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       #Post#: 2548--------------------------------------------------
       Anatol Flugi
       By: GOLEMXIV Date: September 4, 2014, 9:58 am
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       Offenbar will der Anatol wieder mit Passanten in
       Kontakt treten. Das verstehe ich, das ist eine gute
       Methode, wenn sonst keiner mitmacht. Allerdings
       wären Flugis für dieses Vorhaben der ideale Eisbrecher:
  HTML https://forum.piratenpartei.at/thread-13216-post-128077.html#pid128077
       Wie mir Helly erzählte, hat der Anatol einen Schatzkistenfetisch
       oder sowas, daher habe ich das provisorisch arrangiert,
       allerdings sehe ich Probleme:
       [img width=70 height=100]
  HTML http://i.imgur.com/z4Gq2pt.png[/img]
       Schwarzweiß ist billig; der Anatol kann sich in einem normalen
       Kopiergeschäft bis zu 4000 Stück A6 (4x1000 einseitig) für
       5 Euro selber drucken. 4000 Flugis geben ziemlich aus, vor
       allem,
       wenn man sich dabei Zeit für Unterhaltungen nimmt.
       Probleme:
       - die Schatzkisten nehmen zuviel Platz weg
       - auf jeden Fall sollten es ZWEI Schatzkisten sein, eine
       geschlossene und eine offene
       - die Schatzkisten brauchen eine Mindestgröße, weil man sie
       sonst nicht erkennt
       - so bleibt zuwenig Platz für Slogans übrig, und Slogans
       braucht das Flugi, weil "Demokratie" oder so alleine zu
       schwammig und zu fad ist (und keinen Anlass für
       Gespräche liefert)
       - A6-Flugis sind gute Flugis, weil kleine Flugis viel leichter
       weggehen als große (außerdem billig)
       Zweiseitige Flugis mit einer geschlossenen Schatztruhe auf
       der Vorderseite und einer offenen auf der Rückseite
       würde vermutlich funktionieren, wenn sofort klar ist, dass
       es sich nicht um ein Gewinnspiel handelt und "bitte wenden"
       oder ein großes Fragenzeichen dabei ist. Solche Profi-Flugis
       habe ich schon gesehen. Problem: ich weiß nicht wie ich
       das machen soll, dass ein PDF entsteht, dass der
       Kopierer/Drucker
       versteht als "vorne/hinten".
       Ich gehe übrigens davon aus, dass die Flugis nur bei
       Passanten funktionieren, die zufällig schon was wissen
       wollen von den Piraten und gewissermaßen die Gelegenheit
       für ein Gespräch mit dem Anatol beim Schopf packen.
       Solche Leute braucht man nicht überreden oder überzeugen,
       sondern bloß ermuntern. Das KÖNNTE klappen.
       Irgendwelche anderen Ideen oder Einwände? Meine
       Zeichenkünste sind eher bescheiden, außerdem bin ich
       nicht sicher, ob durch die Rasterpunkte nicht blöde
       Moire-Muster entstehen. Helly, wie ist das bei 300 dpi?
       Ich bin weder ein Freund vom Anatol noch der Pöpö,
       aber so von Flugi-Verteiler zu Flyerer würde ich
       sogar was gestalten, wenns der Anatol nicht kann
       oder nicht mag. (Habe Paint.Net.)
       #Post#: 2549--------------------------------------------------
       Re: Anatol Flugi
       By: hellboy Date: September 4, 2014, 11:26 am
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       Ich weigere mich, dazu Stellung zu nehmen. Dazu finde ich die
       Idee mit der Kiste zu banal, und dazu ist mir der anatol zu oft
       auf die Eier gegangen mit seinem "wir haben der Schlüssel fir
       die sisteehm. Wir müssen aus die Matrix heraus."
       Dafür ist der Flyer jetzt schon zu gut.
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 2550--------------------------------------------------
       Re: Anatol Flugi
       By: pet Date: September 4, 2014, 12:44 pm
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       Du, der Anatol ist auch mein Freund nicht. Ich finde nur,
       dass er am richtigen Weg ist mit seiner Form von Propaganda.
       Wenn es ihm soviel Spaß macht, dann soll er doch seine
       Gesprächspartner haben, denn das einzige, das der Anatol
       braucht, sind Flugblätter. Dann kann er an jedem Finger
       zehn Quasselstripper haben, die mit ihm debattieren über
       Piratenthemen. Du, ich bin schon so verzweifelt mit den
       "Organisationen", dass mir jeder Beistand recht ist, um
       Piratenthemen unter die Leute zu bringen. Das ist leider
       unter uns armen Polit-Ameislein ohne Pressekontakte
       das einzige Mittel um die Massen zu erreichen ohne Inserate.
