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       #Post#: 3957--------------------------------------------------
       Online-Sprachpolizei gegen "hatespeech"? Nicht mit uns
       !
       By: hellboy Date: July 14, 2016, 7:42 am
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       Sie geht vor allem von weinerlichen Politparvenues wie dem
       deutschen Justizminister Heiko Maas aus, die Initiative des
       Europarats gegen hatespeech. Maas hatte behauptet, er sei unter
       anderem im Internet "unzähligen Morddrohungen von
       Rechtsradikalen
  HTML http://www.gmx.at/magazine/politik/justizminister-heiko-maas-erhaelt-morddrohungen-31600760"<br
       />ausgesetzt. Um sich diesen im Internet zu entziehen, möchte er
       jetzt alles was geschrieben wird nach seinen Maßstäben
       zensurieren. Menschen die die Meinungen anderer nicht
       akzeptieren und ausrotten wollen haben schon immer ästhetische
       Gründe als Ausrede vorgeschoben.
       Dazu gibt es mehrere Dinge zu sagen: zunächst muß man im
       Internet niemals Dinge lesen, die andere schreiben. Was einem
       nicht gefällt, das liest man einfach nicht. Zu jedem Tool im
       Internet gehört die Funktion Leute zu blocken, oder es
       auszuschalten. Wer glaubt ein bestimmtes Tool nutzen zu müssen,
       um nur ja nix zu versäumen, hat das Internet absolut nicht
       verstanden. Außerdem ist das was den einen beleidigt für den
       anderen völlig harmlos, Subjekte wie Herr Maas und ähnliche
       Jammerlappen dürften für das Internet, aber auch für die
       Politik, zu zart besaitet sein. Was aber in einer echten
       Demokratie ganicht geht ist politische Entscheidungen aufgrund
       persönlicher Befindlichkeiten zu treffen. Da hat sich der Heiko
       Maas auf das Niveau von Diktatoren wie Erdogan und Putin
       begeben, und damit auf den Weg in den Faschismus.
       Natürlich gibt es jene, deren politische Agenda seit jeher auf
       die Zensur von andersdenkenden ausgerichtet war und ist. Die
       Linksradikalen, die Neostalinisten, die so genannten Social
       Justice Warriors
  HTML http://partypiratesat.createaforum.com/tfnetzpolitik/social-justice-warrior-watch/<br
       />und wie die bigotten Moralapostel noch heißen mögen. Sie haben
       sich natürlich sofort freiwillig gemeldet für all die Posten bei
       den neu zu schaffenden Zensurbehörden, für die Sprachpolizei und
       für die allumfassende Bespitzelung, den traditionellen
       Werkzeugen zur Meinungsgleichschaltung und Abschaffung der
       Rede-und Gedankenfreiheit. Nur ist ihnen das um die Ohren
       geflogen, weil sie bis heute nicht begriffen haben, daß die
       Wahrheit im Internet nicht unterdrückt werden kann, und so wurde
       ihre Galionsfigur, die weithin berüchtigte Julia
       "killallgermans" Schramm, von deutschen Innenministerium als
       Beraterin wieder gefeuert.
       Die Gründe werden Kenner der Materie nicht überraschen:
       [quote]#hatespeech und die Amadeu Antonio Stiftung
       Der Kampf gegen Hate Speech steht seit einiger Zeit auf der
       Agenda der Bundesregierung. Nachfolgend möchte ich erläutern,
       weshalb ich diese mit öffentlichen Mitteln geförderte Initiative
       für hochproblematisch halte.
