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       #Post#: 4210--------------------------------------------------
       Frauenvolksbegehren 2.0: schlecht getarnter Linkspopulismus
       By: hellboy Date: May 3, 2017, 12:11 pm
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       Da sind sie wieder aufgetaucht, von ganz links, mit einer neuen
       Marketingidee: ein neues Frauenvolksbegehren. Um Frauen geht es
       dabei natürlich nicht, sondern um eine Ansammlung
       linksromantischer Forderungen, die die radikale Linke schon
       lange vor sich her trägt. Warum dann aber ein Volksbegehren "für
       Frauen"? Ganz einfach: weil man dann jeden, der das nicht
       uneingeschränkt unterstützt, als frauenfeindlichen Chauvinisten
       hinstellen, und unbedarfte Frauen, die sich das nicht einmal
       oberflächlich ansehen, in einen Konflikt Frauen gegen Männer
       hineintheatern kann.
       Als erstes halten die ntürlich die Hand auf. Sie sammeln per
       crowdfunding Geld für die Campagne, als deren Proponenten sie
       sich natürlich auch etwas zahlen werden, als
       "Aufwandsentschädigung", und somit ist das ganze ohnehin nur
       sein eigener finazieller Selbstzweck.
       Die Forderungen im einzelnen sind ein Mindestlohn von €1.750,-
       und eine Verkürzung der Arbeitszeit auf 30 Wochenstunden bei
       vollem Lohnausgleich, ganzflächige gratis Kinderbetreuung rund
       um die Uhr, eine verpflichtende Frauenquote, vor allem in den
       Parlamentsclubs, die bei deren Nichterfüllung nicht die volle
       Clubförderung kriegen sollen, und das Märchen es gäbe bei uns
       nicht längst gleichen Lohn für gleiche Arbeit steht natürlich
       auch mit drin.
       Daß es bei uns längst gleichen Lohn für gleiche Arbeit gibt, und
       die Unterschide beim Lebenseinkommen viele sehr komplizierte
       Ursachen haben, haben wir inklusive Lösungsvorschlägen hier
       bereits ausführlich besprochen:
  HTML http://partypiratesat.createaforum.com/tfpostgender/der-gender-pay-gap-ist-ein-kinder-gap/
       Warum Quotenregelungen nicht funktionieren, und auch die
       Frauenquote überall wo sie getestet wurde gescheitert ist, haben
       wir auch schon bis ins Detail analysiert:
  HTML http://partypiratesat.createaforum.com/tfpostgender/die-frauenquote-ein-irrweg/
       Dort haben wir auch erklärt, wesahlb die flächendeckende
       Kinderbetreuung an der Finanzierung scheitert, vor allem in
       ländlichen, dünn besiedelten Gebieten, wo entweder die Kinder
       unzumutbare Anfahrtswege in die Betreuung hätten, oder sehr
       viele Betreuer nur wenige Kinder betreuen würden, was erst recht
       nicht finanzierbar wäre. Natürlich haben wir nicht vergessen zu
       erwähnen, daß alle wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen, daß
       Kinder die zuhause betreut werden bessere Chancen im Leben
       haben, und in Zeiten der zunehmenden Automatisierung ohnehin
       immer weniger Arbeit für immer mehr Menschen da ist, und es
       daher sinnvoller wäre, für die Kindererziehungszeiten mehr Geld
       anzurechnen, statt Leute auf den Arbeitsmarkt zu treiben, die
       dann ohnehin nur arbeitslos sind. Das interessiert die radikale
       Linke aber alles nicht, weil Dogmen sind halt faktenresistent,
       dazu sind es ja Dogmen.