       So verzweifelt bin ich, dass es mir inzwischen sogar lieber
       ist, Piratenthemen kommen mit Piratenlogo unter die
       Massenmenschen als gar nicht. Wenn der Anatol im
       Piraten-Pyjama durch Wien flaniert ist das leider das
       einzige, dass die Passanten von Belangen wie "Transparenz",
       "Intimssphäre", "Briefgeheimnis und Anonymität" an dem
       Tag sehen werden. So weit ist es leider gekommen.
       Sobald der Anatol mit Flugblättern auf Beutepirsch geht
       sind ihm meiner geschätzten Wahrnehmung nach auch
       andere Menschenrechtsvereine zu Dank verpflichtet,
       findest du nicht auch? Ich bin sicher, die Netzkinder hassen
       den Anatol genauso wie wir. Trotzdem müssten sie dann
       anerkennen, dass der Anatol nicht nur per Fernbedienung
       zum Kirchenchor predigt. So wie die Netzkinder.
       Anatol + Flugis + 2 Bappm Offen > Website mit "NSA späht bei
       Journalisten"
       Ich kontaktier mal den Anatol und hol mir Redaktion für
       die Idee und mögliche Ausführungen.
       Wenn ich der Anatol wäre, würde ich statt der Pöpö.at-Adresse,
       wo eh nix geht außer den Leuten am Arsch vorbei, würde ich also
       meine E-Mail-Adresse sowie meine Telefonnummer draufdrucken
       lassen.
       Dann rufen nämlich die Pirateninteressenten mich zuerst an,
       damit
       ich sie mit meinen Vorstellungen vom Piratentum volllabern kann.
       Warum diese Freude dem MüD oder dem Fäsl lassen? Die es nicht
       können? Besser meine Fans und Korrespondeten zu Stammtischen
       einladen. Die anderen Piraten haben nicht einmal eine Ahnung,
       wo die Treffen stattfinden, oder wann.
       Von so einer Anstrengung hätte der Anatol auch was. Er würde
       leben wie ein Bundesvorstand ohne je gewählt worden zu sein.
       So ein Flugi-Verteiler ist nicht mehr basisdemokratisch
       kontrollierbar,
       was Vorteile hat, vor allem für den Anatol.
       #Post#: 2579--------------------------------------------------
       Re: Anatol Flugi
       By: marenostrum Date: September 9, 2014, 7:01 am
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       Es war nicht leicht, dem Anatol zu erklären, wie das von ihm
       ersonnene
       Flugi seine Anliegen befördern und fördern könnte. Es war
       deswegen nicht
       leicht, weil bei dieser Erklärung vorwiegend er geredet hat.
       Dann habe ich ihm eine E-Mail zu diesem Thread geschickt,
       seither habe
       ich nichts mehr von ihm gehört.
       Meine Beobachtungen lassen Zweifel an der Folklore, d.h. der
       Ehrbarkeit, des
       österreichischen "Aktivismus" aufkommen. Ich halte das überhaupt
       für eine
       sehr schädliche Bezeichung, weil die Aktivisten sich davon in
       die Irre leiten
       lassen, dass Aktivität automatisch zielführend wäre.
       Es gibt auch ein Missverständnis bei der Bezeichnung
       "organisieren":
       - die Pöpö ist weniger eine Organisation, sondern mehr ein
       Organigramm, was
       für die politische Praxis nicht ausreichend ist
       - die Pöpö hat sich nicht organisiert in dem Sinne, dass die
       Mitglieder zusammenhalten
       und zusammen etwas machen, z.B. protestieren oder informieren
       - die Pöpö kann nichts organisieren, denn das ist die
       Beschaffung von Mitteln
       auf informellen Wegen innerhalb eines produktiven Netzwerks
       Für die Pöpö ist der Aktivismus beendet, sobald wieder mal über
       irgendwas
       abgestimmt wurde, z.B. ob die Mehrheit auf das produktive
       Netzwerk "KPÖdSU"
       verzichten will oder ob wieder mal ein neues Organigramm
       gezeichnet werden
       soll oder wer ausgesperrt und beleidigt gehört, weil er diese
       ohnehin schon
       äußerst schwerfälligen und fehleranfälligen Prozesse stört.
       Wichtig ist auch die
       Frage, wer den Daumen auf all diesen Pöpö-Kanälen haben darf,
       auf denen
       praktisch nichts erscheint, und die daher auch keiner sieht.
       Die Ganja-Organisationen sind zwar nicht so krasse Beispiele,
       haben aber auch
       ihre Fehler. Der schlimmst ist, dass sie nicht zusammenarbeiten.
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