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#Post#: 3975--------------------------------------------------
Ostern und Weihnachten: Feste der Lichtgöttin Ostara.
By: hellboy Date: July 26, 2016, 7:15 pm
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Ostern und Weihnachten: Feste der Lichtgöttin Ostara.
Die Christen hatten schon immer ein Faible dafür, sich keltische
und germanische Gebräuche und Feste zueigen zu machen. Das
diente natürlich der Zwangsbekehrung. Nachdem man den Menschen
ihre Schrift genommen hatte, was leicht war, weil die
nordeuropäischen Völker ihre Runen vor allem auf Birkenrinde und
Holztafeln schrieben, die sich leicht vernichten ließen, wollte
man ihnen auch noch ihre anderen Traditionen weg nehmen. Bei den
Feiertagen war das aber nicht so einfach, und so kam man auf die
Idee, aus den vorchristlichen Feiertagen einfach christliche zu
machen.
Mancher wird sich schon mal gefragt haben, woher die Darstellung
des sogenannten "Christkinds" als blonder Rauschegoldengel
kommt. Nun, DAS ist Ostara! Der Weihnachtsbaum ist ein Symbol
der Lichtgöttin, und soll zur (ungefähren) Wintersonnenwende die
beginnende Rückkehr der Lebensspenderin feiern. Mit der Geburt
Christi hat das Datum ursprüngkich nicht das Geringste zu tun.
Man hat den Termin einfach übernommen, weil die Menschen sich
nicht davon abbringen ließen zu dieser Zeit die zu feiern, und
so hat man da vonseiten der Kirche einfach sein Mäntelchen
drüber gestülpt. Die Bibel gibt für die Geburt Jesu kein Datum
an, und so feierten die Urchristen teilweise am 31. März und die
anderen am 30. April. Die Verlegung auf den vorchristlichen
Feiertag erfolgte erst im Jahr 400n.
Zu Ostern ist das auch nicht anders. Es ist das altgermanische
Frühlingsfest, zu dem Fruchtbarkeit und Erblühen der Natur
gefeiert werden. Eier und Hasen sind Symbole dafür. Nur falls
sich jemand gefragt haben sollte, was die bei einem christlichen
Fest zu suchen haben: garnix! Nicht umsonst werden um den
Jahreswechsel, also ca 9 Monate nach Ostern, die meisten Kinder
geboren. Wie die Karnickel. Ganz unchristlich!
Schließlich gehen auf die gute Ostara auch noch Worte wie
"Osten" (wo das Licht herkommt, wegen Sonnenaufgang) und
"Ostarrichi" (Reich der Ostara, zwischen Alpen und Karpaten geht
für die Germanen die Sonne auf) zurück, also schließlich auch
der Name des Landes, in dem wir leben (sofern der geneigte Leser
Österreicher ist). Leider leben ausgerechnet bei uns in
St.Katholistan auch die meisten fanatischen Katholen, und unsere
in Inzucht gezeugten Herrscher aus dem Hause Habsburg ließen
sich über Jahrhunderte als "allerkatholischste Mjestäten"
ansprechen, und deshalb wird die Herrin des Lichtes bei uns
nicht entsprechend gewüdigt. Allein schon, daß die Namensgeberin
unserer Heimat eine Frau ist, treibt den feisten Pfaffen kalte
Schauer über die krummen Rücken. Und dann auch noch eine, die so
sexy wie möglich dargestellt wurde, symbolisiert sie doch
Fruchtbarkeit und Freuden aller Art. Die vorchristlichen Römer
hatten noch ihre helle Freude (der Ausdruck geht natürlich auch
auf sie zurück) damit, und nannten sie Luzia (von lat. lux, das
Licht). Erst mit der bigotten Prüderie der römischen Betbrüder
wurde an der frohen Botschaft von prallem Leben und Genuß Anstoß
genommen.
Die katholischen Versuche die Lebensspenderin aus der Geschichte
zu tilgen gehen sogar so weit, daß man katholischerseits
versucht, Ostara ihr Existenzrecht abzusprechen. Daß man dabei
den wichtigsten und zuverlässigsten Quellen, den Historikern
Beda im englischen und Jacob Grimm im deutschen widerspricht,
ist den Potentaten in Rom mal wieder egal. Wenn den alten Herren
in den Frauenkleidern die Geschichte nicht passt, wird sie
einfach passend gemacht. Darin hat man ja mehr Erfahrung als
jede andere kriminelle Organisation.
Wenn also jemand zu Ostern in die Kirche geht, ist er an der
falschen Adresse. Ostern feiert man draußen in der Natur. Man
zelebriert den wahren Anlaß beim Beischlaf, nicht beim Beten.
Man verbrennt die schlechten Gedanken und die Reste des Übels
vom Vorjahr symbolisch mit dem alten Laub und den Morschen Ästen
beim Osterfeuer, keine Kerzen für Maria, die jungfräuliche
Antithese zur Lebenslust der freien Völker.
Wer zu Ostern nicht Ostara feiert, weiß nicht, wie man den
Frühling im Reich der Lichtgöttin richtig begrüßt!
ahoy
hellboy
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