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       #Post#: 3923--------------------------------------------------
       Bargeldverbot
       By: hellboy Date: April 12, 2016, 6:04 pm
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       [quote="investmentpunk"]Gerald Hörhan
       Stirbt das Bargeld, stirbt unsere Freiheit endgültig!
       Lange schaffte es die Debatte zum Thema bargeldloser
       Zahlungsverkehr nicht, sich in den Medien halten. Sie verschwand
       wieder in der Versenkung, bevor sie umfangreich über das
       gefährliche Potential informieren konnte: es drohen umfangreiche
       Einschnitte in unsere demokratische Freiheit.
       Als Argument für den bargeldlosen Zahlungsverkehr wird vor allem
       der Kampf gegen Kriminalität und Terrorismus genannt. Die viel
       größeren Profiteure wären jedoch Banken, Unternehmen und der
       Staat, die sich durch die Abschaffung des Bargeldes diverse
       Kosten einsparen könnten: Ausgaben für den Herstellung und die
       Verwaltung des Bargeldes würden entfallen und Lohnkosten für
       Schalter- und Kassenmitarbeiter könnten gesenkt werden.
       Quo vadis? – was wir gewinnen und verlieren.
       Was aber bedeutet die Abschaffung des Bargeldes, abgesehen von
       einem leichteren Geldbeutel, für den einzelnen Bürger? In erster
       Linie gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung totale
       Überwachung. Finden künftig alle Transaktionen elektronisch
       statt, so wäre jede noch so private Anschaffung, jedes Hobby,
       jede (sexuelle) Vorliebe und überhaupt jeder mit Geld verbundene
       Konsum plötzlich nachvollziehbar. Und das könnte vielen nicht
       nur unangenehm sein, sondern auch ernsthafte Konsequenzen nach
       sich ziehen, sowohl im privaten als auch im gesellschaftlichen
       Bereich. So würde der Ehefrau ein geheimer Bordellbesuch ebenso
       wenig entgehen, wie den Krankenkassen, die ja bereits jetzt mit
       dem Gedanken spielen, ungesundes Verhalten zu sanktionieren, das
       fettige Essen oder die Zigaretten.
       Außerdem wäre jeder (Regierungs-) Kritiker lückenlos überwachbar
       und könnte durch Einfrieren der Konten mehr oder weniger
       handlungsunfähig gemacht werden, ja könnte ohne Bargeld im Falle
       eines Verfahrens nicht mal einen Rechtsbeistand bezahlen,
       wodurch ein fairer Prozess unmöglich werden würde.
       Auch wirtschaftlich wären die Konsequenzen verheerend. Zum einen
       wäre zu erwarten, dass die Abschaffung den Schwarzmarkthandel
       mit Alternativwährungen erblühen lassen würde und zum anderen
       könnten ausländische Währungen wie der Schweizer Franken eine
       (weitere) Aufwertung erfahren und so die eigene Wirtschaft und
       Währung destabilisieren. Zudem würde diese Maßnahme die
       Grundlage zu einem Negativzins bzw. zur Besteuerung oder
       Beschlagnahmung von Geldvermögen bieten, wodurch unsere
       Sparguthaben aufgefressen werden.
       Die Möglichkeiten zur totalen Kontrolle und Einschränkung der
       persönlichen Freiheit eines jeden Einzelnen würden zwar Vorteile
       für Banken, Unternehmen und staatlichen Behörden mit sich
       bringen, wären aber vor allem ein weiterer Schritt hin zum
       gläsernen Bürger, für den die Abschaffung des Bargeldes eine
       Menge wirtschaftliche und datenschutzrechtliche Nachteile
       bedeuten würde. Und sollte der bargeldlose Zahlungsverkehr
       tatsächlich irgendwann umfassend eingeführt werden, bleibt
       letztens nur eine Option, um diesen Nachteilen zu entgehen:
       Auswandern.[/quote]
  HTML https://www.fischundfleisch.com/gerald-hoerhan/stirbt-das-bargeld-stirbt-unsere-freiheit-endgueltig-16995
       [quote="investmentpunk"]Gerald Hörhan
       WIR schaffen das Bargeld selbst ab? Verkauft das Volk nicht für
       dumm!
       Ich muss mich doch sehr wundern. Als ich am Wochenende Radio
       hörte, hieß es doch tatsächlich, wir seien selbst schuld am Ende
       des Bargeldes. Bitte, wer glaubt das denn? Ihr? Hochrangige
       EU-Verteter argumentieren dabei wie folgt: Weil wir immer mehr
       via Smartphone bezahlen und auch sonst verstärkt zur Kreditkarte
       greifen, schaffen wir das Bargeld selbst ab. Im Klartext: Wir
       würden das Bargeld ja ohnehin nicht mehr wollen.
       Ich denke, wir wissen alle, dass das so nicht stimmt. Oder will
       ein Bordellbesucher, dass jeder weiß, dass er ins Bordell geht?
       Ich denke nicht. Wenn elektronisch bezahlt wird, dann bleibt mit
       Sicherheit nicht geheim, was der Herr so treibt – und mit wem.
