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       #Post#: 2746--------------------------------------------------
       Anti-Baby-Pille 
       By: hellboy Date: October 15, 2014, 8:29 am
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       [quote="SZ"]Wasserverschmutzung
       Antibabypille im Fluss
       Das EU-Parlament will die Liste der Umweltgifte deutlich
       verlängern, die in Gewässern nichts zu suchen haben. Diesmal
       soll es auch Obergrenzen für Arzneimittelrückstände geben. Denn
       Östrogene aus der Antibabypille etwa belasten bereits jetzt Seen
       und Flüsse, weil normale Kläranlagen sie nicht zurückhalten.
       Von Wiebke Rögener
       Zu den Kosten der sexuellen Freiheit gehören auch Ausgaben für
       bessere Kläranlagen. Denn Östrogene aus der Antibabypille sind
       zu einem bedeutsamen Schadstoff in Gewässern geworden.
       Künstliche Hormone wie 17-alpha-Ethinylestradiol, kurz EE2,
       verhindern nicht nur ungewollte Schwangerschaften, sondern
       stören auch die Fortpflanzung von Fischen. Nicht selten
       produzieren männliche Tiere Eier statt Spermien, wenn sie in
       EE2-belasteten Gewässern schwimmen. Längst findet sich der
       Pillenwirkstoff, den Frauen zum Teil mit dem Urin wieder
       ausscheiden, in Seen und Flüssen, weil normale Kläranlagen ihn
       nicht zurückhalten.
       Das soll sich ändern: Nach einem Vorschlag der EU-Kommission
       sollen künftig Höchstgrenzen für EE2 in Gewässern gelten, die
       europäische Wasserrahmenrichtlinie soll entsprechend
       aktualisiert werden. Eigentlich ein Ziel, auf das man sich
       leicht einigen könnte - wäre da nicht die Diskussion um die
       Kosten der Maßnahme.
       weiter
  HTML http://www.sueddeutsche.de/wissen/wasserverschmutzung-antibabypille-im-fluss-1.1381340[/quote]
       So werden wir alle geschädigt, aber es gibt auch direkte
       Angriffe auf die Gesundheit von Frauen aus reiner Gewinnsucht,
       und die korrupte Politik spielt mit.
       [quote="Risiko Pille"]Klagen gegen BAYER in Frankreich, USA,
       Deutschland und der Schweiz
       Verbot gefährlicher Antibaby-Pillen gefordert
       
       Wegen der erhöhten Thrombosegefahren von Antibaby-Pillen der 3.
       und 4. Generation wurde gegen den BAYER-Konzern eine Vielzahl
       von Klagen eingereicht, aktuell in Frankreich und der Schweiz.
       Für Vergleichszahlungen musste der Konzern mehr als 700 Mio Euro
       aufwenden. Insgesamt sind gegen BAYER mindestens 13.500 Klagen
       anhängig.[/quote]
  HTML http://www.risiko-pille.de/index.php/presseberichte.html
       [quote="SZ"]Antibabypille
       Auf die Verhütung folgte der Tod
       In Deutschland sind seit 2001 sieben Frauen gestorben, die
       Antibabypillen aus der Yasmin-Serie von Bayer genommen hatten.
       Tragische Einzelfälle?
       Von Martin Kotynek
       Morgens, gleich nach dem Aufwachen, sticht sich Felicitas Rohrer
       in den Finger, um ihre Blutwerte zu messen. Dann zieht sie einen
       Stützstrumpf über ihr geschwollenes linkes Bein und lagert es
       beim Frühstücken hoch. Einen Großteil des Tages verbringt sie
       dann mit Lymphdrainage, Narbenbehandlung und in den Wartezimmern
       diverser Ärzte. Abends nimmt sie ihre Medikamente. Felicitas
       Rohrer ist erst 25 Jahre alt.
