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partypiratesat
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#Post#: 2811--------------------------------------------------
Polizei und Cannabis-Entkriminalisierung
By: hellboy Date: November 3, 2014, 6:31 pm
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[quote]Polizei und Cannabis-Entkriminalisierung
Polizeigewerkschaft diskutiert Cannabisverkauf in Apotheken
[09.03.2002]
In der Gewerkschaft der Polizei (GdP) gibt es Gegner und
Befürworter einer Änderung des Betäubungsmittelgesetzes. Im
Magazin "Focus" sprach sich der Vizevorsitzende der
Organisation, Bernhard Witthaut, dafür aus, dass der Besitz
geringer Mengen von Cannabis straffrei wird. Es soll künftig in
Apotheken vertrieben werden und zwar zu Preisen, die dem
Schwarzmarkt das Wasser abgraben würden:
Den Vorstoß begründet der Gewerkschafter in FOCUS damit, dass
Cannabis-Fälle in den Kriminalstatistiken mehr als die Hälfte
der Drogendelikte ausmachen, die meisten Verfahren aber von der
Staatsanwaltschaft eingestellt würden. "Die Polizei muss sich
auf die Verfolgung von harten Drogen wie Heroin oder Kokain
konzentrieren", sagte Witthaut.
[/quote]
HTML http://www.cannabislegal.de/argumente/polizei.htm
Die Polizei ist täglich mit den schädlichen Auswirkungen der
Prohibition konfrontiert. Man merkt einfach den Unterschied
zwischen Praktikern und Sesselfurzern.
ahoy
hellboy
[quote="Admin edit"]Off topic Diskussion entsprechend der
angekündigten strengen Moderation im taskforce-Bereich
verschoben.
Ist jetzt da:
HTML http://partypiratesat.createaforum.com/general-discussion/gamoder's-bullshyt/[/quote]
#Post#: 2902--------------------------------------------------
Re: Re: Polizei und Cannabis-Entkriminalisierung
By: hellboy Date: November 23, 2014, 5:41 am
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[quote="spon"]Cannabis-Konsum: Polizeigewerkschaft will Kiffer
in Ruhe lassen
Wenn die Polizei Kiffer erwischt, muss sie einschreiten. Dabei
werden Verfahren wegen Besitzes geringer Mengen Cannabis meist
eingestellt. Der Chef der Polizeigewerkschaft fordert nun ein
Umdenken.
München - Tausende Polizisten werden nach Einschätzung der
Deutschen Polizeigewerkschaft falsch eingesetzt und teilweise
"schlicht verheizt". Gewerkschaftschef Rainer Wendt fordert vom
Gesetzgeber, die Polizei von verzichtbarer Arbeit zu befreien.
Dadurch ließen sich "auf einen Schlag mehrere Tausend Stellen"
schaffen, und zwar ohne zusätzliche Kosten, schrieb er in einem
Gastbeitrag für den "Focus".
Der Gewerkschafter wandte sich unter anderem gegen die
Verfolgung von Konsumenten geringer Cannabis-Mengen. Polizisten
müssten diese Personen nach geltendem Recht anzeigen,
Staatsanwälte stellten die Verfahren aber routinemäßig ein. "Es
wäre besser, den Konsum geringer Mengen von Cannabis nicht mehr
verfolgen zu müssen - um sinnlose Bürokratie zu
vermeiden."[/quote]
HTML http://www.spiegel.de/politik/deutschland/cannabis-polizeigewerkschaft-will-kiffer-in-ruhe-lassen-a-1004515.html
Wie erwartet hat sich weder an der Situation noch an der Meinung
der Polizeigewerkschaft was geändert. Man will keine Leute mehr
verfolgen, die nix falsch gemacht haben.
ahoy
hellboy
#Post#: 2906--------------------------------------------------
Re: Polizei und Cannabis-Entkriminalisierung
By: pet Date: November 24, 2014, 4:02 pm
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Ich war gerade auf einer Kiffer-Razzia, genauer gesagt, eine
Wellness-Razzia. Ich unterhielt mich mit einem freundlichen
Schnauzbart-Träger in Uniform über den Kälteeinbruch. Durchsucht
hat mich keiner, ich musste bloß während der Razzia die Füße
heben, damit der Herr Schutzmann unter dem Tisch mit der
Taschenlampe herumkraxeln konnte. Einige grüne Mini-Wedel wurden
beschlagnahmt, allerdings nicht meine. Schlechter dran waren ein
Andersrassiger sowie eine pummelige Ostnahversorgerin, die sich
Vorwürfe anhören musste wie: "Für Eigenbedarf haben sie ihr Geld
in einer komischen Stückelung". Der Andersrassige verhandelte
mit einem etwas gröberen Gesellen, welcher mit seinem
Asylantenausweis wachelte und den Mistkübel an der Schank
diskutierte. Zu uns sagten die Polizisten "Bitte" und "Danke"
und machten während der Arbeit unterm Tisch Scherze über härtere
Drogen. Zum Abschluss ließ die Polizei offenbar noch die Leute
unter Dealer- und Asylanten-Verdacht davonkommen.