       Das mit dem Mindestlohn klingt natürlch super, aber es hat
       natürlich auch Gründe, warum es den und eine Verkürzung der
       Arbeitszeit auf 30 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich nicht
       längst gibt. Die Linken bringen als Beispiel an dem sie ihre
       Forderungen illustrieren immer den Friseur. Da heißt es dann:
       "Glaubt ihr, die Leute würden sich nicht mehr die Haare
       schneiden lassen, wenn der Friseur auf einmal das doppelte
       kostet?" Daran merkt man, was für wohlstandsverwahrloste Snobs
       die meisten Linken sind. Die haben mit den Lebensumständen der
       wirklich armen Bevölkerung absolut nichts mehr zu tun. Ein
       Friseurbesuch ist reiner Luxus, und der wird bei finanziellen
       Nöten immer als erstes gestrichen. Die Haare kann man sich auch
       in der Familie oder im Freundeskreis gegensitig gratis
       schneiden. Der Friseur wird weniger Kunden haben, und deswegen
       Personal entlassen, oder ganz zusperren. Die Friseure die
       überleben werden die sein, zu denen schon heute die Leute gehen,
       die sowieso nicht aufs Geld achten müssen, und so wird ein
       professioneller Haarschitt zum absoluten Luxus, den sich nur die
       Reichsten leisten können. Friseure stehen hier natürlich nur
       beispielhaft für zahlreiche Berufe im Dienstleistungsbereich, in
       denen Frauen überdurchschnittlich beschäftigt sind. Das alles
       ist für Menschen, die auch nur die geringste Ahnung vom Geschäft
       und der Wirtschaft haben, völlig banale Logik. Nicht aber für
       die Kommunisten, die Initiatoren des Volksbegehrens sind, weil
       das ist ja alles Marktwirtschaft, und deren Abschaffung ist seit
       jeher ihre eigentliche Absicht.
       Das alles hat mit Frauenrechten und Gleichberechtigung natürlich
       absolut nix zu tun. Die Versuch der Initiatoren des
       Volksbegehrens das irgendwie zu rechtfertigen sind dermaßen an
       den Haaren herbeigezogen, daß es über weite Strecken weh tut,
       das überhaupt nur zu lesen.
       Interessant ist die Tatsache, daß sich ausgerechnet im Standard
       ein guter Artikel zu dem Thema findet:
       [quote="Monika Köppl-Turyna im Standard"]Volksbegehren als
       Schuss ins Frauenknie
       Die Forderungen der Frauenplattform wie höherer Mindestlohn
       kommen einem Programm zur Arbeitsplatzvernichtung gleich. Und
       gegen den Gehaltsunterschied – den Gender-Pay-Gap – gibt es ein
       wirksameres Mittel
       Was ist gut für Frauen? Welche Maßnahmen bringen die
       Gleichberechtigung tatsächlich voran? Die Proponentinnen des
       neuen Frauenvolksbegehrens haben eine Liste von Forderungen
       vorgelegt, die ihrer Meinung nach diesen Zweck erfüllen. Wer ein
       wenig darüber nachdenkt, muss aber zu einem ganz anderen Schluss
       kommen: Diese gleichen nämlich einem
       Arbeitsplatzvernichtungsprogramm. Und damit ist den Frauen ganz
       eindeutig nicht geholfen, ist Berufstätigkeit doch die beste
       Absicherung gegen Armut und Ausgrenzung. Andere Ideen, die wir
       kurz skizzieren, kämen dem Ziel der gleichen Chancen für Frauen
       näher.
       Zunächst aber: Warum solch harsche Worte? Da wäre zunächst
       einmal die Forderung nach einem Mindestlohn von 1750 Euro
       brutto. Mehr Geld ist natürlich gut. Aber es sich zu wünschen
       hilft noch immer nicht dagegen, dass diese Maßnahme eindeutig
       Jobs kosten würde, und zwar an die 16.000, wie mittels konkreter
       Daten aus einer Reihe von Branchen berechnet werden kann. Da
       mehr Frauen in Niedriglohnsektoren arbeiten als Männer – eine
       Analyse der Ursachen führte hier leider zu weit -, würden die
       meisten dieser 16.000 neuen Arbeitslosen Frauen sein.
       Weniger Wochenstunden, nach oben schießende Personalkosten
       Hinzu kommt das Begehren, die Wochenarbeitszeit um etwa ein
       Viertel auf 30 Stunden zu verkürzen. Damit ist wohl nicht
       gemeint, dass die Löhne auch um etwa ein Viertel sinken sollen –
       es geht also um eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem
       Lohnausgleich. Hier wird wohl nicht nur Ökonominnen endgültig
       schwindlig. Jemand, der derzeit 1500 Euro brutto verdient,
       erhält einen Stundenlohn von knapp 9 Euro. Gehen die Wünsche der
       Frauenplattform in Erfüllung, erhielte diese Person etwa 13,50
       Euro pro Stunde; auf einen Schlag um die Hälfte mehr. Und damit
       die Arbeit, die ja nicht abnimmt, auch weiterhin erledigt wird,
       müssten die Unternehmen zusätzliche Arbeitnehmer einstellen. Die
       aus diesen Gründen nach oben schießenden Personalkosten würden
       viele, gerade kleinere Unternehmen nicht überleben; "nur" 16.000
       Jobs weniger erscheinen da noch harmlos.
