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       #Post#: 3488--------------------------------------------------
       Männerrechte
       By: hellboy Date: March 27, 2015, 11:53 am
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       Un-Botschafterin Emma Watson erklärt im Rahmen der Vorstellung
       der "he for she
  HTML http://www.heforshe.org/"
       campagne, daß der Kampf für
       Gleichberechtigung auch den Kampf für benachteiligte Männer
       beinhalten muß
  HTML http://m.youtube.com/watch?v=4v5Dq-CZc0s
  HTML http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/boulevard_nt/article132460096/Emma-Watson-startet-UN-Gleichberechtigungskampagne.html
       [quote="Emma Watson"]Ich habe bei meinen zahlreichen Auftritten
       zum Thema Feminismus in letzter Zeit feststellen müssen, daß
       Feminismus immer öfter mit Männerhaß gleichgesetzt wird. Das muß
       aufhören!
       ...
       Ich möchte, dass Männer diesen Mantel abnehmen. So dass ihre
       Töchter, Schwestern und Mütter frei von Vorurteilen sein können,
       aber so dass auch ihre Söhne die Erlaubnis haben, ebenfalls
       verletzlich und menschlich zu sein - diese Teile von sich
       zurückerobern können, die sie stillgelegt haben, um damit eine
       ehrlichere und komplettere Version ihrer selbst zu werden.
       ...
       Sowohl Männer als auch Frauen sollten sich sensibel fühlen
       dürfen, sowohl Männer als auch Frauen sollten sich stark fühlen
       dürfen
       ...
       Sie denken vielleicht, wer ist dieses Harry Potter-Mädchen?
       Alles, was ich weiß, ist, dass mir diese Angelegenheit wichtig
       ist und dass ich etwas verbessern will.
       [/quote]
       Es ist sehr erfreulich, daß wenigstens auf UN-Ebene diese
       Problematik bekannt ist. Das Rollenklischee vom starken Mann ist
       nicht nur ein Problem für Frauen, die in rückwärtsgewandten
       Gesellschaftsmodellen automatisch als das schwächere Geschlecht
       eingestuft werden, das auf den Schutz und die Vormundschaft der
       Männer angewiesen ist. Auch Männer, die diesem Klischee nicht
       entsprechen, die Nicht-Alphamännchen, die leisen, die
       übervorsichtigen die als feige gelten, die bescheidenen und vor
       allem die verletzlichen haben je nach Ausgeprägtheit dieser in
       der Vergangenheit vor allem als weiblich eingestuften Attribute
       in unserer auf Gewinner und vermeintliche Heldenfiguren
       ausgerichteten Gesellschaft einen noch schwereren stand.
       Besonders, da es für Frauen mittlerweile flächendeckend
       Beratungsstellen und Zufluchtsorte gibt, die für Männer kaum
       oder garnicht vorhanden sind.
       Weitere Benachteiligungen gibt es für Männer im Sorgerecht. Es
       wird immernoch nach der Binsenweisheit entschieden, daß die
       Kinder bei der Mutter in jedem Fall besser aufgehoben sind, auch
       wenn das soziale Umfeld des Vaters noch so viele Vorteile für
       das Kind bringen würde, oder Mütter aus anderen Gründen
       überfordert sind. Initiativen die sich für Väterrechte
       einsetzen, stoßen bei linken Parteien aufgrund der ideologischen
       Scheuklappen auf taube Ohren, und können sich daher nur an
       rechte Parteien wenden, um ihre Interessen zu vertreten. Diese
       missbrauchen sie dann oft, um ihr mittelalterliches Weltbild zu
       rechtfertigen, die Linken verwenden das dann um sie in die
       rechte Ecke zu stellen und ihre Anliegen als rechtsradikal zu
       diffamieren, und so werden wieder die, die ohnehin schwach sind
       und um Hilfe bitten, zum Spielball skrupelloser politischer
       Polemik.