       Bei Bargeld ist das anders, mit Bargeld bleiben wir frei. Oder,
       anderes Beispiel. Eine gute medizinische Behandlung bekommt man
       in manchen Ländern nur dann, wenn man ordentlich dafür bezahlt,
       oft bar, damit es schnell geht. Ob das formal korrekt ist oder
       nicht, um diese Frage geht es hier nicht. Fakt ist: So sind
       schon viele Leben gerettet worden. Wenn ein Arzt Euer Kind nur
       behandelt, wenn er das Geld schnell in die Hand gedrückt
       bekommt, dann würdet Ihr es vermutlich auch tun, oder?
       Ich wollte das, was ich im Radio gehört habe, nicht
       unkommentiert vorüberziehen lassen. Die Bürger sind viel klüger
       als die Regierenden glauben. Es wäre gut, das Volk nicht für
       dumm zu verkaufen![/quote]
       [quote="G. Szekatsch"]Und meines Erachtens geht es auch ein
       wenig um zukünftige Zusatzeinnahmen für Banken.
       Zudem - wenn wir uns die Entwicklung der letzten Jahre so
       ansehen - so kostet fast jede Banktransaktion Gebühren. Die
       Bankkarten kosten Gebühren, Überweisungen, Einzahlungen (obwohl
       sie selbst am Automaten durchgeführt werden müssen) kosten
       Gebühren, Behebungen außerhalb der Euro-Zone kosten Gebühren.
       Das kann u.a. aber auch Behebungen im Euro-Raum betreffen, da
       eine Spesenbelastung lt. Preistarif der eigenen Hausbank
       verrechnet werden kann. (siehe
  HTML http://www.geldmarie.at/banken/bankomatkarte.html)
       Wenn nun
       jeder Mini-Eurobetrag nur mehr mit Karte bezahlt wird, übergibt
       man den Banken quasi jetzt schon das Argument, simple Abhebungen
       und Kartenzahlungen wegen 'erhöhten Buchungsaufwand' zu
       vergebühren.
       Mit einer rechtlichen 'Pflicht' jeden Krimskrams mit Karte zu
       bezahlen, ginge natürlich auch der Überblick über den Kontostand
       leicht verloren (Kontorahmen-Überziehungen kosten immense
       Zinsgebühren, die durchaus auch 17% und mehr betragen können).
       Nicht zuletzt ist bargeldlose Zahlung natürlich auch
       missbrauchsanfälliger. Denn die Technik entwickelt sich auch für
       Kriminelle weiter und Codes können bereits heute durch einfaches
       danebenstehen mit Funkübertragungsgeräten ausgelesen werden.
       Wird die Karte also gehackt oder gestohlen, braucht es Tage bis
       man eine neue Karte bekommt. - Was dann tun, wenn man Opfer
       eines Diebstahls, Hacks oder sonstigen Problems wird und
       'Bargeld' quasi verboten ist? Blöd dastehen, seine Miete mit
       Luft, Liebe oder Kauri-Muscheln zahlen? Denn klar ist, man hat
       dann bis zur Klärung von Problemen genau null Euro in der
       Tasche. Und das kann sich, wie ich selbst erfahren durfte,
       dahinziehen.
       Das eingangs angeführte fadenscheinige Argument, die Leute
       würden es nicht wollen, erinnert mich überdies aus 2 notorische
       LügnerInnen, die ich im Laufe des Lebens kennenlernen dürfte. Um
       ihre Falschbehauptungen zu untermauern nutzten beide die selbe
       demagogische Strategie um ihr Gegenüber für blöd zu verkaufen.
       Sie lautete: "Du weißt doch selbst, dass ich Dich nicht anlüge."
       - Übersetzt auf obiges Argument heißt das: "Ihr wisst doch
       selbst, dass Ihr kein Bargeld mehr wollt".[/quote]
       Auch das natürlich auch wieder angeführte Argument, es ginge ja
       vor allem um die Bekämpfung von Drogenhandel, Prostitution und
       anderer Kriminalität ist wieder eine Ausrede, weil die
       kriminalität immer ihre wege findet. für das angeführten
       beispiel würde das bedeuten, daß süchtige dann halt mit drogen
       für die prostitution bezahlt werden. die anderen gründen einfach
       scheinfirmen, wo die prostituierten halt offiziell für was
       anderes angestellt sind. in der praxis in den usa zu bewundern.
       bigotte prüderie und prohibition führen immer zu mehr
       kriminalität. und die praxis hat auch gezeigt, daß die größten
       moralapostel und biedermänner meistens die größten schweine
       sind, und irgendwann mit kleinen buberln erwischt werden. wie
       die bezahlen ist egal, weil die richten sichs immer irgendwie.
       wer draufzahlt und seine freiheit verliert sind immer die die
       sich reintheatern lassen mit law-and-order-propaganda. die
       ärmsten und ungebildetsten setzen sich immer am engagiertesten
       für die großen führer ein, die sie dann am ärgsten unterdrücken,
       egal ob sie mit den bösen ausländern wegen denen alle überwacht
       werden müssen oder wegen den bösen kriminellen wegen denen alle
       kein Bargeld mehr haben dürfen hinters licht geführt werden.
  HTML https://www.fischundfleisch.com/gerald-hoerhan/wir-schaffen-das-bargeld-selbst-ab-verkauft-das-volk-nicht-fuer-dumm-19001
       ahoy
       hellboy
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