       Ein höherer Mindestlohn soll auch helfen, den Gehaltsunterschied
       zwischen Männern und Frauen zu verringern. Männer im
       Niedriglohnsektor erhalten, so zeigt die Analyse "Mind the Gap"
       der Agenda Austria, maximal um fünf Prozent mehr Gehalt als
       gleich qualifizierte Frauen im gleichen Job. Dieser Unterschied,
       so ungerecht er ist, ist deswegen relativ gering, weil ja
       zumindest der niedrigste Kollektivvertragslohn für Frauen und
       Männer der gleiche ist. Die große Lohnbenachteiligung für Frauen
       liegt nicht hier, sondern weiter oben. Hier wird zum Preis
       vieler verlorener Jobs nur wenig erreicht.
       Ursache: Extrem lange Karenzzeit
       Um dem Gehaltsunterschied vehementer zu Leibe zu rücken, braucht
       es andere Maßnahmen. Der Lohn hängt in Österreich ganz
       wesentlich von der Arbeitserfahrung ab; es gilt das sogenannte
       Senioritätsprinzip. Daher ist die im internationalen Vergleich
       extrem lange Karenzzeit bzw. die Abwesenheit vom Beruf die
       wichtigste einzelne Ursache für den Gender-Pay-Gap. Wer beim
       aktuellen Lohnregime bleiben und gleichzeitig den
       Gehaltsunterschied reduzieren will, kommt nicht umhin, die
       Karenzzeit zu verkürzen. Zur Karenzzeit sagt das
       Frauenvolksbegehren nichts, diese soll also weiterhin bis zu
       zwei Jahre dauern. Kinderbetreuungsgeld gibt es ja bis zu drei
       Jahren. Die Agenda Austria plädiert hingegen dafür, die bezahlte
       Karenz auf ein Jahr zu verkürzen; sechs Monate davon sollen die
       Väter wahrnehmen müssen, was dem Ziel der Frauenorganisationen
       entspricht, die Familienarbeit anders aufzuteilen.
       Horrend teure Forderungen
       Während das Volksbegehren einen Rechtsanspruch auf ganztägige
       kostenlose Betreuung für jedes Kind ab acht Wochen nach der
       Geburt vorsieht, meinen wir, dass ein Betreuungsscheck nach
       einem Jahr bezahlter Karenzzeit die bessere Variante ist. Warum?
       Der Rechtsanspruch könnte allein beim Staat eingefordert werden.
       Mit einem Scheck aber können die Eltern entscheiden, ob ihr Kind
       einen (staatlichen) Kindergarten besucht oder sie es z. B. zu
       einer Tagesmutter bringen. Gerade für kleine Gemeinden, wo das
       Betreuungsangebot besonders unbefriedigend ist, sind eigene
       Ganztagskindergärten zu teuer und damit unrealistisch. Der
       Scheck würde zu einem größeren und flexibleren Angebot führen;
       es gäbe dann mehr Kinderbetreuung in unterschiedlichen Formen zu
       bisher nicht üblichen Zeiten.
       Kurz gesagt: Einige Forderungen des Frauenvolksbegehrens sind
       horrend teuer und in der Folge gerade auch für Frauen
       kontraproduktiv. Gleichzeitig gibt es die eine oder andere
       ähnliche Vorstellung, wie die Chancengleichheit für Frauen
       erhöht werden könnte. Schön wäre, wenn Frauenorganisationen, die
       im Endeffekt ähnliche Vorschläge machen, jene der Agenda Austria
       nicht ablehnen, bloß weil ihnen der Absender vielleicht nicht
       gefällt. Es sollte doch kein Problem sein, in einem bestimmten
       Bereich an einem Strang zu ziehen, auch wenn die Meinungen über
       andere Fragen auseinandergehen. Zum Wohle der Frauen. (Monika
       Köppl-Turyna, 1.5.2017)[/quote]
  HTML http://mobil.derstandard.at/2000056813955/Volksbegehren-als-Schuss-ins-Frauenknie
       In den Kommentaren entlädt sich natürlich der spontane Volkszorn
       der bezahlten Systemtrolle, mit den selben alten Unterstellungen
       gegen, und Anfeindungen von Frauen wie der Autorin des Artikels,
       die zwar erfolgreich und klug sind, und deshalb eigentlich ein
       Vorbild für alle Frauen sein könnten, aber die halt nicht
       ideologisch gleichgeschaltet, und somit natürlicher Feind der
       linken Spackeria sind. Damit führen sie natürlich selber den
       Beweis, daß es bei diesem ganzen Aufgebot nicht um Frauenrechte
       und Gleischstellung, sondern ausschließlich um ideologische
       Indoktrination und Gleichschaltung geht. Umso trauriger ist es,
