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#Post#: 3240--------------------------------------------------
Das Rauchverbot: ein Feigenblatt!
By: hellboy Date: January 25, 2015, 9:48 am
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Daß das Rauchen Krebs verursacht, gilt als allgemein gültige
Volksweisheit. Wer das anzweifelt, gilt als realitätsfremder
Querulant, oder darf sich anhören, daß Suchtkranke sowieso nicht
denken können. Für uns Piraten ist das natürlich ein Grund
hellhörig zu werden, und sich die Sache genau anzusehen.
Und tatsächlich: die Behauptungen der fanatischen Verbieter und
Bevormunder halten einer kritischen Betrachtung nicht stand.
Allein die Behauptung, rauchen würde Krebs verursachen, ist
Blödsinn, wird aber überall brav nachgeplappert. Rauchen erhöht
nachweislich das Krebsrisiko, das ist ein grundlegender
Unterschied. Das gleichzusetzen ist nicht, wie immer als Ausrede
verwendet wird, in der Werbung als Überzeichnungen erlaubt, es
ist einfach Betrug an der Bevölkerung. Und wenn man sich dann
fragt, warum die Leute weiter das Rauchen genießen, obwohl sie
wissen, daß es nicht gesund ist, liegt es auch daran. Wenn man
die Auswirkungen eines relativ harmlosen Genusses so klar
übertrieben darstellt, wird man komplett unglaubwürdig. Die
Menschen mögen es nicht, wenn man sie so offensichtlich für dumm
verkaufen will.
Am einfachsten ist das mittels einer einfachen statistischen
Schlußfolgerung zu illustrieren: wenn man ursächlich durch das
Rauchen an Krebs erkrankt, müsste durch eine geringere Anzahl an
Rauchern auch die Zahl der Krebserkrankungen zurückgehen. Seit
1986 ist die Zahl der Raucher konstant zurückgegangen
HTML http://www.statistik.at/web_de/static/ergebnisse_im_ueberblick_rauchen_025421.xls,<br
/>von ca 25% auf ca 20%, die Lungenkrebs-Erkrankungen sind im
selben Zeitraum von 3.362/Jahr auf 4.130/Jahr gestiegen.
HTML http://www.statistik.at/web_de/static/luftroehre_bronchien_und_lunge_c33-c34_-_krebsinzidenz_neuerkrankungen_pro_021766.xlsx
Zudem hat sich die Verteilung nach Geschlechtern
HTML http://www.statistik.at/web_de/statistiken/gesundheit/gesundheitsdeterminanten/rauchen/index.html#index1<br
/>geändert. "In den 1970er Jahren rauchten 39% der männlichen un
d
10% der weiblichen Bevölkerung. Über die Jahre nahm bei Männern
der Anteil der täglichen Raucher kontinuierlich ab und liegt nun
um zwölf Prozentpunkte niedriger, nämlich bei 27%. Bei den
Frauen zeigte sich ein gegenläufiger Trend. Der Anteil der
Raucherinnen stieg kontinuierlich um insgesamt neun
Prozentpunkte auf aktuell 19%." Weiters heißt es da: "Die
altersstandardisierte Rate für die Männer war bei den
Neuerkrankungen 2011 um das 1,9-fache, bei den Sterbefällen um
das 2,2-fache höher als bei den Frauen." Das heißt, daß das
Erkrankungsrisiko bei den Männern höher ist als bei den Frauen.
Da nun aber der Anteil der männlichen Raucher gegenüber dem der
weiblichen sinkt, müsste die Anzahl der Neuerkrankungen noch
stärker sinken. Genau das Gegenteil ist der Fall. Ich weise
darauf hin, daß das hier keine Studie ist, die irgendwelche
Zahlen interpretiert, das sind die offiziellen Zahlen der
Statistik Austria.
