42 pm
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--- Quote from: hellboy link ---
>
> Die Piraten sind Postgender!
--- End Quote ---
Postgender ist die Fähigkeit des Individuums, dem anderen
Geschlecht nicht gleich 'ich will dich vögeln' zu sagen. Frauen
können das besser als wir Männer. Wir Manninen sind
(grundsätzlich) Triebtäter, die (insbesondere alkoholisiert oder
bekifft) jeden Rock schustern (wollen).
[quote='helly']Die Definition davon ist hier nachzulesen:
HTML http://wiki.piratenpartei.at/wiki/TF:Postgender[/quote]
Schön und gut.
Es gibt falsche Genderer: Bischöfe, Priester, Kirchenchorsänger,
Papst Franz.
Es gibt echte Genderer: Eunuchen: Die bespringen nicht mal die
Klum Heidi, wenn sie lasziv bitten würde.
Dann gibt es die Mischlings-Genderer: Die sind bei der PPÖ
anzutreffen: Im Alltag nennt man sie Weicheier, Loser,
Frauenversteher oder Luschis.
[quote='helly'] und wiedermal die Position der Grünen dazu zu
übernehmen, weil die halt nach political correctness klingt.
[/quote]
Schon im Wiener Forum habe ich davor gewarnt, dass die PPÖ die
Grünen 2.0 wird.
Politcal Corectness ist eine Götze, sowie der Zeitgeist, mit dem
Unterschied, dass es ihn (den Zeitgeist) wirklich gibt.
Political Corectness ist eine moderne Form des Klugscheißens.
(Definition: Der Klugscheißer gehört zur Sorte homo sapiens und
zeichnet sich durch hochtrabendes, besserwisserisches Geschwafel
aus, mit dem er den Anschein erwecken will, besonders
intelligent zu sein. Er ist -in Insider-Kreisen- auch als PPÖler
bekannt.)
[quote='helly']Dort schrieb der Femtroll PeterTheOne:[/quote]
Femtroll PeterTheOne ist offensichtlich Frauenversteher, Lusche
und/oder Weichei. (Ich möchte seine Dirn nicht mal bekifft.
Pfui!)
[quote='helly']Darauf wollte ich antworten:[/quote]
Die Popo-Ö will deine Antworten nicht hören. Du musst in einen
anderen Kanal eskalieren.
Frage: Was treibt dich als Piraten zur Popo-Ö? Willst du mit
Vilitril und c30 die Raucherstüberl verbieten? Oder mit Fuchs
und eduardo die Mädels vergrämen? Oder mit faithless und Tochter
die Menschen in Armut verelenden? Oder mit MoD und lava eine
kleine Diktatur aufbauen? Oder mit marenostrum und mir eine
Satire mit Jolly und Gefangenenchor?
[quote='helly']sprachvergewaltigung namens gendern quälen.
[/quote]
Meine Red' !
[quote='hellboy']Anführer dieser Gruppe Christopher Clay
versucht garnicht mehr, seine Herkunft von den Grüninnen zu
verbergen, sondern tritt offen für eine Zusammenarbeit, die wohl
in einer Fusion enden soll ein.[/quote]
Gegen die Grüninnen zu hetzen ist ganz und gar verpönt in der
P-Ö: Alles darfst du dort. Aber nix gegen Grüne und Kummerl!
Das ist ein NO-GO!
Ob der C3o ein Grüner ist? Prüfen wir mal, ob er schon verlaust
ist.
Er (der c3o) ist jedenfalls ein Neo-Stalinist und ein Verbieter
und einer, der sich mit seinesgleichen den ganzen Tag den Kopf
zerbricht, wie man die Welt durch Verbote (oder: 'denken für
andere') schöner gestalten könnte.
#Post#: 850--------------------------------------------------
Re: Redemption, TF:Postgender
DIR By: Gamoder
Date: October 21, 2013, 8:52 am
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[quote='attx']Postgender ist die Fähigkeit des Individuums, dem
anderen Geschlecht nicht gleich 'ich will dich vögeln' zu
sagen.[/quote]Um ehrlich zu sein: Sehe ich nicht so bzw. nicht
so in der Gesamtheit. Postgender heißt mMn, dass das Geschlecht
keine (besondere) Relevanz hat, die über das hinausgeht, was im
Wesen des Geschlechts liegt. Das heißt, dass das Geschlecht
einfach so wie jede andere Eigenschaft des Menschen wie z.B. der
Hautfarbe, Intelligenz oder dem sozioökonomischen Status
behandelt wird.