       daß sich offenbar aus einem absurden Chorgeist der Frauen
       untereinander heraus sogar ÖVP-Frauenchefin Schittenhelm dazu
       verstiegen hat, diese Ansammlung linkspopulistischer
       Unsäglichkeien zu unterstützen. Das ist genau das, was die
       Initiatoren bezwecken: Frauen die zu dumm sind, ihre Absichten
       zu hinterfragen und zu erkennen, zu Unterstützern ihrer
       realitätsfernen und linksromantischen Agenda zu machen. Daß es
       daran liegt, daß die ÖVP jetzt generell eine linksradikale
       Agenda vertritt, ist extrem unwahrscheinlich. Bei der
       frauenpolitischen Sprecherin der neos wurde es von den
       Organisatoren nach der Präsentation des Volksbegehrens auf
       Twitter so dargestellt, als würde sie das auch unterstützen,
       aber die hat sich das nur angehört. Dann hat sie sich über die
       Inhalte sehr kritisch geäußert, wie hier zwei Postings weiter
       nachzulesen ist, das haben sie zunächst "vergessen" zu erwähnen.
       Mittlerweile beschimpfen sie sie dafür, daß sie den Blödsinn
       kritisiert. Politische Redlichkeit sieht auch hier anders aus.
       Man kann nur dazu aufrufen, das Hirn einzuschalten, und nicht
       reflexartig "ich bin dabei, ist ja für die armen unterdrückten
       Frauen, die sich sonst nicht helfen können" zu schreien. Frauen
       sind bei uns den Männern gesetzlich absolut gleichgestellt, und
       es gibt zahlreiche Gestze und Regulierungen, die Diskriminierung
       und Ungleichbehandlung unter Strafe stellen, und Frauen die dem
       ausgestzt waren Hilfe garantieren. Einige davon wurden seit dem
       letzten Frauenvolksbegehren erlassen, und damit ist auch die
       vorrangige Behauptung des Volksbegehrens, es wäre notwendig,
       weil sich seit dem letzten Frauenvolksbegehren in Sachen
       Gleichstellug der Frauen nix getan habe, ad absurdum geführt.
       Fazit: das ganze ist nur ein groß angelgtes Spendenhustling der
       linksradikalen "Marxismus-Feminismus"-Zirkel, und ein peinlicher
       weil offensichtlicher Propagandacoup der European Left.
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 4211--------------------------------------------------
       Re: Frauenvolksbegehren 2.0: schlecht getarnter Linkspopulismus
       By: hellboy Date: May 5, 2017, 2:34 pm
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       Nachdem es beim Frauenvolksbegehren 2017 offenbar nicht um
       Frauen geht, muß man sich fragen, was das ganze soll. In
       Anbetracht der Organisatoren und der Inhalte liegt der Verdacht
       nahe, daß wiedereinmal versucht wird, mittels eines
       Volksbegehrens eine neue politische Bewegung, und letztlich eine
       neue Partei zu initiieren. Eine erbärmliche Idee, ist doch das
       Mittel des Volksbegehrens mittlerweile völlig abgenutzt, vor
       allem wenn es um genau solche durchsichtige politische
       Winkelzüge geht.
       Zu oft wurden Volksbegehren in der Vergangenheit als
       Wahlkampfgag und als billige Motivationshilfe missbraucht. Hier
       ein Versuch der Auflistung der highlights, ohne jeden Anspruch
       auf Vollständigkeit:
       In der Liste aller Volksbegehren des Innenministeriums stehen
       natürlich nur die, die tatsächlich mit über 8.000 Unterschriften
       abgeschlossen wurden:
  HTML http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_wahlen/volksbegehren/Alle_Volksbegehren.aspx
       Da gab es natürlich noch etliche mehr, die einfach im Sande
       verliefen, und deren Unterschriften nie beim Innenministerium
       eingereicht wurden, weil sie eben eh nur ein Propagandaschmäh
       sein sollten. Schade, daß es nicht strafbar ist, die
       Bürgerschaft so zu verarschen.
       Aber auch unter den abgeschlossenen gibt es das. Das 2002
       initiierte Volksbegehren "gegen Abfangjäger" war in Wahrheit für
       Rudi Fußi und eine seiner geplanten Parteien, natürlich links
       der SPÖ. 2012 versuchte er es mit dem bekannten Ziel noch
       einmal, diesmal sollte es angeblich um Vermögenssteuern gehen.