       Als Teil der Kampagne des Europarats gegen Hasskommentare sowie
       der Strategie der Bundesregierung zur Extremismusprävention und
       Demokratieförderung startete in Deutschland vor einiger Zeit die
       No Hate Speech Bewegung, die gegen Hassreden im Netz vorgehen
       soll. Zunächst einmal stellt sich die Frage, was Hate Speech
       eigentlich ist. Die Amadeu Antonio Stiftung, die sich ebenfalls
       den Kampf gegen Hate Speech auf die Fahnen geschrieben hat,
       führt hierzu aus, dass es sich um einen politischen Begriff mit
       „mehr oder weniger starken Bezügen zu juristischen Tatbeständen“
       handle, dessen Definition auch noch umstritten sei. Eine
       Broschüre der Landesanstalt für Medien in Nordrhein-Westfalen,
       die helfen soll, Hassrede auch in ihren subtileren Spielarten zu
       erkennen, erachtet zum Beispiel Wir/Die-Rhetorik als typische
       Art von Hate Speech. Die Amadeu Antonio Stiftung wiederum führt
       noch „Verallgemeinerungen („alle Flüchtlinge“) und
       Gleichsetzungen (z.B. Flüchling=Muslim)“ als Beispiele für Hate
       Speech an. Überlegt man sich dann, wie häufig in diesem und dem
       letzten Jahr alle Migranten, die nach Deutschland kamen, als
       Flüchtlinge bezeichnet wurden (beispielhaft hier auf Welt.de),
       scheint verdammt viel Hate Speech veröffentlicht zu werden.
       Gestern gab es dann im Rahmen einer koordinierten Aktion in 14
       Bundesländern Wohnungsdurchsuchungen – laut Berichten diverser
       Medien (hier u.a. der Tagesschau) zum Kampf gegen
       „Hasskommentare“. Es dürfte jedem klar sein, dass ein
       Hasskommentar kein im StGB definierter Straftatbestand ist. Für
       eine Wohnungsdurchsuchung ist allerdings erfoderlich, dass ein
       Verdacht auf Begehung einer Straftat vorliegt (was im konkreten
       Fall wohl auch gegeben war und nur ungenau berichtet wurde).
       Genau dies zeigt aber das Problem der Kampagne gegen Hate Speech
       auf: Es ist unklar, ob gegen Äußerungen vorgegangen werden soll,
       die Straftatbestände wie z.B. den der Volksverhetzung erfüllen
       (das ist auch bereits jetzt der Fall) oder ob auch der Kampf
       gegen Äußerungen aufgenommen werden soll, die nach geltender
       Rechtslage keinen Straftatbestand erfüllen (das wäre im Hinblick
       auf die Meinungsfreiheit ziemlich problematisch und
       ablehnungswürdig).
       Des Weiteren lohnt sich ein Blick auf die Mitstreiter, die sich
       die Bundesregierung im Kampf gegen Hate Speech zugelegt hat und
       diese mit Steuergeldern fördert: Bei der Amadeu Antonio Stiftung
       handelt es sich um eine Organisation, die es für unzumutbar
       hält, im Gegenzug für öffentliche Fördergelder ein Bekenntnis zu
       unserer Verfassung zu unterschreiben und deren Vorsitzende
       Anetta Kahane von 1974 bis 1982 als IM Victoria für die Stasi
       gearbeitet hat, also quasi prädestiniert für die Kontrolle von
       Meinungsäußerungen ist. Weiterhin beschäftigt sie Julia Schramm,
       die auf Twitter Leute mit abweichenden Meinungen gerne
       Arschloch, Fascho oder Wichser nennt. Idealerweise könnte die
       Amadeu Antonio Stiftung den Kampf gegen Hate Speech in den
       eigenen Reihen beginnen, aber da kommt es ja von der „richtigen“
       Seite. Nur zur Klarstellung: Natürlich soll die Amadeu Antonio
       Stiftung ungehindert ihrer Tätigkeit nachgehen können, mir wäre
       es nur sehr recht, wenn sie unter den aktuellen Umständen keine
       öffentlichen Fördergelder des BMFSFJ erhielte (hier ersichtlich
       auf Seite 2).