Genau so weist man statistisch nach, daß kein ursächlicher
Zusammenhang besteht. Das bedeutet natürlich nicht, daß kein
Zusammenhang besteht. Exzessives Rauchen und Rauchen in
Wechselwirkung mit anderen Risikofaktoren ist nachweislich
schädlich, aber sicher nicht im überall propagierten Ausmaß, und
schon garnicht als einzige und alleinige Ursache.
Der Krebsinformationsdienst des Deutschen
Krebsforschungszentrums sieht das ohnedies wesentlich
differenzierter als die meisten Politiker und andere Populisten.
Bei denen steht zu lesen:
[quote="dkfz
HTML http://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/lungenkrebs/risikofaktoren.php"]Vermutlich<br
/>sind bei der Entstehung von Lungenkrebs viele verschiedene
Einflüsse gemeinsam beteiligt. Bei betroffenen Patienten lässt
sich im Nachhinein oft nicht feststellen, was genau ihre
Erkrankung im Einzelnen ausgelöst hat. Einige Faktoren, die laut
vieler Studien das durchschnittliche Erkrankungsrisiko steigern,
sind allerdings gut bekannt.[/quote]
Aufgeführt werden:
[quote]Rauchen und Passivrauchen
Asbest aus älteren Gebäuden oder am Arbeitsplatz
Das Edelgas Radon: Es kommt in bestimmten Gegenden Deutschlands
in natürlichem Gestein vor und kann über den Boden in die
Wohnungen gelangen.
Strahlenbelastung durch medizinisch Untersuchungen, zum Beispiel
durch häufige Röntgen- oder CT-Untersuchungen. Insbesondere bei
Untersuchungen zur Früherkennung von Lungenkrebs muss der Nutzen
der Untersuchungen gegen dieses Risiko aufgewogen werden.
Dieselruß und andere Luftschadstoffe
...
Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel zur Vorbeugung werden
außerhalb von Studien nicht empfohlen. Einige Stoffe, zum
Beispiel Beta-Carotinoide (eine Vorstufe des Vitamin A) stehen
im Verdacht, insbesondere bei Rauchern das Lungenkrebsrisiko
sogar zu steigern. [/quote]
Da fehlen aber noch etliche Ursachen, insbesondere
Nanopartikelemmissionen
HTML http://partypiratesat.createaforum.com/tfkonsumentenschutz/warum-nur-bornierte-dogmatiker-fur-rauchverbote-sind/msg3520/#msg3520<br
/>moderner Direkteinspritzer-Motoren, Rückstände von Kosmetika u
nd
Leim aus Spanplatten der Möbel im Hausstaub
HTML http://partypiratesat.createaforum.com/tfkonsumentenschutz/warum-nur-bornierte-dogmatiker-fur-rauchverbote-sind/msg3283/#msg3283,<br
/>und die durch die völlig aus dem Ruder laufenden Dämmung von
Fassaden
HTML http://partypiratesat.createaforum.com/tfenergie-19/warmedammung/<br
/>steigende Belastung durch Schimmelpilzsporen, sowie die giftig
en
Dämpfe aus den Polystyrolen der Platten selbst. Die giftigen
Ausdünstungen von Kunststoffen aus Textilien und Bauteilen vor
allem in Autos werden generell verschwiegen. Insbesondere bei
linken Politikern wird dagegen jeder einzelne Krebstote dem
Rauchen oder Passivrauchen zugerechnet, und das ist in höchstem
Maße unseriös.
Noch viel unseriöser ist das Märchen vom Passivrauchen. Ich habe
mir sämtliche Studien und vermeintlich wissenschaftlichen
Arbeiten zu diesem Thema derer ich habhaft werden konnte
angesehen, was nicht wenige waren, und überall steht das selbe
wie beim deutschen Krebsinformationsdienst: "Das Deutsche
Krebsforschungszentrum geht davon aus, dass passives Mitrauchen
jährlich bei etwa 280 Menschen zu Lungenkrebs führt, ..."