       Im Bildungswesen sind Männer mittlerweile auch
       unterrepräsentiert. Es kommt bereits zu Benachteiligungen von
       Buben in der Schule, weil es im Lehrkörper für männliche Schüler
       kaum noch männliche Ansprechpartner für spezifische Probleme
       gibt. Auch der Mangel an starken Vorbildern wirkt sich hier
       negativ aus. Absurder Weise wird jetzt darüber diskutiert, daß
       man die Arbeitsbedingungen in der Bildung verbessern müsste, um
       wieder mehr Männer für Lehrberufe zu begeistern. Für Frauen sind
       die schlechten Arbeitsbedingungen offenbar zumutbar. Wer so
       argumentiert, sollte sich aus der Debatte eigentlich raushalten,
       aber bei einer Regierung ist das leider ein Problem.
       All diese Aspekte werden aus der laufenden Genderdebatte leider
       ausgeblendet. Sie eignen sich eben nicht dafür, die Frauen
       pauschal als Opfer, und die Männer als geborene Täter
       hinzustellen. Man ist viel zu bemüht, das Prinzip der Erbsünde
       umzukehren, und Männer mit Schlagworten wie "rapeculture"* als
       von Natur aus böse zu stigmatisieren. Solange die Genderdebatte
       jenen überlassen wird, die sich den tatsächlichen Problemen
       verschließen, weil sie ohnehin nur politisches Kleingeld machen
       wollen, kann sich weder für Männer noch für Frauen etwas zum
       Positiven entwickeln.
       ahoy
       hellboy
       *"rapeculture" = die Behauptung des radikalen
       Marxismus-Feminismus, es sei Teil einer weltweit von bösen
       Männern etablierten und akzeptierten Kultur, Frauen zu
       vergewaltigen.
       #Post#: 3489--------------------------------------------------
       Re: Männerrechte
       By: hellboy Date: March 27, 2015, 1:03 pm
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       [quote="der Standard"]Der blinde Fleck der Genderideologie
       KOMMENTAR DER ANDEREN | JOSEF CHRISTIAN AIGNER
       Europaweit weist Österreich die meistgemobbten Buben in Schulen
       auf, dennoch geht die Unterrichtsministerin kaum auf dieses
       Thema ein. Über den einseitigen Blick auf Geschlechterfragen,
       der Gewalt gegenüber Buben auch in der Forschung marginalisiert
       Jetzt habe ich der Unterrichtsministerin bewusst drei Tage Zeit
       gegeben, ob und wie sie auf die dieser Tage veröffentlichten
       Pressemeldungen über Österreichs traurige OECD-Führungsrolle im
       Mobbing und Bullying an Schulen reagiert, wonach hierzulande von
       allen 27 europäischen Ländern vor allem elf- bis 15-jährige
       Buben am meisten betroffen sind - und dies fast doppelt so
       häufig wie Mädchen.
       Nicht auszudenken, wie die Frauenministerin wohl aufgeschrien
       hätte, wenn so ein Ergebnis Österreichs Mädchen beträfe! Als
       Unterrichtsministerin ist sie aber für einen so skandalösen
       Umstand unabhängig vom Geschlecht der Betroffenen zuständig.
       Dennoch geht Frau Heinisch-Hosek kaum darauf ein. Sind männliche
       Schüler der Frauen-Unterrichtsministerin kein Anliegen? Ist es
       ihr egal, wenn Österreich bei einem schulischen Missstand wie
       diesem die rote Laterne in Europa trägt?
       Dann würde sich Frau Heinisch-Hosek als eine jener vielen
       "Gender" -Politikerinnen entpuppen, die der einseitigen
       Anschauung - gemeinhin auch "Ideologie" genannt - aufsitzen,
       wonach "Gender" und "Gender-Mainstreaming" immer nur
       Frauenanliegen meinen. Diese Einäugigkeit in Genderfragen ist
       allerdings weit verbreitet: In Tirol etwa wurde im vergangenen
       Dezember unter Bezugnahme auf den Internationalen Tag der
       Menschenrechte von Landesseite her nur der Gewalt gegen Frauen
       und Mädchen in der Familie gedacht, als ob es gegen Buben keine
       gäbe - was Unsinn ist: Buben sind von familiärer Gewalt (nicht
       sexueller Art) sogar häufiger als Mädchen betroffen - und hier
       wiederum etwas häufiger durch Gewalt von Frauen (weil auf
       Müttern mehr Erziehungsarbeit lastet). Die Vorgängerin
       Heinisch-Hoseks startete gar eine österreichweite
       Unsinnskampagne dergestalt, dass auf Plakaten und Postkarten
       gegen familiäre Gewalt nur der Vater als Täter ausgewiesen
       wurde.