       ...[/quote]
  HTML https://jonathanstorz.wordpress.com/2016/07/14/hatespeech-und-die-amadeu-antonio-stiftung/
       Hoffentlich dauert es nichtmehr lange, bis auch Deppen wie Heiko
       Maas klar wird, daß Zensur nach Richtlinien des persönlichen
       Geschmacks von peinlichen Winslern in einer Demokratie absolut
       nix verloren hat. Es gibt bereits gesetzliche Regelungen die
       Drohung, Beleidigung und Volksverhetzung unter Strafe stellen.
       Nur weil sich der Maas in seiner infantilen Hybris jetzt
       persönlich beleidigt fühlt, soll gleich die große
       Internet-Inquisition eingeführt werden. Was sind schon
       Bürgerrechte im Vergleich zu seinen persönlichen
       Befindlichkeiten, da sind seine Prioritäten offenbar klar
       verteilt.
       Eine ausführliche Analyse dieser Problematik hatten wir ja
       bereits an anderer Stelle, aber aus aktuellem Anlass nochmal man
       tau:
       [quote="man tau"]Vom politischen Nutzen der Hate Speech
       Julia Schramm gibt eine Broschüre über den Hass im Netz heraus
       „Sauerkraut, Kartoffelbrei – Bomber Harris, Feuer Frei!“
       Mit diesem witzigen Einzeiler unterstützte die damalige
       Piraten-Politikerin Julia Schramm zu Beginn des letzten Jahres
       ihre Parteikollegin Anne Helm, die zum Jahrestag der
       Bombardierung von Dresden mit nackten Brüsten posiert hatte.
       Nicht aus sexualisierendem Kalkül, natürlich, sondern damit der
       Spruch „Thank you, Bomber Harris“ zu sehen war, den sie auf
       ihren Oberkörper geschrieben hatte.
       „Kartoffeln“, das ist eine abfällige Bezeichnung für Deutsche –
       der Begriff „Kartoffelbrei“ bezieht sich also auf zu Brei
       gebombte Deutsche, die am Ende des Zweiten Weltkriegs im vom
       Flüchtlingen überfüllten Dresden zum Opfer der von Admiral
       Arthur Harris geleiteten englischen Luftangriffe  geworden
       waren.
       Die infantile Belustigung über den Tod von vielen tausend
       Menschen ergänzte Schramm noch durch ebenso kecke Sprüche wie
       „Stalingrad war wunderbar – Nazi-Opa, bleib gleich da“.
       ...
       
       Rassistisch sind immer nur die anderen „Hate Speech konkret zu
       definieren oder zu katalogisieren, ist kaum möglich, denn was
       Hate Speech ist, ist immer vom Kontext abhängig.“ (14) Dass eine
       Definition kaum möglich ist, hindert Julia Schramm hier
       natürlich nicht daran, den so massiv aufgeladenen Begriff „Hass"
       ausführlich zu nutzen und zu politisieren.
       Dabei sprechen gleich mehrere Gründe erheblich dagegen, dies zu
       tun.
       
       Zum einen ist kaum etwas so gut geeignet wie die Unterstellung
       von Hass, eigene Aggressivität und Brutalität zu leugnen und in
       die Feinde zu phantasieren. Der Aufmarsch der
       Brachialrhetoriker, den Schramm hier für die Antonio
       Amadeu-Stiftung öffentlichkeitswirksam gegen den Hass im
       Internet paradieren lässt, hat in eben diesem Sinn etwas
       durchaus Komisches.
       Wer zudem politische Konflikte mit Hass erklärt, nicht mit –
       jeweils mehr oder weniger legitimen – unterschiedlichen
       Interessen, der entfernt sich von einer zivilen Kultur, anstatt
       sie zu fördern. Denn zwischen Interessen ist schließlich ein
       Ausgleich möglich – wenn sich aber gewaltbereite Hater und ihre
       Opfer gegenüberstehen, kann es nicht um einen Ausgleich gehen,
       sondern nur noch um den Schutz der Opfer.
