DIR Return Create A Forum - Home
---------------------------------------------------------
partypiratesat
HTML https://partypiratesat.createaforum.com
---------------------------------------------------------
*****************************************************
DIR Return to: TF:Postgender
*****************************************************
#Post#: 3296--------------------------------------------------
Coachings statt Puppen!
By: hellboy Date: February 6, 2015, 5:09 pm
---------------------------------------------------------
[quote="spon"]Coaching für Frauen
Schluss mit dem Puppenspiel
Männer machen Karriere mit Getöse, Frauen sind einfach zu still.
Aufstiegsberaterin Andrea Och will den Bann brechen. In ihren
Seminaren demontiert die Unternehmensberaterin die
"Leistungslüge" und zeigt Managerinnen den Weg zur "Marke Ich".
Ihre Seminare für aufstiegswillige Frauen beginnt Andrea Och
jeweils mit einer Aufgabe: "Jede von euch sagt mir jetzt: Worin
seid ihr besser als alle anderen?" Die Teilnehmerinnen sollen
sich dann im Kreis aufstellen und sich selbst preisen - eine
nach der anderen, in beliebiger Reihenfolge.
Die übliche Reaktion: verlegene Blicke, Schweigen,
Herumdrucksen. Aber wehe, jemand murmelt eine
Wischiwaschi-Antwort, so etwas wie "ich kann gut zuhören" oder
"ich arbeite gern im Team". Damit kommt man nicht durch. "Wenn
andere sagen, dass sie das auch können, muss man sich etwas
Neues überlegen", sagt Och und lacht, laut und glockenhell.
Ein fieses Spiel, speziell für Frauen. "Selbstvertrauen wird uns
als Mädchen systematisch aberzogen", so Och. Glaubenssätze, mit
denen Frauen aufwachsen, wirkten später häufig unbewusst weiter.
Sie erschwerten nicht nur Eigenlob, sondern vor allem auch den
beruflichen Aufstieg. Sätze wie dieser: Du bist doch wohl nicht
besser als andere.
Das Zurechtstutzen beginne in der frühen Kindheit, von allen
Seiten, etwa beim Spielen: "Überlegen Sie mal, wie spielen
Mädchen miteinander?", fragt Och. Und antwortet: mit Puppen,
harmonisch, auf Konsens bedacht. Keine dürfe sich vordrängeln,
zu herrisch sein, sonst strafen die anderen mit Nichtbeachtung.
Jungs hingegen, beim Fußball: Da habe selbstverständlich immer
einer das Sagen, der Trainer nämlich. Es geht nicht um Harmonie,
sondern ums Gewinnen. Wer für sein Team Tore schießt, muss nicht
unbedingt auch noch nett und bescheiden sein.
Später, im Berufsleben, rächt sich das Puppenspiel. "Beim
Coaching habe ich so viele Frauen kennengelernt, die extrem gut
waren, teilweise viel besser als die Männer, von denen sie
überholt wurden", erzählt Och. "Neulich kam eine zu mir, die war
super. Ihr Abteilungsleiter war in Rente gegangen, und sie hatte
vier Jahre darauf hingearbeitet, ihn zu ersetzen. Aber dann
bekam ein Kollege den Job."
Och fragte die Frau, ob sie ihrem Chef gesagt habe, dass sie
sich für seine Nachfolge interessiert. Die Antwort der Klientin:
Nein, sie habe gedacht, das sei doch klar.
weiter
HTML http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/coach-andrea-och-wie-frauen-schneller-karriere-machen-a-921292.html[/quote]
Die Frau Och ist ja ... POSTGENDER!
Wenn man will, daß sich mehr Frauen und Transgenderpersonen an
Führungspositionen herantrauen, muß man das machen was
funktioniert. Das sind eindeutig Coachings, denn wenn wegen
ihres Geschlechtes benachteiligte Personen für
Führungspositionen geeignet sind gibt es oft das Problem, daß
sie sich das selbst garnicht zutrauen. Genau da müssen die
Mechanismen zur Gleichstellung ansetzen. Coachings
funktionieren, im Gegensatz zu Quoten, weil die Frauen die
wirklich was können lernen sich durchzusetzen, und nicht
diejenigen die nix können trotzdem gewaltsam in Positionen
gedrückt werden, die sie dann überfordern, womit sie ersteren
Frauen wieder Prügel in den Weg schmeißen.
Mehr gibt es dazu garnicht zu sagen. Ein paar Beispiele
vielleicht noch:
[quote="Hochschule Bonn-Rhein-Sieg"]Grünes Licht für
Professorinnen
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg will mehr Frauen
Mehr Professorinnen! Seit Jahren gefordert, doch die
Fortschritte sind bescheiden. Anders in der Hochschule
Bonn-Rhein-Sieg: Mit über 25 Prozent Professorinnen-Anteil liegt
sie auf Platz 2 aller Universitäten und Fachhochschulen in
Nordrhein-Westfalen. Auch im Bundesvergleich belegt sie einen
Spitzenplatz; im Schnitt sind lediglich 15 Prozent der
Professuren mit Wissenschaftlerinnen besetzt.
Mit dem Programm "Grünes Licht für Professorinnen" will die
erfolgreiche Hochschule gezielt Geld einsetzen, um noch mehr
Frauen für die Hochschullaufbahn zu gewinnen.
"Die Chancen stehen gut, es sollten sich viele Frauen bewerben",
wirbt Annegret Schnell, Gleichstellungsbeauftragte der
Hochschule, für ihr Programm. Denn sie ist überzeugt:
"Professorinnen schärfen das Profil unserer Hochschule." Das
Land Nordrhein-Westfalen belohnt jedes Jahr Hochschulen für ihre
bisherigen Erfolge in der Frauenförderung. Mit diesem Geld will
die Gleichstellungsbeauftragte Frauen für die Lehre
interessieren, vor allem in den von Männern dominierten
Bereichen Ingenieurwissenschaften und Informatik. "Über
Lehraufträge sammeln Frauen Erfahrung, die im Hochschulalltag
eine wichtige Rolle spielen", sagt Annegret Schnell.
Mit dem Programm "Grünes Licht für Professorinnen" bietet die
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg auf dem Weg zur Professur
professionelle Unterstützung. In Seminaren und im Einzelcoaching
erhalten Frauen alles, was für einen gelungenen Start und eine
erfolgreiche Karriere an der Hochschule brauchen: Vom
überzeugenden Präsentieren vor der Berufungskommission über die
gelungene Planung von Vorlesungen bis hin zum sicheren Auftritt
in Verhandlungen. [/quote]
HTML http://gleichstellung.fh-brs.de/gruenes_licht.html
[quote]Karriere mit Netzwerk und Eigenmarketing
In Österreich sind Toppositionen in Unternehmen nach wie vor
fest in Männerhand. Neben hervorragenden Kompetenzen brauchen
Frauen auf ihrem Karrierepfad vor allem Netzwerke und
Eigenmarketing.
weiter
HTML http://www.coach-in-wien.at/karriere-mit-netzwerk-und-eigenmarketing/<br
/>(soll keine Werbung sein, nur ein Beispiel)[/quote]
ahoy
hellboy
*****************************************************