       Sie vermutet, dass ihre Probleme begannen, weil sie nicht
       schwanger werden wollte. Sie nahm die Antibabypille Yasminelle -
       zehn Monate später brach sie zusammen, war klinisch tot. Zwanzig
       Minuten lang blieb ihr Herz stehen; wenn die Ärzte in Freiburg
       ihr nicht den Brustkorb aufgeschnitten, sie an Maschinen
       angeschlossen und die drei insgesamt faustgroßen Blutgerinnsel
       nicht aus ihren Adern geholt hätten, wäre sie nie wieder
       aufgewacht.[/quote]
  HTML http://www.sueddeutsche.de/panorama/antibabypille-auf-die-verhuetung-folgte-der-tod-1.28367
       [quote="spon"]Arzneimittelbehörde: Pille tötet jährlich 20
       Frauen in Frankreich
       Wie hoch ist das Thromboserisiko der Antibabypille? Die
       französische Arzneimittelbehörde kommt jetzt zu dem Schluss,
       dass das Verhütungsmittel jährlich für den Tod von 20 Frauen in
       Frankreich verantwortlich ist. Die Einschätzung gilt aber nicht
       für jedes Präparat.
       Paris - In Frankreich ist die Debatte um die Gefahren durch die
       Antibabypille neu entfacht: Nach einer neuen Einschätzung der
       französischen Arzneimittelbehörde ANSM ist die Pille für den Tod
       von 20 Frauen jährlich sowie 2500 Vorfälle mit Blutgerinnseln in
       Frankreich verantwortlich. Von den 20 Sterbefällen gingen 14 auf
       die umstrittenen Pillen der dritten und vierten Generation
       zurück, gab die ANSM am Dienstag in Paris bekannt. Der Bericht
       der Arzneimittelbehörde bezog sich auf die Jahre 2000 bis 2011.
       Den Sterbefällen ging demnach in der Regel eine Lungenembolie
       voraus. Dabei handelt es sich um eine Thrombose etwa in den
       tiefen Beinvenen, die sich von der Gefäßwand löst und mit dem
       Blutstrom in die Lunge rauscht. Atemnot, Herzversagen,
       Kreislaufschock können die Folgen sein, eine Therapie kommt
       nicht immer rechtzeitig. Unter den durchschnittlich jährlich
       2529 Thrombosevorfällen werden demnach 1751 mit den Pillen der
       dritten und vierten Generation in Verbindung gebracht. Bei einer
       Reihe von Frauen haben solche Blutgerinnsel auch Schlaganfälle
       und in der Folge dauerhafte, schwere Behinderungen verursacht.
       Die seit den achtziger Jahren verkauften Pillen der dritten
       Generation haben Experten zufolge ein zweimal höheres
       Thromboserisiko als Pillen der zweiten Generation. Das
       französische Gesundheitsministerium hatte deshalb beschlossen,
       die Verschreibung von Pillen der dritten und vierten Generation
       einzuschränken. In Frankreich nahmen 4,27 Millionen Frauen im
       Jahr 2011 orale Verhütungsmittel ein.
       In Frankreich wurde die Debatte unter anderem durch die im
       Dezember eingereichte Klage einer jungen Frau gegen den
       deutschen Pharmakonzern Bayer angeheizt. Die Französin, die die
       Pille Meliane einnahm, erlitt 2006 einen Schlaganfall und ist
       seitdem schwerbehindert. Danach hatte eine ganze Reihe weiterer
       Frauen eine Klage angekündigt. Die Europäische
       Arzneimittel-Agentur (EMA) stellte die Pillen der dritten und
       vierten Generation auf den Prüfstand. Mittlerweile sind die
       einstigen Kassenschlager Yasmin und Yaz von Bayer ein
       kostspieliges Problem. Allein für Vergleiche hat der Konzern bis
       Mitte Februar 2012 eine Milliarde US-Dollar gezahlt.[/quote]
  HTML http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/thromboserisiko-laut-ansm-toetet-pille-jaehrlich-20-frauen-in-frankreich-a-891024.html
       [quote="Zeit online"]Die Pille der Unvernunft
       Das hohe Thrombose-Risiko durch die Antibabypille der dritten
       und vierten Generation alarmiert Frankreich. In Deutschland
       erwacht das Problembewusstsein erst.