       Die Rede vom Hass ist so ein zentrales Element einer
       Freund-Feind-Logik, die einen friedlichen Ausgleich von
       Interessen bloß als Kollaboration mit dem Feind interpretieren
       kann. Denn wenn sich die Guten (wir) und die Bösen (die anderen)
       begegnen, wäre jeder Kompromiss eine Bechränkung des Guten –
       eine wirklich vertretbare Lösung kann nur im Verschwinden der
       Bösen bestehen.
       Ganz in einer Freund-Feind-Logik bewegt sich Julia Schramm
       ohnehin. Dass ihre brutalen Kommentare zur Bombardierung
       Dresdens nicht nur aus dem demokratischen, sondern auch aus dem
       rechtsradikalen Spektrum angegriffen wurden, macht Kritik an ihr
       in einigen linken Kreisen fast unmöglich: Die Feindschaft von
       Rechtsradikalen immunisiert hier auch gegen berechtigte
       Einwände.
       Dass aber jemand Arschlöcher zu Feinden hat, heißt ja nicht
       lange nicht, dass er ein ehrenwerter Mensch ist.
       Mehr noch: Die beliebige Unterstellung des Hasses beutet eben
       die Menschen aus, die tatsächlich Opfer von Hass geworden sind.
       Amadeu Antonio wurde 1990 von rassistischen Schlägern in
       Eberswalde ermordet, wenige Wochen vor der Geburt seines Sohnes.
       Es instrumentalisieert das Gedenken an ihn, wenn nun in seinem
       Namen weiße Akademikerinnen und Akademiker  ihre – zum guten
       Teil selbst initiierten – Auseinandersetzungen im Netz als
       Gewaltakte verkaufen, die rassistischen Gewaltakten vergleichbar
       wären.
       
       Der ermordete schwarze Mann hat hier einen Wert bloß als Mittel
       zum Zweck, um beliebigen politischen Interessen anderer Gewicht
       zu verleihen. Keiner der Beteiligten kommt auf die Idee, dass
       diese Vereinnahmung und Funktionalisierung selbst rassistisch
       ist.
       Ähnliches gilt für das Andenken an ermordete und verfolgte
       Juden. Dass die Schrift der Amadeu-Stiftung Rassismus und
       Antisemitismus verbindet, hat gute Gründe, auch wenn beides
       nicht identisch ist. Dass sie aber Kritik am Feminismus dazu
       zählt, als bilde alles zusammen ein düsteres Dreigestirm
       reaktionärer und menschenfeindlicher Politik – das beutet den
       wichtigen demokratischen Konsens gegen Rassismus und
       Antisemitismus für eigene Zwecke aus.
       Dabei ist ein wesentlicher Unterscheid ja offensichtlich: Es
       gibt selbstverständlich keinen seriösen, demokratischen
       Rassismus, und es gibt selbstverständlich keinen seriösen,
       demokratischen Antisemitismus. Es gibt aber, vielfältig und aus
       ganz unterschiedlichen politischen Richtungen, seriöse und
       demokratische Kritik an feministischen Positionen oder einfach
       an einer Geschlechterpolitik, wie sie insbesondere vom
       Familienministerium aus betrieben wird.
       Wieder einmal ist es nun ausgerechnet dieses
       Familienministerium, das aus Steuermitteln eine politische
       Verleumdung von Kritikern der eigenen Politik finanziert. Die
       durchaus hetzerische Gleichsetzung von Hass und kritischen
       Kommentaren drückt sich dabei schon im unfreiwillig
       selbstentblößenden Untertitel der Broschüre aus: „Umgang mit
       Hate Speech und Kommentaren im Internet“.
       
       Offensichtlich hat die Gleichsetzung solcher Kritik mit
       rechtsradikalen Positionen vor allem das Ziel, die Kritiker zu
       beschämen, ihnen die öffentliche Rede so weit wie möglich zu
       erschweren und ihnen die Würde des besseren Arguments
       grundsätzlich und unbesehen abzustreiten.