Überall wird das nur angenommen. Das ist unwissenschaftlich und
inakzeptabel, es gibt für diese Annahme keinerlei belastbare
Fakten. Es wird sogar die Tatsache, daß es Nichtraucher gibt die
an Lungenkrebs sterben, als einziger vermeintlicher Beweis für
die Gefahren des Passivrauchens angeführt, statt als Beweis für
das eigentliche Problem: all die anderen Giftstoffe, denen die
Menschen ständig ausgesetzt sind, von denen abgelenkt werden
soll. Die Tatsache, daß selbst im verrauchtesten Raum und direkt
angeraucht derjenige der nicht aktiv raucht nur Hundertstel
Promille der Rauchmenge eines aktiv Rauchenden zu sich nimmt,
und somit schon alleine deshalb die behaupteten negativen Folgen
keinesfalls auftreten können, wird aktiv ignoriert. Panikmache
verträgt sich eben nicht mit Fakten. Die erste dieser Studien
ist die berüchtigte "La Hague Studie", die versuchte, die
steigenden Raten von schweren Lungenkrankheiten zu erklären.
Obwohl in der Region nicht mehr geraucht wird als in anderen,
wurde als Begründung das Passivrauchen erfunden, weil an der
größten Atomanlage Europas, die dort rund um die Uhr radioaktive
Abluft absondert, kann und darf das einfach nicht liegen.
Die Studien die beweisen sollen, daß Rauchen die Hauptursache
von Lungenkrebs ist, berufen sich auch oft auf Untersuchungen in
den USA vor mehreren Jahrzehnten. Dies ist jedoch unzulässig, da
es in diesem Zeitraum zahlreiche Beschränkungen gab was die
Inhaltsstoffe und die Möglichkeiten des Konsums angeht. Gerade
in Europa gibt es da schon länger und weitreichendere
Einschränkungen, erst im Mai 2014 sind wieder neue Regulierungen
HTML http://blog.rursus.de/2014/05/die-neue-eu-tabakrichtlinie-201440eu/<br
/>in Kraft getreten (Zu einem Verbot nachweislich schädlicher
Aromen könnte man sich nicht durchringen, sehr seltsam!). Diese
Regulierungen sind großteils sinnvoll, und niemand will sie
rückgängig machen. Was wir jedoch keinesfalls übersehen können
ist die Tatsache, daß diese Maßnahmen schon seit Jahrzehnten in
Kraft sind. Wir zweifeln die Sinnhaftigkeit der meisten
Maßnahmen nicht an, aber dann müssen wir auch die bestehenden
Realitäten akzeptieren, nämlich daß die Krebsraten gerade in den
Bereichen die dem Rauchen angelastet werden dennoch weiter
steigen.
Die ausgerechnet am Weltwirtschaftsforum in Davos 1999
begründete "Partnerschaft gegen den Tabak" wurde auf Druck
diverser Hersteller von Entwöhnungspräparaten ins Leben gerufen,
was für diese ein Milliardengeschäft ist. In Österreich bewirbt
die Lobbyorganisation "Ärzteinitiative gegen Raucherschäden",
die sich an die Spitze des Kampfes für ein absolutes Rauchverbot
gestellt hat, sogar Präparate wie "Champix", die in den USA
wegen der zum Teil tödlichen Nebenwirkungen zu 228Millionen$
Schadenersatzzahlungen geführt hat. Auch die Tatsache, daß die
Rauchverbote dort wo sie bereits gelten zu explosionsartigen
Absatzsteigerungen bei Antidepressiva geführt haben, wird die
Pharmalobbyisten zusätzlich motiviert haben, ihre Marionetten in
der Politik weiter in die Tabakprohibition zu treiben. (mehr
dazu
HTML http://partypiratesat.createaforum.com/tfkonsumentenschutz/warum-nur-bornierte-dogmatiker-fur-rauchverbote-sind/msg3544/#msg3544)
Was hier für den Zusammenhang zwischen Rauchen und diversen
Krebsarten exemplarisch dargestellt ist, gilt natürlich auch für
die anderen dem Rauchen alleine angelasteten Krankheiten wie
Asthma und andere Lungenkrankheiten sowie Herzinfarkte. Von
Umweltgiften über falsche Ernährung bis zum Bewegungsmangel, all
die Gefahren werden marginalisiert, und das Rauchen steht als
Sündenbock alleine im Vordergrund.