       Der selbsternannten Politikberater versuchte es auch später
       immer wieder, auch als er versuchte, die Piratenpartei in eine
       linkspopulistische Kasperltruppe umzuwandeln, was aber nicht
       ihm, sondern erst später der KPÖ durch Unterwanderung und
       Infiltration nach klassischer Stasimethode gelang. Auch die KPÖ
       hat in jedem Wahlkampf seit sie versuchen sich hinter
       vorgetäuschten Linksbündnissen mit peinlichen Namen wie "andas"
       oder aktuell "Aufbruch" zu verstecken ein Volksbegehren
       gestartet. Sie haben es jedes Mal als die größte und einzigartig
       innovative Marketingidee angekündigt. Nachdem sie es das erste
       mal im Sand verlaufen ließen, versprachen sie ab dem zweiten
       jedes mal hoch und heilig, daß es diesmal garantiert kein reiner
       Wahlkampfgag sei, und sie es nach der Wahl auf jeden Fall
       weiterführen würden, was natürlich jedes Mal eine
       offensichtliche und gewissenlose Lüge war. Das Verhalten von
       Fußi und der KPÖ hat natürlich dem Volksbegehren als Mittel der
       politischen Beteiligung jegliche Glaubwürdigkeit genommen, und
       so dem Ansehen direkt demokratischer Beteiligung schweren
       Schaden zugefügt. Und das ausschließlich zur Befriedigung der
       persönlichen Eitelkeiten weniger größenwahnsinniger politischer
       Scharlatane.
       Die volle Liste kommt noch, spontan fällt mir da das "wir zahlen
       nichts" zur Haftung mit Steuergeldern für die Hypo ein. Das war
       für die EU-Wahl, und hat nach der Wahl niemand mehr
       interessiert. Zur Wienwahl gab es dann eines das angeblich für
       direkte Demokratie sein sollte, aber in Wahrheit die
       manipulierbare Betrugssoftware "Liquid" propagiert hat. Ein
       gewisser Marcus Hohenecker hat nach der Wahl noch eine Zeit lang
       so getan, als würde er das weiter verfolgen, weil er bei seinen
       Tätigkeitsberichten sonst nichts vorzuweisen hatte, und wusste,
       daß es ohnehin niemand nachprüft. Da hat er sich wie immer
       geirrt, denn ich habe es nachgeprüft, und die offizielle Seite
       die solange ein Volksbegehren läuft auf wien.gv.at online ist,
       ist längst gelöscht. Leider sind die Volksbegehren, deren
       Unterschriften nicht beim Innenministerium eingereicht wurden,
       nirgendwo aufgelistet. Aber ein paar werden wir schon finden, es
       gab ja genug.
       Auch von rechts gab es natürlich welche, aber die waren
       erfolgreicher, ist doch das EU-Austritts Volksbegehren zur
       Gründung der EU-Stopp Partei genutzt worden. Auch die
       Freiheitlichen haben mit ihren Volksbegehren zumindest insofern
       mehr Erfolg gehabt, als sie relativ viele Unterschriften
       einreichen konnten. Zu mehr haben sie allerdings nicht geführt,
       was in den meisten Fällen auch gut ist. Außerdem haben sie sie
       nie so offensichtlich als Wahlkampfgag eingesetzt wie die
       Kommunisten.
       Gerade links der SPÖ wurde schon zu oft versucht, mittels eines
       Volksbegehrens eine neue Partei zu etablieren. Das ist aber
       bisher nicht gelungen, und es wird auch dem linksromantischen
       antikapitalistischen Zirkel um die links aus der SPÖ gefallene
       Sonja Ablinger nicht gelingen.
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 4213--------------------------------------------------
       Re: Frauenvolksbegehren 2.0: schlecht getarnter Linkspopulismus
       By: hellboy Date: May 5, 2017, 5:46 pm
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       Was der Standard auch hat: Was die Parteien vom
       Frauenvolksbegehren halten
  HTML http://mobil.derstandard.at/2000056859643/Was-die-Parteien-vom-Frauenvolksbegehren-halten
       Bei manchen fragt man sich schon, vor allem bei der
       Schittenhelm: es widerspricht zwar komplett dem Programm ihrer
       Partei, aber sie unterstützt es, weil Frauen halt.
       Fetzendeppert!
       ahoy
       hellboy
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