       Gerade in dieser Hinsicht aber ist das Ende der Vorrede sehr
       interessant. Ich bin mir nicht vollständig sicher, ob Heiko Maas
       das dort in diesem Sinne gemeint hat – aber gerade Menschen, die
       für die Unteilbarkeit von Menschenrechten eintreten, für die
       Menschenrechte von Männern und Jungen ebenso wichtig sind wie
       die von Frauen und Mädchen, können sich von unserem
       Justizminister zum Weitermachen ermutigt fühlen. Er schließt
       nämlich mit den Worten:
       „Wenn die Würde von Mitmenschen angegriffen wird, darf es
       niemals Schweigen, sondern muss es stets Widerspruch
       geben.“[/quote]
  HTML http://man-tau.blogspot.de/2015/05/vom-politischen-nutzen-der-hate-speech.html
       Ich empfehle unbedingt, den ganzen Text zu lesen. Er untermauert
       mit Beispielen und links die beschriebenen Vorgänge.
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 3958--------------------------------------------------
       Re: Online-Sprachpolizei gegen &quot;hatespeech&quot;? Nicht mit
        uns!
       By: pet Date: July 14, 2016, 10:11 am
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       Du bist eh schon online als Promi-Hater und Literatur-Empfehlung
       für andere Autoren:
  HTML https://www.fischundfleisch.com/hawaiipiraten-von-oesterreich/yeah-hetze-ist-super-offener-brief-an-mag-g-schneeweiss-arnoldstein-23074
       #Post#: 3963--------------------------------------------------
       Re: Online-Sprachpolizei gegen &quot;hatespeech&quot;? Nicht mit
        uns!
       By: pet Date: July 17, 2016, 10:32 pm
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       thx 0utput für Karl Marx-Hater-Meldung; thx kreuz.net für Martin
       Luther-Hater-Meldung.
       Die Hauptschülerlüge: Hater sind primitiv? Und Nazis?
  HTML https://www.fischundfleisch.com/hawaiipiraten-von-oesterreich/prominente-hasser-ingrid-brodnigs-alptraum-23123
       Ich glaube nicht, dass in dem Artikel etwas drinsteht, was in
       diesem Forum noch
       nicht besprochen wurde.
       #Post#: 3989--------------------------------------------------
       Re: Online-Sprachpolizei gegen &quot;hatespeech&quot;? Nicht mit
        uns!
       By: pet Date: July 29, 2016, 2:58 pm
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       Habe Telepolis Artikel vorgeschlagen:
       Thesen der Amadeu vs. Thesen der
       American Civil Liberties Union. Haltet
       mir die Daumen. Ich werde vermutlich
       grünes Licht kriegen, aber dann fangen
       die Schwierigkeiten an: muss für ein
       Interview nach E und von E übersetzen
       und möglichst kompakt ein paar Grundsätze
       erklären, die von der Amadeu künstlich
       verwirrt wurden.
       Brodnigel kann ich leider nicht besprechen,
       weil die in Deutschland keiner kennt.
       #Post#: 4010--------------------------------------------------
       Re: Online-Sprachpolizei gegen &quot;hatespeech&quot;? Nicht mit
        uns!
       By: hellboy Date: August 7, 2016, 10:46 am
       ---------------------------------------------------------
       [quote="Thomas Ney"]Die schleichende Einschränkung der
       Meinungsfreiheit
       tl;dr: Mehrere Bundesministerien haben dem sogenannten
       „Hatespeech“ im Internet den Kampf angesagt. Mit Unterstützung
       ausgerechnet der von einer ehemaligen Stasi-Mitarbeiterin
       geführten Amadeu-Antonio-Stiftung, welche auch linksradikale
       Antideutsche beschäftigt, sollen Betreiber Sozialer Netzwerke
       zur Löschung „unangemessener Beiträge“ angehalten werden. Die
       Definition dessen, was „Hatespeech“ ist, ist vage und wirkt
       tendenziös. Darunter werden auch Aussagen gefasst, die klar von
       dem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung gedeckt sind. Eine
       rechtliche Grundlage hierfür gibt es nicht. Statt sich klar
       gegen diese Einschränkung der Meinungsfreiheit zu positionieren,
       verharrt die Piratenpartei in Untätigkeit.
       Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild
       frei zu äußern und zu verbreiten […]. Eine Zensur findet nicht
       statt. So regelt es Artikel 5 des Grundgesetzes. Diese Rechte
       finden – so bestimmt es der Artikel weiter – ihre Schranken nur
       in allgemeinen Gesetzen und dem Recht der persönlichen Ehre.
       Entsprechend kennt das deutsche Recht eine Vielzahl von
       Paragraphen, die die Grenzen dieses Grundrechts definieren:
       Volksverhetzung (§ 130 StGB), Beleidigung (§ 185 StGB), üble
       Nachrede (§ 186 StGB) und Verleumdung (§ 187 StGB), sowie der
       Aufruf zur Straftat (§ 111 StGB) sind nur einige der
       Straftatbestände, die die Überschreitung der Meinungsfreiheit
       sanktionieren.
       Im Kontext der Flüchtlingsdebatte geistert ein weiterer,
       ursprünglich aus den USA kommender Begriff durch den politischen
       Diskurs: „Hatespeech“, zu Deutsch Hassrede. Mit ihm sollen auch
       jene Meinungsäußerungen erfasst werden, die zwar möglicherweise
       nicht strafbar, aus Gründen der politischen Korrektheit aber
       dennoch unerwünscht sind, etwa weil sie Elemente einer
       gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit enthalten könnten. Gleich
       mehrere Bundesministerien wenden sich seit neuestem dem „Kampf
       gegen Hatespeech“ zu. Mit der Durchführung beauftragt wurde u.
       a. die Amadeu-Antonio-Stiftung. Sie soll mit einer „Taskforce“
       Betreiber Sozialer Netzwerke im Umgang mit Hassreden beraten und
       allgmeine Löschempfehlungen aussprechen.
       [quote]„Wir sprechen uns gegen Hatespeech aus, egal ob strafbar
       oder nicht. Jeder darf seine Meinung äußern, aber sachlich und
       ohne Angriffe.“
       Bundesministerium des Innern via Twitter[/quote]
       Kampf gegen nicht strafbare Äußerungen? Kritiker befürchten,
       dass durch die Kampagne die Grenzen der Meinungsfreiheit
       schleichend verschoben und missliebige Meinungen (wie etwa die
       Kritik an der Flüchtlingspolitik der Regierung) diskreditiert
       werden sollen.
       ...
       Kuschelige Piraten
       Abschließend noch ein paar Worte zur Rolle der Piratenpartei in
       dieser Causa. Nun mag man sich fragen, inwieweit die Rolle einer
       Partei, die derzeit in den Umfragen bestenfalls zwischen einem
       und zwei Prozent steht, überhaupt relevant ist. Aber bei Themen
       wie Meinungsfreiheit und Zensur (speziell im Internet) geht es
       um den Markenkern der Partei, die quasi „im Internet geboren“
       wurde.
       Mit den Piraten richtig in Kontakt kam ich 2009 im Kontext des
       sogenannten „Zugangserschwerungsgesetzes“ von Ursula von der
       Leyen („Zensursula“). Damals wollte die Bundesregierung eine
       Zensurinfrastruktur errichten, um die Verbreitung
       kinderpornografischen Materials zu erschweren. Die Piraten
       standen seinerzeit in den Umfragen nicht wesentlich besser da
       als heute. Was mir aber an den Piraten von 2009 imponierte, war,
       dass sie das Rückgrat besaßen auch dann zu ihren Überzeugungen
       zu stehen, wenn sie sich hierfür massiven Anfeindungen
       ausgesetzt sahen. Weil für diese Partei der Zweck eben nicht
       automatisch die Mittel heiligte. Das wirkte anziehend. Auf mich
       und viele andere.