Wir wollen die derzeit (in Österreich!) bestehenden Maßnahmen
großteils nicht rückgängig machen. Daß in Speiselokalen ein
Großteil des Gastraumes für Nichtraucher reserviert ist, ist
akzeptabel. Auch in Großraumbüros müssen Raucher hinausgehen,
dagegen sagt niemand was. Was aber nicht akzeptabel ist sind
Einschränkungen, die darüber hinaus gehen. Wer ein eigenes Büro
mit ausreichender Entlüftung hat, ein Lokal mit
Nichtraucherbereich, oder eines das für eine Abtrennung zu klein
ist, muß selbst entscheiden dürfen, ob dort geraucht wird oder
nicht. Das Strohmannargument des Nichtraucherschutzes ist
lächerlich! Weder gibt es für die angeblichen Folgen des
Passivrauchens einen wissenschaftlich haltbaren Beweis, noch muß
ein Nichtraucher in einem Raucherbereich kellnern, weil
nirgendwo mehr Arbeitskräfte gesucht werden als in der
Gastronomie. Die jüngsten Urteile
HTML http://partypiratesat.createaforum.com/tfkonsumentenschutz/warum-nur-bornierte-dogmatiker-fur-rauchverbote-sind/msg3193/#msg3193,<br
/>die sogar in den Privatbereich der eigenen Wohnung eingreifen,
sind der erste Schritt in die Aufgabe der Privatsphäre und der
Persönlichkeitsrechte.
Es gibt Aufklärungscampagnen in Schulen (die meist so peinlich:
HTML http://youtu.be/dwsDNeKqVHQ
sind, daß sie Jugendliche eher zum Rauchen animieren),
Werbeverbote und Warnhinweise wohin man blickt. Den Menschen ist
durchaus bewusst, daß Rauchen nicht gesund ist. Jene die es
trotzdem tun, haben sich ganz bewusst dafür entschieden. Das
Argument der medizinischen Folgekosten ist nur vorgeschoben,
weil anhand dessen müsste man Sport, Autofahren, Alkohol,
Sexualität und alles was sonst noch Spaß macht viel eher
verbieten. Wie pervers sind eigentlich die Leute, die jetzt noch
Ekelphotos auf die Zigarettenpackungen drucken wollen? Wie krank
muß man sein, wenn man anderen das Genussmittel ihrer Wahl auf
so perfide Art vermiesen möchte? Es bringt sowieso nichts, es
gibt längst individuell gestaltete Überzüge für diese Päckchen.
Was in tiefste Abgründe blicken lässt ist allein die
Geisteshaltung, die hinter solchen von reiner Missgunst und
Menschenverachtung getragenen Forderungen steht. Hier haben die
Protagonisten das Ziel längst aus den Augen verloren. Es wird
nichtmehr argumentiert oder diskutiert, es geht nurnoch um
Dogmatik, es ist eine Glaubensfrage geworden. Hier ist es die
Pflicht der Politik, die Notbremse zu ziehen. Leider werden wir
aber von politischen Scharlatanen regiert, denen Fakten egal
sind, und die selbst nur von Dogmatik und Volksverblödung leben.
An kritisch denkenden und korrekt informierten Menschen haben
solche Leute natürlich keinerlei Interesse. Man fordert etwas,
von dem angenommen wird, daß sich ohnehin niemand zu
widersprechen traut, und erwartet allgemeinen Applaus. Den wird
es aber nicht geben, weil die Menschen nicht so blöd sind, wie
die Dogmatiker glauben, die wie so oft von sich selbst auf
andere schließen.