Das Geschlecht hat im Bezug auf das "vögeln" einen nicht
geringen tatsächlichen Stellenwert, daher ist es mMn mit
Postgender durchaus kompatibel, dem anderen Geschlecht gleich
"ich will dich vögeln" zu sagen (Damit das klar ist: Das heißt
nicht, dass das ok/gut ist, nur, dass ich es nicht
notwendigerweise für mit Postgender inkompatibel halte) -
genauso, wie es z.B. mit "Post-Rassismus" durchaus kompatibel
wäre, einem Schwarzhäutigen in Österreich die Sonnencreme nicht
so schnell anzubieten wie einem Weißhäutigen oder es ok ist, mit
Leuten, die keine Ahnung von bestimmten Themen haben (und auch
keine haben wollen), nicht darüber zu sprechen, weil da einfach
die Eigenschaft tatsächlich eine Rolle spielt.
Ich denke, man sollte die Existenz und Relevanz von
Eigenschaften nicht leugnen - aber halt den Eigenschaften nur so
viel Relevanz zukommen zu lassen wie
sachgemäß.[quote='attx']Schon im Wiener Forum habe ich davor
gewarnt, dass die PPÖ die Grünen 2.0 wird.[/quote]Das Problem:
Viele Piraten sind enttäuschte Grüne (aber inzwischen scheinen
immer mehr KPÖ-ler usw. dazuzukommen). Auch ich habe früher
nicht selten grün gewählt.
Das ganze ist natürlich auch unabhängig von den konkreten
Inhalten ein Problem: Wieso sollte man eine Partei wählen, die
praktisch dasselbe Programm wie eine andere Partei hat, nur
anders gewichtet?
#Post#: 851--------------------------------------------------
Re: Redemption, TF:Postgender
DIR By: attx
Date: October 21, 2013, 12:57 pm
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--- Quote from: Gamoder link ---
>
> einem Schwarzhäutigen in Österreich die Sonnencreme nicht so
schnell anzubieten wie einem Weißhäutigen oder es ok ist,
>
--- End Quote ---
Du, das stimmt nicht.
In meiner Zeit in Amerika hatte ich einen Freund. Er war ein
echter Neger. (Ist er immer noch.)
Dem hat's am Torrey Pines State Beach den Sonnenbrand viel
schneller aufgezogen, als mir.
So weiße Pusteln hat er bekommen, die sich rasch rot färbten.
Das Rot war auf der schwarzen Haut aber fast nicht sichtbar,
obwohl es ihm sauweh tat, wie er beteuerte.
#Post#: 852--------------------------------------------------
Re: Redemption, TF:Postgender
DIR By: Gamoder
Date: October 21, 2013, 2:15 pm
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[quote='attx']So weiße Pusteln hat er bekommen, die sich rasch
rot färbten. Das Rot war auf der schwarzen Haut aber fast nicht
sichtbar, obwohl es ihm sauweh tat, wie er
beteuerte.[/quote]Klingt nach einer Sonnenallergie, also nicht
der "Normalfall".
#Post#: 926--------------------------------------------------
Re: Redemption, TF:Postgender
DIR By: Gerrsimazibz
Date: November 18, 2013, 3:18 am
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[quote='Gamoder']Um ehrlich zu sein: Sehe ich nicht so bzw.
nicht so in der Gesamtheit. Postgender heißt mMn, dass das
Geschlecht keine (besondere) Relevanz hat, die über das
hinausgeht, was im Wesen des Geschlechts liegt. Das heißt, dass
das Geschlecht einfach so wie jede andere Eigenschaft des
Menschen wie z.B. der Hautfarbe, Intelligenz oder dem
sozioökonomischen Status behandelt wird.
Das Geschlecht hat im Bezug auf das "vögeln" einen nicht
geringen tatsächlichen Stellenwert, daher ist es mMn mit
Postgender durchaus kompatibel, dem anderen Geschlecht gleich
"ich will dich vögeln" zu sagen [/quote]Sehe ich genauso. Dort
wo Geschlechtlichkeit stark im Vordergrund stehe, in der
Partnerwahl, in Flirtsituation, in der Sexualität sehe ich keine
Postgender-Themen. Dort ist eher die Bewertung von Aktivitäten
durch den Betroffenen wichtig. Ob es Übergriffe sind oder
nicht. Und das ist dann eine Frage der Strafbarkeit und
ähnlichem. Postgender mischt sich aus meiner Sicht aber nicht
in zwischenmenschliche Angelegenheiten ein, sondern nur in die
in die Geschlecht eigentllich keine Rolle spielen sollte.
(Beruf, Alltag, Netzkultur, Familenleben usw.) Dort wo
Geschlecht bewertet wird obwohl kein Bedarf dazu besteht
(Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft, Religon, Bildung, Justiz,
Werbung usw.)
Deswegen ist auch Postgender die Fortsetzung und nicht der
Ersatz zu Feminismus und Emanzipation.
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