Schuld an der Razzia waren vermutlich unsere Tischgespräche. Wir
unterhielten uns so lange über Razzien und Polizei im Wandel der
Jahre, dass uns die Ganja-Fee ein wenig necken wollte. Mir tut
leid, dass ich nicht die Gelegenheit genutzt habe, um mich mit
einer Polizistin zu verabreden. Angeblich ist inzwischen sogar
die österreichische Polizeigewerkschaft für Legalisierung, und
Kywerer schon länger. Medizinisches Cannabis zur Sedierung von
Häftlingen ist angeblich bereits Alltag. Die Polizei kifft nicht
die gesamte beschlagnahmte Menge alleine, sondern gönnt auch
ihren Schützlingen etwas. Solche Geschichten würde ich gerne
mehr hören, möglichst von Polizisten selbst.
Am Aktivistentisch in der Opiumhöhle sprach ich mit einem
Blowdoc-Deckel-Patienten, der zwei Wochen zuvor an exakt unserem
Tisch meier gegangen war. Im Vernehmen mit der Polizei sorgte er
mit der Ausrede für Erstaunen unter den Exekutivbeamten, dass
Drönerbirnol 77 Euro (!) für die kleine Flasche koste und er
daher billigere Mittel gegen seine epileptischen Anfälle
brauche. Der Mann musste einmal zum Pistest (Deckel) und hatte
dann wieder seine Ruhe vor dem Ganja-Pogrom.
Was die Polizei an der Opiumhöhle interessiert, sind Asylanten
und Superdrogen wie Heroin, nicht Ganja. Die Kellner wurden zum
Abschied angewiesen, dass sie die Augen offenhalten sollten,
denn in der Razzia zuvor seien andersfarbige Substanzen als
etwas Grünes aufgetaucht. (Polizeiworte, nicht meine: "nix
Grünes, nix Weißes, nix Schwarzes [?], was Braunes".)
#Post#: 2940--------------------------------------------------
Re: Polizei und Cannabis-Entkriminalisierung
By: pet Date: December 4, 2014, 8:21 pm
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Auf der heutigen Razzia war es nicht so lauschig und flauschig
wie das letzte Mal. Die Ganja-Fee hat sich offenbar durch die
Einschaltung vom vorigen Sonntag [1] herausfordern lassen und
einen Schabernack geliefert.
[1]
HTML http://partypiratesat.createaforum.com/tfrausch/polizei-und-cannabis-entkriminalisierung/msg2906/#msg2906
Heute wurde nichts gesucht, keine Andersrassigen konfrontiert,
nichts beschlagnahmt, dafür mussten alle ihre Ausweise abgeben,
die Namen und Geburtsdaten gaben Kywerer gleich im Lokal
telefonisch durch. Die Polizisten waren ca. zur Hälfte in Zivil
und eher ruppig, allerdings lief die Amtshandlung ohne viel
Zeremonie ab. Nicht einmal das Licht wurde aufgedreht oder die
Musik ab.
Heute war ich geistesgegenwärtig genug, mir den Einsatzleiter
für ein Interview vorzuknöpfen, blitzte aber ab. Der Vorschlag
gefiel ihm nicht nur nicht, der Mann erklärte, ich müsse mich an
die Pressestelle wenden, er dürfe zu Legalisierung oder seinem
Beruf überhaupt nichts sagen. Das hatte ich vermutet, denn so
ist das bei praktisch allen Firmen auch. Allerdings ist eine
Polizei keine Firma, und Firmen stehen solche Vorschriften auch
nicht besonders gut zu Gesicht. Der Einsatzleiter erklärte im
Spontan-Interview, dass auch pensionierte Kywerer keine
Auskünfte zu Polizei und Legalisierung geben dürfen.
Kurz gesagt: für so ein Interview braucht man einen anonymen
(Ex)-Kywerer oder einen Außenstehenden mit tiefem Einblick. Es
bedeutet auch, dass es über Polizei, Legalisierung, Opiumhöhlen,
komische Razzien, usw. bis auf weiteres nur Gerüchte zu hören
und zu lesen geben wird.
(Am Kifferstammtisch war bis zur Razzia Pöpö-Bashing angesagt,
obwohl ich den Herrn gar nicht kannte und er nie bei der Pöpö
war. Ich briefte auch einen Maschinenbauer zum Ganja-Rummel,
NOES und SPÖ/Jusos, weil er von alldem noch nichts gehört hatte,
wegen Auslandsaufenthalt. Der Kicker: der Basher erklärte mir,
dass er viele Pöpöler getroffen hätte, aber der
vertrauenswürdigste und kompetenteste Pirat ein gewisser
"Sylvester Heller" sei, mit dem er mich offenbar bekannt machen
wollte. Ich erfinde das nicht. Bevor wir diese radikale Aussage
erörtern konnten, brach die Schweinepest aus. Nachher hatte er
sich offenbar während meines Anti-Interviews mit dem Kywerer
geschlichen.)
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