Die Dokumentation "Unser täglich Gift"
HTML http://www.arte.tv/de/unser-taeglich-gift/3673748.html
zeigt
auf, daß SÄMTLICHE Studien zum Thema Rauchen und
Gesundheitsschäden auf einem Papier der UNO basieren, das andere
Ursachen für Krebs und andere Krankheiten komplett ausblendet.
Dies passiert auf Druck der großen Automobil-, Saatgut- und
Chemiekonzerne, die mit dem Rauchen die perfekte Ablenkung von
den realen Gesundheitsgefahren haben. Die Liste der Firmen
findet man in der Doku.
Auch sieht man in der Doku Karten die deutlich machen, daß in
den Ländern, in denen besonders viel geraucht wird, aber dafür
besonders naturnahe Nahrung und natürliche Baustoffe dominieren,
die Krebsrate am niedrigsten ist. Wer nicht die Pille nimmt,
sondern nur an den Tagen an denen überhaupt eine Fruchtbarkeit
besteht alternative Verhütungsmittel verwendet (was sowieso
normal sein sollte), hat durch das Rauchen auch nicht das
Krebsrisiko, das durch die Kombination von beidem entsteht.
Selbiges gilt für alulminiumsalzhaltige Kosmetika und
Medikamente, die Innenausstattungen von Autos, die giftige
Bestandteile der verbauten Kunststoffe ausdunsten,
Lebensmittelverpackungen, Lebensmittelzusätze, Spritzmittel und
Kunstdünger, Ammoniumsulfate und Ammoniumnitrate aus der
Gülledüngung (sind in Mitteleuropa größter Verursacher von
Feinstaub), genmanipulierte Lebensmittel, die in den
"Entwicklungsländern" großteils für den Export in die
Industriestaaten produziert werden, sowie das damit gefütterte
Vieh, Baustoffe wie Dämmplatten aus recycling-Kunststoffen und
Spanplatten, deren Kleber Gifte ausdunsten, die Liste ist
praktisch endlos. In den reichen Ländern sind die Menschen
permanent all diesen Giften ausgesetzt, in den
Entwicklungsländern aber nicht, bzw bei weitem noch nicht in dem
Ausmaß. Dafür greifen dort die hysterischen Antirauchercampagnen
auch nicht, und darum wird dort mehr geraucht. Die Campagnen
gibt es dort auch nicht in dem Umfang, weil es dort noch keine
Ausrede für hohe Krebsraten braucht, die aufgrund der gesünderen
Lebensumstände einfach niedriger sind.
Diese Fakten widerlegen all die gefälschten Studien, mit denen
die Antiraucherlobby immer hantiert. Darum sind Leute, die sich
für noch mehr Rauchverbote einsetzen, bornierte Dogmatiker, die
genau wie die rechte Szene Ausländer und Andersgläubige für
alles verantwortlich macht, in den Rauchern ihr Feindbild
gefunden haben.
ahoy
hellboy
#Post#: 3580--------------------------------------------------
Re: Das Rauchverbot: ein Feigenblatt!
By: hellboy Date: April 23, 2015, 10:54 am
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[quote="wirtzbill"]Rauchverbot: Chronik eines Irrtums
DECEMBER 29, 2014 BILL WIRTZ
Ein Jahr ist es nun her dass Luxemburg das Rauchverbot in Bars
eingeführt hat. Das Resultat kann weder Raucher noch
Nichtraucher freuen.
Am 1. Juli 2013 wurde mit 56 Stimmen das neue
Anti-Raucher-Gesetz im Parlament verabschiedet, das es
Kneipenbesitzer ab sofort untersagte ihrer Kundschaft das
Rauchen zu erlauben. Meine Formulierung im letzten Satz mag
vielleicht etwas holprig klingen, sie ist jedoch besonders
wichtig, um den Gedankenfehler, der bereits damals begangen
wurde zu beleuchten. Es geht nicht darum, ob man die Rechte der
Raucher oder die der Nicht-Raucher verteidigt, sondern die
Rechte deren, die im Besitz eines Lokal ist. Der Besitzer der
Bar sollte der sein, der über das Geschehen in seinem Lokal
entscheiden sollte, nicht der Gesetzgeber. Aber so einfach sagte
man uns sei es nicht, es ginge nämlich um die Gesundheit.