       Gender als Frauenanliegen
       Der einseitige Blick auf Geschlechterfragen setzt sich bis in
       die Wissenschaft und in die Universitäten hinein fort, wo
       "Genderforschung" in Wirklichkeit fast immer nur Frauenforschung
       meint und auch so gut wie ausschließlich von Frauen betrieben
       wird. So ungleich Professuren an Unis verteilt sein mögen, bei
       den Gender-Lehrstühlen kann von Verteilung gleich gar nicht die
       Rede sein: Von den rund 190 Gender-Lehrstühlen in Deutschland
       ist nur ein einziger mit einem Mann besetzt.
       Österreichs 18 Professuren mit einer Teil- oder Vollwidmung für
       "Frauen- und Geschlechterforschung / Gender Studies" sind alle
       mit Frauen besetzt, in der Schweiz, die nur ein Drittel solcher
       Lehrstühle im Vergleich zu Österreich hat, alle sechs. Und dort,
       wo "Gender" draufsteht, sind fast immer nur Frauenanliegen drin.
       Für "Männerforschung" hingegen, die in Sachen Gesundheit,
       Familie, Väterlichkeit, Gewalt u. a. nottäte, gibt es überhaupt
       keine Professur.
       Dies alles dürfte aber kein Grund sein, dass die verantwortliche
       Ministerin einen derartigen Missstand zulasten der Buben
       ignoriert. Dies passt auch zu der einseitigen
       "Gendersensibilität" in Sachen Schule, wo ja Bubenprobleme kaum
       oder gar nicht behandelt werden.
       Der "Bildungsverlierer"-Diskurs, der in nackten Zahlen Buben als
       die weithin schlechteren Schüler und Absolventen und als
       häufigere Repetenten ausweist, wird als "Dramatisierung von
       Geschlecht" weggeredet, weil nicht sein kann, was nicht sein
       darf, als wolle jemand der Überzahl weiblicher Lehrkräfte in
       Schulen etwas Schlechtes nachsagen. Aber kein seriöser Buben-
       oder Männerforscher spräche davon, dass Buben bewusst von
       irgendjemandem "benachteiligt" würden. Es sind aber bestimmte
       veränderte Bedingungen und Strukturen in Schule und
       Gesellschaft, die offenbar vielen Buben mehr Schwierigkeiten
       machen als Mädchen.
       Spaltung überwinden
       Dafür hat sich eine Unterrichtsministerin zu interessieren und
       zu engagieren. Warum nicht einmal eine Professur für "Männer-
       und Geschlechterforschung", die ihr dabei helfen könnte? Der
       einseitigen Ausrichtung der Genderthematik auf Frauenfragen
       könnte auch Abhilfe geschaffen werden, indem man Professuren
       einrichtet, die beide Geschlechter und die gemeinsame (!)
       Veränderung ihres Verhältnisses im Blick haben: So habe ich nach
       den jüngsten Klagen über die nur schleppende Nachbesetzung von
       Gender(=Frauen)-Lehrstühlen an der Uni Wien Herrn Rektor Engl
       geraten, er möge eine Stelle schaffen, bei der ein Experte und
       eine Expertin in Genderfragen ausdrücklich den Auftrag bekommen,
       gemeinsame Strategien von Männer- und Frauenbildung und -politik
       zur Förderung der Gleichberechtigung zu beforschen.
       Das wäre doch einmal etwas Innovatives, das die unseligen
       Scheuklappen und die Spaltungen zwischen Männern und Frauen in
       der Geschlechterpolitik überwinden helfen könnte. (Josef
       Christian Aigner, DER STANDARD, 27.3.2015)[/quote]
  HTML http://derstandard.at/2000013509542/Der-blinde-Fleck-der-Genderideologie
       Immer öfter hört man die Forderung nach sinnvollen Maßnahmen
       statt ideologischem Aktionismus.
       Gut so!
       ahoy
       hellboy
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