       Und heute? Hat der Meisner-Effekt die Partei voll erwischt. Wir
       wollen bloß nicht auf der „falschen“ Seite stehen – schon gar
       nicht auf einer Seite mit der AfD! Dafür ist man bereit,
       notfalls auch die eigenen Prinzipien verraten oder zumindest
       nicht mehr offensiv zu vertreten. Aus „nicht immer nett, aber
       immer ehrlich“ wurde #flausch. Bloß nicht anecken und schön im
       Fahrwasser des Mainstreams bleiben.
       Die Piraten entstammen aber der Netz- und Nerdszene. Da konnte
       der Umgangston schon immer etwas rauer sein, solange die Fakten
       bzw. Informationsgehalt stimmten. Dort kämpften Chaoten wie die
       Anhänger von Anonymous für Meinungsfreiheit und gegen jede Form
       der Zensur und erhielten dafür eine breite Anerkennung. Wir
       waren mal der politische Arm dieser Szene. Das waen doch unsere
       Leute! Aber wir haben den Kontakt zu dieser, unserer Basis
       verloren. Und die Protestwähler, die wir 2011 mit Ehrlichkeit
       noch ziehen konnten, sind weitergezogen. Ausgerechnet zur AfD –
       die sich zwar teilweise unserer Methoden bedient, aber
       inhaltlich fast nichts mit unseren Zielen gemein hat. Dabei
       hätte genau das unser Thema sein können, mit dem wir uns auch
       wohlwollend vom politisch korrekten Kuschelkurs der Etablierten
       hätten absetzen können. Eine vergebene Chance. Wieder einmal. Es
       ist frustrierend.[/quote]
       Den ganzen Artikel lesen!!!
  HTML http://thomas-ney.net/2016/08/die-schleichende-einschraenkung-der-meinungsfreiheit/
       Ich habe dem nichts hinzuzufügen.
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 4015--------------------------------------------------
       Re: Online-Sprachpolizei gegen &quot;hatespeech&quot;? Nicht mit
        uns!
       By: GOLEMXIV Date: August 10, 2016, 10:27 am
       ---------------------------------------------------------
       Hier sind zwei Artikel über einen Artikel in der Hitler-Zeitung
       "Aula".
       Die Artikel empören sich darüber, dass "Aula" das Recht auf
       freie
       Massenmanipulation im Sinne der American Civil Liberties Union
       genutzt hat und für
       - KZ-Häftlinge waren nach ihrer Befreiung eine Belastung für die
       Anrainer
       - Unter den KZ-Häftlingen waren auch echte Verbrecher
       Das hat natürlich fast jeden beleidigt, aber der Richter fand:
       - dass es "nachvollziehbar" sei, dass die Freilassung tausender
       KZ-Insassen "eine Belästigung für die betroffenen Gebiete
       Österreichs darstellte".
       (
  HTML http://derstandard.at/2000030545235/Verfahrenseinstellung-gegen-AULA-Ein-Schlag-ins-Gesicht<br
       />)
       - dass unter KZ-Häftlingen "unbestritten Rechtsbrecher" waren.
       (
  HTML http://derstandard.at/2000030545235/Verfahrenseinstellung-gegen-AULA-Ein-Schlag-ins-Gesicht<br
       />)
       Der Richter hat hier offensichtlich nicht nach dem gängigen
       Rechtsempfinden
       geurteilt, sondern auf der Grundlage der amerikanischen
       Verfassung, nach der
       eben auch Nazis und Unsympathler ein Recht auf freie
       Massenmanipulation hat.
       Wers nicht hören will, soll es nicht lesen. Wer es nicht glauben
       will, soll es
       nicht glauben. Ein Schlag ins Gesicht der geplanten
       Hatespeech-Gesetze.
       Ingrid Brodnig hat dazu offensichtlich keine Meinung.
       Der zweite Artikel darüber, eine scheinobjektive Darstellung des
       Urteils,
       ist dieser Artikel:
  HTML http://derstandard.at/2000030539418/Aula-darf-KZ-Haeftlinge-Landplage-und-Massenmoerder-nennen
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