Nach dem Gedankenfehler, welche Rechte überhaupt zur Diskussion
stehen, hatte das Gesetz als erste Konsequenz die Aufhebung der
Wahlfreiheit: Das Rauchverbot zerstörte zunächst das
Gechäftsmodell der Bars, die sich aus eigenen Stücken lange
zuvor dazu entschieden hatten, das Rauchen bei ihnen zu
untersagen. Diese Entscheidung war freiwillig, ebenso wie die
der Kunden, die ihnen trotzdem nicht fern blieben. Im Jahre 2013
identifizierten sich 21% der luxemburgischen Bevölkerung als
Raucher (mit sinkender Tendenz); die Annahme, dass das nötige
Kundenpotenzial nicht gegeben wäre, scheint nicht grundlos als
trügerisches Argument. Wer sich schlussendlich in eine Bar
begibt ist seinerseits keineswegs repräsentativ für die ganze
Bevölkerung, eine Aussage die wir als empirisch korrekt gelten
lassen können, aber die das Gesundheitsministerium nie
untersucht hat. Der damalige Minister und heutige
Kammerpräsident Mars Di Bartolomeo (LSAP) beließ es bei
generellen Aussagen über die Gesundheit.
weiter
HTML https://wirtzbill.wordpress.com/2014/12/29/rauchverbot-chronik-eines-irrtums/[/quote]
Interessant ist auch:
[quote]Einziger Effekt auf den Tabakkonsum haben
Steuererhöhungen. Doch sind diese gerecht? (Quelle:
INEPS)[/quote]
Rauchverbote verringern den Tabakkonsum garnicht. Damit fällt
das Hauptargument für die Verbote weg.
[quote]Zweites großes Argument war das des Nichtraucherschutzes:
Man muss das Recht des Nicht-Rauchers anerkennen indem man das
Rauchen verbietet. Wie bereits zu Beginn erwähnt sollte es
eigentlich nicht um die Rechte der Raucher oder der
Nicht-Raucher gehen, sondern um die Rechte der Besitzer. Mit dem
Argument des Nichtraucherschutzes müsste man auch das Rauchen im
Eigenheim verbieten (mit Ausnahme man wohnt alleine und hat nie
Besuch), im Auto usw. Der Diskussion bedarf es dann auch gar
nicht mehr nur dem Tabak, sie kann genauso über Grillherde,
Fritteusen oder Fahrzeug- und Flugzeugabgase geführt werden.
Niemand zwingt sie anfänglich dazu eine Bar zu betreten, diese
Entscheidung haben sie selbst getroffen. Sie sind Gast und
sollten verhaltenstechnisch nur einer Person zuhören müssen: Dem
Wirt.[/quote]
Diese Rauchverbote sind Eingriffe in die Bürgerrechte. Und sie
sind ein Probegallopp für das, was uns als nächstes verboten
werden soll, weil mächtige Interessengruppen einen Gewinn für
sich darin sehen.
ahoy
hellboy
#Post#: 4269--------------------------------------------------
Re: Das Rauchverbot: ein Feigenblatt!
By: hellboy Date: January 31, 2018, 5:18 pm
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79.000 vorzeitige Todesfälle pro Jahr durch Autoabgase in
Deutschland.
HTML https://www.facebook.com/3sat.de/videos/1979987965363421/
Das ist in etwa die Anzahl der Todesfälle durch
Lungenkrankheiten pro Jahr. Bleiben für vorzeitige Todd wegen
rauchen nicht so viele übrig. Das sind aber Fakten, die haben
bei einem Thema, bei dem es eigentlich um die Umsätze der
Pharmaindustrie und der Autokonzerne geht nichts verloren.
ahoy
hellboy
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