       VON ANNIKA JOERES
       Hormonelle Empfängnisverhütung berge für Frauen ein »leicht
       erhöhtes Risiko der Gerinnselbildung, welche zu teilweise
       schweren Gesundheitsschäden führen kann«. So steht es lapidar in
       den Packungsbeilagen. Marion Larat hat dieses Schicksal
       getroffen. Die heute 24-jährige Französin hatte die Pille
       Meliane der sogenannten dritten Generation gerade einige Monate
       lang eingenommen, als ihre Eltern sie bewusstlos im Badezimmer
       fanden. Ein Blutgerinnsel hatte sich in ihrem Gehirn
       festgesetzt. Nach dem Erwachen war alles anders. »Danach
       begannen meine Jahre des Leidens«, sagt die junge Frau aus
       Bordeaux. Heute muss Marion Larat um jedes Wort ringen, sie
       hatte damals die Sprache verloren und das Gefühl in ihrer
       rechten Körperhälfte.
       Die zierliche Frau ist im Nachbarland zu einer Symbolfigur für
       den Kampf gegen die Pille geworden. Larat hat den Bayer-Konzern,
       Produzent von Meliane, auf Schadensersatz verklagt. Inzwischen
       beschuldigen Dutzende betroffener Frauen die hormonellen
       Verhütungsmittel, berichten in den französischen Medien von
       Schlaganfällen, Lungenembolien und Herzstillständen. Am 11.
       Januar griff die sozialistische Gesundheitsministerin Marisol
       Touraine durch: Von März dieses Jahres an werden die
       französischen Krankenkassen die Kosten für Meliane und
       vergleichbare Produkte nicht mehr erstatten.*
       weiter
  HTML http://www.zeit.de/2013/05/Verhuetung-Antibabypille-Thromboserisiko
       [/quote]
       Die Pille für den Mann
       die Pille für den Mann wird seit 2005 getestet. wurde aber
       bisher nie versucht die auf den markt zu bringen, weil ein
       kleiner prozentsatz der tester leichte unverträglichkeiten
       zeigte. ein viel geringerer prozentsatz und viel weniger
       gravierende unverträglchkeiten, als sie bei frauen seit der
       einführung der pille einfach in kauf genommen werden.
  HTML http://de.wikipedia.org/wiki/Pille_f%C3%BCr_den_Mann
       und wenn es nurnoch die pille für den mann gäbe, die
       gesundheitlich weniger bedenklich ist, würde man dem
       Gesundheitsrisiko der Kombination von rauchen und Pille wohl
       wesentlich kritischer gegenüberstehen. wer bereit ist, aus
       bequemlichkeit das gesundheitsrisiko einzugehen, statt ein wenig
       zu rechnen, und sich ab und zu ein diaphragma reinzuschieben,
       sollte über das echte risiko informiert sein, um eine
       faktenbasierte entscheidung treffen zu können. derzeit wird aber
       das risiko der pille verharmlost, und das durch das rauchen
       übertrieben. und über das risiko der kombination von beidem ist
       kaum jemand aufgeklärt.
       der punkt ist, daß bei frauen als selbstverständlich angenommen
       wird, daß sie sich dem viel höheren risiko aussetzen, wogegen
       männer das geringere risiko extrem selten eingehen.
       Die Verantwortlichen in den Konzernen und die korrupten
       Politiker die sie schützen müssen endlich zur Verantwortung
       gezogen werden, wegen millionenfacher vorsätzlicher schwerer
       Körperverletzung und tausendfachem Mord aus niedrigen
       Beweggründen. Hier zeigen sich die Auswüchse eines enthemmten
       Turbokapitalismus und eines Bildungssystems der vermeintlichen
       Eliten, denen in Kaderschmieden des Großkapitals jegliches
       Gewissen aberzogen wird. In den Vorstandsetagen gibt es
       keinerlei Unrechtsbewusstsein solange die Kassen voll sind, und
       darum muß es endlich langjährige Haftstrafen für die
       Verantwortlichen und richtig hohe Entschädigungen für die Opfer,
       die die Täterkonzerne wirklich in den Bilanzen spüren geben,
       damit sich endlich etwas ändert.
       ahoy
       hellboy
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